Wie Viele Oktaven Hat Ein Klavier?

Wie Viele Oktaven Hat Ein Klavier
Warum kann ein Piano nicht mehr als 88 Tasten haben? – Yamaha – Deutschland Das Piano, das Bartolomeo Cristofori ursprünglich in Italien erfand, hatte nur 54 Tasten. Als sich im Laufe der Zeit die Pianomusik weiterentwickelte, wurde die Klaviatur nach und nach erweitert, um die Anforderungen von Komponisten zu erfüllen, die ein größeres Potential musikalischer Ausdruckskraft wollten.

  1. Um 1890 setzte sich die moderne Klaviatur mit 88 Tasten für 7¼ Oktaven durch (von 2C bis C5; 27,5 Hz bis 4.186 Hz*).
  2. Das menschliche Ohr kann Frequenzen im Bereich von ungefähr 20 Hz bis 20.000 Hz wahrnehmen, aber die Obergrenze, die das Gehirn noch bewusst unterscheiden kann, liegt bei etwa 4.000 Hz.

Selbst wenn also die Klaviatur erweitert würde, indem das Piano mehr Tasten bekommt, wären die zusätzlichen Töne im Bassbereich nur noch ein dumpfes Poltern. Die zusätzlichen Töne im Diskantbereich hingegen würden wir als unangenehme, misstönende Klänge ohne tonale Harmonie wahrnehmen, sie wären also musikalisch praktisch bedeutungslos.

Bösendorfer stellt Pianos mit 97 Tasten her, die zusätzlichen neun Tasten sind im Bassbereich angesiedelt (2C bis C5). Allerdings sind die Saiten dieser Tasten im Tiefbassbereich eigentlich nur dazu da, einen volleren Klang zu erzeugen, wenn andere Tasten angeschlagen werden, indem sie mitschwingen. In der Praxis werden diese zusätzlichen Tasten so gut wie nie gespielt.

* Wenn A auf 440 Hz gestimmt ist. Die Tonhöhe der einzelnen Tasten hängt von der Stimmung ab. : Warum kann ein Piano nicht mehr als 88 Tasten haben? – Yamaha – Deutschland

Wie viele Oktaven hat ein Flügel?

Klaviatur – Schematische Darstellung der Klaviatur (Ausschnitt) Pro Oktave gibt es sieben Stammtöne und mit fünf dazwischen liegenden Halbtonschritten insgesamt zwölf Tasten. Die Stammtöne (C-D-E-F-G-A-H) finden sich auf den meist weißen, früher mit Elfenbein, heute mit Kunststoff belegten Vorder- oder Untertasten.

  1. Die fünf kürzeren, meist schwarzen Hinter- oder Obertasten sind bei qualitativ hochwertigeren Modellen auch heute noch aus Ebenholz,
  2. Moderne Flügel haben meist 88 Tasten (der tiefste Ton heißt Subkontra-A, der höchste c 5, der Umfang beträgt 7 ¼ Oktaven).
  3. Stuart & Sons in Australien baut Flügel mit 108 Tasten.

Nur die mittlere Taste der schwarzen Dreiergruppe liegt mittig zwischen den weißen Nachbartasten. Die übrigen schwarzen Tasten sind leicht auswärts versetzt, damit die Finger sie besser erreichen. Im internationalen Handel mit Flügeln kommt es oft zu Problemen wegen des zum großen Teil verwendeten Elfenbeins bei den Tastenauflagen.

Länder wie die USA und Japan haben strikte Gesetzesvorschriften, keine Flügel ins Land zu lassen, bei denen Elfenbein verbaut ist, wenn nicht per CITES -Gutachten nachgewiesen wird, dass das Material (oder ein Flügel) vor den 1980er Jahren hergestellt wurde. Diese Regularien werden scharf durchgesetzt: Flügeln wird von den Zolloffizieren das Elfenbein beim Import abgerissen; der Eigentümer erhält für diese Art „Dienstleistung» eine Rechnung.

