Wie Viele TRken Leben In Deutschland 2022?

Wie Viele TRken Leben In Deutschland 2022
Einbürgerungen von Türken in Deutschland bis 2022 Basis-Account Zum Reinschnuppern Starter Account Der ideale Einstiegsaccount für Einzelpersonen $69 USD $49 USD / Monat * im ersten Vertragsjahr Professional Account Komplettzugriff * Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt; Mindestlaufzeit 12 Monate Erfahren Sie mehr über unseren Professional Account Alle Inhalte, alle Funktionen.Veröffentlichungsrecht inklusive. «,»pointFormat»:» • «,»footerFormat»:» «},»plotOptions»:,»shadow»:false,»stacking»:null,»dataLabels»:,»enabled»:true,»zIndex»:3,»rotation»:0}},»pie»:,»format»:» • «}},»line»: «,»useHTML»:false,»crop»:false}},»bar»: «,»useHTML»:false}},»column»: «,»useHTML»:false}},»area»: },»annotations»:,»labelunit»:»»},»colors»:,»series»:}],»navigation»: },»exporting»: }> Statistisches Bundesamt. (30. Mai, 2023). Anzahl der Einbürgerungen von Türken in Deutschland von 2010 bis 2022, In Statista, Zugriff am 23. Juni 2023, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152908/umfrage/einbuergerungen-von-tuerken-in-deutschland/ Statistisches Bundesamt. «Anzahl der Einbürgerungen von Türken in Deutschland von 2010 bis 2022.» Chart.30. Mai, 2023. Statista. Zugegriffen am 23. Juni 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152908/umfrage/einbuergerungen-von-tuerken-in-deutschland/ Statistisches Bundesamt. (2023). Anzahl der Einbürgerungen von Türken in Deutschland von 2010 bis 2022, Statista, Statista GmbH. Zugriff: 23. Juni 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152908/umfrage/einbuergerungen-von-tuerken-in-deutschland/ Statistisches Bundesamt. «Anzahl Der Einbürgerungen Von Türken In Deutschland Von 2010 Bis 2022.» Statista, Statista GmbH, 30. Mai 2023, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152908/umfrage/einbuergerungen-von-tuerken-in-deutschland/ Statistisches Bundesamt, Anzahl der Einbürgerungen von Türken in Deutschland von 2010 bis 2022 Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152908/umfrage/einbuergerungen-von-tuerken-in-deutschland/ (letzter Besuch 23. Juni 2023) Anzahl der Einbürgerungen von Türken in Deutschland von 2010 bis 2022, Statistisches Bundesamt, 30. Mai, 2023., Verfügbar: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152908/umfrage/einbuergerungen-von-tuerken-in-deutschland/ : Einbürgerungen von Türken in Deutschland bis 2022

Wie viele Deutsche leben in der Türkei 2022?

Wie Viele TRken Leben In Deutschland 2022 Türkei und seine Einwanderer – Wie Viele TRken Leben In Deutschland 2022 Chora Kirche in Istanbul Im Jahr 2021 wanderten offiziell 5.694 Deutsche in die Türkei aus und 5.128 kamen wieder in ihre Heimat zurück. Innerhalb der 10 Jahre von 2012 bis 2021 emigrierten offiziell 59.519 Deutsche in die Türkei und 46.135 zogen nach Deutschland zurück.

  • Mittlerweile leben hier dauerhaft über 25.000 Deutsche.
  • Zusätzlich verbringen hier viele Jahr für Jahr den warmen Winter.
  • Die Türkei ist gleichzeitig ein Auswanderungs- und Einwanderungsland.
  • Vor allem nach 1989 kamen aus dem Balkan, Griechenland, dem Nahen Osten, dem Iran, Zentralasien und der Krim viele Aussiedler in die Republik.

In letzter Zeit kamen vor allem viele Vertriebene des Syrischen Bürgerkriegs. Die Menschen in der Türkei sind den meisten Ausländern gegenüber aufgeschlossen und gastfreundlich. Deutsche lassen sich häufig in den bekannten Urlaubsorten nieder, beispielsweise an der türkischen Riviera (Antalya und Alanya) oder der türkischen Ägäisküste (Marmaris, Datca und Bodrum).

