Wie Viele Wasserstofftankstellen Gibt Es In Deutschland?

Wie Viele Wasserstofftankstellen Gibt Es In Deutschland
Wie Viele Wasserstofftankstellen Gibt Es In Deutschland 06.02.2023 — Das Netz der Wasserstoff-Tankstellen ist noch grobmaschig, aber es wird zusehends enger. In Europa und auch weltweit sind im vergangenen Jahr zahlreiche neue Stationen hingekommen. Und das Wachstum setzt sich fort. Bild: H2 Mobility Die Wasserstoff-Infrastruktur wächst deutlich: 2022 wurden so viele H2-Tankstellen in Europa eröffnet wie noch nie. Wie Viele Wasserstofftankstellen Gibt Es In Deutschland Auto ganz einfach zum Bestpreis online verkaufen Top-Preise durch geprüfte Käufer – persönliche Beratung – stressfreie Abwicklung durch kostenlose Abholung! Zum Vergleich: Aktuell gibt es in Deutschland rund 14.400 konventionelle Tankstellen. Es ist also noch viel zu tun.

Wie viele Wasserstoff-Tankstellen gibt es in Deutschland 2023?

Bis zum Jahr 2023 soll die heute 15 Tankstellen umfassende, öffentliche Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland auf rund 400 Wasserstoff-Tankstellen ausgebaut werden. Bereits innerhalb der kommenden vier Jahre sollen die ersten 100 Wasserstoff-Stationen in Betrieb gehen.

Was kostet 1 Liter Wasserstoff an der Tankstelle?

Wieviel kostet Wasserstoff an H2 MOBILITY Tankstellen? Wasserstoff wird in Kilo abgerechnet. Der Preis für ein Kilogramm Wasserstoff an H2 MOBILITY-Tankstellen beträgt für 700 Bar-Betankungen 13,85 €/kg. Das Tanken bei 350 bar (Nutzfahrzeuge) kostet 12,85 €/kg H2.

Wie viel Kosten 100 km mit einem wasserstoffauto?

Was kostet Wasserstoff fürs Auto? – Wasserstoff-Tankstellen-Betreiber H2 Mobility rechnet vor: Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 0,8 kg/100 km liegen die Wasserstoff-Kosten im Jahr 2022 bei 10,28 Euro/100 km, Mit Benzin oder Diesel und einem Verbrauch von 6,6 Litern bei Spritkosten von 1,90 Euro sind 12,54 Euro zu berappen.

Wo gibt es Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland?

WENN SIE EINE VOLLSTÄNDIGE LISTE DES NETZES WOLLEN

Betreiber Straße Ort
Freiburg Fraunhofer ISE Station Heidenhofstraße 3 79110 Freiburg
Hamburg – Bramfelder Chaussee Bramfelder Chaussee 370 22175 Hamburg Bramfeld
Heidelberg Speyerer Str.20 69124 Heidelberg
Ingolstadt Manchinger Straße 84 85053 Ingolstadt

Welches Land stellt am meisten Wasserstoff her?

Blick auf die Wasserstoff-Weltkarte Wer sich über die globalen Hotspots zur Erzeugung von grünem Wasserstoff kundig machen will, sollte einen Atlas zur Hand haben. Es geht um weit abgelegene Regionen. Wie die Innere Mongolei, ein Areal im Norden Chinas mit endlos flachen Graslandschaften, hunderten von Flüssen und Seen und auch mit Wüsten.

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat in einer Studie auf einer Weltkarte die Innere Mongolei mit Rot eingezeichnet und damit als einen der bevorzugten Standorte für die Erzeugung von Wind- wie auch von Sonnenstrom klassifiziert. Perspektivisch, nämlich im Jahr 2030, soll es dort möglich sein, Ökostrom für weniger als zwei Dollar-Cent pro Kilowattstunde zu erzeugen.

Hinzu kommen die großen Vorkommen von Wasser – dem Rohstoff, der per Elektrolyse in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt werden kann. Platz genug für große Wind- und Solarparks gibt es auch. Die Innere Mongolei ist äußerst dünn besiedelt – mit Abstandsregeln dürfte es dort keine Probleme geben.

  1. China ist bereits einer der größten Erzeuger von Wasserstoff, doch bislang wurde er vor allem in der Petrochemie eingesetzt und aus der Vergasung von Kohle gewonnen.
  2. Eine umfassende Wasserstoff-Strategie gebe es aber bislang nicht, so die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), die im Auftrag mehrerer Bundesministerien tätig ist.

Doch für Ende Juni sei geplant, dass die Nationale Energiebehörde NEA einen ersten Entwurf vorstellt. Laut des Fachdiensts China Market Insider wurde auf der diesjährigen Sitzung des Nationalen Volkskongresses erstmals die Förderung der Wasserstoff-Industrie nebst der Produktion von Brennstoffzellen im aktuellen Entwicklungsplan festgeschrieben.

Derweil laufen bereits zahlreiche ambitionierte Projekte an. So berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg, dass die staatliche Beijing Jingneng Power Company für 3,3 Milliarden Dollar ein Projekt startet, das die kombinierte Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom, Wasserstoff-Produktion und dessen Speicherung zum Ziel hat – ebenfalls in der Inneren Mongolei.

Nächstes Jahr soll der Komplex mit einer Kapazität von fünf Gigawatt fertiggestellt sein und dann jährlich bis zu 500 000 Tonnen Wasserstoff produzieren. Weitere Details werden nicht genannt.

Wie viele Wasserstoff-Tankstellen sind geplant?

Wie Viele Wasserstofftankstellen Gibt Es In Deutschland 06.02.2023 — Das Netz der Wasserstoff-Tankstellen ist noch grobmaschig, aber es wird zusehends enger. In Europa und auch weltweit sind im vergangenen Jahr zahlreiche neue Stationen hingekommen. Und das Wachstum setzt sich fort. Bild: H2 Mobility Die Wasserstoff-Infrastruktur wächst deutlich: 2022 wurden so viele H2-Tankstellen in Europa eröffnet wie noch nie. Wie Viele Wasserstofftankstellen Gibt Es In Deutschland Auto ganz einfach zum Bestpreis online verkaufen Top-Preise durch geprüfte Käufer – persönliche Beratung – stressfreie Abwicklung durch kostenlose Abholung! Zum Vergleich: Aktuell gibt es in Deutschland rund 14.400 konventionelle Tankstellen. Es ist also noch viel zu tun.

Was ist billiger Benzin oder Wasserstoff?

Kosten und Bezahlsystem an Wasserstofftankstellen – Die Kosten beim Tanken von Wasserstoff sind vergleichbar mit denen für Benzin: Ein Kilogramm kostet an der Tankstelle 9,50 Euro (Stand: April 2022) und bringt die meisten Fahrzeuge rund 100 Kilometer weit.

Im AUTO ZEITUNG-Test lagen die Kraftstoffkosten für 100 Kilometer mit dem Toyota Mirai und dem Hyundai Nexo zwischen 8,10 und 12,40 Euro. Der Tank der meisten Wasserstoffautos fasst etwa vier bis fünf Kilogramm. Bezahlt wird in Deutschland mithilfe der H2-Live-Tankkarte per Rechnung – postalisch oder aber per Mail.