Eine Alternative zu den heute mit vermahlener Keramik versetzten Spezialkunststoffen sind noch Beläge aus Knochen oder aus Mammut-Elfenbein. Auch ist aus CITES-gesicherten Beständen in Deutschland wieder ein Neukauf von Elfenbeinklaviaturen machbar; der Aufpreis eines Steinway-Flügels mit Elfenbein liegt bei ca.3000 Euro (Stand 2011).

Wie viele Tasten hat eine Oktave?

EIne Oktave umfasst 7 weiße Tasten und 5 schwarze Tasten.

Wie viele Töne gibt es auf dem Klavier?

88 Tasten, 12 Töne, 7 Oktaven.

Kann ein Mensch 7 Oktaven singen?

Allgemein – Bei den menschlichen Stimmlagen unterscheidet man den Normalumfang und die tiefen und hohen Grenzlagen. Das Bass-Vokabular reicht bis zum (großen) D herunter, der Koloratursopran hoch bis zum dreifach gestrichenen f. Damit kann die menschliche Stimme einen Bereich von ungefähr 4 Oktaven erfassen.

  1. Eine unausgebildete Stimme erreicht eine gute Oktave, eine ausgebildete ungefähr 2½ bis selten 3 Oktaven.
  2. Die menschliche Stimme reicht in der Regel über zwei Oktaven, das sind 24 Halbtöne.
  3. Stimmen mit mehr als drei Oktaven Stimmumfang sind sehr selten.
  4. Es gibt jedoch keine Literatur, die solchen Stimmumfang fordert.

Die Grenzlagen der Stimme sind musikalisch gesehen nicht mehr einsetzbar.

Wer beherrscht 5 Oktaven?

Inhalt Axl Rose kommt vom tiefen F1 bis ins hohe B6 und ist damit der Rock-Sänger mit dem grössten Stimmumfang. Mariah Carey muss sich knapp geschlagen geben. Schickt uns ein Audio mit eurem tiefsten oder höchsten Ton – wir spielen die Besten auf SRF 3.

Was sind die 8 Oktaven?

Beispiel: Töne c»’ und d»’ in drei unterschiedlichen Darstellungen durch einfache und doppelte Oktavierung Die Oktavierung in der Musik ist die Versetzung eines Tones um eine Oktave, Es handelt sich um die einfachste Form der Transposition, Physikalisch gesehen wird bei der Oktavierung nach oben ( Hochoktavierung ) die Frequenz des Tones verdoppelt, beim Oktavieren nach unten ( Tiefoktavierung ) wird sie halbiert,

  1. Dies gilt für alle gebräuchlichen Stimmungen.) Oktavierungen werden in der Notation durch eine kleine, kursive 8 oder das Symbol 8 va (= otta va, ital.
  2. Für Oktave) angezeigt.
  3. Sind diese Zeichen oberhalb der Note bzw.
  4. Des Systems notiert, zeigen sie eine Versetzung um eine Oktave nach oben an, unterhalb entsprechend um eine Oktave nach unten.

Bei längeren oktavierten Passagen folgt diesem Zeichen eine gestrichelte Linie, die alle betroffenen Noten anzeigt. Eine Oktavierung nach oben wurde früher auch explizit durch 8 va alta ( ottava alta, ottava sopra ) notiert, eine Oktavierung nach unten durch 8 va bassa ( ottava bassa, ottava sotto ).

  1. Heute wird noch gelegentlich 8 a b.
  2. Verwendet oder das eigentlich inkorrekte, aber in moderneren Partituren mittlerweile gebräuchliche Zeichen 8 vb als Kurznotation für die Tiefoktavierung.
  3. Die 8 ergibt sich, da der Abstand einer Oktave sieben Tonschritte einer diatonischen ( heptatonischen ) Tonleiter beträgt, wobei der Ausgangston als erster gezählt wird und der oktavierte Ton also der achte ist, lateinisch octavus (z.B.
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c, d, e, f, g, a, h, c’). Wesentlich seltener findet man auch eine kursive 15 oder 15 ma = quindicesima, die das Versetzen um zwei Oktaven (selten auch Doppeloktavierung genannt) anzeigt. Die 15 ergibt sich aus den fünfzehn Tönen, die zwei Oktaven bilden (Ausgangston plus 14 Tonschritte).