  • Allein in Alanya haben über 6.000 Deutsche ein „Tapu», sprich eine Urkunde über Grundbesitz.
  • Der größte Teil wird als Ferienwohnung genutzt, manche sind aber auch ständig bewohnt.
  • Derzeit leben über 1.500 Deutsche mit einer Aufenthaltserlaubnis in Alanya – der größte Teil Rentner.
  • Die National- und Amtssprache der Türkei ist die Turksprache Türkisch.

Darüber hinaus gibt es etwa zwanzig weitere Sprachen, die von Minderheiten gesprochen werden, allem voran Kurmandschi bzw. Nordkurdisch mit etwa 14 Mio. Sprechern. In den Touristenzentren sowie in Istanbul kann man sich oft in den meisten gängigen europäischen Fremdsprachen, darunter besonders verbreitet Englisch und Deutsch, verständigen.

  1. Generell ist es von Vorteil, zumindest ein Wörterbuch zur Verständigung bei sich zu haben oder besser noch die wichtigsten Wörter Türkisch zu beherrschen.
  2. Die Türkei hat zwar größtenteils trockene Sommer, jedoch ausreichend Feuchtigkeit für eine grüne Landschaft mit vielen Wäldern.
  3. Die Schwarzmeerküste hat ausreichend viele Regentage.

Im Inneren des Landes herrscht ein trockenes Kontinentalklima, das durch heiße trockene Sommer und kalte schneereiche Winter geprägt ist. Geologisch ist die Türkei ein Teil des Alpidischen Gebirgsgürtels. Vor allem der Norden der Türkei gehört zu den am stärksten erdbebengefährdeten Regionen der Erde, die in den letzten Jahrzehnten mehrmals von Erdbeben erschüttert wurde. Wie Viele TRken Leben In Deutschland 2022 Regionen der Türkei © Wikimedia / Peter Fitzgerald Die Marmara-Region ist die kleinste, aber bevölkerungsreichste Region im Nordwesten mit reicher byzantinischer und osmanischer Geschichte und der Stadt am Bosporus Istanbul. Zentralanatolien ist geprägt von einer baumarme Steppenlandschaften sowie der Hauptstadt Ankara und dem Wanderparadies Kappadokien.

  1. Die Ägäische Region beherbergt die Badeorte am Ägäischen Meer sowie griechische und römische Ruinen und Olivenhaine.
  2. Die Mittelmeer-Region ist geprägt von Bergen, Pinienwäldern, dem kristallklaren Wasser des Mittelmeeres und von der Stadt Antalya.
  3. Die Türkische Schwarzmeer-Region bietet viel Wald und Berge für Wandern und Wintersport sowie Badeorte an der Küste und weiter ostwärts Plantagen für Haselnüsse und Tee.

Südostanatolien wird geprägt durch Steppenklima mit kalten Wintern und heißen, trockenen Sommern. Ostanatolien ist der gebirgigste Landesteil mit dem Berg Ararat.

Wie viele Araber leben in Deutschland 2022?

Demografie –

Staatsbürger arabischer Länder in Deutschland Stand: 31. Dezember 2021
Herkunftsland Personen
Syrien 867.585
Irak 276.925
Marokko 85.805
Libanon 42.280
Tunesien 42.095
Ägypten 40.715
andere arabische Länder 137.255
gesamt 1.492.660

Regionale Verteilung der Staatsbürger arabischer Länder 2021 Die Araber in Deutschland stellen keine homogene Gruppe dar, da sie aus unterschiedlichen arabischen Ländern stammen. Sie bringen unterschiedliche Kulturen mit und sprechen unterschiedliche arabische Dialekte,

  1. Dabei ist zu bemerken, dass die Migranten aus dem Maghreb, vor allem aus Marokko und Algerien, teilweise auch berberische Muttersprachler sind.
  2. Streng genommen dürfte man Abkömmlinge indigener Völker nur dann als „Araber» bezeichnen, wenn sie sich vor der Migration hinreichend an die sie umgebende arabische Kultur assimiliert haben.
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Die offizielle Zahl der in Deutschland lebenden Staatsbürger arabischer Länder betrug Ende Dezember 2021 1.492.660 Personen. Schätzungsweise über 1,8 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund haben ihre familiären Wurzeln in den arabischen Staaten.

Wie viele Türken leben in Polen?

