Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es?

Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es
Inhalte der Früherkennungsuntersuchungen – Im Kinderuntersuchungsheft ihres Kindes finden Eltern jeweils eine Übersicht über die altersentsprechenden Untersuchungsinhalte jeder anstehenden U-Untersuchung. Bei jeder Früherkennungsuntersuchung wird das Kind auf mögliche schwerwiegende Erkrankungen hin untersucht und seine Entwicklung wird überprüft.

Je nach Alter des Kindes liegen die Schwerpunkte hierbei auf unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel Beweglichkeit und Geschicklichkeit, Sprechen und Verstehen, soziales Verhalten usw. Dazu gibt es, abhängig vom jeweiligen Alter, noch zusätzliche Themen und Beratungsschwerpunkte, wie zum Beispiel Impfschutz, Vorbeugung des Plötzlichen Kindstodes, Unfallverhütung, Zahngesundheit, Fragen der Ernährung.

Auch mögliche Belastungen und Sorgen der Eltern, z.B. beim Umgang mit ihrem Kind, können bei allen U-Untersuchungen angesprochen und Lösungswege überlegt werden – zum Beispiel regionale Unterstützungsangebote (wie Eltern-Kind-Hilfen, Frühe Hilfen). Wenn die Ärztin oder der Arzt eine Erkrankung oder Auffälligkeit feststellt oder Anzeichen für mögliche Störungen oder Entwicklungsverzögerungen vorliegen, werden die Möglichkeiten mit Ihnen besprochen und in Abstimmung mit Ihnen die erforderlichen Schritte zur genaueren Diagnose und anschließenden Behandlung in die Wege geleitet.

Wann ist die U 10?

Gehören U10, U11 und J2 auch zu den „normalen» Früherkennungsuntersuchungen? Die U10, U11 und J2 sind, die von Kinder- und Jugendärzten bzw. -ärztinnen zusätzlich empfohlen und durchgeführt werden. Sie sollen die Abstände der Untersuchungen im Früherkennungsprogramm von Kindern und Jugendlichen verkürzen – zwischen der (mit etwa 5 Jahren) und der (mit etwa 12 bis 14 Jahren) – und mit der J2 ergänzen.

Wie viele U-Untersuchungen sind Pflicht?

Vielleicht haben Sie schon einmal ein Einladungs- oder Aufforderungsschreiben zu einer U-Untersuchung erhalten und sich gewundert – sind die Vorsorgeuntersuchungen etwa verpflichtend? Tatsächlich gibt es keine gesetzliche Pflicht.

Wann hat man die letzte U-Untersuchung?

Vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen durchläuft Ihr Kind eine enorme Entwicklung. Gerade in den ersten Lebensmonaten und als Kleinkind erwirbt Ihr Kind in kürzester Zeit zahlreiche körperliche, geistige und auch soziale Fähigkeiten. Um diese Entwicklungsfortschritte im Blick zu behalten, wird in Deutschland eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen empfohlen.

Liebe Eltern, die Gesundheit Ihres Kindes ist Ihnen und uns ein ganz besonderes Anliegen. In Deutschland werden in festgelegten Zeitabständen Untersuchungen durch den Kinder- und Jugendarzt empfohlen, bei denen der Entwicklungsstand Ihres Kindes vorsorglich überprüft wird. Gerne möchten wir Ihnen mit diesem Ratgeber den Sinn und Zweck der Vorsorgeuntersuchungen U1 bis J2 näherbringen und Sie über die Vorgaben und den Ablauf genauer informieren.

Mit dieser Broschüre können Sie sich in Ruhe zu Hause vorbereiten: Sie erfahren, was auf Sie und Ihr Kind zukommt und worauf der Kinder- und Jugendarzt bei den jeweiligen Untersuchungen besonders achtet. Vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen durchläuft Ihr Kind eine enorme Entwicklung.

Gerade in den ersten Lebensmonaten und als Kleinkind erwirbt Ihr Kind in kürzester Zeit zahlreiche körperliche, geistige und auch soziale Fähigkeiten. Um diese Entwicklungsfortschritte im Blick zu behalten, wird in Deutschland eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen empfohlen. Sie dienen der möglichst frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsstörungen und Krankheiten.

Dabei legt der Arzt einen besonderen Fokus auf das Sehvermögen, die Zahngesundheit und den Impfstatus Ihres Kindes. Außerdem werden Sie zu den unterschiedlichsten Themen beraten, die für die jeweilige Lebensphase besonders wichtig sind. Die Untersuchungen finden – angepasst an die Entwicklungsgeschwindigkeit – in festgelegten, immer größer werdenden Zeitabständen statt. Bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres hat Ihr Kind einen gesetzlichen Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten, die die körperliche und geistige Entwicklung gefährden.

Vom Neugeborenen bis zum Schulkind Die Vorsorgeuntersuchungen heißen auch U-Untersuchungen. Davon gibt es insgesamt zehn, nämlich die U1 bis U9 und die U7a. Die Kosten dafür müssen von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen oder dem Sozialamt getragen werden, sofern sie im vorgegeben Zeitrahmen stattfinden.

Nutzen Sie diese Chance! Im Schulalter kann Ihr Kind zwei weitere Vorsorgetermine wahrnehmen, die U10 und die U11. Diese Untersuchungen werden allerdings nicht von allen Krankenkassen erstattet. Ergänzend zu den U-Untersuchungen besteht in der Pubertät erneut ein Anspruch auf eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung, die sogenannte Jugendgesundheitsuntersuchung J1.

Für Teenager von 16 bis 17 Jahren gibt es zusätzlich die J2, die allerdings genau wie die U10 und die U11 nur von bestimmten Krankenkassen bezahlt wird. Hinweis für Eltern: Halten Sie daher mit Ihrem betreuenden Arzt zum Thema Erstattung Rücksprache. Wie läuft eine U-Untersuchung ab? Jede U-Untersuchung beginnt mit einer Anamnese,

Darunter versteht man ein fachliches Gespräch, bei dem Informationen erfragt werden, die aus medizinischer Sicht wichtig sind oder werden können. Die Fragen können Ihr Kind und Sie selbst, Ihre Familie, Schwangerschaft und Geburt, aber auch das soziale Umfeld betreffen.

  1. Danach untersucht der Kinder- und Jugendarzt Ihr Kind körperlich durch Betrachtung (Inspektion), Abhören (Auskultation) und/oder Abtasten (Palpation) und führt gegebenenfalls weitere spezielle Untersuchungen durch.
  2. Besonders achtet der Arzt auf die Augen (ab U2) und Zähne (ab U5) Ihres Kindes.
  3. Auch das Körpergewicht und die -größe werden bei jeder Untersuchung bestimmt und alle Ergebnisse und Befunde dokumentiert.

Abschließend erfolgt eine ärztliche Beratung zu Themen, die im jeweiligen Lebensalter Ihres Kindes wichtig sind, zum Beispiel:

Ernährungs- und Verhaltenstipps, Hinweise zur Vermeidung des plötzlichen Kindstods, Empfehlungen zu medizinischen Vorbeugungsmaßnahmen, die Impfberatung (ab U3) und die Zahnpflege (ab U5).

Bei Bedarf erhalten Sie in der Arztpraxis zusätzliche Informationen zu weiteren Themen und haben immer auch die Möglichkeit, Ihre ganz persönlichen Sorgen und Probleme anzusprechen. Das Gelbe Checkheft Kurz nach der Entbindung erhalten Sie in der Geburtsklinik bzw. Das Gelbe Checkheft dokumentiert alle Ergebnisse und Befunde der Vorsorgeuntersuchungen. Außerdem enthält das Gelbe Checkheft eine Teilnahmekarte, Darauf bestätigt Ihnen der Kinder- und Jugendarzt die Teilnahme an der jeweiligen U-Untersuchung durch Datum, Unterschrift und Stempel.

  1. Die Karte ist herausnehmbar und kann bei Bedarf bei Behörden, Kindertagesstätten, Schulen und Jugendämtern als Teilnahmebeleg genutzt werden.
  2. Zukünftig soll die Vorlage der Teilnahmekarte außerdem genügen, um die vom Infektionsschutzgesetz geforderte ärztliche Beratung zu einem vollständigen und altersgemäßen Impfschutz nachzuweisen.

Diese Beratung findet im Rahmen der U-Untersuchungen U3 bis U9 statt. Sie haben keinerlei Verpflichtung, Anderen eine genauere Einsicht in das Kinderuntersuchungsheft zu gewähren. Somit werden die vertraulichen Gesundheitsdaten aus den Untersuchungen geschützt. Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es Was ist neu? Neben der Teilnahmekarte enthält das umstrukturierte Gelbe Heft seit 1. September 2016 noch einige andere Neuerungen. Die U-Untersuchungen wurden durch ein Expertenteam inhaltlich überprüft, teilweise verändert und erweitert. Beispielsweise werden nun einleitend jede der U-Untersuchungen und ihre Schwerpunkte kurz beschrieben.

  • Außerdem bietet ein Bemerkungsfeld Platz für individuelle ärztliche Empfehlungen.
  • Für Beobachtungen, die Sie im Vorfeld zu Hause machen, oder Fragen, die Sie gerne bei der nächsten Untersuchung stellen möchten, ist in einem Notizfeld genügend Platz vorgesehen.
  • Neu ist zudem die erweiterte Beratung durch Ihren Kinder- und Jugendarzt zu bestimmten Gesundheitsthemen wie Zahnpflege und Impfschutz.

Außerdem erhalten Sie bei den ersten U-Untersuchungen Informationen über regionale Unterstützungsangebote wie Eltern-Kind-Hilfen und Frühe Hilfen. Die Möglichkeit der Untersuchung Ihres Neugeborenen auf Mukoviszidose ist ebenfalls neu. Zwei Hefte? Falls bei Ihrem Kind bereits U-Untersuchungen durchgeführt und im alten Gelben Checkheft eingetragen wurden, bekommen Sie bis zur U6 dennoch das neue Gelbe Checkheft.

  • Sie sollten dann zu jedem weiteren Vorsorgetermin beide Hefte mitbringen, da die Daten nicht übertragen werden.
  • Ab der U7 erfolgt die Dokumentation auf separaten Einlegeblättern, die in das bestehende Kinderuntersuchungsheft eingeklebt werden.
  • Das grüne Checkheft Zusätzlich zum Gelben Kinderuntersuchungsheft können Sie als Eltern auch ein grünes Checkheft von Ihrem Kinder- und Jugendarzt erhalten.