  • Die Aufhebung der Oktavierung kann durch die Anweisung loco (= lat./ital.
  • An seinem Platz») gekennzeichnet werden, mit der in der Violinliteratur auch andere Spielweisen wie sul G (= „auf der G-Saite zu spielen») oder 4 me corde (= „auf der 4.
  • Saite zu spielen») aufgehoben werden.
  • Ob die oktavierten Töne letztendlich (mit dementsprechend vielen Hilfslinien) ausgeschrieben sind oder mit 8 va beziehungsweise 8 vb vereinfacht dargestellt sind, hängt sehr stark vom verwendeten Instrument ab.

So werden besonders hohe Töne in den Violinen (welche besonders ab der Spätromantik/Moderne (wie etwa bei E.W. Korngold ) auch teils bis in die 3- oder gar 4-gestrichene Oktave hinauf spielen) häufig nicht mit 8 va versehen, da Violinisten das Lesen von vielen Hilfslinien gewöhnt sind.

Warum hat eine Oktave 12 Töne?

Die Durtonleitern der reinen Stimmung – Das feste Frequenzverhältnis der 12 Halbtöne einer Oktave zum Grundton ist relativ. Auf jedem Grundton mit einer beliebigen Frequenz kann demzufolge eine Durtonleiter in reiner Stimmung aufgebaut werden. Erst mit dem Referenzton (Kammerton) wird die Tonskala mit absoluten Frequenzzahlen definiert.

  • Es hat sich durchgesetzt, dass die Frequenz des Tones a der eingestrichenen Oktave mit 440 Herz festgelegt ist und dass auf jedem Halbton eine neue Durtonleiter (Tonart) aufgebaut wird.
  • Somit sind 12 Durtonarten möglich.
  • Mit dem Quintenzirkel werden sechs # -Tonarten von C nach oben schreitend und sechs b-Tonarten von C nach unten schreitend definiert.

Oft fühlen sich Musiker in diesem Tonartenraster eingeengt und variieren den Referenzton (Kammerton) in seiner Frequenz beliebig nach unten oder nach oben. Die Frequenzen aller Halbtöne in den 12 reinen Durtonarten

Ton / Tonart c cis des d dis es e f fis ges g gis as a ais b h c
c-Dur 264 281.6 297.0 316.8 330 352 371.3 396 422.4 440 475.2 495 528
des-Dur 257.8 275 293.3 309.4 330 343.8 366.7 386.7 412.5 440 458.3 495 515.6
d-Dur 264 275 293.3 312.9 330 352 366.7 391.1 412.5 440 469.3 488.9 528
es-Dur 260.7 281.6 293.3 312.9 333.7 352 375.5 391.1 417.2 440 469.3 500.6 521.5
e-Dur 264 275 297 309.4 330 352 371.3 396 412.5 440 464.1 495 528
f-Dur 264 281.6 293.3 316.8 330 352 375.5 396 422.4 440 469.3 495 528
fis-Dur 257.8 275 293.3 305.6 330 343.8 366.7 391.1 412.5 440 458.3 488.9 515.6
ges-Dur 257.8 275 293.3 305.6 330 343.8 366.7 391.1 412.5 440 458.3 488.9 515.6
g-Dur 260.7 275 293.3 312.9 325.9 352 366.7 391.1 417.2 440 469.3 488.9 521.5
as-Dur 257.8 275 290 309.4 330 343.7 371.2 386.7 412.5 440 464.1 495 515.6
a-Dur 264 275 293.3 309.4 330 352 366.7 396 412.5 440 469.3 495 528
b-Dur 264 281.6 293.3 312.9 330.0 352 375.5 391.1 422.4 440 469.3 500.6 528
h-Dur 260.7 275 293.3 305.6 325.9 343.8 366.7 391.1 407.4 440 458.3 488.9 521.5

Die absoluten Frequenzwerte der einzelnen Töne in der Tabelle der chromatischen Durtonleitern zeigen, dass der Wechsel in eine andere Tonart die Umstimmung gewisser Töne fordert. Es gäbe sonst Intervalle, die heulende Dissonanzen hervorbringen wie z.B.