Bald Krakauer statt Döner? : Bild: dpa D ie Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer, die entweder aus der Europäischen Union stammen (Italien und Griechenland) oder schon besonders lange in Deutschland leben (Türkei sowie Serbien und Montenegro), ist 2003 weiter gesunken.

  • Zugleich sind mehr Personen sowohl aus den künftigen EU-Beitrittsländern nach Deutschland gekommen wie auch aus Asien, Amerika und Afrika.
  • Insgesamt ist der Anteil der ausländischen Bevölkerung an der deutschen Gesamtbevölkerung (rund 82,51 Millionen) mit 8,9 Prozent gleich geblieben – und das schon seit 1998.

Zuletzt war die Zahl der Ausländer in Deutschland zwischen 1991 (5 882 267) und 1996 (7 314 046) deutlich gestiegen. Weniger aus der EU, mehr aus den Beitrittsländern Ende 2003 lebten 7 334 765 Ausländer – 46,9 Prozent von ihnen Frauen – in Deutschland.

  1. Ihre Zahl hat sich gegenüber 2002 (7 335 592) nur unwesentlich verändert.
  2. Die Angaben beruhen auf Auswertungen des vom Bundesverwaltungsamt Köln geführten Ausländerzentralregisters durch das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden.
  3. Die Zahlen wurden am Montag veröffentlicht.
  4. Personen, die neben ihrer ausländischen auch eine deutsche Staatsangehörigkeit besaßen, sind in dieser Statistik allerdings nicht enthalten.

Ein Viertel aller ausländischen Personen (1 849 986) kam aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Das waren rund 22 000 weniger als noch 2002. Zugleich stieg die Zahl der Ausländer, die aus einem der künftigen EU-Beitrittsländer gekommen waren um etwa 22 000 auf 481 998.

Die größte Gruppe stellten die Polen mit 326 882, das waren rund 9000 mehr als noch 2002 (317 603). Weniger „statistische» Türken. Ursprünglich stammten Ende 2003 12,4 Prozent (911 995) der 7,33 Millionen Ausländer in Deutschland aus Asien (vor allem aus Iran, Vietnam, dem Irak und China), 4,2 Prozent aus Afrika (Marokko, Tunesien, Ghana und Algerien), 3,1 Prozent aus Amerika (die Hälfte davon aus den Vereinigten Staaten, gefolgt von Brasilien, Kanada und Kolumbien) und 0,2 Prozent aus Australien und Ozeanien.

Der Anteil der Staatenlosen und der ausländischen Personen unbekannter Staatsangehörigkeit betrug zusammen knapp ein Prozent. Die größte Gruppe an der ausländischen Bevölkerung stellten die Türken mit 25,6 Prozent (1 877 661). Ihre Zahl sank damit weiter um rund 35 000.1998 hatten noch mehr als 2,1 Millionen Türken in Deutschland gelebt.

Auch die Zahl der in Deutschland lebenden Italiener ging seit 2002 um mehr als 8000 auf 601 258 (8,2 Prozent) zurück, genauso wie die Zahl der Personen, die aus Serbien und Montenegro (7,7 Prozent) und aus Griechenland (4,8 Prozent) stammten.durch mehr Einbürgerungen Gerhard Leidner vom Statistischen Bundesamt führt den Rückgang auf die wachsende Zahl von Einbürgerungen zurück, seit das neue Staatsangehörigkeitsrecht Anfang 2000 in Kraft getreten ist.

Darin wird auch geregelt, daß ausländische Kinder, die in Deutschland geboren werden, automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten; sie sind in dieser Statistik dementsprechend nicht enthalten. Erst bis zur Vollendung des 23. Lebensjahrs müssen sie sich für eine ihrer beiden Staatsangehörigkeiten entscheiden.

Trotz dieser Änderung lag das durchschnittliche Alter der ausländischen Bevölkerung Ende 2003 bei 36 Jahren (Männer) und 35 Jahren (Frauen). Das erklärt Leidner auch damit, daß viele Ausländer im Pensionsalter wieder zurück in ihre Heimatländer zögen. Zwei Drittel leben schon seit acht Jahren in Deutschland Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Ausländer in Deutschland betrug Ende 2003 sechzehn Jahre – 2002 waren es noch 15,6 Jahre gewesen.