Wer nicht jedes Mal den Rechnungsbetrag überweisen will, kann auch ein SEPA-Mandat wählen. Den Tankstellenshop müssen Autofahrer:innen zur Bezahlung somit nicht besuchen. Die Station in Frankfurt-Höchst bildet derzeit eine der wenigen Ausnahmen: Hier wird mit Kreditkarte gezahlt. Extreme E 2023 Schlammschlacht in Schottland

Was ist günstiger Wasserstoff oder Gas?

Projektentwickler sieht Wasserstoff zum Heizen kritisch – Auch Projektentwickler sehen Wasserstoff zum Heizen in der Praxis kritisch. Drees & Sommer gestaltet Gebäude für die Zukunft und erarbeitet seit vielen Jahren Energiekonzepte für Bauherren. Prominentes Beispiel ist das im Jahr 2017 fertiggestellte Rathaus im Freiburger Stadtteil Stühlinger, das weltweit als erstes öffentliches Netto-Plus-Energiegebäude gilt.

  • Grüner Wasserstoff wird als großer Hoffnungsträger der Energiewende betrachtet.
  • Allerdings ist der Weg zu einer breiten Anwendung noch lang.
  • Auch die Einsatzfälle müssen wegen des absehbar noch sehr hohen Preisniveaus sehr gut überlegt sein», sagt Leonardo Estrada, Teamleiter bei Drees & Sommer in Berlin sowie Experte für Wasserstoffstrategien und grüne Stadtentwicklung, zu FOCUS Online.

Im Jahr 2019 lagen die Produktionskosten von grünen Wasserstoff laut Daten von Greenpeace noch bei 16,5 Cent pro Kilowattstunde hergestellten Wasserstoffgas. Bei grauem Wasserstoff, der zu 99 Prozent aus Erdgas mittels Dampfreformierung hergestellt wird, waren es 4,5 Cent pro Kilowattstunde.

  • Bis zum Jahr 2050 dürften die Kosten für grünen Wasserstoff zwar deutlich zurückgehen, dennoch sei grüner Wasserstoff als Energieträger zum Heizen unter ökonomischen Aspekten und aus Sicht des Energieeffizienz einfach nicht optimal geeignet, sagt Estrada.
  • Nur für den Fall, dass ein signifikanter Überschuss an grünem Wasserstoff besteht, sollte dieser zu Heizzwecken eingesetzt werden», bilanziert der Experte.

Wind und Sonne liefern hierzulande aber noch längst nicht genügend Energie, um solch einen Überschuss in absehbarer Zeit zu erreichen. Auch aufgrund der Transformationsverluste entlang der Wertschöpfungskette sollte der grüne Wasserstoff laut Estrada daher zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien oder für Mobilitätszwecke eingesetzt werden.

Wie weit kommt man mit 4 kg Wasserstoff?

Wie viel kostet ein Kilogramm Wasserstoff? – Tanken Sie Wasserstoff, müssen Sie für ein Kilogramm davon mit Kosten zwischen 12,85 Euro (350 bar) oder 13,85 Euro (700 bar) rechnen. Die meisten Brennstoffzellen-Fahrzeuge können damit eine Strecke von rund 100 km zurücklegen.

Wie viel kostet das billigste Wasserstoffauto?

Preis: Ab 63.900 Euro – Die Brennstoffzelle erzeugt unter der Haube Energie aus Wasserstoff © Toyota Insgesamt ist die Auswahl an Fahrzeugen mit Brennstoffzelle noch klein. Neben dem Mirai gibt es nur noch den (ab 77.290 Euro). Europäische Hersteller – vor vielen Jahren noch Vorreiter bei der Brennstoffzellen-Technologie – sind beim Thema Wasserstoff inzwischen sehr zögerlich und sehen den Antrieb eher bei Nutzfahrzeugen denn bei Pkw.

Mit einem Grundpreis von 63.900 Euro wurde der Mirai im Vergleich zum Vorgänger rund 15.000 Euro günstiger und kommt damit sogar in den Genuss der – rund 7500 Euro kann man also noch abziehen. Der getestete «Executive» ist 3000 Euro teurer. Ob das dem Mirai zum Durchbruch verhilft? Weltweit möchte Toyota 30.000 Mirai pro Jahr an den Mann bringen, in Europa 2500.

Das ist zehnmal mehr als bisher, aber immer noch sehr wenig: 2021 wurden in Deutschland gerade einmal rund 300 Mirai zugelassen. Lesen Sie hier den ausführlichen ADAC Test des Toyota Mirai Executive als PDF PDF, 711 KB

Technische Daten (Herstellerangaben)
Motorart Wasserstoff (E-Motor)
Leistung maximal in kW (Systemleistung) 134
Leistung maximal in PS (Systemleistung) 182
Drehmoment (Systemleistung) 300 Nm
Antriebsart Hinterrad
Beschleunigung 0-100km/h 9,2 s
Höchstgeschwindigkeit 175 km/h
Reichweite WLTP (elektrisch) 650 km
Verbrauch kombiniert (WLTP) 0,8 kg/100 km
Batteriekapazität (Brutto) in kWh 1,2
Kofferraumvolumen normal 300 l
Leergewicht (EU) 1.920 kg
Zuladung 495 kg
Garantie (Fahrzeug) 3 Jahre oder 100.000 km
Länge x Breite x Höhe 4.975 mm x 1.885 mm x 1.470 mm
Grundpreis 69.090 Euro

Was ist das günstigste Wasserstoffauto?

Wasserstofffahrzeuge sind nicht gerade billig. Das günstigste Modell, ein Toyota Mirai, ist in Deutschland für 64.000 Euro erhältlich. Die hohen Kosten sind unter anderem auf die geringe Anzahl produzierter Fahrzeuge zurückzuführen.

Wird sich das Wasserstoffauto durchsetzen?

Hat das Wasserstoffauto eine Zukunft? – Ein erstes Wasserstoffauto wurde 1966 vorgestellt – es war allerdings viel zu schwer, um noch Ladung aufzunehmen. Daraufhin wurde die Technik immer weiter entwickelt und fortlaufend neue Fahrzeuge vorgestellt. Die Produktion in Serie blieb aber lange aus. Wie Viele Wasserstofftankstellen Gibt Es In Deutschland Wasserstoff: Für das Auto eine Tankstelle suchen Sie oft vergeblich. In Zeiten immer weiter voranschreitender Elektromobilität scheint es keine Zukunft mehr für Wasserstoffautos zu geben. Tankstellen wurden nie flächendeckend gebaut, Denn das erfolgt erst dann, wenn das Wasserstoffauto in großer Zahl auf den Straßen in Deutschland unterwegs ist.

  • Dafür benötigt es aber eben diese Zapfsäulen.
  • Mittlerweile gibt es Elektroautos, Plug-in-Hybride und Vollhybrid-Autos, die sehr viel günstiger sind als die Kosten für ein Wasserstoffauto.
  • Dass sich in der Zukunft Wasserstoff im Auto als Antriebsart noch durchsetzt, ist daher unwahrscheinlich.
  • Hin und wieder stellen Autohersteller neue Wasserstoffautos vor, doch gehen diese dann entweder nicht in die Serienproduktion oder bewegen sich preislich im Luxussegment,

Daneben hat das Wasserstoffauto mit einer Liste an Problemen zu kämpfen, die wohl nicht mehr gelöst werden können, wie bereits beschrieben. Deutsche Wasserstoffautos soll es zumindest künftig in Form von LKWs geben. Die Bundesregierung hat in ihrem Klimapaket beschlossen, die Technologie weiter voranzutreiben und diese auch finanziell zu unterstützen, ( 52 Bewertungen, Durchschnitt: 4,37 von 5) Loading.

