Wie Viele Tierarten Gibt Es?

Wie Viele Tierarten Gibt Es
Wie viele Lebewesen gibt es eigentlich auf der Erde? // Universität Oldenburg Wir fliegen zum Mond und schicken Forschungsroboter zum Mars, um unbekannte Welten zu entdecken. Aber auch hier auf der Erde gibt es noch viel Unbekanntes. Naturwissenschaftler schätzen, dass es auf unserem Planeten 5 bis 80 Millionen Tierarten gibt – wir kennen aber nur etwa eine Million Arten.

  • In den Baumkronen tropischer Wälder oder auch tief im Meer finden Wissenschaftler immer wieder neue Lebewesen.
  • Die Vielfalt ist kaum vorstellbar.
  • Und natürlich können wir auch nicht wissen, welche Funktionen all diese Pflanzen und Tiere haben – und was passieren würde, wenn sie aussterben.
  • In der Vorlesung begeben wir uns auf eine spannende Reise durch die Natur und kommen vielleicht dem einen oder anderen Geheimnis auf die Spur.

Foto: © Chris Rogers/istockphoto.de : Wie viele Lebewesen gibt es eigentlich auf der Erde? // Universität Oldenburg

Wie viele Tiere gibt es auf der ganzen Welt?

Wie viele Tier-, Pflanzen- und Pilzarten gibt es? Sind alle schon erforscht und bekannt?- BMUV – FAQ Nach derzeitiger Schätzung könnte es zwischen 10 und 100 Millionen Arten auf der Erde geben, Experten gehen von circa 15 Millionen Arten aus, von denen aber bislang nur etwa 1,8 Millionen bekannt und wissenschaftlich beschrieben sind.

Wie viele Tierarten hat die Erde?

Wie viele Lebewesen gibt es eigentlich auf der Erde? // Universität Oldenburg Wir fliegen zum Mond und schicken Forschungsroboter zum Mars, um unbekannte Welten zu entdecken. Aber auch hier auf der Erde gibt es noch viel Unbekanntes. Naturwissenschaftler schätzen, dass es auf unserem Planeten 5 bis 80 Millionen Tierarten gibt – wir kennen aber nur etwa eine Million Arten.

  1. In den Baumkronen tropischer Wälder oder auch tief im Meer finden Wissenschaftler immer wieder neue Lebewesen.
  2. Die Vielfalt ist kaum vorstellbar.
  3. Und natürlich können wir auch nicht wissen, welche Funktionen all diese Pflanzen und Tiere haben – und was passieren würde, wenn sie aussterben.
  4. In der Vorlesung begeben wir uns auf eine spannende Reise durch die Natur und kommen vielleicht dem einen oder anderen Geheimnis auf die Spur.

Foto: © Chris Rogers/istockphoto.de : Wie viele Lebewesen gibt es eigentlich auf der Erde? // Universität Oldenburg

Wie viele Arten gibt es heute?

Schätzungen der Gesamt-Artenzahl der Erde – Verteilung der beschriebenen und anerkannten Arten auf die Organismengruppen nach den Schätzungen aus den 1990er Jahren Die globale Gesamtzahl aller Arten wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten sehr stark unterschiedlich zwischen 3,6 Millionen bis zu 112 Millionen geschätzt,

Die Schätzgrößen wurden extrapoliert auf der Basis der Mitte der 1990er Jahre beschriebenen rund 1,75 Millionen Arten. Einen differenzierten Überblick über den damaligen Schätzstand gibt wiederum das Global Biodiversity Assessment von 1995, zu welchem in den letzten Jahren für viele Teilgruppen aktuellere Schätzwerte erarbeitet worden sind.

Ein aktuellerer Gesamtüberblick wurde nicht mehr erarbeitet. Einige weithin zitierte Schätzwerte:

  • Im Jahr 1982 publizierte Terry L. Erwin eine Studie über Käferarten, die er auf einer tropischen Baumart ( Luehea seemannii ) in Panama gefunden hatte. Er fand insgesamt ca.1.200 Käferarten, von denen er 163 als wirtsspezifisch einschätzte (d.h., sie sollen nur auf L. seemannii leben). Durch Hochrechnen auf die (geschätzt) 50.000 tropischen Baumarten und den Anteil der Käfer an der Gesamtfauna extrapoliert er eine Gesamtsumme von 30 Millionen Arthropodenarten in den tropischen Baumkronen. Die Arbeit von Erwin ist vielfach kritisiert worden. Viele Fachkollegen sind der Ansicht, dass er den Anteil der spezialisierten Arten zu hoch angesetzt hat. Mit demselben Ansatz kommen sie so zu 5 bis 7 Millionen Arten.
  • Grassle und Maciolek extrapolierten von der Zahl der bodenlebenden Arten aus Proben, die sie mit einem Greifer vom Tiefseeboden gewonnen hatten, auf die Artenzahl für bodenlebende Makroorganismen (z.B. Mollusken, Polychaeten, Krebstiere) am Meeresboden insgesamt. Sie kamen dabei auf 10 Millionen Arten. Auch ihr Ansatz ist vielfach als überhöht kritisiert worden.
  • Hawksworth schätzte im Jahr 1991 die weltweite Zahl der Pilzarten durch Extrapolation der (sehr gut erforschten) britischen Zahlen auf die (meist mangelhaft erforschte) restliche Welt und kam so auf ca.1,5 Millionen Pilzarten. Hawksworth und Lücking veröffentlichten im Jahr 2017 neue Ergebnisse. Sie schätzten im Jahr 2017 die weltweite Zahl auf 2,2 bis 3,8 Millionen Pilzarten. Tatsächlich beschrieben sind 2017 allerdings weltweit nur ca.120.000 Pilzarten.
  • Stork und Gaston versuchten, die Artenzahl der Insekten aus der relativ gut erforschten Artenzahl der Schmetterlinge (Tagfalter) hochzurechnen. In England leben 67 Tagfalterarten und 22.000 andere Insektenarten. Bei weltweit 15.000 bis 20.000 Tagfaltern ergäben sich ca.4,9 bis 6,6 Millionen Insektenarten insgesamt.
  • Zahlreiche Forscher, unter ihnen z.B. May, machen auf die weithin unbekannte, aber vermutlich sehr hohe Artenzahl der parasitischen Arten aufmerksam. Wenn jede frei lebende Tierart einen spezifischen parasitischen Protozoen und einen Nematoden beherbergen würde, müsste man die Anzahl der anderweitig ermittelten Arten bereits verdreifachen.
  • Einer Studie von 2011 zufolge leben 8,7 Millionen Arten von Organismen auf der Erde. Davon leben 6,5 Millionen an Land und 2,2 Millionen in den Ozeanen. Diese Zahlen stammen vom „Census of Marine Life», dessen Wissenschaftlern mit Hilfe einer neuen Methode der Stammbaumanalyse die genaueste jemals gemachte Schätzung der Artenzahl gelungen sei.
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Die Zahl der tatsächlich auf der Erde lebenden Arten ist allen seriösen Schätzungen nach weitaus höher als die Zahl der gegenwärtig beschriebenen. Fast alle Forscher stimmen aber darin überein, dass brauchbare Zahlenwerte zurzeit kaum anzugeben sind. Alle Schätzungen hängen in extremer Weise von den Schätzwerten für die tropischen Regenwälder ab, für die viel zu wenig belastbare Daten vorliegen.

Gaston und May machen zum Beispiel darauf aufmerksam, dass in allen „Entwicklungsländern» der Erde zusammen nur etwa 6 % der Taxonomen arbeiten. Gleichzeitig werden auch in den reichen Nationen die Stellen für Taxonomen gestrichen, so dass, nur halb ironisch, manche den Taxonomen selbst zur bedrohten Spezies ausgerufen haben.

Außerdem behindern gut gemeinte Regelungen über die Eigentumsrechte an Arten infolge der Biodiversitätskonvention die Erforschung, weil manche Staaten auch bisher unbekannte Arten als ihr Eigentum ansehen und die Erforschung behindern. Für manche Tiergruppen existieren ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass manche Schätzwerte unter Umständen weit überhöht sein könnten.

  • Lambshead und Boucher vermuten etwa, dass die Zahl der marinen Nematoden, die zeitweise auf über 10 Millionen Arten geschätzt worden ist (man findet sogar vereinzelt Angaben von 100 Millionen), viel niedriger liegt (unter einer Million, eventuell deutlich darunter).
  • Tatsächlich beschrieben sind (im Jahr 2001) 26.646 Arten.