Dieses Gesundheits-Checkheft des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) dient der Dokumentation von Vorsorgeuntersuchungen, die über die vom Gemeinsamen Bundesausschuss vorgesehenen (U1–U9, J1) hinausgehen und daher nicht von allen Krankenkassen unterstützt werden. Das grüne Checkheft dokumentiert die zusätzlichen Untersuchungen U10, U11 und J2. Die rechtlichen Grundlagen zu Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen bildet der §26 des SGB V im Sozialgesetzbuch. Der Inhalt des Kinderuntersuchungsheftes (U1 bis U9) richtet sich genau nach der „Richtlinie über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern», kurz Kinder-Richtlinie, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossen wurde.

  1. Sie beinhaltet neben der Anspruchsberechtigung für Kinder bis sechs Jahre auch Vorgaben zum Untersuchungszeitraum, -aufbau, -umfang sowie den Untersuchungsmethoden.
  2. Im ambulanten Bereich sollen diese seit 1.
  3. Januar 2017 für alle gesetzlich Versicherten umgesetzt werden.
  4. Die rechtliche Grundlage für die Früherkennungsuntersuchungen von Krankheiten bei Jugendlichen nach Vollendung des zehnten Lebensjahres stellt die „Richtlinie zur Jugendgesundheitsuntersuchung» des G-BA dar.

Sie regelt die Bestandteile der J1. Nur die Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 und J1 werden bisher vom Gesetzgeber empfohlen und müssen daher von allen Krankenkassen erstattet werden. Regelungen in den Bundesländern Bislang sind nur in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg die U-Untersuchungen U1 bis U9 verpflichtend. Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es Im ersten Lebensjahr entwickelt sich Ihr Baby schnell und lernt ständig Neues. Es sieht, hört und versteht immer mehr, beginnt zu lachen, zu krabbeln und steht irgendwann. Vielleicht spricht es erste Worte und probiert womöglich sogar schon einige Schritte. Eine Norm oder exakte Zeitpunkte, wann Ihr Kind welche Fähigkeiten besitzen muss, gibt es nicht. Von der Geburt bis zum ersten Geburtstag stehen insgesamt sechs U-Untersuchungen an, in denen die Gesundheit und die Entwicklung Ihres Babys durch Ihren Kinderarzt überprüft werden sollten. U1: direkt nach der Geburt Die allererste U-Untersuchung ist das Neugeborenen-Screening, das unmittelbar nach der Geburt von Arzt oder Hebamme durchgeführt wird. Vorrangige Ziele sind, sicherzugehen, dass Ihr Neugeborenes die Geburt gut überstanden hat sowie behandlungsbedürftige Zustände und äußere Fehlbildungen sofort zu erkennen.

  1. Über die Sauerstoffversorgung des Neugeborenen während der Geburt gibt der pH-Wert des Blutes aus der Nabelschnur Auskunft.
  2. Fünf und nochmals zehn Minuten nach der Geburt wird der sogenannte Apgar-Wert bestimmt.
  3. Dieser ermöglicht eine Aussage über die Funktion der wichtigsten Organe und den allgemeinen Gesundheitszustand.

Dazu werden die Atmung (Lungenfunktion), der Puls (Herzfrequenz), der Grundtonus (Muskulatur), das Aussehen (Hautfarbe, Durchblutung) und wichtige Reflexe überprüft. Außerdem wird Ihr Neugeborenes gewogen und gemessen und mit Vitamin K, das für die Blutgerinnung wichtig ist, versorgt.

  • Die Vitamin K-Prophylaxe wird in der U2 und der U3 fortgesetzt.
  • Innerhalb der nächsten drei Tage haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, drei weitere wichtige und für Sie völlig kostenfreie Tests bei Ihrem Kind durchführen zu lassen.
  • Das erweiterte Neugeborenen-Screening untersucht auf angeborene Stoffwechseldefekte und hormonelle Störungen.

Dazu genügen einige Tropfen Blut, die gleichzeitig für das vom Robert Koch-Institut empfohlene Screening auf Mukoviszidose verwendet werden können. Mukoviszidose ist eine Erbkrankheit, in deren Verlauf sich in den Atemwegen zäher Schleim bildet. Weiterhin können Sie sich für einen völlig schmerzfreien Hörtest entscheiden, bei dem Ihr Kind sogar schlafen kann. U2: 3.–10. Lebenstag Auf die Neugeborenen-Erstuntersuchung folgt die Neugeborenen-Basisuntersuchung – die U2. Sie kann noch in der Geburtsklinik stattfinden oder so bald wie möglich nach der Entlassung beim Kinderarzt. Das Neugeborene wird von Kopf bis Fuß gründlich untersucht.

Dabei werden sämtliche Organe, das Skelett und das Nervensystem in Augenschein genommen. Angeborene Erkrankungen und Fehlbildungen wie z.B. Herzfehler können bereits jetzt erkannt und lebensbedrohliche Komplikationen somit vermieden werden. Mit der U2 beginnen auch die Augenuntersuchungen, die bis zur U9 in zunehmendem Umfang durchgeführt werden.

Bei U2 und U3 beschränken sie sich auf Tests zur Erkennung von Augenzittern (Nystagmus) und strukturellen Auffälligkeiten wie weiß erscheinenden Pupillen (Leukokorie) sowie die Prüfung im durchfallenden Licht, bei der ein Grauer Star (Katarakt) durch eine Trübung auffällt.

Bei manchen Augenerkrankungen ist die frühzeitige Diagnose und Therapie wichtig, um langfristige Schäden zu vermeiden. Weiterhin wird Sie der Kinderarzt zur Vorbeugung von Knochenerkrankung mit Vitamin D und zur Flourid-Prophylaxe für die Zahnhärtung beraten. Von der U2 bis zur U4 wird außerdem mithilfe einer Farbkarte die Stuhlfarbe Ihres Neugeborenen erfragt.

Entfärbter Stuhl kann ein Hinweis auf Störungen der Leber und der Gallenwege sein. Achten Sie als Eltern besonders innerhalb des ersten Lebensmonats auf die Stuhlfarbe, unangenehm riechenden, stark gelben Urin und eine Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht). Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es U3: 4.–5. Lebenswoche Ihr Baby ist inzwischen etwa einen Monat alt, hat schon die erste Phase seines Lebens als Neugeborenes überstanden und Sie können erste Entwicklungsschritte beobachten. Grob- und Feinmotorik sind jetzt soweit ausgeprägt, dass Ihr Baby sein Köpfchen in Bauchlage kurz anheben kann und schon manchmal spontan die Hände öffnet.

  1. Der Kinderarzt wird Ihren Säugling auch wieder körperlich untersuchen und diesmal die Hüftgelenke mit Ultraschall prüfen, damit eventuelle Fehlstellungen rechtzeitlich behandelt werden können.
  2. In der Beratung geht es vor allem darum, wie Sie das Risiko eines plötzlichen Kindstods minimieren, Unfälle vermeiden und mit einem Schreibaby umgehen können.

Zudem wird in der U3 zum ersten Mal das Thema Impfen angesprochen. Wann welche Impfung stattfinden sollte, können Sie dem Impfkalender der Ständigen Impfkommission (STIKO) entnehmen. Bei Impfungen, die parallel zu Vorsorgeuntersuchungen stattfinden können, ist die jeweilige U-Untersuchung in der Übersicht vermerkt.

  1. Die Kombination von U-Untersuchung und Impfung erspart Babys und Eltern einen zusätzlichen Arzt-Termin und wird daher angestrebt. U4: 3.–4.
  2. Lebensmonat Zum Zeitpunkt der U4 ist Ihr Baby wahrscheinlich schon deutlich aktiver und mobiler als zuvor.
  3. Es lernt allmählich zu greifen, lächelt und reagiert auf Sie.

Außerdem gibt es eigene Laute von sich und beginnt zu brabbeln. Durch häufiges Sprechen und Singen können Sie Ihr Kind in der Sprachentwicklung fördern. Der Kinderarzt beurteilt die körperliche und geistige Entwicklung und untersucht, ob die Knochenlücke am Kopf Ihres Babys (Fontanelle) groß genug für das weitere Schädelwachstum ist.

Auch das Hör- und Sehvermögen wird erneut überprüft. Der Arzt wird Sie darauf hinweisen, dass spätestens jetzt die erste Impfung erfolgen sollte. U5: 6.–7. Lebensmonat Im Vordergrund der U5 stehen Beweglichkeit und Körperbeherrschung Ihres Babys. Grob- und feinmotorische Fähigkeiten sind nun soweit ausgeprägt, dass Ihr Baby sich in Bauchlage auf seinen Armen abstützen und gezielt nach Gegenständen greifen kann.

In diesem Alter brechen nach und nach die ersten Milchzähne durch. Bei der Zahnung können Schmerzen auftreten, welche die Kinder durch das Herumbeißen auf Gegenständen zu lindern versuchen. Der Kinderarzt berät Sie zum Thema Zahnpflege, Fluorid-Prophylaxe und Mundhygiene.

Neben der körperlichen schreitet auch die sprachliche Entwicklung voran. Aus einzelnen Lauten können jetzt mehrsilbige Lautketten wie „dei-dei-dei» werden. Manche Kinder beginnen in diesem Alter mit dem Fremdeln und verhalten sich unterschiedlich, wenn bekannte oder aber unbekannte Personen in ihrer Nähe sind.

Auf die Eltern-Kind-Beziehung wird der Kinderarzt ab jetzt bei jeder U-Untersuchung achten. Wie immer legt der Arzt auch Wert auf das Sehvermögen und überprüft im Rahmen der U5 mithilfe eines Augenspiegels, ob das Baby schielt. Außerdem kommt das Thema UV-Schutz zur Sprache. Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es U6: 10.–12. Lebensmonat Die U6 wird auch als Einjahresuntersuchung bezeichnet. Ihr Baby ist nun etwa ein Jahr alt und hat viele Fortschritte gemacht. Es kann inzwischen sitzen, sich in den Stand hochziehen, robben oder krabbeln. Vielleicht kann Ihr Baby auch schon selbstständig aus einem Becher trinken, Laute nachahmen und doppelsilbige Wörter wie „da-da» oder „Mama» bilden. Seit der letzten U-Untersuchung ist viel Zeit vergangen, in der sich Ihr Kind vom Baby zum Kleinkind weiterentwickelt hat. Die Zahnung ist vermutlich vorangeschritten. Schon bald wird sich das Milchzahngebiss vervollständigen. Nachdem der erste Schritt getan war, hat Ihr Kind schon bald das Laufen gelernt. Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es U7: 21.–24. Lebensmonat Nach fast einem Jahr Pause wird es Zeit für die Zweijahresuntersuchung. Die Entwicklungsfortschritte, die Ihr Kind seit der letzten Untersuchung gemacht hat, werden nun durch den Kinderarzt überprüft. Ihr Kind sollte jetzt in der Lage sein, mindestens zehn Wörter zu sprechen, zu laufen und auch Treppenstufen hinunterzugehen.