Wer ist der größte Wasserstoff Hersteller in Deutschland?

Die 10 meistgehandelten Wasserstoff-Aktien

Unternehmen WKN Umsatz in €*
1. SunHydrogen A2P662 107.402.920
2. Plug Power A1JA81 240.733.304
3. Nel ASA A0B733 99.703.843
4. Ballard Power A0RENB 91.877.664

Wie weit kommt man mit 1 l Wasserstoff?

FAQ: Wasserstoffauto – Wie funktioniert die Wasserstofftechnik im Auto? Um Wasserstoff als Treibstoff zu nutzen, müssen ein entsprechender Tank und eine Brennstoffzelle im Auto verbaut sein. Die Energiegewinnung erfolgt, indem Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser reagieren und dabei elektrische Energie entsteht.

Aus diesem Grund handelt es sich bei dem Wasserstoffauto um eine Option bei der Elektromobilität, Wie weit fährt man mit 1 kg Wasserstoff? In der Regel können Sie mit 1 kg Wasserstoff durchschnittlich zwischen 100 und 115 km zurücklegen. Die Reichweite beim Wasserstoffauto ist dabei vor allem von der Größe des Tanks abhängig und kann je nach Modell rund 750 km betragen.

Welche Wasserstoffautos gibt es? Ein Wasserstofffahrzeug haben bislang nur die wenigsten Autohersteller im Angebot. Weltweiter Marktführer ist der japanische Autobauer Toyota mit dem Modell Mirai. Ebenfalls in Deutschland erhältlich ist der NEXO von Hyundai.

Was kostet der Bau einer Wasserstofftankstelle?

Drei Fragen zu Wasserstofftankstellen – Interview mit Herrn Schulte-Wintrop –

Wie teuer ist eine Wasserstoff-Tankstelle?

Bei einer Wasserstoff-Tankstelle, welche nur für PKW und Abfallsammelfahrzeuge ist, belaufen sich die Kosten für den Bau auf ca.1,5 Mio.€. Für eine zusätzliche tägliche Auslegung von zehn LKW, erhöhen sich die Kosten auf ca.2,5 Mio.€. Für beide Varianten gibt es momentan eine Förderung von mind.50 %, welche durch neue Förderprogramme nochmal verbessert werden kann,

25 t H2/a im ersten Jahr (entspricht etwa 5 Bussen oder 5 LKW) 50 t H2/a in den Folgejahren (entspricht etwa je 10 Bussen bzw. LKW)

Welche Genehmigungen sind für die Planung und den Bau einer Wasserstoff-Tankstelle erforderlich?

1. Genehmigungen

Baugenehmigung (Bauantrag) nach Landesbaurecht Betriebserlaubnis (Antrag auf Betriebserlaubnis § 18 Abs.1 Nr.3)

2. Technische Richtlinien und Vorschriften

TRBS 3151 (Technischen Regeln für Betriebssicherheit) LV 49 (Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik) Landesbauordnung iv. SAE J2601 (Fueling Protocols for Light Duty Gaseous Hydrogen Surface Vehicles)

Wie sieht das derzeitige Potenzial und die Zukunft der Wasserstoff-Mobilität aus?

Die Möglichkeit der sämtlichen Dekarbonisierung im Verkehrsbereich bietet ein riesiges Potenzial. Vor allem bei PKW, LKW und Bussen, welche große Reichweiten besitzen, macht der Einsatz von Wasserstoff Sinn. Zusätzlich sollte geschaut werden, wo Batterien eingesetzt werden können.

  • In Zukunft können bis zu 20 % der PKWs und sogar 50 % der LKWs mit Wasserstoff angetrieben werden.
  • Insbesondere bei den LKW ist die Treibhausgaseinsparung groß, da diese i.d.R.
  • Mehr Kilometer zurücklegen.
  • Stand 2021 gibt es fast 100 Stationen an strategischen Standorten.
  • Diese haben eine technische Kapazität von ca.40.000 LDV (Light-duty vehicles 8.500 lbs) an ausgewählten Standorten.

Mit diesem Netz haben potentiell 6 Mio. Fahrer/innen die Möglichkeit, in einem Umkreis von 5 km entfernt zur Wohnung, versorgt zu werden. In Zukunft wird die Infrastruktur weiter ausgebaut und es wird mehr Stationen mit zwei Druckstufen für Pkw und Lkw/Busse geben.

Wer ist der größte Wasserstoff Hersteller der Welt?

Was macht Wasserstoff-Aktien 2023 interessant? – Der Energieträger Wasserstoff nimmt eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft ein. Insbesondere die energieintensiven Industrien wie Schwerindustrie, Luft- oder Schifffahrt sollen durch Wasserstoff nicht nur unabhängig von fossilen Energieträgern, sondern vor allem von russischem Gas werden.

  1. Auch der Stahl- oder Zementindustrie ist es nicht ohne weiteres möglich, auf batteriebasierte Technologien zur Energieversorgung umzusteigen.
  2. Hier könnte grüner Wasserstoff, der mit der Energie aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen wird, die Lösung sein.
  3. Diese Entwicklung macht Wasserstoff-Aktien zu einem attraktiven Thema für Anleger, die an diese Lösungen glauben.

An Superlativen fehlt es beim Thema Wasserstoff nicht. Der renommierte Chemiker und Wasserstoff-Experte Robert Schlögl vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) sagte dem Handelsblatt: „Hinter dem Wasserstoffthema verbirgt sich die größte Gelddruckmaschinerie.» Eine Studie von Strategy&, der Strategieberatung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC, prognostiziert, dass sich der globale Wasserstoffbedarf zwischen 2019 und 2040 von 2.400 Terawattstunden (TWh) auf 4.590 TWh annähernd verdoppeln wird.

Bereits heute ist die USA nach China der größte Produzent von und Verbraucher von Wasserstoff. Durch die jüngst forcierten Subventionen im Rahmen des Infrastrukturpakets boomt die Branche 2023 so stark wie noch nie.

Auch Deutschland sieht in Wasserstoff eine strategisch wichtige Zukunftstechnologie. Deshalb hat sie unter anderem die „Nationale Wasserstoffstrategie» verabschiedet. Sie sieht vor, dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland Erzeugungsanlagen von bis zu 5 Gigawatt Gesamtleistung einschließlich der dafür erforderlichen Offshore- und Onshore-Energiegewinnung entstehen. Dies entspricht einer grünen Wasserstoffproduktion von bis zu 14 TWh und einer benötigten erneuerbaren Strommenge von bis zu 20 TWh. Im Februar 2023 legte die Europäische Kommission einen neuen Entwurf vor, der die Kriterien für die Erzeugung von grünem Wasserstoff definiert und den Ausbau von Wasserstoff als grüner Energiequelle weiter vorantreibt. Belgien und Deutschland bekräftigten im Rahmen des Belgisch-Deutschen-Energietreffens, ihre Zusammenarbeit auch im Hinblick auf Wasserstoff deutlich intensivieren zu wollen. Zuvor gab es ähnliche öffentlichkeitswirksame Gespräche mit der Türkei und Ägypten. Anfang Mai wurde der Bund der Wasserstoffregionen gegründet, welcher den 51 kommunalen Wasserstoffregionen ein politisches Sprachrohr geben und die Lücke zwischen Bundespolitik und Kommunen schließen soll. Auch die Gaswirtschaft glaubt an Wasserstoff und plant eine Umstellung des Gasnetzes nach dem Ende der fossilen Energiegewinnung.