Die nach den Insekten vermuteten nächstgrößten Gruppen bezüglich Artenzahlen sind die Pilze, die Algen und vielleicht die Fadenwürmer und Spinnentiere, Die Wirbeltiere fallen bei der Gesamt-Artenzahl überhaupt nicht ins Gewicht. Man schätzt die Gesamt-Artenzahl der Säugetiere auf etwa 4.000, die der Vögel auf 8.500 bis 9.500.

  1. Pro Jahr werden dabei ca.3 Vogelarten neu beschrieben.
  2. Obwohl auch heute noch gelegentlich große Säugetierarten beschrieben werden (so noch 1991 eine Walart und 1993 mit dem Vu-Quang-Rind ein Großsäuger), sind wesentliche Neuentdeckungen hier kaum noch zu erwarten.
  3. Heute geht man eher von Gesamt-Artenzahlen auf der Erde von rund 5 (bis vielleicht 20) Millionen Arten aus.

Unter den renommiertesten Fachwissenschaftlern hat Nigel Stork eine Schätzung von 5 bis 15 Millionen vorgelegt. Robert May schätzt – mit vielen Vorbehalten – es seien möglicherweise bis zu 20 Millionen. Eine zentrale Datenbank für alle systematisierten Arten existiert bislang nicht.

Die Gesamtzahl hängt auch sehr stark davon ab, was in den jeweiligen Organismengruppen als eine Art angesehen wird und hängt vom jeweiligen Artkonzept ab. Pro Jahr werden rund 12.000 bis 25.000 Arten neu beschrieben (der langjährige Durchschnitt liegt knapp über 13.000), viele von ihnen erweisen sich später häufig als Synonyme für schon beschriebene Arten.

Insofern unterscheidet man auch zwischen sogenannten „nominellen Arten» und „validen Arten». Die letzteren sind die jeweils nach kritischer Überprüfung durch entsprechende Spezialisten akzeptierten „guten Arten». Vielfach wird die Arttrennung heute mittels molekulargenetischer Untersuchungen vorgenommen oder zumindest durch sie ergänzt.

  • Ein eigenes Problem ist die Zahl der „Arten» bei Prokaryonten.
  • Die üblichen mikrobiologischen Methoden sind hier wertlos, da nach überschlägigen Untersuchungen sich weniger als 1 % der in natürlichen Proben (nach dem Genom) festgestellten Bakterienarten in den üblichen Nährmedien kultivieren und vermehren ließ.

Durch eine Artendefinition, die Stämme mit einer genetischen Ähnlichkeit (nach dem Rekombinationsgrad) von kleiner 70 % als Arten definiert, und Hochrechnungen aus Bodenproben analog den oben genannten Beispielen, kam Dykhuizen 2005 auf eine Milliarde Bakterienarten.

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Ist der Fisch ein Tier?

Was macht den Fisch zum Fisch? – Fische sind wechselwarme, im Wasser lebende Wirbeltiere mit Kiemen und Schuppen. Anders als die meisten Landwirbeltiere bewegen sich Fische durch eine seitliche Schlängelbewegung ihrer Wirbelsäule fort. Knochenfische haben eine Schwimmblase.

Das Organ hat sich ursprünglich vom Darm abgespaltet und bei den anderen Wirbeltieren wahrscheinlich zur Lunge entwickelt. Die Schwimmblase der Fische reguliert den Auftrieb im Wasser. Der Fisch kann gezielt Gas in die Blase hineinpumpen, um aufzusteigen, oder hinauslassen, um abzusinken. Zur Fortpflanzung legen die meisten Fische Eier.

Die Weibchen geben dazu oft mehrere Millionen Eier, den Rogen, ins Wasser ab, die dann vom männlichen Sperma, der Fischmilch, befruchtet werden. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich in den ersten Lebensstadien von einem sie umgebenden Dottersack ernähren.

Welche 3 Gruppen von Lebewesen gibt es?

Systematik der Lebewesen – Die biologische Systematik versucht, eine sinnvolle Gruppierung aller Lebewesen zu erstellen. Die oberste Stufe wird dabei von den Domänen gebildet. Man unterscheidet nach molekularbiologischen Kriterien drei Domänen: die eigentlichen Bakterien (Bacteria), die Archaeen (Archaea), früher auch Archaebakterien genannt und die Eukaryoten (Eukaryota).

Ist Säugetier eine Tierart?

Was sind Säugetiere? – Säugetiere sind Tiere, die eine Wirbelsäule (Wirbeltiere) haben und deren Körpertemperatur gleich bleibt. Die meisten Säugetiere haben Haare und gebären lebende Junge. Diese werden zunächst mit Muttermilch gesäugt, woher sich der Begriff «Säugetiere» ableitet.