Wie viele Töne hat eine Oktave?

Oktave Generell ist eine Oktave ein Frequenzintervall bei dem die obere Grenzfrequenz den doppelten Wert der unteren Grenzfrequenz hat. Das gilt für alle Frequenzbereiche, von den Audiofrequenzen bis hinauf zu den Mikrowellen. In der Musik ist eine Oktave ist ein musikalisches Intervall bei dem der obere Ton die doppelte Frequenz des unteren Tons hat.

So hat der Kammerton a` eine Frequenz von 440 Hz, das a´´, das eine Oktave höher liegt, eine von 880 Hz, und das a´´´ hat eine Frequenz von 1,760 kHz.Frequenzmäßig betrachtet ist eine Oktave ein Frequenzbereich zwischen einer unteren und einer oberen Frequenz, die im Verhältnis 1:2 sind. Die Mittenfrequenz einer Oktave berechnet sich aus dem geometrischen Mittel beider Frequenzen.

Die standardisierten Mittenfrequenzen liegen bei 16 Hz, 32 Hz, 63 Hz, 125 Hz, 250 Hz, 500 Hz, 1 kHz, 2 kHz, 4 kHz, 8 kHz und 16 kHz. Eine Oktave besteht aus drei Terzen oder 6 Ganztönen, 12 Halbtönen, 24 Vierteltönen. Ein Halbton wiederum aus 100 Cent.

Was ist eine Oktave beim Klavier?

Aufbau einer Klaviatur – Die Klaviatur lässt sich, unabhängig von der Anzahl der Tasten deines Instruments, immer in 12er-Gruppen unterteilen. Diese 12 Tasten bilden jeweils eine Oktave ab. Eine Oktave ist der Abstand zwischen zwei Tönen, die denselben Namen haben, aber unterschiedlich hoch klingen.

Wer kann 12 Oktaven singen?

Tim Storms – Tiefer singt keiner – Tim Storms singt so tief, dass seine Töne dem menschlichen Ohr verwehrt bleiben.2012 setzte er seinem bestehenden Rekord noch eins drauf und sang die tiefste Note, die je von einem Menschen produziert worden ist – G−7.

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Wer kann 10 Oktaven singen?

10 Oktaven: Tim Storms hat die tiefste Stimme der Welt.

Wie viele Oktaven hat Celine Dion?

Engelhafte Stimmakrobatin: Céline Dion. (Bild: Keystone) – Es soll Leute geben, die ihr keine Träne nachgeweint hätten, wenn sie mit der (Film-)«Titanic» auf Nimmerwiederhören untergegangen wäre. Dann gibt es jene – ihre Zahl ist gross –, die sie für die bedeutendste Pop-Sängerin der Welt halten.

Wie viele Oktaven konnte Freddy singen?

Hört euch hier unsere 10 Songs, die jeder Queen-Fan kennen muss, als Playlist an und lest weiter: – Zunächst wurde das in Internet kursierende Gerücht wiederlegt, Mercury sei fähig gewesen, über vier Oktaven zu singen. Die Analyse von A-Capella-Aufnahmen von Queen-Songs habe ergeben, dass sein Stimmumfang drei Oktaven umfasst habe, was für einen gesunden erwachsenen Menschen normal sei.

Was Mercury jedoch von anderen Sängern unterschieden habe, sei, dass er in einem ausgesprochen hohen Maße das ausnutzen konnte, was man aus dem Klangsystem Mensch überhaupt herausholen kann. Dazu gehörte ein ungewöhnlich einzigartiges Vibrato und eine besonders raue Singweise – auch „Growling» bezeichnet.

Die Forscher hatten einen Sänger eingeladen, der Freddie Gesang imitieren kann, und seine Stimmbänder mit einer High-Speed-Kamera gefilmt. Dabei kamen sie hinter Mercury Technik des Untertongesangs: Er konnte beim singen die Töne aktivieren, die eine Oktave unterhalb des eigentlichen Tones erklingen und durch Kehlgesang entstehen.