China ist der weltweit größte Produzent von Wasserstoff und war in den vergangenen Jahren federführend an der Weiterentwicklung der Technologie beteiligt. Bis 2030 soll Wasserstoff 10 Prozent des Energieverbrauchs in China decken. Daher beginnt die chinesische Regierung in diesem Jahr mit dem Aufbau regionaler Wasserstoffcluster, die einen wichtigen Teil zur Energieversorgung leisten und nicht-erneuerbare Energien überflüssig machen soll. Gleichzeitig ging im Februar 2023 mit dem SL03 von Changan Automobile das erste Wasserstoff-Auto in die Massenproduktion. Anleger von China-Wasserstoff-Aktien sind allerdings mit prinzipiellen Risiken konfrontiert, die ein Investment in China aktuell mit sich bringt.

Die Europäische Kommission hat Wasserstoff in den Mittelpunkt ihrer Pläne für die Energiewende gestellt. Mit REPowerEU soll Wasserstoff mittelfristig zu einem integralen Bestandteil des europäischen Energiemix werden. Bis 2025 soll ein Wasserstoff-Accelerator zum Bau von Elektrolyseuren mit einer Gesamtleistung von 17,5 Gigawatt pro Jahr entstehen, welche die Industrie in Europa mit 10 Millionen Tonnen erneuerbarem Wasserstoff versorgen soll.

Auf der UN-Klimakonferenz im November 2022 kündigte die Bundesregierung an, zusätzlich 550 Millionen Euro für den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft gemeinsam mit Schwellen- und Entwicklungsländern bereitzustellen. Geplant sind ein Entwicklungsfonds und ein Wachstumsfonds.

Auch Ägypten könnte ein strategischer Partner für den Ausbau von Wasserstoff in der EU werden. So hatten sich Bundeskanzler Scholz und der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi bei einem Besuch in Berlin ausgetauscht und erklärt, gemeinsame Wasserstoff-Projekte auf den Weg zu bringen.

Nach einer ruhigen Phase kommt also Bewegung in den Markt und viele Anleger fragen sich, ob sie nun Wasserstoff-Aktien kaufen sollten. Aktien günstig handeln (0 bis 4 Euro) mit Smartbroker

Ist Wasserstoff wirklich die Zukunft?

Hat Wasserstoff eine Zukunft? – Klima- und Energiefonds Wasserstoff kann mithilfe von Brennstoffzellen Elektromotoren antreiben, Energie speichern und Häuser heizen. Laut ExpertInnen hat das Multitalent sogar das Potenzial, entscheidend zur Energiewende beizutragen. Eine Bestandsaufnahme. Stand: Jänner 2019 Nichtgelingen ist noch nie ein Grund gewesen, etwas aufzugeben.

Das beweisen etwa viele abenteuerliche Expeditionen in den vergangenen Jahrhunderten. Kaum war ein Schrott-Kutter samt Besatzung im Packeis zerquetscht, sind drei neue Expeditionen losgezogen. Im Dschungel Südamerikas und der Sandwüste der Sahara ging nicht nur eine Erkundungsmission verloren und auch die Eroberung noch so unüberwindbar erscheinender Gipfel forderte nicht selten mehrere Anläufe.

Ähnlich ist es beim Thema Wasserstoff, der zum entscheidenden Puzzleteil bei der Mammutaufgabe Energiewende werden könnte, in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten sein unbestritten großes Potenzial aber nie ganz einlösen konnte. Houston, wir haben ein Problem! Dabei ist das molekulare Gas mit der chemischen Formel H2, das auf unserer Erde im Wasser gebunden ist und damit in fast jeder organischen Verbindung steckt, ein wahres Multitalent.

Das meistverbreitete chemische Element im Universum wird etwa zur Konservierung von Lebensmitteln eingesetzt, als Kühlmittel in Kraftwerken und in vielen anderen Industriebereichen. Erst Wasserstoff machte die moderne Raumfahrt möglich, davor trieb er bereits Zeppeline an und galt als Brennstoff der Zukunft.

Mit dem Absturz des Luftschiffs „Hindenburg» im Jahr 1937 und der kinogewordenen Havarie von Apollo 13 wurde seine chemische Reaktionsfreudigkeit aber vielen suspekt. Dabei ist es genau diese Reaktionsfreudigkeit, die den Wasserstoff so wertvoll macht.

Andernfalls könnte er nicht mithilfe einer Brennstoffzelle in Strom und Wärme umgewandelt werden und auf diesem Weg Elektromotoren antreiben, Häuser heizen und Energie speichern – ganz so wie das Jules Verne bereits im Jahr 1874 beschrieben hat. Der französische Schriftsteller legte seinem Ingenieur Cyrus Smith im Roman eine kurze Rede in den Mund, über die damals wohl viele Leser milde gelächelt haben werden: „Ich bin davon überzeugt, meine Freunde, dass das Wasser dereinst als Brennstoff Verwendung findet, dass Wasserstoff und Sauerstoff, seine Bestandteile, zur unerschöpflichen und bezüglich ihrer Intensität ganz ungeahnten Quelle der Wärme und des Lichts werden.

Das Wasser ist die Kohle der Zukunft.» Schon bei den Apollo-Missionen der NASA kamen Wasserstoff und Brennstoffzellen zum Einsatz. @ 123rf Wasserstoff + Sauerstoff = Energie Hatte Jules Verne mit diesen Aussagen ins Blaue geraten? Nur gemutmaßt und war zufällig richtig gelegen? Wohl kaum, denn der deutsch-schweizerische Chemiker Christian Friedrich Schönbein hatte bereits im Jahr 1838 das Grundprinzip der Brennstoffzelle erdacht und damit die wichtigste Voraussetzung, um Wasserstoff für die Menschheit nutzbar zu machen.

Er ließ bei einem Versuch Platindrähte in einer Elektrolytlösung mit Wasserstoff und Sauerstoff umspülen und stellte dabei Spannung zwischen den Drähten fest. Seine Erkenntnis, die heute fester Bestandteil des Chemieunterrichts ist: Lässt man Wasserstoff mit Sauerstoff reagieren, erhält man Wasser und – da die Reaktion exotherm ist – als Nebenprodukt Energie.

Der britische Chemiker Sir William Robert Grove nahm die Steilvorlage dankbar auf und entwickelte schon im Jahr danach das Grove-Element, eine erste Variante der galvanischen Zelle, in der mithilfe des von Schönbein entdeckten Prinzips Energie erzeugt werden konnte und das in der Folge jahrelang im Bereich der Telegrafie zum Einsatz kam.

  1. Aufwendige & kostenintensive Herstellung Der Anfang war damit gemacht, weitere bahnbrechende Erfindungen und Erkenntnisse ließen aber bis zu den Zeppelinen und den Weltraum-Plänen der NASA trotzdem jahrzehntelang auf sich warten.
  2. Grund für die lange Wartezeit: Die aufwendige Herstellung des Gases.
  3. Wie Strom ist Wasserstoff kein Primärenergieträger, der einfach irgendwo abgebaut und verwendet werden kann.