Welches Tier kann unendlich leben?

Unsterblichkeit – für einige ein nicht zu erfüllender Traum, für andere ein eher beunruhigender Gedanke. Bisher galt es als unmöglich, den Tod zu überwinden, doch jetzt haben Forscher entdeckt: Das Geheimnis des ewigen Lebens steckt in einer Qualle. Sie lebt im Mittelmeer, trägt den Namen Turritopsis nutricula und ist unsterblich – solange sie nicht gefressen wird.

  • Bekannt sind Quallen als im Wasser schwebende Glibberscheiben.
  • Doch das ist nur eines ihrer Gesichter, denn sie führen ein Doppelleben.
  • Nachdem die schleimigen Wesen ihre Eier und Spermien abgegeben haben, altern sie und sterben.
  • Aus den befruchteten Eizellen entwickeln sich festsitzende Polypen.
  • Von diesen blumenähnlichen Tiere schnüren sich wiederum kleine tellerförmige Quallen ab, die dann frei im Meer schwimmen.

Turritopsis nutricula lebt wie alle anderen Quallen, mit einem Unterschied: Sie stirbt nicht. Dies beobachtete Ferdinand Boero, Meeresbiologe an der italienischen Universität Lecce. Aus den Knospen des Polyps entstehen freie kleine Quallen, die heranwachsen.

Wenn sie alt sind, bilden sie ihre Tentakeln zurück, setzen sich fest, «verjüngen» ihre Zellen und verwandeln sich in einen Polypen. Ein und dasselbe Wesen ist jung, wird alt und wieder jung. Wahrhaft ein Lebe-wesen. «Beim Verjüngen verlieren die Zellen ihren differenzierten Status. So kehren zum Beispiel Nerven- und Schleimzellen in einen Zustand zurück, der der sehr frühen Kindheit der Qualle entspricht», erklärt Boero.

Aus diesen jungen Zellen bilden sich alle notwendigen Körperzellen des Lebewesens. Bisher gingen Biologen davon aus, daß der Differenzierungsprozeß nicht rückgängig zu machen ist. Die Qualle besitzt jedoch ein Zellprogramm, das die Umkehrung offenbar ermöglicht.

Ist das dümmste Tier auf der Welt?

Was macht das dümmste Tier der Welt aus? – Es ist nicht möglich, ein einzelnes Tier oder eine einzelne Tierart als dumm zu bezeichnen. Denn oft hat das seltsame Verhalten der Tiere einen tieferen evolutionären Sinn, welcher das Überleben der Art bis heute gewährleistet hat.

Bestimmt haben Sie die Beleidigung «dummer Esel» schon einmal gehört. Dass der Esel manchmal störrisch und wie angewurzelt stehen bleibt und keinen Schritt weiter geht, hat aber nichts mit wenig Intelligenz zu tun. Ganz im Gegenteil. Bevor Esel weglaufen, bleiben Sie stehen und gucken sich eine Gefahr erst genauer an und entscheiden dann, was sie tun. Ein Tier, das ebenfalls oft als dumm bezeichnet wird, ist das Faultier, Es bewegt sich so langsam, dass es manchmal seinen eigenen Arm mit einem Ast verwechselt und zu Boden stürzt. Die langsamen Bewegungen haben das Überleben der Art aber gesichert. Es gibt nämlich viele Raubvögel wie Harpyien, die die Bewegungen ihrer Beute wahrnehmen. Die langsamen Baumbewohner sind für diese so gut wie unsichtbar. Ein Tier, das ebenfalls als weniger schlau gilt, ist der domestizierte Truthahn. Durch einen Gen-Defekt erstarren Truthähne in Gefangenschaft manchmal mit Blick in den Himmel und geöffneten Schnabel. Wenn es in so einem Moment regnet, kann der Truthahn ertrinken. Schuld daran ist die Überzüchtung des Menschen. Wilden Truthähnen passiert das nicht. Tieren, die nur ein sehr kleines oder sogar gar kein Gehirn haben, wie dem Seestern, wird ebenfalls oft keine Intelligenz zugesprochen. Das ist aber nicht richtig. Auch ohne Gehirn verfügt der Seestern über eine Art Umweltintelligenz. Er erkennt zum Beispiel Verwandte und kommuniziert über neuronale Netzwerke. Nicht unbedingt als eines der dümmsten, aber als einer der hässlichsten Tiere der Welt gilt der Blobfisch. Um dem hohen Druck der Tiefsee standzuhalten, hat er einen sehr weichen Körper. Wird der Fisch von Tiefseefischern gefangen und an die Oberfläche geholt, verformt sich sein Körper zu einem unförmigen Ballon mit Glupschaugen.