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Spielerisch wird der Arzt auch die feinmotorischen, sozialen, geistigen und kognitiven Fähigkeiten untersuchen. Impfen Die Grundimmunisierung durch das Impfen gemäß STIKO ist normalerweise nach der U7 abgeschlossen. Sollte Ihr Kind zu diesem Zeitpunkt noch keinen vollständigen Impfschutz haben, besteht die Möglichkeit, die noch fehlenden Impfungen nachzuholen.

U7a: 34.–36. Lebensmonat Die U7a ist noch nicht lange Teil der kostenlosen U-Untersuchungsreihe. Sie sollten diese Chance nutzen und Ihr Kind auch mit knapp drei Jahren vorsorglich untersuchen lassen. Kleinkinder in diesem Alter sollten von sich in der Ich-Form sprechen, Freude daran haben mit anderen Kindern zu spielen und sich viel bewegen.

Die körperliche Untersuchung findet wie gewohnt statt. Ausführlicher als sonst werden diesmal aber die Augen unter die Lupe genommen. Durch mehrere Sehtests überprüft der Kinderarzt das räumliche Sehvermögen sowie das beidseitige und Rechts-Links-Sehen. Die Beschaffenheit von Zähnen und Kiefer werden ebenfalls erneut untersucht.

Zusätzlich erfolgt im Rahmen dieser U-Untersuchung eine Beratung über die Rolle der Medien wie Fernseher, Internet und Spielekonsolen. U8: 46.–48. Lebensmonat Zum Zeitpunkt der U8 ist Ihr Kind fast vier. Kleinkinder in diesem Alter spielen viel mit anderen Kindern, z.B. im Kindergarten. Sie malen, erzählen Geschichten und stellen viele Fragen. Wenn Ihr Kind Verhaltensauffälligkeiten beim Umgang mit anderen Kindern oder gegenüber Erzieherinnen oder Ihnen zeigt, sprechen Sie dies ruhig einmal bei Ihrem Kinderarzt an.

  1. Neben vielen bekannten Untersuchungen findet bei der U8 auch ein Hörtest statt.
  2. Außerdem wird eine Urinprobe unter anderem auf Blutbestandteile, Eiweiß, Zucker und Bakterien untersucht und häufig wird der Blutdruck gemessen.
  3. Im Rahmen der U-Untersuchungsreihe wird auch auf Risikofaktoren für einen Diabetes Typ 2, wie Bewegungsmangel und Übergewicht, geachtet.

Diabetes mellitus bedeutet wörtlich „honigsüßer Durchfluss», weil im Urin der Patienten krankhaft erhöhte Zuckermengen nachweisbar sind. Die Stoffwechselkrankheit Diabetes kann durch gesunde Ernährung und körperliche Bewegung positiv beeinflusst werden und ist heute gut behandelbar. Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es U9: 60.–64. Lebensmonat Die U9 ist die letzte U-Untersuchung, bei der die Ergebnisse und Befunde im Gelben Checkheft dokumentiert werden. Ihr Kind ist nun fast sechs Jahre alt und steht kurz vor der Einschulung. Im letzten Kindergartenjahr lernen die Kinder noch einmal viel dazu.

Sie entwickeln viel Fantasie und eigene Interessen und haben ihre ganz persönlichen Freuden und Ängste. Der Kinderarzt achtet bei dieser sehr umfangreichen Untersuchung auf Fähigkeiten, die in der Grundschule wichtig werden, wie Beweglichkeit und Geschick, z.B. beim Malen oder Basteln, aber auch soziales Verhalten, Denk- und Wahrnehmungsvermögen.

Anhand seiner den Entwicklungsstatus betreffenden Beobachtungen kann er eine unverbindliche Empfehlung für oder gegen die Einschulung Ihres Kindes aussprechen. Eine verständliche Aussprache ist im Schulalltag wichtig und Sprachstörungen wie Stottern sollten logopädisch behandelt werden. Um den vollständigen Impfschutz aufrecht zu halten, können bei der U9 auch Auffrischimpfungen durchgeführt werden. Nach der U9 ist nur noch eine weitere Früherkennungsuntersuchung für alle gesetzlich Versicherten vorgesehen, nämlich die Jugendgesundheitsuntersuchung J1. Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es U10: 7.–8. Lebensjahr Ihr Kind ist zum Zeitpunkt der U10 bereits in der Schule. Mit der Schulzeit beginnt eine entscheidende Entwicklungsphase im Leben Ihres Kindes. Beim Kinder- und Jugendarzt im Rahmen der U10 einen sogenannten Grundschulcheck durchführen zu lassen ist daher besonders sinnvoll.

  1. Die Schwerpunkte dieser Vorsorgeuntersuchung liegen in der Erkennung von Entwicklungsstörungen, die häufig erst nach dem Schuleintritt deutlich werden, wie z.B.
  2. Einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenstörung.
  3. Außerdem wird die motorische Entwicklung betrachtet und bewertet und auf Verhaltensstörungen wie z.B.

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) geachtet. Ein weiterer Bestandteil der U10 ist der sogenannte Mannheimer Elternfragebogen (MEF). Er enthält zwischen 60 und 70 Aussagen, die Sie mit „stimmt» oder „stimmt nicht» beantworten können und die dem Arzt einen umfassenden Überblick über den seelischen Zustand und das Verhalten Ihres Kindes liefern.

  • Bei der körperlichen Untersuchung wird unter anderem auf Zahn-, Mund- und Kieferanomalien geachtet.
  • Auch Routineuntersuchungen wie Wiegen, Messen von Körpergröße und Blutdruck, Hör- und Sehtests sowie Urinuntersuchungen können stattfinden.
  • Neu in dieser Untersuchung ist die Beurteilung der Geschlechtsreife anhand von Kriterien wie Körperbehaarung, Entwicklung der weiblichen Brust und der Genitalien.

Wie immer sollte der Kinder- und Jugendarzt außerdem den Impfstatus Ihres Kindes überprüfen und bei Bedarf auch auf Ihre persönlichen Fragen und Sorgen eingehen. Auch eine Medienberatung könnte in diesem Alter für Ihr Kind sinnvoll sein. Das Problem bei dieser U-Untersuchung ist, dass sie bisher nicht von allen Krankenkassen erstattet wird. Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es U11: 9.–10. Lebensjahr Der Schülercheck soll gegen Ende der Grundschulzeit, also zeitnah zum Schulwechsel stattfinden. Er verläuft ähnlich wie der Grundschulcheck. Die einzelnen Schwerpunkte kann der Arzt individuell setzen. Normalerweise wird nach Schulleistungs-, Sozialisations- und Verhaltensstörungen gefragt.

  • Außerdem kann, je nach Bedarf, eine Beratung zum Thema Ernährung, Bewegung, Stressabbau, Sucht und/oder Medien erfolgen.
  • Diese U-Untersuchung wird nicht von allen Krankenkassen erstattet.
  • Seit der letzten U-Untersuchung hat sich Ihr Kind zum Jugendlichen entwickelt.
  • Alle Vorsorgeuntersuchungen, die nach Vollendung des 10.

Lebensjahres stattfinden, werden daher mit dem Buchstaben „J» bezeichnet und neu nummeriert. Das oberste Ziel dieser Jugendgesundheitsuntersuchungen ist es, durch die Früherkennung von psychischen und psychosozialen Risikofaktoren sowie gesundheitsgefährdenden Verhaltensweisen eine Fehlentwicklung in der Pubertät zu verhindern.

Eine wichtige Neuerung ist, dass die Jugendlichen bei diesen Vorsorgeuntersuchungen die Möglichkeit haben, alleine, das heißt in Abwesenheit ihrer Eltern, vertrauensvoll mit dem Kinder- und Jugendarzt zu sprechen. J1: 12.–14. Lebensjahr Die J1 ergänzt die zehn U-Untersuchungen, die vom Gesetzgeber empfohlen werden und daher allen Versicherten kostenlos zur Verfügung stehen.

Teenager haben oft ähnliche gesundheitliche Probleme wie Erwachsene, nämlich Bewegungsmangel, falsche Ernährung und seelischen Stress. Mit einigen Themen beschäftigen sie sich aber ganz besonders. Viele davon betreffen die Pubertät und Sexualität.

  1. Die Aufklärung, insbesondere zum Thema Verhütung von Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Erkrankungen z.B.
  2. HIV oder Syphilis, ist wichtig.
  3. Bei Jungen setzt in diesem Alter der Stimmbruch ein, bei Mädchen die Monatsblutung und das Brustwachstum.
  4. Teenager kommen in Kontakt mit Alkohol, Zigaretten oder Drogen und haben oft unreine Haut sowie individuelle, soziale Probleme.

Für Jugendliche kann der Arzt auch bei diesen Themen ein guter Ansprechpartner sein. Impfen Im Rahmen der J1 können außerdem Auffrischimpfungen durchgeführt werden. Für Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfiehlt die STIKO zur Senkung des Risikos für Gebärmutterhalskrebs die Impfung gegen HPV (humane Papilloma-Viren). Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es J2: 16.–17. Lebensjahr Im späten Jugendalter kann eine letzte Früherkennungsuntersuchung dieser Art stattfinden, die Jugendgesundheitsuntersuchung J2. Der Fokus der J2 liegt auf der Erkennung und Behandlungseinleitung von Pubertäts- und Sexualitäts- sowie Sozialisations- und Verhaltensstörungen.

  • Weiterhin führt der Kinder- und Jugendarzt körperliche Untersuchungen im Hinblick auf Haltungsstörungen, Schilddrüsenerkrankungen (Kropfbildung) und Diabetes durch.
  • Bei der Beratung können Themen wie Sucht, Gewalt, Ernährung, HIV- und UV-Schutz, aber auch Partnerschaft und Familie und die Berufswahl zur Sprache kommen.

Die J2 ist eine gute Möglichkeit für einen letzten Gesundheits-Check-Up vor der Volljährigkeit, wird jedoch nicht von allen Krankenkassen erstattet. Für Erwachsene besteht dann erst ab dem vollendeten 35. Lebensjahr wieder alle zwei Jahre ein Anspruch auf eine ganzheitliche Gesundheitsuntersuchung.

Wir empfehlen Ihnen, zumindest alle kostenfreien Kinder- Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen, damit Entwicklungsstörungen und Erkrankungen bei Ihrem Kind frühestmöglich erkannt und behandelt werden können. Sinn und Zweck von Vorsorgeuntersuchungen Das Ziel der Kinder-Vorsorgeuntersuchungen U1 bis J2 ist das frühzeitige Erkennen von Krankheiten und Entwicklungsstörungen Ihres Kindes.