Dabei ergibt sich die Aufenthaltsdauer nach Angaben des Statistischen Bundesamts ohne Berücksichtigung von Unterbrechungen aus der Differenz zwischen Auszählungsstichtag (31. Dezember 2003) und dem Jahr der ersten Einreise nach Deutschland. Ein Drittel der ausländischen Bevölkerung wohnt schon länger als zwanzig Jahre in Deutschland.

  • Etwa zwei Drittel (rund fünf Millionen) lebten Ende 2003 bereits acht Jahre oder länger in Deutschland und hatten damit die für eine Einbürgerung notwendige Aufenthaltsdauer erreicht.
  • Ein Fünftel in Deutschland geboren Slowenische Staatsangehörige lebten im Durchschnitt am längsten in Deutschland (26 Jahre), gefolgt von spanischen (25 Jahre), kroatischen und österreichischen (jeweils 23 Jahre), italienischen und griechischen (jeweils 22 Jahre) und türkischen (19 Jahre).
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Wesentlich kürzer wohnten Personen aus den folgenden Staaten in Deutschland: Weißrußland (vier Jahre) sowie aus der Republik Moldau, Rußland und aus der Ukraine (jeweils fünf Jahre). Von den 7,33 Millionen Ausländern wurden 20,5 Prozent (etwa 1,5 Millionen) in Deutschland geboren.

Kann ein türkischer Staatsbürger in Deutschland leben?

Die wichtigsten Regelungen – Aufenthaltsrecht Türkische Staatsangehörige haben das Recht, in den Mitgliedstaaten der EU eine Beschäftigung aufzunehmen. Damit verbunden ist automatisch ein Aufenthaltsrecht. Daraus wiederum ergeben sich aufenthaltsrechtliche Sonderbestimmungen für türkische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie deren Familienangehörige.

So unterliegen türkische Staatsangehörige bei der Einreise grundsätzlich den allgemeinen Bestimmungen, die für Drittstaatsangehörige gelten. Bei Erfüllung der assoziationsrechtlichen Voraussetzungen, wenn also eine Beschäftigung aufgenommen wird, erwerben sie aber automatisch ein Aufenthaltsrecht und sind daher von der Aufenthaltstitelpflicht befreit.

Türkische Assoziationsberechtigte müssen dann zwar auch eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Diese ist aber nur deklaratorisch. Das heißt, die Ausländerbehörde stellt lediglich fest, ob das Assoziationsrecht (noch) besteht. Hinweis: Die Befreiung von der Aufenthaltstitelpflicht gilt nicht für die erstmalige Einreise zum Zwecke der Arbeitsaufnahme, da das Assoziationsabkommen kein Zugangsrecht zum Bundesgebiet enthält.

nach einem Jahr durchgängiger, ordnungsgemäßer Beschäftigung das Recht, weiterhin bei demselben Arbeitgeber in der gleichen Tätigkeit zu arbeiten,nach drei Jahren ordnungsgemäßer Beschäftigung das Recht, auch bei einem anderen Arbeitgeber in der gleichen Tätigkeit zu arbeiten undnach vier Jahren ordnungsgemäßer Beschäftigung Recht, sich bei jedem Arbeitgeber auf jede Tätigkeit zu bewerben.

Sobald eine der vorgenannten Stufen erreicht ist, kann das Arbeitsverhältnis auch vorübergehend unterbrochen werden, ohne dass die erworbenen Rechte verloren gehen. Familienangehörige Familienangehörige der assoziationsberechtigten Arbeitnehmenden, die eine Aufenthaltserlaubnis zum Familiennachzug erhalten haben, erlangen ebenfalls nach drei beziehungsweise fünf Jahren Aufenthaltsdauer ein eigenes Recht auf Zugang zum Arbeitsmarkt.

Was kostet ein Pass in der Türkei?

Ein Reisepass ist für viele Türken ein Luxus Warum ist der Regierung in Ankara die Aufhebung der Visumpflicht so wichtig? Viele Türken empfinden die Visumpflicht – die Deutschland für Türken erst im Jahr 1980 einführte – als demütigend. Die meisten EU-Bürger können unter Vorlage des Reisepasses in die Türkei einreisen, bei Bundesbürgern reicht sogar der Personalausweis.