Wasserstoff muss zuerst erzeugt werden und dafür braucht es Rohstoffe wie Erdöl und Erdgas oder auch Biomasse und Wasser. Es muss also Energie von außen zugeführt werden. Dieser Prozess (der als Power-to-Gas bezeichnet wird) ist energieintensiv und teuer und im übrigen auch entscheidend für die Klimabilanz des Gases: Gewinnt man Wasserstoff so wie derzeit meist üblich per Dampfreformierung aus Erdgas, wird er als „grau» bezeichnet – bei der Produktion von einer Tonne Wasserstoff werden rund zehn Tonnen Kohlendioxid freigesetzt.

  • Wird er hingegen aus Wasser mit regenerativ erzeugtem Strom abgespalten, gilt er als „grün».
  • Besonders nachhaltig ist die Herstellung per Elektrolyse mit überschüssigem Ökostrom; also Strom aus Wind und Sonne, der aufgrund des zeitlichen Auseinanderfallens von Stromproduktion und Strombedarf sonst nicht genützt werden könnte – dabei ist der gesamte Produktionspfad nahezu vollständig emissionsfrei.

Ebenso emissionsfrei, aber teuer lässt sich Wasserstoff aus einer Reihe chemischer Reaktionen mit Wasser gewinnen, etwa aus der Reaktion von Alkalimetallen und Wasser. Weitere Herstellungsverfahren befinden sich im Forschungs- und Entwicklungsstadium wie die autotherme Reformierung, das Kværner-Verfahren, die Hochdruckelektrolyse und die Vergasung von Biomasse oder organischen Abfällen.

  • Flexibilisierung des Energiesystems Womit wir bei einer der größten Stärken des Wasserstoffs wären: seinem Speicherpotenzial.
  • Nur wenige Energieträger können so wie Wasserstoff in ausreichender Menge über Wochen, Monate und sogar Jahre hinweg bereitgehalten werden und bieten damit die Möglichkeit, saisonale oder tagesbedingte Energieüberschüsse später nutzbar zu machen.

Soll die angestrebte Dekarbonisierung der Energiewirtschaft gelingen, also die Reduktion und Abkehr von CO2 durch Forcierung erneuerbarer Energiequellen, braucht es neben einem Mehr an Windkraftanlagen, Biomasse und Co aber genau diese Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Stromnetzes.

  • Nur wenn die schwankenden und stetig wachsenden Strommengen aus Wind und Sonnenkraft auch über den aktuellen Bedarf hinaus verwendet werden können, macht ein Ausbau erneuerbarer Energiequellen Sinn.
  • Allerdings: Aufgrund seiner geringen Dichte ist die Speicherung von Wasserstoff technisch und wirtschaftlich herausfordernd.

Die aktuell am weitesten verbreitete Methode ist die Lagerung als komprimiertes Gas. Dazu wird gasförmiger Wasserstoff unter hohem Energieaufwand auf Drücke von 200 bar bis 900 bar verdichtet. Gas kann alternativ auch flüssig gespeichert werden, aber um den Siedepunkt von minus 252,85 Grad zu erreichen sind starke Kühlanlagen, gute Isolation und damit ebenfalls jede Menge Energie erforderlich.

  • Eine weitere Möglichkeit ist die Einspeisung für die spätere Nutzung direkt in das kilometerlange Erdgasnetz.
  • Zwar sind aktuell bei allen Varianten noch viele Fragen in Bezug auf die Machbarkeit im großen Maßstab offen, die Einsatzmöglichkeiten für gespeicherten Wasserstoff sind aber in jedem Fall vielfältig.

So kann er als Prozessgas in der Industrie genutzt oder zu wertvollen Rohstoffen weiterveredelt (beispielsweise zu Ammoniak für die Düngemittelproduktion oder zu Methanol als Basischemikalie) werden. Bei niedrigem Strompreis lohnt sich sogar eine nachfolgende Rückverstromung über Gas- und Dampfkraftwerke, die Versorgungssicherheit garantieren. Einige Hersteller haben bereits Brennstoffzellen-Autos in ihrem Modellprogramm, noch sind die Fahrzeuge aber sehr teuer. @ 123rf Wasserstoff & Mobilität Ein weiterer Einsatzbereich für Wasserstoff ist der Mobilitätsbereich, wo er als Treibstoff für emissionsfreie Brennstoffzellen genutzt werden kann.

General Motors strengte bereits in den 1960er-Jahren entsprechende Überlegungen an, in den 1990er- und 2000er-Jahren folgten dann auch andere Hersteller. Heute ist die Technologie mehr oder weniger ausgereift und stehen erste Fahrzeuge bei den Händlern. Österreichweit sind mit Stand Ende 2018 aber gerade einmal 23 Wasserstoff-Fahrzeuge zum Verkehr zugelassen.

Zwar entsprechen die Reichweite und die Dauer des Tankvorgangs der von Autos mit Verbrennungsmotoren, ein paar größere und kleinere Probleme verhinderten bislang aber den Durchbruch. Allen voran die Kosten: Wasserstoff-Autos schlagen mit dem doppelten bis dreifachen Preis vergleichbarer Fahrzeuge zu Buche.

Ein Problem ist zudem die Infrastruktur: Von Bregenz bis zum Neusiedler See gibt es aktuell gerade einmal fünf öffentlich zugängliche Wasserstoff-Tankstellen und der Ausbau erfolgt nur zögerlich. In welche Richtung die weitere Entwicklung gehen wird, ist von vielen Faktoren abhängig. Etwa von möglichen Steueranreizen, nicht zuletzt aber auch von wirtschaftlichen Dynamiken in Südostasien, wo Wasserstoff als Energieträger insbesondere bei südkoreanischen und japanischen Autoherstellern an Bedeutung gewinnt.

Aus gutem Grund: Fahrzeuge, die hohe Lasten mit hoher Geschwindigkeit über weite Strecken transportieren, sind rein batterieelektrisch nur unter hohem technischen Aufwand und großen Kosten zu betreiben. Sie benötigen einen Energieträger mit höherer Energiedichte, der auch schnell wieder nachgetankt werden kann. Mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen gibt es in allen Größen, Formen und für unterschiedlichste Einsatzgebiete. @ 123rf Wasser – die Kohle der Zukunft Wasserstoff ist darüber hinaus auch in vielen anderen Einsatzgebieten ein potenzieller Treiber für Wirtschaft, Wachstum und Beschäftigung.

So laufen längst Versuche, auch Flugzeuge, Schiffe und sogar Züge (Wasserstofflokomotiven anstelle von Dieselloks) mit Brennstoffzellenantrieb zu versehen. Mini-Wasserstoffbrennstoffzellen könnten in Zukunft die Batterien in Smartphons, Laptops und Digitalkameras ablösen und Mikro-KWKs (Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung) schon bald in größerer Zahl unsere Häuser heizen, Warmwasser bereitstellen und parallel dazu auch noch Strom erzeugen.

Und damit könnte Jules Vernes Version tatsächlich Realität werden: Der Wasserstoff im Wasser würde dann als Brennstoff Verwendung finden und zu einer ganz ungeahnten Quelle der Wärme und des Lichts werden. Das Wasser wäre dann tatsächlich die Kohle der Zukunft und allem Nichtgelingen zum Trotz könnte die Technologie im Zusammenspiel mit anderen alternativen Strategien doch noch zu einem entscheidenden Träger der Energiewende werden und dabei auch noch die bislang getrennten Energiemärkte für Strom, Wärme und Mobilität verbinden.

Welche deutsche Firmen stellen Wasserstoff her?