Durch frühe Diagnose ergeben sich bessere Behandlungsmöglichkeiten. Rechtlicher Anspruch und Erstattung Bis zum sechsten Lebensjahr hat jedes Kind den Anspruch auf Früherkennungsuntersuchungen. Neben den Untersuchungen U1 bis U9 sieht der Gemeinsame Bundesausschuss auch die Jugendgesundheitsuntersuchung J1, eine Untersuchung im Jugendalter vor.

Weitere Vorsorgeuntersuchungen wie die U10, U11 und J2 werden vom Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte empfohlen, müssen aber nicht zwingend von den Krankenkassen finanziert werden. Ablauf und Dokumentation Jede U-Untersuchung beginnt mit einer Befragung, durch die der Arzt medizinisch bedeutsame Informationen erhält.

Darauf folgen die körperliche Untersuchung des Kindes z.B. mit Fokus auf Augenerkrankungen, sowie die Dokumentation aller Ergebnisse und Befunde (im gelben Kinderuntersuchungs- oder grünen Gesundheits-Checkheft). Je nach Bedarf berät Sie der Kinder- und Jugendarzt abschließend zu Themen wie Zahnpflege, Impfschutz oder auch Sexualität.

Nutzen Sie die Chance und nehmen Sie alle kostenlosen U-Untersuchungstermine (U1 bis U9 und J1) wahr. Halten Sie unbedingt die dafür vorgesehenen Zeiträume ein, damit es keine Probleme bei der Erstattung gibt. Erkundigen Sie sich darüber hinaus bei Ihrer Krankenkasse über die Erstattung von weiteren Früherkennungsuntersuchungen (U10, U11 und J2). Bereiten Sie sich in Ruhe auf die Termine vor und notieren Sie ungewöhnliche Beobachtungen bei Ihrem Kind. Bringen Sie das gelbe bzw. grüne Heft zu jeder Vorsorgeuntersuchung Ihres Kindes mit. Achten Sie auf die Zahngesundheit Ihres Kindes und lassen Sie Ihr Kind durch Impfungen effektiv vor Infektionen schützen. Wenden Sie sich mit Sorgen und Problemen, die Ihr Kind betreffen, an Ihren Kinder- und Jugendarzt.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Patienten-Ratgeber hilfreiche Informationen über die verschiedenen Früherkennungsuntersuchungen vom Babyalter bis zur Pubertät geben konnten. Falls Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Kinder- und Jugendarzt. P6501722-01-0918 Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es

Welche U Wann?

Alle U-Untersuchungen im Überblick

Untersuchung: Alter des Kindes: Das wird unter anderem untersucht:
U1 1. Lebenstag Herz, Atmung, Kreislauf, Puls
U2 3. bis 10. Lebenstag Blut, Gehör, Organe, Muskeln und Nerven
U3 4. bis 5. Lebenswoche Reflexe, Beweglichkeit, Hüfte
U4 3. bis 4. Lebensmonat Beweglichkeit, Reflexe, Motorik, Fontanelle

Wann J1 Kinderuntersuchung?

Kinder und Jugendliche: U1 bis J1 Der Flyer informiert über die Kinderuntersuchungen Jedes gesetzlich versicherte Kind hat Anspruch auf derzeit elf Vorsorgeuntersuchungen. Die ersten zehn finden im Säuglings- und Kindesalter unmittelbar nach der Geburt bis zum 6. Lebensjahr statt (U1 bis U9).

Ist die U11 Pflicht?

U11: Hilfe in einer wichtigen Phase – Auch die U11 ist keine gesetzlich vorgeschrieben Vorsorgeuntersuchung. Dennoch empfehlen wir Ihnen, diesen Termin wahrzunehmen. Wie für jeden Erwachsenen auch, ist gesundheitliche Prävention auch für jedes Kind wichtig.

  • Die U11 sollte im Alter zwischen 9 und 10 Jahren stattfinden.
  • Zuerst schauen wir uns die körperliche Entwicklung Ihres Kindes an, überprüfen das Gewicht, Größe und Blutdruck und beurteilen seine allgemeine Beweglichkeit.
  • Im Zuge dessen erhalten Sie auch Anregungen und Tipps für mehr Bewegung und passende Sportarten.

Wir überprüfen wieder Zähne sowie Kiefer und verweisen Sie – falls notwendig – an einen Kieferorthopäden. Erneut wird der Impfstatus überprüft und besprochen. Außerdem interessieren uns die Persönlichkeit und das Sozialverhalten Ihres Kindes. Im Gespräch bekommen wir einen Eindruck davon, wie Ihr Nachwuchs mit Konflikten oder Stresssituationen umgeht.

Ein weiteres wichtiges Thema der U11 ist die Mediennutzung Ihres Kindes. Wie geht es mit TV, Computer, Spielekonsole, Tablet und Smartphone um? Ist die jeweilige Nutzungsdauer in Ordnung? Ebenso geht es um Suchtmittel. Wir testen, inwiefern Ihrem Kind Alkohol, Tabletten oder Drogen bereits bekannt sind und wie es mit diesen Themen umgeht.

Gerade jetzt, wo das Kind in die Schule geht und bald schon an der Schwelle zur Pubertät steht, empfinden wir es als besonders wichtig, ihm Hilfe anzubieten. Daher setzen wir auf eine gründliche körperliche Untersuchung und eine gute Beratung. Gerade jetzt, wo das Kind in die Schule geht und bald schon an der Schwelle zur Pubertät steht, empfinden wir es als besonders wichtig, ihm Hilfe anzubieten.

Wann ist die U 8?

U8-Untersuchung – 46. bis 48. Lebensmonat. Wenn Sie den Termin für die U8 machen, ist Ihr Kind schon fast vier Jahre alt und auf dem besten Weg, ein Vorschulkind zu werden.

Was passiert wenn ich nicht zu den U-Untersuchungen gehe?

4. Was, wenn ich einen Termin verschwitzt habe? – Wenn du die Vorsorgeuntersuchung deines Kindes verpasst hast, wirst du zunächst schriftlich erinnert. Vereinbarst du dennoch innerhalb eines Monats keinen Termin beim Kinderarzt, werden die Daten des Kindes an das zuständige Gesundheitsamt vermittelt.

  1. Das Gesundheitsamt nimmt daraufhin schriftlich Kontakt mit dir auf, damit die Untersuchung möglichst zeitnah nachgeholt werden kann.
  2. Den Eltern wird eine Frist gesetzt – in diesem Zeitrahmen müssen sie ihr Kind zur U-Untersuchung bringen.
  3. Sonst führt das Jugend- oder Gesundheitsamt einen angekündigten Hausbesuch durch, um nach dem Rechten zu sehen.

Übrigens übernehmen die Krankenversicherungen die Kosten für die U-Untersuchungen nur, wenn diese in dem vorgegebenen Zeitraum stattfinden.

Welche U-Untersuchungen sind freiwillig?

Alles, was Eltern über die U-Untersuchungen wissen sollten Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es Freiwillige Zusatzuntersuchungen Seit 2006 bekommen Kinder und Jugendliche ein zusätzliches grünes Vorsorgeheft für vier weitere Vorsorgeuntersuchungen, für die aber nicht alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten übernehmen. Hier gilt es bei der eigenen Kasse nachzufragen.

  • Diese Termine sind freiwillig.
  • Ärzte empfehlen die U10 und die U11 dennoch, weil zwischen der U9 im Alter von etwa fünf Jahren, also vor Schuleintritt, und der J1 im Alter von 12 bis 14 Jahren ein sehr langer Zeitraum liegt.
  • Mögliche Entwicklungsstörung Bei der U10 ist das Kind in der ersten oder zweiten Klasse.

Der Arzt interessiert sich insbesondere für mögliche Entwicklungsstörungen, die möglicherweise in der Schule oder im Freizeitbereich aufgefallen sind, etwa eine Lese- und Rechtschreibschwäche, eine Rechenschwäche, eine motorische Störung oder ADHS,

In der Regel fragt der Arzt die Eltern danach. Darüber hinaus erkundigt er sich nach den Ernährungsgewohnheiten des Kindes, nach Allergien, Schlafstörungen, Harn- und Stuhlauffälligkeiten, dem sozialen Umfeld und speziellen Fördermaßnahmen. Alltagssorgen kommen zur Sprache Daneben untersucht er das Kind gründlich.

Er überprüft unter anderem, wie gut der Junge oder das Mädchen sieht und hört, er misst den Blutdruck, untersucht den Urin und schaut sich den Zustand des Kiefers und der Zähne an. Ansonsten spricht sich der Arzt mit dem Kind auch über mögliche Probleme im Alltag und versucht, sich ein Bild davon zu machen, wie es sich sozial und emotional entwickelt. Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es Video 02:12 Vor 13 Stunden Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es 22.06.2023 – 17:43 Uhr 22.06.2023 – 16:42 Uhr 22.06.2023 – 12:59 Uhr 22.06.2023 – 07:49 Uhr 21.06.2023 – 16:49 Uhr 21.06.2023 – 15:31 Uhr 21.06.2023 – 11:16 Uhr 20.06.2023 – 17:28 Uhr 20.06.2023 – 12:19 Uhr 20.06.2023 – 09:51 Uhr : Alles, was Eltern über die U-Untersuchungen wissen sollten

Was kommt nach der U 11?

U10: Mit 7 bis 8 Jahren Kinder- und Jugendärzte bzw. Ärztinnen empfehlen für Kinder im Grundschulalter eine zusätzliche Vorsorgeuntersuchung U10. Wie Viele U Untersuchungen Gibt Es ©Monks VertriebsGmbH Die Vorsorgeuntersuchung U10 wird im Alter von 7 bis 8 Jahren durchgeführt. Die U10 und die sollen im Anschluss an die kostenlosen U-Untersuchungen bis die Lücke bis zur schließen, auf die Jugendliche mit 12 bis 14 Jahren Anspruch haben.

  • Die U10 und die U11 werden nicht von allen Krankenkassen erstattet.
  • Bitte fragen Sie bei Ihrer Kasse nach.
  • Neben der körperlichen Untersuchung steht bei der U10 die geistige, soziale und emotionale Entwicklung des Kindes im Blickpunkt, beispielsweise die Situation in der Schule, die Beziehung zu Eltern und dem Freundeskreis oder Anzeichen von Ängsten und Depressionen.

Schwerpunkt der U10 ist das Erkennen von Entwicklungsstörungen, die oft erst nach Schuleintritt deutlich werden, um falls erforderlich möglichst frühzeitig entsprechende Therapie- oder Fördermaßnahmen einleiten zu können. Dazu zählen:

Lernstörungen, Lese-Rechtschreib-Störungen, Rechenstörungen Störungen der motorischen Entwicklung Verhaltensstörungen, zum Beispiel ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung).