Türken müssen dagegen lange Wartezeiten in Kauf nehmen und unter anderem glaubhaft darlegen, dass sie in die Türkei zurückkehren werden. Sollte die EU die Visumpflicht aufheben, könnte die türkische Regierung dies als Riesenerfolg für ihre eigene Politik verbuchen. Werden in Kürze deutlich mehr Türken nach Deutschland oder in andere EU-Staaten reisen als früher? Befürworter der Visumfreiheit glauben das nicht.

Sie verweisen darauf, dass die meisten Visumanträge von Türken schon jetzt positiv beschieden werden. Kritiker wenden ein, dass Türken, die keine Aussicht auf ein Visum haben, erst gar keine Einreiserlaubnis beantragen – der Antrag kostet 60 Euro. Gegner der Visumfreiheit führen auch an, dass Türken zwar nach der Neuregelung nur 90 Tage legal in der EU bleiben dürfen, sie aber untertauchen und beispielsweise schwarz arbeiten könnten.

Eine sofortige Masseneinreise würde nach der Aufhebung der Visumpflicht allerdings nicht drohen. Nach Schätzungen haben nur rund zehn Prozent der Türken überhaupt einen Reisepass, der für viele ein teurer Luxus ist. Ein solches Ausweisdokument kostet bei einer Gültigkeit von maximal zehn Jahren knapp 200 Euro.

Und die Visumfreiheit würde nur für Inhaber biometrischer Pässe gelten, von deren flächendeckender Einführung die Türkei noch weit entfernt ist. Was, wenn die Visumfreiheit doch im großen Stil missbraucht wird? Für diesen Fall gibt es schon heute im EU-Recht einen Notfallmechanismus.

Dabei kann die Visumpflicht für sechs Monate vorübergehend wieder eingeführt werden, wenn es zu „einem erheblichen und plötzlichen Anstieg» in einem von drei Bereichen kommt. Dies kann der Fall sein, wenn immer mehr Bürger des betroffenen Landes – hier der Türkei – sich widerrechtlich in einem Schengen-Staat aufhalten.

Ebenfalls abgedeckt ist ein starker Anstieg von Asylanträgen, die kaum Aussicht auf Erfolg haben. Schließlich kann der Mechanismus auch ausgelöst werden, wenn die Türkei deutlich weniger eigene Bürger zurücknimmt, die aus Europa ausgewiesen werden. Deutschland und Frankreich wollen die Regelung zudem noch einmal verschärfen.

Die Visumpflicht soll rascher und leichter wieder eingeführt werden können – zum Beispiel auch dann, wenn mehr gefälschte Dokumente aufgefunden werden oder die Behörden einen Anstieg der organisierten Kriminalität beobachten. Könnte damit auch eine Massenflucht von Kurden verhindert werden, die sich von der türkischen Regierung verfolgt fühlen? Vermutlich nicht.

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Der Umgang mit aus der Türkei flüchtenden Kurden könnte nach Inkrafttreten der Visaliberalisierung ein heikles Themen werden. Kurden und andere türkische Staatsbürger, die sich politisch verfolgt fühlen, könnten ohne Visum etwa nach Deutschland fliegen und dort Asyl beantragen.

Wie viele Türken leben in Polen?

Bald Krakauer statt Döner? : Bild: dpa D ie Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer, die entweder aus der Europäischen Union stammen (Italien und Griechenland) oder schon besonders lange in Deutschland leben (Türkei sowie Serbien und Montenegro), ist 2003 weiter gesunken.

  • Zugleich sind mehr Personen sowohl aus den künftigen EU-Beitrittsländern nach Deutschland gekommen wie auch aus Asien, Amerika und Afrika.
  • Insgesamt ist der Anteil der ausländischen Bevölkerung an der deutschen Gesamtbevölkerung (rund 82,51 Millionen) mit 8,9 Prozent gleich geblieben – und das schon seit 1998.

Zuletzt war die Zahl der Ausländer in Deutschland zwischen 1991 (5 882 267) und 1996 (7 314 046) deutlich gestiegen. Weniger aus der EU, mehr aus den Beitrittsländern Ende 2003 lebten 7 334 765 Ausländer – 46,9 Prozent von ihnen Frauen – in Deutschland.

Ihre Zahl hat sich gegenüber 2002 (7 335 592) nur unwesentlich verändert. Die Angaben beruhen auf Auswertungen des vom Bundesverwaltungsamt Köln geführten Ausländerzentralregisters durch das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden. Die Zahlen wurden am Montag veröffentlicht. Personen, die neben ihrer ausländischen auch eine deutsche Staatsangehörigkeit besaßen, sind in dieser Statistik allerdings nicht enthalten.

