Wie Viele HUser Gibt Es In Deutschland?

Wie Viele HUser Gibt Es In Deutschland
Wohngebäude – Bestand in Deutschland bis 2021. Im Jahr 2021 wurden in Deutschland rund 19,4 Millionen Wohngebäude gezählt. Jährlich wächst der Bestand an Wohngebäuden und damit auch die Gesamtgröße der Wohnfläche in Wohngebäuden – 2020 waren es insgesamt rund 3,81 Milliarden Quadratmeter.

Wie viele Haus gibt es in Deutschland?

15,2 Millionen Katzen, 10,6 Millionen Hunde und 4,9 Millionen Kleintiere – Insgesamt lebten im Jahr 2022 15,2 Millionen Katzen in 24 Prozent der Haushalte. In 43 Prozent aller katzenhaltenden Haushalte waren sogar zwei oder mehr Stubentiger zu Hause. An zweiter Stelle folgten 10,6 Millionen Hunde in 21 Prozent der Haushalte, davon 44 Prozent Mischlinge.

15,2 Millionen Katzen 10,6 Millionen Hunde 4,9 Millionen Kleintiere 3,7 Millionen Ziervögel 2,3 Millionen Aquarien 1,4 Millionen Gartenteiche mit Zierfischen 1,3 Millionen Terrarien

Auch interessant: Der deutsche Heimtiermarkt Vorjahreswerte in Klammern, Basis: Haushaltsrepräsentativ n=5.000; Singlehaushalte n=2.031, Familien mit Kindern n=948

Wie viel Wohngebäuden gibt es in Deutschland?

Die Mehrzahl der 18 Mio. Wohngebäude in Deutschland sind mit einem Anteil von 65 % Gebäude mit lediglich einer Wohnung. Weitere 17 % sind Gebäude mit zwei Wohnungen, der Rest solche mit drei und mehr Wohnungen.

Wie viele Wohnungen und Häuser gibt es in Deutschland?

Wohnungsbestand Ende 2020: 42,8 Millionen Wohnungen Steigerung um 0,7 % oder 291 000 Wohnungen gegenüber 2019 WIESBADEN – Ende 2020 gab es in Deutschland 42,8 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Wohnungsbestand im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % oder 290 966 Wohnungen.

Im Vergleich zum Jahr 2010 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 5,7 % beziehungsweise 2,3 Millionen Wohnungen. Somit kamen Ende 2020 auf 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner 515 Wohnungen und damit 20 Wohnungen mehr als zehn Jahre zuvor. Durchschnittswohnung 92,0 Quadratmeter groß Die Wohnfläche des Wohnungsbestandes belief sich Ende 2020 auf insgesamt etwas über 3,9 Milliarden Quadratmeter (m 2 ).

Damit vergrößerte sie sich gegenüber dem Jahr 2010 um 7,0 %. Die Wohnfläche je Wohnung betrug Ende 2020 durchschnittlich 92,0 m 2, die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner 47,4 m 2, Damit haben sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2010 um 1,1 m 2 und die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner um 2,4 m 2 erhöht.

Bestand an Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland

Gegenstand der Nachweisung 2020 2010 Veränderung 2020 gegenüber 2010
absolut in %
a Es wurden Einwohnerzahlen zum Stand 31.12.2020 zugrunde gelegt.
Wohnungen
Insgesamt (1 000) 42 803 737 40 479 270 2 324 467 5,7
je 1 000 Einwohner/-innen 515 495 20 4,0
Wohnfläche
Insgesamt (Millionen m 2 ) 3 938 871 3 680 628 258 243 7,0
je Wohnung (m 2 ) 92,0 90,9 1,1 1,2
je Einwohner/-in (m 2 ) 47,4 45,0 2,4 5,3

Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zur Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes können über die Tabellen (31231) in der Datenbank GENESIS – Online abgerufen werden. : Wohnungsbestand Ende 2020: 42,8 Millionen Wohnungen

Wie viel Prozent der Deutschen besitzen Immobilien?

Gemäß der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistikamtes leben derzeit etwa 42,1 Prozent der deutschen Haushalte in den eigenen vier Wänden, ca.57,9 Prozent sind Mieterhaushalte.

Wie viel kostet ein normales Haus in Deutschland?

Im bundesdeutschen Durchschnitt liegen die Kosten für ein Eigenheim zwischen 320.000 und 360.000 Euro, wobei von einer Grundstücksgröße von 700 bis 850 m² und einer Wohnfläche von ca.150 m² ausgegangen wird.

Wem gehören die Häuser in Deutschland?

3. Waldbesitzer haben traditionell blaues Blut – Waldgrundstücke sind eine lohnende Geldanlage, das Holz lässt sich häufig gewinnbringend verkaufen. Rund 11,4 Millionen Hektar Wald gibt es in Deutschland. Das entspricht einem Drittel der Gesamtfläche. Knapp die Hälfte gehört Privatleuten (43,60 Prozent), 34 Prozent sind in Staatsbesitz und der Rest befindet sich in der Hand diverser Körperschaften. Tipps für die Steuererklärung 2018 Unser Ratgeber führt Sie in wenigen Schritten durch die Steuererklärung und zeigt, wie Sie hunderte Euro sparen. Plus: die besten Steuerberater.