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Außerdem werden Sie zu Themen wie gesunde Ernährung und Bewegung, Unfallverhütung, Erziehungsfragen und einem verantwortungsbewussten Medienkonsum beraten. Die U10 ist außerdem eine gute Gelegenheit, den Impfschutz Ihres Kindes überprüfen zu lassen und fehlende Impfungen nachzuholen.

Wann ist die U 9?

Wann findet die U9-Untersuchung statt? – Die zehn U-Untersuchungen im Kindesalter finden jeweils in einem ganz bestimmten Zeitraum statt, denn manche Erkrankungen oder Fehlentwicklungen können nur innerhalb gewisser Zeitfenster rechtzeitig erkannt und somit erfolgreich behandelt werden.

In dem Kinder-Untersuchungsheft findest du einen Aufkleber, mit einem auf dein Kind zugeschnittenen Zeitplan. Hier kannst du immer nachsehen, wann du einen Termin für die nächste Vorsorgeuntersuchung vereinbaren musst. Die U9 ist die letzte Untersuchung vor dem Schuleintritt und findet mit 5 Jahren (60.

– 64. Lebensmonat) statt. Nach der U9 werden die Kosten für eine allgemeine Gesundheitskontrolle erst wieder im Alter von 12 – 14 Jahren (J1-Untersuchung) von der Krankenkasse übernommen. Bevor dein Liebling aber eingeschult wird, wird es noch eine Schuleingangsuntersuchung geben.

Wird man bei der J1 im Intimbereich untersucht?

Bei der J1-Untersuchung steht auch die altersgerechte Pubertätsentwicklung und damit eine Untersuchung der Genitalien im Vordergrund. Der Arzt beurteilt den Entwicklungsstand der Schambehaarung und bei Jungen zusätzlich den Penis und die Hoden.

Wann wird die U11 gemacht?

Kinder- und Jugendärzte bzw. Ärztinnen empfehlen für Kinder im Grundschulalter eine zusätzliche Vorsorgeuntersuchung U11. ©Yupiramos Group – Fotolia.com Die U11 wird im Alter von 9 bis 10 Jahren durchgeführt. Sie soll im Anschluss an die kostenlosen Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 und die zusätzliche Vorsorgeuntersuchung U10 die Lücke bis zur J1 schließen, auf die Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren Anspruch haben.

Die U11 findet in einer wichtigen Schulphase statt. Einer der Schwerpunkte der U11 ist daher die Früherkennung von Schulleistungsstörungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, um falls erforderlich entsprechende Therapie- oder Fördermaßnahmen einleiten zu können. Außerdem wird Ihr Kind gründlich untersucht. Unter anderem wird dabei auf Zahn-, Mund- und Kieferanomalien geachtet. Weiteres Ziel der Vorsorge ist es, gesundheitsbewusstes Verhalten zu unterstützen. Beratungsschwerpunkte sind Themen wie Ernährung, Bewegung und Sport, Umgang mit Stress, Suchtmittelkonsum und Medienverhalten.

Außerdem werden bei der U11 anstehende Schutzimpfungen besprochen und Impflücken können geschlossen werden. Die Impfungen sind kostenlos. Bitte bringen Sie den Impfpass Ihres Kindes zum Vorsorgetermin mit. Im Alter zwischen 9 und 16 Jahren sollte eine Auffrischimpfung gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung (Poliomyelitis) und Keuchhusten (Pertussis) erfolgen.

  • Versäumte Impfungen gegen Meningokokken C, Hepatitis B sowie Masern, Mumps, Röteln und Windpocken (Varizellen) sollten baldmöglichst und vor dem 18.
  • Geburtstag nachgeholt werden.
  • Für Mädchen und Jungen ab einem Alter von 9 Jahren wird außerdem die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) empfohlen.

Ab dem Alter von 5 Jahren wird aktuell auch die Impfung gegen COVID-19 empfohlen. Weitere Impfungen können individuell sinnvoll sein. Lassen Sie sich von unserem Erinnerungsservice an die Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen für Ihr Kind erinnern! 05.10.2022 / Redaktion Gesundes-Kind.de

Wann wird die U 7 gemacht?

Aktuell: U6 bis U9 können nicht mehr verschoben werden – Die kinderärztlichen Praxen sind mit einem massiven Anstieg von Atemwegsinfektionen bei Kindern konfrontiert. Um Eltern die Terminfindung für die Früherkennungsuntersuchungen ihrer Kinder zu erleichtern und die ärztliche Praxen zu entlasten, sind bis auf Weiteres die festen Zeitspannen für die Früherkennungsuntersuchungen U6, U7, U7a, U8 und U9 aufgehoben. Der Termin für die U7-Untersuchung steht an im Alter zwischen einem Jahr und neun Monaten bzw. zwei Jahren. Wahrscheinlich läuft Ihr Kind mittlerweile schon schneller durch die Gegend, als es Ihnen lieb ist, versucht immer mehr Wörter nachzuplappern und möchte am liebsten alles allein machen.

  • Seit der letzten Untersuchung ist ein ganzes Jahr vergangen.
  • Umso wichtiger ist es nun, dass die Ärztin oder der Arzt bei der U7-Untersuchung schaut, wie sich Ihr Kind körperlich und geistig entwickelt hat.
  • Was im Einzelnen untersucht wird und zu welchen Themen Sie als Eltern ärztlich beraten werden, ist in der Elterninformation des Gelben Kinderuntersuchungsheftes zur U7 für Sie zusammengefasst: Die Ärztin oder der Arzt achtet bei der U7 wieder besonders auf Entwicklungsauffälligkeiten.

Ihr Kind wird körperlich untersucht. Zum Erkennen von Sehstörungen werden Untersuchungen der Augen durchgeführt. Die Ärztin oder der Arzt prüft, ob Ihr Kind einfache Wörter und Sätze versteht. Sie werden gefragt, wie sich Ihr Kind zum Beispiel beim Spielen, in der Familie oder in einer Gruppe von Kindern verhält.

Außerdem interessiert sich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt für den Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt berät Sie zu den laut Impfkalender empfohlenen Schutzimpfungen. Außerdem spricht die Ärztin oder der Arzt mit Ihnen über Themen wie die Ernährung Ihres Kindes, Maßnahmen zur Unfallverhütung, die Förderung der Sprachentwicklung und die Kariesprophylaxe mittels Fluorid.

Sie erhalten von der Ärztin oder dem Arzt Hinweise zur kindlichen Mundhygiene. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt informiert Sie über das Angebot einer zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung für Ihr Kind. Quelle: Auszug aus dem Gelben Kinderuntersuchungsheft, Gemeinsamer Bundesausschuss, November 2019

Wie viele Untersuchungen gibt es bei Kindern?

Inhalte der Früherkennungsuntersuchungen – Im Kinderuntersuchungsheft ihres Kindes finden Eltern jeweils eine Übersicht über die altersentsprechenden Untersuchungsinhalte jeder anstehenden U-Untersuchung. Bei jeder Früherkennungsuntersuchung wird das Kind auf mögliche schwerwiegende Erkrankungen hin untersucht und seine Entwicklung wird überprüft.

  1. Je nach Alter des Kindes liegen die Schwerpunkte hierbei auf unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel Beweglichkeit und Geschicklichkeit, Sprechen und Verstehen, soziales Verhalten usw.
  2. Dazu gibt es, abhängig vom jeweiligen Alter, noch zusätzliche Themen und Beratungsschwerpunkte, wie zum Beispiel Impfschutz, Vorbeugung des Plötzlichen Kindstodes, Unfallverhütung, Zahngesundheit, Fragen der Ernährung.

Auch mögliche Belastungen und Sorgen der Eltern, z.B. beim Umgang mit ihrem Kind, können bei allen U-Untersuchungen angesprochen und Lösungswege überlegt werden – zum Beispiel regionale Unterstützungsangebote (wie Eltern-Kind-Hilfen, Frühe Hilfen). Wenn die Ärztin oder der Arzt eine Erkrankung oder Auffälligkeit feststellt oder Anzeichen für mögliche Störungen oder Entwicklungsverzögerungen vorliegen, werden die Möglichkeiten mit Ihnen besprochen und in Abstimmung mit Ihnen die erforderlichen Schritte zur genaueren Diagnose und anschließenden Behandlung in die Wege geleitet.

Sind J1 und J2 Pflicht?

Vorsorgeuntersuchungen des Jugendalters J1 und J2 – Die J1 ist gesetzlich vorgeschrieben und muss von allen Krankenkassen bezahlt werden. Meldepflicht wie bei U4 – U9 besteht aber nicht. Die J2 ist wie U10 und U11 eine freiwillige Leistung von vielen Krankenkassen.

Beide Jugenduntersuchungen sind dazu gedacht, die speziellen Entwicklungsprobleme des Jugendalters und der Pubertät aufzunehmen und mit den Jugendlichen zu besprechen. Schulischer Ablauf, Medienkonsum, und soziale Integration sind Schwerpunkte. Natürlich gehört auch ein körperlicher Check-up zur Untersuchung, schließlich können sich durch die rasante körperliche Entwicklung Probleme ergeben.

Diese Untersuchungen werden in der Regel ohne die Eltern durchgeführt, um der zunehmenden Verselbstständigungstendenz der Jugendlichen Rechnung zu tragen. Selbstverständlich werden die Eltern auf Wunsch oder bei besonderen Problemen mit einbezogen. Vorgegebener Zeitrahmen für Vorsorgeuntersuchungen J1 – J2 Auch hier gilt wieder ein bestimmtes Zeitfenster für die Untersuchung J1 ⇒ mit 12 bis 14 Jahren J2 ⇒ mit 16 bis 17 Jahren Mit Hilfe des kostenlosen Impf- und Vorsorge-Erinnerungssystems von www.kinderaerzte-im-netz.de verpassen Sie mit Ihrem Kind keinen wichtigen Termin mehr.

Wann ist die J1 und J2?

Jugendvorsorgeuntersuchung (J1 und J2) Bei den Jugendvorsorgeuntersuchungen bzw. Jugendgesundheitsuntersuchungen (J1 und J2) handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung einerseits des Gesundheitsstatus’ und andererseits der sozialen Gegebenheiten, in denen der Jugendliche aufwächst.

Besonders das Gespräch mit dem Jugendlichen soll ermöglichen, dass nicht nur auf einen gegebenenfalls vorliegenden gesundheitsschädigenden Konsum von Rauschsubstanzen (Drogen; Narkotika) oder dem Rauchen aufmerksam gemacht werden kann, sondern dass auch psychologische Probleme in den Fokus der Untersuchung gelegt werden.

Ziel dieser Vorsorgeuntersuchungen ist analog zu den Kindervorsorgeuntersuchungen die frühe Erkennung einer möglichen Störung, sodass das Risiko einer Verschlimmerung der vorliegenden Störung und die Wahrscheinlichkeit für weitere Folgeschäden gesenkt werden können.