Linde, BASF, Siemens, Bosch und Co haben in den vergangenen Jahren viele Innovationen in der Wasserstofftechnologie entwickelt. Doch andere Regionen könnten bald aufholen. Wasserstoff-Produktionsanlage von Linde in Leuna Linde gehört zu den eifrigsten Patentanmeldern im Wasserstoffbereich. (Foto: IMAGO/imagebroker) München, Stuttgart Beim Zukunftsthema Wasserstoff sind deutsche Firmen in Europa laut einer Patentstudie technologisch führend.

Das Potenzial von Wasserstoff zu nutzen, ist ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Strategie zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050″, sagte António Campinos, Präsident des Europäischen Patentamts (EPA). Doch dafür seien dringend weitere Innovationen notwendig. In einer Langfriststudie hatte das EPA gemeinsam mit der Internationalen Energieagentur (IEA) weltweit die Anmeldungen von Erfindungen im Bereich der Wasserstofftechnologien in den Jahren 2011 bis 2020 untersucht.

Dies sei ein guter Frühindikator für die aktuelle und künftige Entwicklung, weil Patente oft Jahre vor dem Erscheinen von Produkten eingereicht würden.

Wie weit kommt man mit 5kg Wasserstoff?

1003 Kilometer mit Wasserstoff: Toyota Mirai stellt neuen Reichweiten-Rekord auf Toyota hat einen Reichweiten-Rekord mit der neuen Generation der Limousine mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektroantrieb verkündet: Mit einer Wasserstoff-Tankfüllung habe das Modell 1003 Kilometer zurückgelegt.

  1. Dabei handele es sich um einen Weltrekord für Brennstoffzellen-Fahrzeuge.
  2. Absolviert wurde die Rekordfahrt am 26.
  3. Mai auf öffentlichen Straßen im Süden von Paris sowie in den Regionen Loir-et-Cher und Indre-et-Loire.
  4. Die zurückgelegte Distanz und der Verbrauch von durchschnittlich 0,55 Kilogramm Wasserstoff pro 100 Kilometer wurden laut Toyota von einer unabhängigen Behörde zertifiziert.

Am Ende der Fahrt habe der Bordcomputer noch neun Kilometer Restreichweite angezeigt. Betankt wurde der Mirai für den Rekordversuch mit grün produziertem Wasserstoff, also mithilfe von erneuerbaren Energien. Der Wasserstoff wird im Brennstoffzellensystem für die Erzeugung elektrischer Energie genutzt, mit der der Elektromotor versorgt wird.

Ist das Auto leer gefahren, lässt es sich in knapp fünf Minuten betanken. Der neue Mirai ist des für die Großserie konzipierten Brennstoffzellen-Fahrzeugs von Toyota. Im Vergleich zur 2015 eingeführten bietet die Neuauflage mehr Leistung und Fahrdynamik sowie ein aufgefrischtes, dynamischeres Design. Das optimierte Brennstoffzellensystem, eine Wasserstoff-Speicherkapazität mit 5,6 Kilogramm und die verbesserte Aerodynamik ermöglichen den Entwicklern zufolge unter normalen Bedingungen eine Reichweite von rund 650 Kilometern.

Den im Mai erfolgreich abgeschlossenen Rekordversuch absolvierten die Fahrer mit einem verbrauchsschonenden Fahrstil, „es wurden aber keine besonderen Techniken eingesetzt, die nicht auch im Alltag genutzt werden könnten», so Toyota. : 1003 Kilometer mit Wasserstoff: Toyota Mirai stellt neuen Reichweiten-Rekord auf

Wie weit fahre ich mit 1kg Wasserstoff?

Wie viel Strom wird benötigt um 1 kg Wasserstoff im Elektrolyseverfahren herzustellen? – Die benötigte Strommenge variiert je nach Betriebsmodus und Leistung des Elektrolyseurs und liegt in etwa zwischen 40 – 80 kWh/kg. Das entspricht ungefähr einem Wirkungsgrad von 80 – 40 %.

Wie viel kostet ein Wasserstoffspeicher?

Wasserstoff-Stromspeicher statt Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen? – Die von heimischen PV-Anlagen erzeugte Menge an Strom ist stark wetterabhängig. Wird die Sonnenenergie gerade nicht im Haus gebraucht, wird der überschüssige Strom ins allgemeine Stromnetz eingespeist.

Wegen der niedrigen Einspeisevergütung für neu installierte PV-Anlagen ist es allerdings günstiger, möglichst viel des selbst erzeugten Solarstroms selbst zu verbrauchen, Dabei hilft ein Stromspeicher: Er speichert die überschüssige Energie, um sie bei Bedarf wieder zur Verfügung zu stellen. Für die Stromspeicherung werden in PV-Anlagen bisher hauptsächlich Batteriespeicher eingesetzt.

Je nach Größe haben diese Hausakkus eine unterschiedliche Kapazität. Ihr Wirkungsgrad liegt bei 75 Prozent und mehr. Batteriespeicher eignen sich für die kurzfristige Speicherung des Stroms über mehrere Tage. Für eine mittel- oder langfristige Speicherung sind sie dagegen nicht gemacht.

Um den in den sonnenreichen Sommermonaten zu viel erzeugten Strom bis über die sonnenarmen Wintermonate aufnehmen zu können, müssten die Batterien sehr groß sein. Wasserstoff-Stromspeicher mit ihrer enormen Kapazität wären für die mittel- und langfristige Speicherung dagegen ideal. Sie könnten eine ganzjährige autarke Stromversorgung und Unabhängigkeit von den Energiepreisen garantieren.

Doch momentan sprechen noch einige Argumente gegen den Einsatz von Wasserstoff-Stromspeichern bei privaten Solaranlagen : Durch ihren niedrigen Wirkungsgrad sind von einer Kilowattstunde (kWh) erzeugtem Strom nur 0,4 kWh nutzbar. Da die Anlagen aus vielen Elementen bestehen – Elektrolyseur für die Wasserstoffherstellung, Brennstoffzelle für die Wiederverstromung des Wasserstoffs, Wasserstoffspeicher, Wechselrichter –, brauchen sie viel Platz,

  1. Wasserstoff ist außerdem hochentzündlich.
  2. Wegen Brandgefahr müssen die Speicher deshalb außerhalb des Hauses untergebracht sein.
  3. Nicht zuletzt sind PV-Anlagen mit Wasserstoff-Stromspeicher aktuell noch sehr teuer: Eine komplette Anlage für den Heimgebrauch kostet je nach Art und Größe etwa 70.000 bis 100.000 Euro,

Bei einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher belaufen sich die Anschaffungskosten dagegen nur auf 15.000 bis 25.000 Euro,

Welche Wasserstoffautos kommen 2023?

500 km in 5 Minuten – Wie tankt man Wasserstoff? So geht’s! – How-To – Anleitung – Toyota Mirai

Brennstoffzellen-Stack-Herstellung iX5 Hydrogen So baut BMW den X5 mit Wasserstoffantrieb – BMW baut eine Wasserstoff-Brennstoffzellen-Stack-Produktion auf – wir waren zu Besuch. Die Kleinserien-Produktion des iX5 Hydrogen soll im Frühjahr 2023 beginnen.