  • Außerdem konnten die Untersuchungen auch beweisen, dass Mercurys Stimmbänder mit 7,04 Hz mehr Schwingungen pro Sekunde erzeugen konnte als gewöhnliche Stimmbänder, die normalerweise zwischen 5.4 Hertz und 6.9 Hertz vibrieren.
  • Außerdem sei Freddies Vibrato ungewöhnlich unregelmäßig gewesen.
  • Diese drei Phänomene zusammen hätten einen unverwechselbaren stimmlichen Fingerabdruck ergeben, der Mercurys Gesang so kraftvoll und einzigartig klingen ließ.

Natürlich sind diese Beobachtungen nur ein ganz kleiner Teil dessen, was die Faszination für Freddie ausmachte. Hinzu kamen mindestens noch seine menschlichen Qualitäten und seine mitreißende Bühnenpersona. Es wird auch für immer sein Geheimnis bleiben, ob er die beschriebenen Phänomene bewusst oder unterbewusst nutzte – aber ganz ehrlich, wer muss das schon wissen, wenn man einfach nur diese Aufnahmen genießen kann: Und wer sich für die genauen wissenschaftlichen Erklärungen interessiert, dem würden wir dieses lehrreiche und interessante Video ans Herz legen:

Wie viele Oktaven konnte Whitney singen?

Nachruf auf Whitney Houston: Ein Auf und Ab über drei Oktaven Mit ihren schier endlosen Tremoli sang sich Whitney Houston an die Spitzen der Charts. Ihre softer Soul traf den Geschmack der 80er und frühen 90er Jahre. «Und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht» (Brecht).

  • Damals noch im Scheinwerferlicht: Whitney Houston 2010.
  • Bild: dapd BERLIN taz | «I will always love you» hat «Anthem-Status», es ist eine Hymne.
  • Und als solche wurde sie von der Plattenfirma Arista nach der Erstveröffentlichung 1992 auch vermarktet: ein schwülstiges, äußerst eindringliches Liebeslied.

Ein Lied, an dem die Sängerin in ihrer gesamten Karriere gemessen werden würde. Eindringlich in seiner getragenen balladesken Form, eindringlich vor allem in der selbstzerstörerischen Botschaft: Eine Liebesgeschichte ist zu Ende, aber die Vortragende will davon einfach nicht ablassen.

Ja, kündigt sie an, ihrem Mann sogar lebenslang treu bleiben zu wollen, trotz «bittersüßer Erinnerungen». Eindringlich ist «I will always love you» auch im epischen Vortrag. Whitney Houstons Stimme umfasste drei Oktaven. Sie konnte tremolieren, die Silben ins Endlose dehnen, damit schier unfassbaren Nachdruck erzeugen.

«The Voice» wie ihre Stimme respektvoll bezeichnet wurde: Nur durch sie brachte Houston «I will always love you» ganz nach vorne in die Charts. Bis heute wird der bekenntnishafte Song stark nachgefragt. Ein Evergreen, Millionen Hörer auf der ganzen Welt sind mit ihm vertraut.

Wie viele Oktaven hat die menschliche Stimme?

Nicht ohne meinen Kehlkopf: Männliche und weibliche Stimme Da Männer etwa ein Viertel längere Stimmlippen haben als Frauen, erzeugen sie einen Grundton von rund 125 Hertz. Die normale Frequenz der weiblichen Stimme liegt bei durchschnittlich 200 Hertz, bei Kindern beträgt sie rund 400 Hertz. Trainierte Sängerinnen und Sänger schaffen ein Vielfaches dieser Frequenz.

Der gesamte Stimmumfang beider Geschlechter ist gleich. Er umfasst zwischen 1,3 bis 2,5 Oktaven, setzt bei Männern allerdings eine Oktave tiefer ein als bei Frauen. Ausgebildete Sängerinnen und Sänger nutzen die Möglichkeit, ihre Stimme zu trainieren. Durch spezielle Atemübungen und einen damit verbundenen Muskelaufbau können sie das Zusammenspiel von Atmung, Stimmlippen, Mund- und Rachenraum optimal zur Klangerzeugung nutzen.