Untersuchung Zeitpunkt Leistungen
J1 12-14 Jahren( vom 12. Geburtstag bis zum vollendeten 15. Lebensjahr)
  • Bestimmung von Körpergröße, Gewicht und Blutdruck, Anhand dieser Parameter können bereits verschiedene Gesundheitsrisiken wie zum Beispiel ein Hypertonus (Bluthochdruck) erkannt werden und möglicherweise Folgeerkrankungen ausgeschlossen werden. Des Weiteren besteht durch die Messung des Gewichtes die Möglichkeit, auf eine mögliche Fehlernährung mit einem vorliegenden Über- oder Untergewicht hinzuweisen. Gerade der Faktor Gewicht ist als zentral bei der Untersuchung zu betrachten, da neben rein gesundheitlichen Aspekten auch eine psychische Komponente bei Gewichtsproblemen zu beachten ist.
  • Außerdem wird eine Urinuntersuchung durchgeführt, um mögliche Nierenfunktionsstörungen ausschließen zu können.
  • Eingehende körperliche Untersuchung und Inspektion (Betrachtung) unter Berücksichtigung von pubertären Entwicklungsstadien sowie den Zustand der Organe, des Skelettsystems (Fehlhaltungen?) und der Sinnesfunktionen.
  • Bei vorhandenen vererbbaren genetischen Erkrankungen in der Familie wie beispielsweise bei einer Hämophilie (angeborene Blutgerinnungsstörung) kann bei der Untersuchung eine Risikofaktoren-Überprüfung erfolgen. Bei Hinweisen auf eine genetische Erkrankung sollte der Arzt jedoch eine humangenetische Beratung veranlassen.
  • Impfberatung: Auch die Durchführung von Auffrischimpfungen sollte bei der J1-Untersuchung erfolgen. Sollten für einen kompletten Impfschutz Impfungen fehlen, so sollte eine Beratung über den Nutzen der jeweiligen Impfung aufklären. Ein vollständiger Impfschutz ist bei jedem Jugendlichen anzustreben.
  • Neben der körperlichen Untersuchung sollten vom Arzt auch Themen wie die Sexualität und Verhütungsmethoden angesprochen werden. Des Weiteren sollten auch Probleme im Freundeskreis thematisiert werden.
  • Auch Hautprobleme wie zum Beispiel Akne sind vom Arzt anzusprechen. Gegebenenfalls sollte eine Überweisung zum Dermatologen (Hautarzt) erfolgen.
  • Auf Essstörungen wie Magersucht oder Übergewicht wird eingegangen.
J2 16-17 Jahren
  • Die J2-Untersuchung stellt die letzte Vorsorgeuntersuchung im Kindes- und Jugendalter dar, die jedoch nicht von der Krankenkasse übernommen werden muss. Dennoch wird die Untersuchung, die im Alter von 16 bis 17 Jahren durchgeführt wird, von Kinder- und Jugendärzten empfohlen. Ähnlich der J1-Untersuchung liegen die Untersuchungsschwerpunkte sowohl bei gesundheitlichen als auch entwicklungspsychologischen Problemen.
  • Einerseits werden das Erkennen und eine nachfolgende Behandlungseinleitung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen fokussiert, andererseits erfolgt eine Untersuchung auf mögliche Haltungsstörungen. Durch die frühe Erkennung solcher Schäden lassen sich diese durch orthopädische Behandlungen verhältnismäßig gut korrigieren. Des Weiteren liegt ein weiterer Untersuchungsschwerpunkt auf einer möglichen Diagnose einer Struma (Kropfbildung: Vergrößerung der Schilddrüse beruhend auf verschiedenen Ursachen). Auch eine Diabetes-Vorsorge und die Determinierung (Bestimmung bzw. Feststellung) von Sozialisations- und Verhaltensstörungen erfolgen bei der J2-Untersuchung.

Literatur

  1. Baumann T: Atlas der Entwicklungsdiagnostik: Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U10/J1. Georg Thieme Verlag; Stuttgart/New York 2006
  2. Speer C: Pädiatrie. Springer Verlag 2009
  3. Esser G: Lehrbuch der Klinischen Psychologie und Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen. Georg Thieme Verlag; Stuttgart/New York 2008
  4. Kelle H: Ganz normale Kinder: Heterogenität und Standardisierung kindlicher Entwicklung. Juventa Verlag 2008

Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt. : Jugendvorsorgeuntersuchung (J1 und J2)

Ist die J2 verpflichtend?

Nach der J1 im Alter von 12 bis 14 Jahren bieten Kinder- und Jugendärzte zusätzlich die Vorsorgeuntersuchung J2 an. Diese richtet sich an Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren und soll ihnen eine weitere Möglichkeit zum Gesundheits-Check-Up bieten.

  1. Denn: Erwachsene sollten ebenfalls zumindest alle zwei Jahre ihre Gesundheit kontrollieren lassen.
  2. Dasselbe gilt für Jugendliche.
  3. Allerdings wird diese zusätzliche Vorsorgeuntersuchung nicht von allen Krankenkassen erstattet, da sie nicht verpflichtend ist.
  4. Die Schwerpunkte der J2-Untersuchung liegen auf einer allgemeinen körperlichen Untersuchung im Hinblick auf Körpergröße, Gewicht, Organe und Skelettsystem.

Weiterhin führen wir einen Hör- und Sehtest durch. Bei der J2 geht es auch um das Erkennen bzw. Behandeln von Pubertäts- und Sexualstörungen, Haltungsstörungen, Bewegungseinschränkung der Hüfte (durch schnelle Wachstumsschübe) bis hin zur Diabetes-Vorsorge.

  • Auch die Mediennutzung und Suchtmittel werden in diesem Termin angesprochen.
  • In dieser Lebensphase werden wichtige Entscheidungen getroffen, z.B.
  • Für die spätere Berufswahl, woraus auch die Gesundheit Einfluss nehmen kann.
  • Einige Berufe sind z.B.
  • Für Allergiker nicht geeignet.
  • Bei der J2 geht es auch um eine Beratung in Berufsfragen.

Wir interessieren uns für Verhaltensauffälligkeiten und wie harmonisch das Familienleben des Teenagers verläuft. Daher sollte der Termin auch vom Jugendlichen alleine wahrgenommen werden. Die Eltern müssen hier nicht mehr unbedingt dabei sein. Um auch über „prekäre Themen» ganz vertraulich zu reden, bieten wir die Jugendsprechstunde Düsseldorf an.

Wann wird U12 gemacht?

Wann wird die U12 durchgeführt? – Die U12-Vorsorgeuntersuchung sollte um den 13. Geburtstag des Kindes stattfinden. Dabei wird der Rahmen vom 12. bis 14. Lebensjahr als mögliche Zeitspanne für die Untersuchung empfohlen. Sie wird auch J1-Untersuchung genannt, da sie zum Beginn der Adoleszenz und Pubertät durchgeführt werden sollte.

Wie teuer ist die U11?

Kostenübernahme für zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen U10, U11 und J2 | Vorsorgeuntersuchungen U10, U11, J2 Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung sind die Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 als Pflichtleistung festgehalten. Zusätzliche Untersuchungen wie die U7a, U10, U11, J2 oder auch das erweiterte Neugeborenenscreening werden im Rahmen einer Zusatzleistung von vielen Kassen übernommen.

Für den Test wurde wie folgt bewertet: 3 Sterne – U10, U11, J2 werden im gesamten Versorgungsgebiet voll bezahlt 2 Sterne – U10, U11, J2 werden nur teilweise im Versorgungsgebiet bezahlt und / oder es gibt nur anteilige Bezahlung 1 Stern – Es werden nur zwei der drei Untersuchungen bezahlt, unabhängig davon, ob volle oder anteilige Bezahlung bzw.

im gesamten oder nur teilweise im Versorgungsgebiet. Testergebnisse sortieren nach: Alle anzeigen Krankenkassen in Baden-Württemberg Krankenkassen in Bayern Krankenkassen in Berlin Krankenkassen in Brandenburg Krankenkassen in Bremen Krankenkassen in Hamburg Krankenkassen in Hessen Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern Krankenkassen in Niedersachsen Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen Krankenkassen in Rheinland-Pfalz Krankenkassen in Saarland Krankenkassen in Sachsen Krankenkassen in Sachsen-Anhalt Krankenkassen in Schleswig-Holstein Krankenkassen in Thüringen U10, U11, J2 (für Teilnehmer am AOK-Hausarztprogramm) U10, U11, J2, Bei der zusätzlichen Vorsorgeuntersuchung J2 für Jugendliche im Alter zwischen sechzehn und siebzehn Jahren im Rahmen des Kinder- und Jugendarztvertrages informiert der Arzt die Jugendlichen auch über zusätzliche Untersuchungsmöglichkeiten, z.B. bei vielen Muttermalen, starken Hautunreinheiten, Hauterkrankungen oder Fällen von Hautkrebs in der Familie. Die AOK Bremen/Bremerhaven übernimmt die Kosten für die zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen U10, U11, J2. Die Kosten werden direkt vom Arzt mit der AOK abgerechnet. Die AOK Hessen übernimmt die Kosten für die zusätzlichen Untersuchungen U10, U11 und J2, für zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen (FU) und für Fluoridierungsmaßnahmen bereits ab dem 6. bis 30. Lebensmonat. U10, U11 und J2 werden übernommen. U10, U11, J2, Die AOK NordWest übernimmt auch die Kosten für die Früherkennungsuntersuchungen U10, U11 und J2, die Abrechnung erfolgt serviceorientiert über die elektronische Gesundheitskarte. Außerdem gibt es 2 zusätzliche Zahnvorsorgemaßnahmen bereits vor dem 30. Lebensmonat. Die AOK PLUS bietet zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche U10, U11, J2 über die Krankenversicherungskarte. Außerdem bietet die AOK PLUS zusätzlich zur U2 das erweiterte Neugeborenen-Screening zwischen dem 2. und 3. Lebenstag des Babys an sowie das Neugeborenen-Hörscreening als Früherkennungsuntersuchung bis zum 3. Lebenstag. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bietet die zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche U10, U11 und J2 an. Erweiterung um die U10, U 11 und J 2 U0, U10, U11, J2 über Vorsorgeprogramm BKK Starke Kids U10, U11, J2 Im Rahmen des Kinder- und Jugend-Programmes werden U10, U11 und J2 bezahlt.