Ein Viertel aller ausländischen Personen (1 849 986) kam aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Das waren rund 22 000 weniger als noch 2002. Zugleich stieg die Zahl der Ausländer, die aus einem der künftigen EU-Beitrittsländer gekommen waren um etwa 22 000 auf 481 998.

Die größte Gruppe stellten die Polen mit 326 882, das waren rund 9000 mehr als noch 2002 (317 603). Weniger „statistische» Türken. Ursprünglich stammten Ende 2003 12,4 Prozent (911 995) der 7,33 Millionen Ausländer in Deutschland aus Asien (vor allem aus Iran, Vietnam, dem Irak und China), 4,2 Prozent aus Afrika (Marokko, Tunesien, Ghana und Algerien), 3,1 Prozent aus Amerika (die Hälfte davon aus den Vereinigten Staaten, gefolgt von Brasilien, Kanada und Kolumbien) und 0,2 Prozent aus Australien und Ozeanien.

Der Anteil der Staatenlosen und der ausländischen Personen unbekannter Staatsangehörigkeit betrug zusammen knapp ein Prozent. Die größte Gruppe an der ausländischen Bevölkerung stellten die Türken mit 25,6 Prozent (1 877 661). Ihre Zahl sank damit weiter um rund 35 000.1998 hatten noch mehr als 2,1 Millionen Türken in Deutschland gelebt.

Auch die Zahl der in Deutschland lebenden Italiener ging seit 2002 um mehr als 8000 auf 601 258 (8,2 Prozent) zurück, genauso wie die Zahl der Personen, die aus Serbien und Montenegro (7,7 Prozent) und aus Griechenland (4,8 Prozent) stammten.durch mehr Einbürgerungen Gerhard Leidner vom Statistischen Bundesamt führt den Rückgang auf die wachsende Zahl von Einbürgerungen zurück, seit das neue Staatsangehörigkeitsrecht Anfang 2000 in Kraft getreten ist.

Darin wird auch geregelt, daß ausländische Kinder, die in Deutschland geboren werden, automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten; sie sind in dieser Statistik dementsprechend nicht enthalten. Erst bis zur Vollendung des 23. Lebensjahrs müssen sie sich für eine ihrer beiden Staatsangehörigkeiten entscheiden.

Trotz dieser Änderung lag das durchschnittliche Alter der ausländischen Bevölkerung Ende 2003 bei 36 Jahren (Männer) und 35 Jahren (Frauen). Das erklärt Leidner auch damit, daß viele Ausländer im Pensionsalter wieder zurück in ihre Heimatländer zögen. Zwei Drittel leben schon seit acht Jahren in Deutschland Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Ausländer in Deutschland betrug Ende 2003 sechzehn Jahre – 2002 waren es noch 15,6 Jahre gewesen.

Dabei ergibt sich die Aufenthaltsdauer nach Angaben des Statistischen Bundesamts ohne Berücksichtigung von Unterbrechungen aus der Differenz zwischen Auszählungsstichtag (31. Dezember 2003) und dem Jahr der ersten Einreise nach Deutschland. Ein Drittel der ausländischen Bevölkerung wohnt schon länger als zwanzig Jahre in Deutschland.

Etwa zwei Drittel (rund fünf Millionen) lebten Ende 2003 bereits acht Jahre oder länger in Deutschland und hatten damit die für eine Einbürgerung notwendige Aufenthaltsdauer erreicht. Ein Fünftel in Deutschland geboren Slowenische Staatsangehörige lebten im Durchschnitt am längsten in Deutschland (26 Jahre), gefolgt von spanischen (25 Jahre), kroatischen und österreichischen (jeweils 23 Jahre), italienischen und griechischen (jeweils 22 Jahre) und türkischen (19 Jahre).

Wesentlich kürzer wohnten Personen aus den folgenden Staaten in Deutschland: Weißrußland (vier Jahre) sowie aus der Republik Moldau, Rußland und aus der Ukraine (jeweils fünf Jahre). Von den 7,33 Millionen Ausländern wurden 20,5 Prozent (etwa 1,5 Millionen) in Deutschland geboren.