Die Antriebe für BMWs Wasserstoff-SUV iX5 Hydrogen entstehen im BMW-Forschungs- und Technologiehaus in Garching bei München. Wir haben uns die noch mit viel Handarbeit verbundene Prototyp-Produktion des Wasserstoff-SUV angeschaut. Die BMW-Verantwortlichen dort betonen die Vorteile, die ein Brennstoffzellen-Antrieb bieten soll und trotzen der Kritik an dessen im Vergleich zum reinen Elektroantrieb niedrigerer Effizienz.

Die Münchner haben es in der Vergangenheit immer mal wieder mit Wasserstoff versucht.2006 bauten sie den Hydrogen 7 in Kleinserie. Das war eigentlich ein 760iL der Baureihe E66, dessen V12-Motor den Wasserstoff verbrannt hat. Die Lagerung des leichten und flüchtigen Gases in einem Kryotank bei zirka -253 Grad Celsius erwies sich aber als entscheidender Nachteil.

  1. Weil sich das Innere des Tanks trotz bester Isolation wegen der deutlich höheren Umgebungstemperatur kontinuierlich erwärmte, musste es eine Technik für eine kontrollierte Entleerung des Tanks geben.
  2. Also wurde der zwangsweise abgelassene Wasserstoff katalytisch zu Wasser oxidiert – nach neun Tagen war so auch bei einem stehenden Fahrzeug nur noch Wasserstoff für gerade mal 80 Kilometer an Bord.

Allerdings forschte BMW schon damals an einer kleinen Brennstoffzelle, die zum Beispiel Strom für die Klimatisierung von Fahrzeugen liefern sollte.2013 folgte im Rahmen der Kooperation mit Toyota die Arbeit an einem ersten BMW-Brennstoffzellen-Auto, 2015 bauten die Ingenieure dann eine Brennstoffzelle in den 5er GT ein – das Schrägheckmodell mit dem Radstand des 7ers bot genügend Platz für die Wasserstoff-Tanks.

Woher kommt der Wasserstoff in Deutschland bis 2050?

Wo der Wasserstoff erzeugt wird – Bis 2050 wird ein Strommix erwartet, der bei erneuerbaren Energien zu 20 % von Photovoltaik, zu 38 % von Offshore-Wind und zu 42 % von Onshore-Wind gedeckt wird (Weichenhain et al., 2020). Elektrolyseure zur Wasserstoffproduktion werden dabei voraussichtlich besonders in solchen Regionen eingesetzt, in denen die Kosten der Stromerzeugung bei unter 3 ct/kWh liegen und wo möglichst durchgängig erneuerbare Energie erzeugt werden kann (Hebling et al., 2019).

  • Auf nationaler Ebene werden hier besonders die norddeutschen Bundesländer aufgrund ihrer geografischen Nähe zu den Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee eine wichtige Rolle bei der Wasserstoffproduktion spielen.
  • Hinzu kommen hohe Erzeugungspotenziale für Onshore-Windenergie vorwiegend in ebendiesen norddeutschen Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, wie auch Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Hinsichtlich Energie aus Photovoltaik werden die größten Potenziale für Freiflächenanlagen überwiegend in Süd- sowie in Nordostdeutschland gesehen, vorwiegend in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Brandenburg (Merten et al., 2020). Angesichts des hohen prognostizierten Wasserstoffbedarfs und einer erst aufzubauenden Erzeugungsinfra­struktur mit begrenzter Kapazität wird auch über die Möglichkeit eines Imports von grünem Wasserstoff spekuliert (BMWi, 2020).

  1. Zum einen legen Berechnungen nahe, dass die Kosten für Kühlung und Transport eine lokale Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien deutlich wirtschaftlicher erscheinen lassen (Merten et al., 2020).
  2. Andererseits arbeitet Deutschland bereits heute unter dem Titel „H2 Global» am Aufbau von Wasserstoffpartnerschaften mit dem Ausland, um Wasserstoffimporte aus sonnen- und windreichen Regionen sicherzustellen (Stratmann, 2020).

Erwartet wird, bis 2050 etwa drei Viertel der jährlichen Wasserstoffnachfrage durch Importe zu bedienen (MWIDE, 2020). Erneut kommt den norddeutschen Bundesländern in diesem Zusammenhang eine potenziell wichtige Rolle zu, da diese mit ihren Seehäfen Einspeisepunkte ersten Grades für importierten Wasserstoff wären.

  • Hinzu kommen geologische Faktoren wie das Vorhandensein von unterirdischen Salzkavernen, in die Wasserstoff eingeleitet und gespeichert werden könnte und die vorwiegend in Norddeutschland existieren (MWIDE, 2020; BMWi, 2011).
  • Mögliche Anwendungsfelder für Wasserstoff werden in nahezu allen energieintensiven Industrien (unter anderem Glasindustrie, Stahl, chemische Industrie) gesehen, wo bereits kurzfristig eine Einkopplung von Wasserstoff in bestehende Prozesse möglich ist.

Diese Industrien liefern vor allem Grund- und Werkstoffe für nachstehende Industrien wie Fahrzeugbau, Verpackungen oder auch Bauwirtschaft. Daneben ist der Verkehrsbereich zu benennen. Kurz- und mittelfristig wird im Gebäudesektor kein relevanter Wasserstoffbedarf erwartet, allerdings könnte sich dies bei veränderten Rahmenbedingungen ändern.

  • Denkbar wäre hier eine dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung auf Basis von Wasserstoff, was jedoch ein getrenntes Wasserstoffnetz erfordern würde, sowie eine Beimischung von Wasserstoff zur Wärmeerzeugung ins vorhandene Erdgasnetz.
  • Möglich wäre auch eine Rückverstromung des Wasserstoffs.
  • Diese Variante wird allerdings, angesichts des hohen Energieaufwands der Wasserstofferzeugung, nicht als effizient erachtet (Hebling et al., 2019; Hydrogel Council, 2017).

Auch weitere Branchen wie die Luftfahrtindustrie werden voraussichtlich auf synthetische Kraftstoffe wie grünen Wasserstoff angewiesen sein, um das Ziel der Klimaneutralität erreichen zu können (Stratmann, 2020). Die hohe Zahl von potenziellen Anwendern steht dabei der begrenzten Verfügbarkeit und den hohen Erzeugungskosten von Wasserstoff entgegen.

Wie viele wasserstofffahrzeuge gibt es in Deutschland?

Von Johannes Neudecker/dpa Es klingt nach einer Art Schlaraffenland in Sachen Mobilität, Man sei sauber und ohne Ausstoß von CO2-Emissionen oder Schadstoffen unterwegs, «bei gewohnt hoher Reichweite und einer Betankungszeit von wenigen Minuten» – so bewirbt der Gashersteller Air Liquide die Wasserstoffautos.

An diesem Dienstag eröffnen die Franzosen mal wieder eine Tankstelle, an der Brennstoffzellen-Fahrzeuge Wasserstoff (H2) als Sprit bekommen. Doch Umweltexperten sind nicht begeistert, zudem gibt es ein großes Problem: Das Tankstationen-Netz in Deutschland hat große Löcher. Dennoch: Unstrittig ist, dass die Brennstoffzelle Potenzial hat – und dies in gewissen Bereichen bereits abruft, in U-Booten wird sie beispielsweise schon seit Jahrzehnten eingesetzt.

Ihre Umweltbilanz ist, wie in der Werbung von Air Liquide beschrieben, positiv – Wasserstoff wird in der Reaktion mit Sauerstoff zu Wasserdampf und Strom gewandelt. Ob H2-Autos auf lange Sicht aber für den Pkw-Massenmarkt taugen, das wird stark bezweifelt.