Im Rahmen von Clever für kids (IGV) werden alle Vorsorgeuntersuchungen für Kinder einschließlich U10, U11, J2 übernommen. Darüber hinaus zahlt die BERGISCHE das Amblyopie-Screening im Rahmen des Vertrages zur Integrierten Versorgung «Spielend besser Sehen» – eine Onlinetherapie für Kinder mit Amblyopie.

zusätzliche Vorsorgeimpfungen (U10, U11, J2). Die BIG übernimmt die Kosten für die zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen U10, U11 und J2. U0, U10, U11 und J2 über BKK Starke Kids Vorsorgeuntersuchung U7a, U10, U11, J2 (Im Rahmen des Kinder- und Jugendarztvertrages BKK Starke Kids» ), Amblyopiescreening 1.

  1. Die zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen U10 und U11 werden als Extra-Leistung für Kinder bei teilnehmenden Ärzten in NRW übernommen.2.
  2. Im Rahmen von ViDAplus_extra steht zudem jedem Versicherten ein Budget in Höhe von insgesamt 250 EUR für den Bereich Schwangerschaft und Familie zur Verfügung, das unter anderem für die J2 sowie für die U10 und U11 im gesamten Bundesgebiet genutzt werden kann.3.
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Mit dem Vorsorge-Programm «BKK Starke Kids» erhalten bei der BKK_DürkoppAdler versicherte Kinder weitere sinnvolle über das gesetzliche Angebot hinausgehende Vorsorgeuntersuchungen kostenlos bei teilnehmenden Kinderärzten. Dadurch erhalten sie eine lückenlose und besonders qualifizierte Vorsorge für alle Entwicklungsphasen.4.

  1. Amblyopiescreening Im Rahmen des Kinder- und Jugend-Programmes werden U10, U11 und J2 bezahlt.
  2. U10, U11, J2 Das Gesundheitsprogramms BKK Starke Kids wird angeboten.
  3. Darüber gibt es erweiterte und zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, unter anderem U7a, U10, U11, J2.
  4. U10, U11, J2 ( im Rahmen des Vertrages «Clever für Kids») Vorsorgeangebot U0 = Beratung für Schwangere und werdende Familien ab der 28.

Schwangerschaftswoche vor der Geburt des Kindes in einer gynokologischen oder kinder- und jugendmedizinischen Praxis. Kinder erhalten bundesweit kostenfrei eine lückenlose Vorsorge für alle Entwicklungsphasen vom Baby bis zum Teenager. Dazu gehören auch: BKK Grundschulcheck I = U10 (7 – 8 Jahre), BKK Grundschulcheck II = U11 (9 – 10 Jahre), und BKK Jugendcheck = J2 (16 – 17 Jahre).

Übernehmen der Kosten für die U10 und U11 bei den am Vorsorgeprogramm teilnehmenden Vertragsärzten. Für eine Teilnahme ist die Einschreibung beim Kinderarzt erforderlich. Es gelten die jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen. Zusätzlich übernimmt die BKK die Kosten für die J2-Untersuchung (für Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren).

Im Mittelpunkt der J2 stehen das normale Wachstum, aber auch gesunde Ernährung und Allergieneigung. Im Rahmen der kostenfreien Teilnahme am Programm „BKK Starke Kids» erhalten versicherte Kinder zahlreiche Zusatzleistungen und können zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen wie die U10 (Grundschul-Check) und die U11 (Schüler-Check) mit Ihrem Kind in Anspruch nehmen.

Über «BKK Starke Kids» werden folgende Leistungen angeboten: – die zusätzlichen Vorsorgeleistungen U10, U11 und J2 bezahlt. – Babycheck wird im 1. bis 5. Lebensmonat des Kindes durchgeführt und beinhaltet: Prophylaxe des plötzlichen Kindstods Ernährung, Allergieprävention, Vermeidung von Übergewicht Unfallverhütung Schlafoptimierung – Erweiterte Vorsorge durch zwei zusätzliche Augenuntersuchungen – PädExpert: Telemedizinisches Expertenkonsil für Kinder mit chronischen oder seltenen Krankheiten – neolexon: digitales Angebot für Kinder mit Aussprachstörungen.

U10, U11 und J2 – Über den bundesweiten Vertrag «Clever für Kids», an dem sich alle Kinder- und Jugendärzte einschreiben können. Alle U- und J- Untersuchungen werden übernommen. U10, U11 und J2 werden im Rahmen der Premium-Vorsorge «Starke Kids» bezahlt.

U10, U11 und J2 über Vorsorgeprogramm BKK Starke Kids BKK Starke Kids kostenlose zusätzliche Untersuchungen: Baby-Check I, Baby-Check II, Sprach-Check, U10, U11 sowie die Jugenduntersuchung J2 und PädExpert Durch das Programm BKK Starke Kids dürfen Kinder zusätzlich an den Vorsorgeuntersuchungen U10, U11 und J2 teilnehmen Mit dem Vorsorgeprogramm BKK STARKE KIDS erhalten Kinder in Bayern kostenfrei eine lückenlose Vorsorge für alle Entwicklungsphasen vom Kleinkind bis zum Teenager.

zusätzliche Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche (U10, U11, J2). seit 2023 zusätzlich U0 (Schwangerenberatung zur Stärkung der Elternkompetenz) U10, U11, J2 über Starke Kids U10, U11, J2 U10, U11, J2 (über die Programme BKK Starke Kids) BKK Starke Kids: Premium-Vorsorge für eine gesunde Entwicklung und Telemedizin, Extra-Vorsorge für Kinder & Jugendliche: zusätzliche Untersuchungen U10, U11 und J2 (bei Kostenerstattung bis je 50 €).

Von Augen- und Sprachuntersuchung bis hin zu Impfberatung und Depressions-Screening wird ein vielseitiges Angebot entsprechend dem Lebensalter des Kindes angeboten. Über „Starke Kids» gibt es erweiterte Leistungen bei den Kindervorsorgeuntersuchungen zwischen 0 und 17 Jahren (U10 und U11 und J2) U10, U11, J2, Amblyopie-Screening Die Continentale BKK bietet mit dem Programm Starke Kids zusätzliche Kindervorsorgeuntersuchungen an: * Baby-Check: Schlafen, Ernährung, Allergien * Augen-Screening I: u.a.

Schielen * Augen-Screening II: Sehstörungen * Sprach-Check: Fragebogen und Beratung * U10: Grundschulcheck. * U11: für Kinder zwischen 9 und 10 Jahren. * J2: für Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren. * Gesundheitscoaching: ärztliche Beratung bei Verhaltensauffälligkeiten U10, U11, J2 Erweiterte Vorsorgeleistungen, sinnvolle Checks und Untersuchungen für Kinder mit dem Gesundheitsprogramm BKK Starke Kids.

  1. Dieses beinhaltet unter anderem die zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen U7a, U10, U11 und J2.
  2. Das Programm BKK STARKE KIDS schließt Lücken bei der Vorsorge für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren.
  3. Die wichtigsten Inhalte: •BKK Babycheck Z1-Z3 (1. bis 5.
  4. Lebensmonat) •Augenuntersuchung (zwischen dem 5. bis 14.

Lebensmonat und zwischen dem 20. bis 50. Lebensmonat) •Früherkennung von Sprachentwicklungsstörungen (zwischen dem 20. bis 27. Lebensmonat und zwischen dem 33. bis 38. Lebensmonat) •BKK Grundschulcheck I (7 bis 8 Jahre) •BKK Grundschulcheck II (9 bis 10 Jahre) •BKK Jugendcheck (16 bis 17 Jahre) •BKK Gesundheitscoaching (0 bis 17 Jahre); für Kinder mit bestimmten chronischen Indikationen •Versicherte der Betriebskrankenkasse können im Alter von 7 bis 17 Jahren können eine zusätzliche Vorsorgeuntersuchung (U10, U11, J2) in Anspruch nehmen.

  • Der Anspruch setzt voraus, dass die Behandlung qualitätsgesichert von einem an der vertragsärztlichen Versorgung (Kassenarzt) teilnehmenden Kinderarzt durchgeführt wird und nicht im Rahmen des „Starke Kids»-Programms erbracht werden kann.
  • Die Kosten werden bis zu maximal 50 Euro erstattet.
  • Auch die Kosten für die Grundschulchecks I und II (U10 und U11) sowie für den Jugendcheck (J2) werden von der Heimat Krankenkasse übernommen.

Daneben bietet die Heimat Krankenkasse über das Programm BKK Starke Kids weitere Vorsorgeleistungen, wie z.B. Gesundheitscoaching und Depressionsscreening, bei teilnehmenden Ärzten an. U10, U11, J2 U10, U11, J2 Über den HZV- (Hausarztzentrierte Versorgung) Vertrag (MV und SH) besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme der zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder durch die IKK.

  • Ganz einfach durch Vorlage der eGK.
  • Die Eltern müssen einfach bei ihrem Kinderarzt die Teilnahme an der HZV vereinbaren.
  • U10, U11, J2 Die IKK classic übernimmt die Kosten für die Kinder- und Jugenduntersuchungen U10, U11 und J2.
  • U10, U11, J2, im Alter von 9 bis 12 Jahren zusätzlich eine Früherkennungsuntersuchung bei einem Facharzt für Orthopädie U10, U11, J2 – Die KKH übernimmt neben den regulären Vorsorgeuntersuchungen die Kosten der zusätzlichen Kinder- und Jugenduntersuchungen U10 (7–8 Jahre), U11 (9–10 Jahre) sowie J2 (16-17 Jahre).

– Außerdem bietet die KKH zwei zusätzliche Augenuntersuchungen (zwischen dem fünften und 14. Lebensmonat sowie zwischen dem 20. und 38. Lebensmonat) an. Das Amblyopie-Screening dauert nur wenige Sekunden und zeigt Sehfehler schon, bevor Sie erste Symptome beobachten können.

  1. Die KKH bezuschusst die Fissurenversiegelung bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18.
  2. Lebensjahres mit bis zu 160 Euro.
  3. U10, U11, J2 + Bundesweite Kostenübernahme für zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen U0, U10, U11, J2 + Starke Kids: 1) Im Rahmen des Gesundheitscoachings wird durch den Kinder- und Jugendarzt eine individuelle Früherkennung, Beratung und Behandlung bei Verhaltens- und Entwicklungsauffälligkeiten ermöglicht.2) zusätzliche Augen- und Sprachuntersuchungen 3) Depressionsscreening + PädExpert® – das telemedizinische Expertenkonsil – macht es möglich, eine fachärztliche Expertise für Kinder und Jugendliche mit seltenen oder chronischen Erkrankungen zu gewährleisten.

+ PädAssist® (Langzeitmonitoring) und PädHome® (Online-Videosprechstunde) für die wohnortnahe, ambulante kinder- und jugendmedizinische Versorgung, insbesondere von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen oder bei seltenen Erkrankungen. Inklusive der App: Mein Kinder- und Jugendarzt + Hautkrebsvorsorge bundesweit ab dem 15.