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Was als das dümmste Tier der Welt bezeichnet wird, hat meist nichts mit der tatsächlichen Intelligenz des Tieres, sondern mehr mit seinem Verhalten oder seiner Ausstrahlung zu tun. imago images / Steffen Schellhorn Das könnte Sie auch interessieren:

Was ist das süßeste Tier?

Quokka – Das offiziell süßeste Tier auf der Welt ! Das Quokka gehört zur Familie der Kängurus und erlangte viel Ruhm als es einem Studenten gelang, ein ungewöhnliches Foto von diesem niedlichen Tierchen zu machen. Auf dem Foto springt das Quokka dem Fotografen entgegen und lächelt – seitdem wollen alle ein Selfie mit den vertrauensseligen Tieren. ©Kompasskind.de/Shutterstock.com

Was sind die meisten Tiere auf der Welt?

Das am häufigsten vorkommende Tier der Welt – Wie Viele Tierarten Gibt Es Nicht nur unter unseren Füßen in Deutschland wimmelt es – Fadenwürmer kommen fast überall auf der Welt vor. Quelle: pa/blickwinkel/F/F. Fox Sie sind gerade mal drei Millimeter lang und nur unter einem Mikroskop richtig zu erkennen: Fadenwürmer sind die häufigste Tierart auf unserem Planeten, wie eine Bestandsaufnahme im Jahr 2019 herausgefunden hat.

Wie viel Prozent der Tiere leben im Meer?

Leben im Meer – Wir unterscheiden zwar verschiedene Ozeane und Meere, aber eigentlich sind die Weltmeere ein einziges riesiges und zusammenhängendes Ökosystem. Gemessen an der Fläche, die es auf der Erde einnimmt, ist in diesem Ökosystem nur wenig Leben: Nur ein Prozent der globalen Biomasse befindet sich unter Wasser.

  1. Dieses Verhältnis kommt vor allem durch die vielen Pflanzen (und insbesondere Bäume) zustande, die auf dem Land wachsen.
  2. Bei den Tieren sieht es tatsächlich ganz anders aus: 78 Prozent der tierischen Biomasse befindet sich in den Weltmeeren.
  3. Auch die tierische Artenvielfalt unter Wasser ist groß: Schätzungen gehen davon aus, dass es in den Weltmeeren mehr als zwei Millionen Tierarten gibt.

Einige dieser Tiere können beeindruckende Größen erreichen. Allerdings ist nur ein Bruchteil der Meeresfauna für den Menschen sichtbar: 98 Prozent der Biomasse im Meereswasser besteht aus Plankton. Viele Meerestiere leben an den Küsten, wo es hell und warm ist, und Flüsse Nährstoffe ins Meer spülen.

Wie viele Tiere gibt es in Europa?

Gefährdete Arten in Europa – Die Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature, IUCN) veröffentlicht Listen weltweit vom Aussterben bedrohter Arten, sodass Maßnahmen ergriffen werden können, um gefährdete Tiere und Pflanzen zu retten.

  1. Erstellt wird auch eine spezifische Europäische Rote Liste, die einen Überblick über den Erhaltungsstatus europäischer Spezies liefert,
  2. Von den 1.677 vom Aussterben bedrohten europäischen Arten sind Schnecken, Muscheln und Fische am stärksten gefährdet.
  3. Über die Hälfte aller endemischen Baumarten Europas sind bedroht, darunter die Rosskastanie, die Heberdenia excelsa, ein spitzwipfliger Baum, der auf den kanarischen Inseln, Madeira und den Azoren heimisch ist, und die Mehlbeere (auch Eberesche genannt).

Rund ein Fünftel der Amphibien und Reptilien in Europa sind gefährdet. Der in der nördlichen Polarregion beheimatete Polarfuchs, der Europäische Nerz aus der Familie der Marder, die Mittelmeer-Mönchsrobbe, der Atlantische Nordkaper, ein im nördlichen Atlantik verbreiteter Glattwal, und der Eisbär gehören derzeit zu den bedrohtesten Säugetierarten Europas,