  1. Im Vergleich zu konventionellen Elektroautos führen die Brennstoffzellen-Pkw eher einen Dornröschenschlaf.
  2. Gerade einmal 386 Wasserstofffahrzeuge sind in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen.
  3. Bei einem Gesamt-Fahrzeugbestand von 64,8 Millionen hierzulande ist das ein Anteil von 0,0006 Prozent.

Beim Ökokonkurrenten E-Auto sind es immerhin 0,2 Prozent. Asiaten zeigen Präsenz In dem Nischenmarkt sind vor allem Asiaten präsent. Toyota hat weltweit nach eigenen Angaben knapp 10.000 H2-Fahrzeuge verkauft, in Deutschland knapp 200. Und deutsche Autobauer? Daimler stieg schon in den 90er Jahren ein und produzierte ab 2009 für einige Jahren rund 200 B-Klassen-Autos als H2-Version, 2018 brachten die Stuttgarter einen Geländewagen als Mischung aus Batterie-Stromer und Brennstoffzelle auf den Markt, auch dies in kleiner Stückzahl.

Bei BMW und Audi ist die Brennstoffzelle ebenfalls Thema, sie wird aber nur erprobt – kaufen kann man derzeit kein solches Auto von ihnen. Warum ist der Wasserstoff-Anteil am deutschen Verkehrsmix fast unsichtbar? Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen zeigt auf die Geldbörse: Der Preis für so ein Auto sei «inakzeptabel».

Grob gesagt kostet ein Wasserstoff-Pkw in Deutschland 70.000 bis 80.000 Euro, auch Leasingverträge sind nicht billig. Immerhin gibt es staatliche Förderung, Dennoch – das sei viel zu teuer, meint der Professor: «Das reine Wasserstoffauto ist für den Privatkunden derzeit außer Reichweite.» Grund für die hohen Preise: Die Entwicklung ist teuer und die verkauften Stückzahlen sind gering – erst bei hohen Stückzahlen würden die Kosten pro Fahrzeug sinken und der Preis käme etwas herunter.

  • Wenig Begeisterung ruft das Thema in Wolfsburg hervor.
  • Die Brennstoffzelle werde bis Mitte der 20er Jahre nicht «zu vertretbaren Preisen oder im industriellen Maßstab mit der nötigen Energieeffizienz verfügbar sein», sagte VW-Boss Herbert Diess im Mai auf der Hauptversammlung – Volkswagen setzt auf das rein mit Batteriestrom betriebene E-Auto.

Experten sehen Wasserstoff-Autos skeptisch Auch Umweltexperten sehen Wasserstoff-Autos skeptisch. Florian Hacker vom Öko-Institut verweist auf den niedrigen Wirkungsgrad – man brauche Strom, um aus Wasser Wasserstoff herzustellen, der in Gastanks gelagert und nach dem Tanken im Auto in Strom gewandelt wird – bei diesen Schritten verliere man Energie,

  1. Nur 25 Prozent der ursprünglichen Energie führt in einem Brennstoffzellen-Fahrzeug zu Fortbewegung, der Rest geht verloren – bei batteriebetriebenen Elektroautos liegt der Wert etwa bei 70 Prozent.» Entsprechend höher sei der Strombedarf bei Brennstoffzellen-Autos, sagt er.
  2. Man sollte die Brennstoffzelle weiter im Blick behalten, aber im Massenmarkt ist der Einsatz batteriebetriebener E-Autos sinnvoller.» Ein Henne-Ei-Problem sieht der Autoexperte Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft: «Solange es nicht genug Nachfrage gibt, lohnt sich der Aufbau dieser Infrastruktur nicht richtig – und umgekehrt kaufen die Leute kein Brennstoffzellen-Fahrzeug, wenn die Infrastruktur nicht breit verfügbar ist.» Dennoch, betont Peter Fuß von der Beratung Ernst & Young, könnte die Brennstoffzelle Zukunft haben im Verkehr,

«Um emissionsfrei unterwegs zu sein, ist die Brennstoffzelle eine wichtige Schlüsseltechnologie.» Denn sie habe große Vorteile: Anders als klassische Elektroautos haben Brennstoffzellenautos eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Zudem gehe die Betankung viel schneller als das Laden einer Batterie – es dauere nur wenige Minuten.

Was kostet 1 kg Wasserstoff in der Herstellung?

Herstellungspreise von Wasserstoff – Damit Wasserstoff seiner Rolle als Energieträger der Energiewende gerecht werden kann, muss seine Herstellung CO2-neutral sein. Die Elektrolyse von Wasser erfüllt beim Einsatz «grünen Stroms» diese Voraussetzung, ist aber mit Verlusten verbunden und bisher im benötigten Maßstab nicht wirtschaftlich,

Die Kosten für grünen Wasserstoff hängen von der Herkunft des eingesetzten Stroms ab. Bei der Verwendung von Solarstrom belaufen sie sich auf Wasserstoff, bei Windenergie auf etwa 4 €/kg. Je nach Verfügbarkeit von grünem Strom können die Herstellungskosten regional auf bis zu 2,50 €/kg sinken. Damit lagen sie Anfang des Jahres immer noch über dem Niveau von konventionell erzeugtem Wasserstoff.

So kostete blauer Wasserstoff zwischen 1,62 und 2,20 €/kg. Die Preise von grauem Wasserstoff lagen sogar noch darunter, da hier Folgekosten wie für CO2-Emissionen nicht eingepreist waren. Durch den Russland-Konflikt und die damit verbundenen gestiegenen Gaspreise ist grüner Wasserstoff früher als erwartet wettbewerbsfähig geworden.

Aktuellen Zahlen zufolge ist grüner Wasserstoff in Europa, dem Nahen Osten und Afrika inzwischen günstiger als Wasserstoff aus fossilen Energiequellen. So kostet 1 kg grauer Wasserstoff, der in Westeuropa oder den USA mittels Elektrolyse erzeugt wird, 6,71 $, was etwa 6,30 € entspricht. In China zeigt sich eine ähnliche Tendenz: 1 kg grüner Wasserstoff kostet 3,22 $, 1 kg grauer Wasserstoff 5,28 $.

Mit einer breiteren Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbaren Energien und effizienteren Elektrolyse-Anlagen könnten die Kosten für grünen Wasserstoff in Zukunft sinken. Gleichzeitig ist mit einer weiteren Preissteigerung von konventionell erzeugtem Wasserstoff zu rechnen. Solarstrom für 10 – 15 Cent / kwh Mit einer eigenen Photovoltaikanlage von Solarwatt zahlen Sie nur 10 bis 15 Cent / kwh und das über 30 Jahre! Mit Strom vom eigenen Dach machen Sie sich unabhängig von Preiserhöhungen. Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot an oder informieren Sie sich in unserem kostenlosen Ratgeber zu den Kosten einer PV-Anlage.

  • Zu den Produktionskosten kommen noch die Kosten für den Transport und die Bereitstellung von Wasserstoff hinzu, die jedoch von der „Farbe» des Wasserstoffs unabhängig sind.
  • Bei einer Verteilung über Trailer oder Pipelines an.
  • Bei größeren Distanzen und großen Mengen an Wasserstoff lohnt sich der Transport über Pipelines.

Bei kürzeren Distanzen ist der Transport per Lkw wirtschaftlicher. Die Bereitstellung von Wasserstoff kostet je nach Endanwendung etwa 3 €/kg.