  • Lebensjahr alle 2 Jahre Die Mobil Krankenkasse bietet Ihren Versicherten zusätzlich und kostenlos die Teilnahme am Kindervorsorgeprogramm BKK STARKE KIDS an.
  • Neben den erweiterten Vorsorgeuntersuchungen U0, U10, U11 und J2, umfasst dieses umfangreiche Programm viele weitere telemedizinische und innovative Vorsorgeleistungen (z.B.

PädExpert, PädAssist und PädHome um Post-Covid Kids). Damit erhalten die werdenden Eltern und Kinder eine lückenlose Vorsorge in allen Entwicklungsphasen vom Baby bis zum Teenager. U10, U11, J1, J2 – U0 und U10, U11, J2 – Augen-Untersuchung I im Rahmen von „BKK Starke Kids» (5.

14. Monat) – Augenuntersuchung II im Rahmen von „BKK Starke Kids» (20. – 50. Monat) – Sprachbeurteilung bei der U7 im Rahmen von „BKK Starke Kids» (20. – 27. Monat) – Sprachuntersuchung zur U7a im Rahmen von „BKK Starke Kids» (33. – 38. Monat) – Depressionsscreening (11-17 Jahre) – PädExpert® – telemedizinisches Expertenkonsil – PädAssist® – Langzeitmonitoring – PädHome® – Online-Videosprechstunde – neolexon-App bei Artikulationsstörungen U10, U11, J2 werden im gesamten Versorgungsgebiet voll bezahlt: – BKK Babycheck (1.

– 5. Monat) – Augenuntersuchung I (5. – 14. Monat) – Sprachbeurteilung bei der U7 (20. – 27. Monat) – Augenuntersuchung II (20. – 50. Monat) – Sprachuntersuchung zur U7a (33. – 38. Monat) – Neolexon bei Artikulationsstörungen (3 – 7 Jahre) – BKK Grundschulcheck I entsprechend U10 (7 – 8 Jahre) – BKK Grundschulcheck II entsprechend U11 (9 – 10 Jahre) – BKK Impfberatung HPV-Impfung – Depressionsscreening (11 – 17 Jahre) – BKK Jugendcheck entsprechend J2 (16 – 17 Jahre) über Vorsorgeprogramm BKK Starke Kids Über das Programm BKK STARKE KIDS wird ein Gesundheitscoaching, Telemedizinisches Expertenkonsil PädExpert®, PädAssist® und PädHome® angeboten.

  1. U7a, U10, U11, J2, Babycheck I+II, Untersuchung Sprachentwicklung,Amblyopie Die SBK übernimmt neben den gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen auch die U10, U11, J2 U10, U11, J2, Baby-Check, Kleinkinder-Sprach-Check Amblyopie-Screening 5. bis 14.
  2. Lebensmonat und 20. bis 36.
  3. Lebensmonat: Durchführung eines Augenscreenings zur Aufdeckung von Sehstörungen, ggf.

Überweisung zum Facharzt für Augenheilkunde U10, U11 und J2 über das Kindervorsorgeprogramm BKK STARKE Kids. U10, U11, J2 U0, U10, U11, J2 Erweiterung der Vorsorgeuntersuchungen um U10, U11 und J2 über das Programm «BKK Starke Kids» und viele zusätzliche Angebote: Babycheck (1.

5. Monat), Augenuntersuchung I (5. – 14. Monat) + II (20. – 50. Monat), Sprachbeurteilung bei der U7 + U7a, Neolexon-App für Kinder mit Artikulationsstörungen (3 – 7 Jahre), Grundschulcheck I (7 – 8 Jahre) + II (9 – 10 Jahre), Impfberatung HPV-Impfung, Depressionsscreening (11 – 17 Jahre). Die WMF BKK übernimmt die Kosten für die Untersuchungen U10 und U11, J1, J2.

Über das Kinderhausarztmodell gibt es bis zu 40 EUR Prämie im Kalenderjahr. Die U10 und U11 sind kostenfrei, ebenso drei Baby Checks (Z1, Z2, Z3). Ambylopiescreening gibt es für Kinder vom Beginn des 30. bis zum Ende des 41. Lebensmonat mit bis zu 50 EUR je Kalenderjahr.

  1. Das Sehscreening für Kleinkinder wird im Rahmen des AOK-Vital+ mit bis zu 80 % bezuschusst.
  2. Die U10 und U11 werden voll erstattet.
  3. Mit dem Premium-Gesundheitsprogramm BKK STARKE KIDS erhalten Kinder bundesweit kostenfrei eine lückenlose Vorsorge für alle Entwicklungsphasen vom Baby bis zum Teenager.
  4. BKK Babycheck (1.

– 5. Monat), Augenuntersuchung I (5. – 14. Monat), Sprachbeurteilung bei der U7 (20. – 27. Monat), Augenuntersuchung II (20. – 50. Monat), Sprachuntersuchung zur U7a (33. – 38. Monat), neolexon App für Kinder mit Artikulationsstörungen (3 – 7 Jahre), BKK Grundschulcheck I (7 – 8 Jahre), BKK Grundschulcheck II (9 – 10 Jahre), BKK Impfberatung HPV-Impfung, Depressionsscreening (11 – 17 Jahre), BKK Jugendcheck (16 – 17 Jahre).

  1. Mit dem Premium-Gesundheitsprogramm BKK STARKE KIDS erhalten Kinder bundesweit kostenfrei eine lückenlose Vorsorge für alle Entwicklungsphasen vom Baby bis zum Teenager.
  2. BKK Babycheck (1. – 5.
  3. Monat), Augenuntersuchung I (5. – 14.
  4. Monat), Sprachbeurteilung bei der U7 (20. – 27.
  5. Monat), Augenuntersuchung II (20.

– 50. Monat), Sprachuntersuchung zur U7a (33. – 38. Monat), neolexon App für Kinder mit Artikulationsstörungen (3 – 7 Jahre), BKK Grundschulcheck I (7 – 8 Jahre), BKK Grundschulcheck II (9 – 10 Jahre), BKK Impfberatung HPV-Impfung, Depressionsscreening (11 – 17 Jahre), BKK Jugendcheck (16 – 17 Jahre).

Wie teuer ist die U10?

Kosten für die U10 Untersuchung – Leider wird die U10 Untersuchung nicht von allen Krankenkassen übernommen, so dass interessierte Eltern gegebenenfalls diese Vorsorgeleistung aus eigener Tasche finanzieren müssen. Für diese Untersuchung sollten Sie mit ca.50 Euro rechnen. Fragen Sie am besten vorab bei Ihrer Krankenkasse nach.

Bis wann muss die U10 gemacht werden?

U10 – Vorsorge im Grundschulalter ist die erste zusätzliche, die im Alter von sieben bis acht Jahren stattfinden soll und die die große Lücke zwischen (mit etwa fünf Jahren – vor dem Schuleintritt) und der schließen soll. Schwerpunkte dieser neuen Vorsorgeuntersuchung sind das Erkennen und die Therapieeinleitung von Entwicklungsstörungen (wie z.B.

Was wird bei der U10 verlangt?

Vorsorgeuntersuchung nach ersten Erfahrungen in der Grundschule – Es ist sicher ein guter Moment, eine weitere Vorsorgeuntersuchung durchzuführen, wenn das Kind mit sieben bis acht Jahren erste Erfahrung in der Schule gesammelt hat. Für diesen Grundschulcheck U10 tragen dennoch nicht alle Krankenkassen die Kosten.

Beim Grundschulcheck U10 geht es neben rein medizinischen Aspekten auch um soziale Faktoren und mögliche Risiken, über die das Kind aufgeklärt werden soll. Schließlich treten einige Entwicklungsstörungen erst wirklich mit Eintritt in den Schulalltag und damit mit der U10 zum Vorschein. Die U10 hat einen umfassenden medizinischen Teil: Das Blut und der Urin sowie die Cholesterinwerte des Kindes werden untersucht.

Neben der Prüfung des Blutdrucks kann es sein, dass Impfungen empfohlen werden. Auch das Gehör, die Sehkraft und das Farberkennen des Kindes werden geprüft. Außerdem wird überprüft, ob Gewicht und Größe des Kindes im Normbereich liegen. Auch die Entwicklung der Knochenbaus des Kindes wird im Rahmen der U10 untersucht.

  1. So soll beispielsweise eine Skoliose möglichst früh erkannt werden und gegebenenfalls behandelt werden.
  2. Auch Fehlstellungen der Füße oder der Hüfte kann man so erkennen.
  3. Neben diesen rein medizinischen Werten findet bei der U10 auch ein Gespräch mit dem Kind statt.
  4. In diesem Gespräch stellt geht es um das Verhalten des Kindes in seinem sozialen Umfeld.

Auch das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) ist natürlich ein Thema mit Fragen nach Konzentrationsschwäche, starkem Bewegungsdrang und unüberlegtem, impulsivem Handeln. Da das Kind zu diesem Zeitpunkt bereits in der Schule Lesen und Rechnen lernen sollte, kann man jetzt auch frühzeitig feststellen, ob in diesem Bereich Schwächen vorliegen.

Der Kinderarzt wird die Lese- und Rechtschreibfähigkeiten Deines Kindes genauer betrachten. Schwierigkeiten in diesem Bereich können, müssen aber nicht, auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), auch Legasthenie genannt, hindeuten. Das Kind wird im Rahmen der U10 auch über Drogenmissbrauch und andere Gefahren aufgeklärt.

Der Grundschulcheck U10 ist keine gesetzlich vorgeschriebene Krankenkassenleistung. Einige Krankenkassen übernehmen dennoch die Kosten für die U10. Die folgende Tabelle führt die Krankenkassen auf, die nach eigenen Angaben die Kostenübernahme für die Vorsorgeuntersuchung U10 (Grundschulcheck) anbieten.

Wie teuer ist die U10?

Kosten für die U10 Untersuchung – Leider wird die U10 Untersuchung nicht von allen Krankenkassen übernommen, so dass interessierte Eltern gegebenenfalls diese Vorsorgeleistung aus eigener Tasche finanzieren müssen. Für diese Untersuchung sollten Sie mit ca.50 Euro rechnen. Fragen Sie am besten vorab bei Ihrer Krankenkasse nach.

Wie lange dauert die U10?

Wann findet welche U-Untersuchung statt? Alle Termine auf einen Blick! – Für die Durchführung der U-Untersuchungen gibt es jeweils ein Zeitfenster von mehreren Wochen, in denen ihr mit eurem Kind einen Termin bei eurem Kinderarzt oder eurer Kinderärztin verabreden könnt: Auf die U-Untersuchungen folgen zwei Jugenduntersuchungen, die sogenannten J-Untersuchungen, wobei nur ein von den Krankenkassen automatisch übernommen wird: Die Vorsorgeuntersuchungen sind nicht verpflichtend, aber erwünscht.