Mit der Pubertät, die zwischen dem zwölften und fünfzehnten Lebensjahr einsetzt, verändert sich die menschliche Stimme. Sie wird um rund eine Oktave tiefer und fülliger. Auslöser dieser Veränderung ist das Hormon Testosteron, das den Kehlkopf und die kindlichen Stimmlippen wachsen lässt.

  1. Sie werden um gut einen Zentimeter länger und dicker, wodurch sie langsamer schwingen und dadurch tiefere Töne erzeugen.
  2. Dieser Wandel ist bei Buben auch äußerlich sichtbar, wenn der Adamsapfel durch das Wachstum des Kehlkopfs am Hals hervor tritt.
  3. Ein weiteres hörbares Zeichen des Wandels ist der sogenannte Stimmbruch (auch Stimmwechsel oder Mutation).

Er entsteht, weil die beiden Stimmbänder unterschiedlich schnell wachsen und auch die Muskulatur sich erst anpassen muss. Da sich Stimmbänder aufgrund dieser Anpassungsschwierigkeiten und des ungleichen Wachstums nicht dicht schließen lassen, kommt es zu den bekannten Begleiterscheinungen des Stimmbruchs: Die Stimme wird bisweilen rau und brüchig oder gerät ganz außer Kontrolle und vollführt regelrechte Oktavensprünge.

  • Obwohl sich auch die Mädchenstimme während der Pubertät um eine Terz oder Quarte absenkt, macht sich der weibliche Stimmbruch nicht deutlich bemerkbar.
  • Grund ist das geringere Wachstum der Stimmlippen, die nur um einen bis zu drei Millimeter länger werden.
  • Im Alter steht beim Menschen erneut eine Stimmveränderung an.
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Die Stimmlippen verlieren an Geschmeidigkeit, Bändern und Muskeln mangelt es an Elastizität. Die Stimme alter Menschen wird oft brüchig und rau. Frauenstimmen werden durch die Hormonumstellung während der Wechseljahre zudem etwas tiefer. Männern droht dagegen eine hohe «Greisenstimme»: Mangels eines elastischen Bindegewebes werden die Stimmbänder beim Sprechen stark angespannt; es fehlt an Grundschwingung und durch starre Stimmlippen pfeift Luft hindurch.

Wer kann 8 Oktaven singen?

Die außergewöhnlichsten Stimmtalente Auch abseits von Mariah Carey und Axl Rose, die beide einen (beinahe) unerreichten Stimmumfang aufweisen, existieren gewaltige Stimmtalente. Der amerikanische Sänger und Komponist Tim Storms singt so tief, dass das menschliche Ohr schon an seine Grenzen stößt.

Wer kann 10 Oktaven singen?

10 Oktaven: Tim Storms hat die tiefste Stimme der Welt.

Was sind die 8 Oktaven?

Beispiel: Töne c»’ und d»’ in drei unterschiedlichen Darstellungen durch einfache und doppelte Oktavierung Die Oktavierung in der Musik ist die Versetzung eines Tones um eine Oktave, Es handelt sich um die einfachste Form der Transposition, Physikalisch gesehen wird bei der Oktavierung nach oben ( Hochoktavierung ) die Frequenz des Tones verdoppelt, beim Oktavieren nach unten ( Tiefoktavierung ) wird sie halbiert,

  1. Dies gilt für alle gebräuchlichen Stimmungen.) Oktavierungen werden in der Notation durch eine kleine, kursive 8 oder das Symbol 8 va (= otta va, ital.
  2. Für Oktave) angezeigt.
  3. Sind diese Zeichen oberhalb der Note bzw.
  4. Des Systems notiert, zeigen sie eine Versetzung um eine Oktave nach oben an, unterhalb entsprechend um eine Oktave nach unten.

Bei längeren oktavierten Passagen folgt diesem Zeichen eine gestrichelte Linie, die alle betroffenen Noten anzeigt. Eine Oktavierung nach oben wurde früher auch explizit durch 8 va alta ( ottava alta, ottava sopra ) notiert, eine Oktavierung nach unten durch 8 va bassa ( ottava bassa, ottava sotto ).

Heute wird noch gelegentlich 8 a b. verwendet oder das eigentlich inkorrekte, aber in moderneren Partituren mittlerweile gebräuchliche Zeichen 8 vb als Kurznotation für die Tiefoktavierung. Die 8 ergibt sich, da der Abstand einer Oktave sieben Tonschritte einer diatonischen ( heptatonischen ) Tonleiter beträgt, wobei der Ausgangston als erster gezählt wird und der oktavierte Ton also der achte ist, lateinisch octavus (z.B.

c, d, e, f, g, a, h, c’). Wesentlich seltener findet man auch eine kursive 15 oder 15 ma = quindicesima, die das Versetzen um zwei Oktaven (selten auch Doppeloktavierung genannt) anzeigt. Die 15 ergibt sich aus den fünfzehn Tönen, die zwei Oktaven bilden (Ausgangston plus 14 Tonschritte).

  • Die Aufhebung der Oktavierung kann durch die Anweisung loco (= lat./ital.
  • An seinem Platz») gekennzeichnet werden, mit der in der Violinliteratur auch andere Spielweisen wie sul G (= „auf der G-Saite zu spielen») oder 4 me corde (= „auf der 4.
  • Saite zu spielen») aufgehoben werden.
  • Ob die oktavierten Töne letztendlich (mit dementsprechend vielen Hilfslinien) ausgeschrieben sind oder mit 8 va beziehungsweise 8 vb vereinfacht dargestellt sind, hängt sehr stark vom verwendeten Instrument ab.

So werden besonders hohe Töne in den Violinen (welche besonders ab der Spätromantik/Moderne (wie etwa bei E.W. Korngold ) auch teils bis in die 3- oder gar 4-gestrichene Oktave hinauf spielen) häufig nicht mit 8 va versehen, da Violinisten das Lesen von vielen Hilfslinien gewöhnt sind.

Wie viele Oktaven sind normal?

Sprechen und Singen, Piepsen und Grunzen – all das machen Mensch und Tier mit Kehlkopf und Stimmlippen. Wie kann ein so einfach gebautes Organ einen so großen Stimmumfang erzeugen? US-Wissenschaftler wissen die Antwort. Der Stimmumfang eines Menschen beträgt im Durchschnitt etwa zwei Oktaven – je nach physiologischer Anlage von Stimmlippen und Kehlkopf.

Mit Training sind bis zu drei Oktaven möglich. Und das mit nur zwei kleinen Stimmlippen, die mit Atemluft zum Schwingen gebracht werden, wie die Saiten eines Instrumentes. Nicht umsonst wurden sie früher „Stimmbänder» genannt, auch wenn das nicht ihrer anatomischen Form entspricht. „Eine Violine braucht immerhin vier Saiten, ein Gitarre sechs um einen größeren Tonumfang abzudecken», sagt Ingo Titze,

Der Stimmforscher von der University of Utah ist gelernter Physiker und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Erforschung der Stimm- und Lautbildung bei Tier und Mensch. Titze und seine Kollegen haben nun die Anatomie des Kehlkopfes von 16 Tierarten untersucht, von Mäusen bis zu Elefanten – auch inklusive des Menschen.

Wenig überraschend haben größere Tiere auch einen größeren Kehlkopf, und entsprechend korreliert die Körpergröße mit der mittleren Tonfrequenz, die ein Tier produziert. So kommunizieren Elefanten mit ihrem Bass im Infraschallbereich (für den Menschen kaum hörbar), bei Mäusen klingt es bekanntlich ganz anders, nämlich eher „piepsig».

Doch die Forscher interessierten die Grenzbereiche der Stimme, der mögliche Stimmumfang beziehungsweise die Frequenzbreite, und die ist je nach Tierart sehr unterschiedlich und völlig unabhängig von der Körpergröße: „Wie genau funktioniert das im Kehlkopf? Was erlaubt den unterschiedlichen Frequenzumfang mancher Arten, während die Durchschnittsfrequenz, also der ‚Grundton‘ immer mit der Körpergröße übereinstimmt?», fragt Titze. Lisa A. Clark, Kanako Omichi, Tobias Riede Das „Instrument» in unserem Hals