Wie alt sind die Häuser in Deutschland?

Ostdeutsche Immobilien im Schnitt älter – In ostdeutschen Bundesländern sind die Immobilien durchschnittlich sieben Jahre älter als in westdeutschen. Ebenfalls verhältnismäßig neue Häuser stehen in Hamburg, Baden-Württemberg und Niedersachsen. In relativ alten Gebäuden wohnen hingegen die Bundesbürger in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen.

Wie viele Mehrfamilienhäuser gibt es in Deutschland?

Wie viele Wohngebäude gibt es 2022 in Deutschland? – Ende 2020 habe es in Deutschland rund 19 Millionen Wohngebäude gegeben. Darunter

12,9 Millionen Einfamilienhäuser (EFH), 3,2 Millionen Zweifamilienhäuser (ZFH) und 3,3 Millionen Mehrfamilienhäuser (MFH).

Fertiggestellt worden seien 2019 etwa 113.000 Wohngebäude, darunter rund 15.000 Mehrfamilienhäuser.

Wie viel Wohnfläche gibt es in Deutschland?

Zahl der Wohnungen gestiegen – Im Jahr 2021 gab es in Deutschland rund 43,1 Millionen (Mio.) Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden, einschließlich Wohnheimen. Das waren rund 2,5 Mio. Wohnungen mehr als im Jahr 2011 (+6,0 %). Im gleichen Zeitraum stieg die tatsächlich genutzte Wohnfläche deutlich stärker um 7,3 % an. Grund dafür war auch die im Vergleich zu 2011 größere durchschnittliche Wohnfläche der Wohnungen im Bestand von 2021. Die Wohnfläche je Wohnung betrug 2021 im Durchschnitt 92,1 Quadratmeter und lag damit um 1,1 % höher als im Jahr 2011 (siehe oben Tab. „Wohnungen und Wohnfläche»). Da die meisten neuen Wohnungen in Neubauten entstehen, die zu einem erheblichen Teil in neu ausgewiesenen Baugebieten errichtet werden, zeigt sich das Wohnen als ein bedeutender Treiber der Flächenneuinanspruchnahme in Deutschland. Das Statistische Bundesamt definiert die Wohnfläche als die Fläche aller Wohn- und Schlafräume sowie aller Küchen und Nebenräume. Unberücksichtigt bleiben dabei die nicht zum Wohnen bestimmten Boden-, Keller- und Wirtschaftsräume. Außerdem wird die Wohnfläche in Leerständen nicht erfasst. Tab: Wohnungen und Wohnfläche Quelle: Statistisches Bundesamt»> Wie Viele HUser Gibt Es In Deutschland Tab: Wohnungen und Wohnfläche Quelle: Statistisches Bundesamt Diagramm als PDF

Wie viele leerstehende Häuser gibt es in Deutschland?

Karten – Wohnungsleerstand Wohnungen werden als „leer stehend» bezeichnet, wenn sie weder vermietet sind noch von der Eigentümerin oder dem Eigentümer selbst bewohnt werden. Ferien- und Freizeitwohnungen fallen nicht darunter. Das BBSR schätzt, dass im Jahr 2018 insgesamt 1,7 Millionen Wohnungen leer standen.

Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung; Abschätzung des Wohnungsleerstands basierend auf den Leerstandsdaten des Zensus 2011, Gebäude und Wohnungszählung, Stand: 28.05.2014
Geometrische Grundlage: VG250 (Kreise), 31.12.2020 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung: J. Nielsen, M. Waltersbacher (BBSR)

Eine Wohnung wird als „leer stehend» bezeichnet, wenn sie weder vermietet noch von der Eigentümerin oder dem Eigentümer selbst bewohnt wird. Ferien- und Freizeitwohnungen fallen nicht unter diese Definition. In Deutschland gibt es keine amtliche, regional differenzierbare Statistik zu leer stehenden Gebäuden und Wohnungen.

  1. Daher nimmt das BBSR rechnerische Abschätzungen von Leerständen unter Berücksichtigung von Angebots- und Nachfrageindikatoren vor.
  2. Mit den Erkenntnissen aus der Zusatzerhebung „Wohnen» des Mikrozensus hat das BBSR das bisherige Berechnungsmodell modifiziert, womit sich die früheren Ergebnisse der Leerstandsabschätzungen über den gesamten betrachteten Zeitraum 2012 bis 2018 verringert haben.

Die Schätzung für das Jahr 2018 liegt nun bei 1,7 Millionen leer stehenden Wohnungen. Das sind 4,2 Prozent des gesamten Wohnungsbestands. Insbesondere ostdeutsche Regionen, mit Ausnahme des Umlands von Berlin, sind besonders von Wohnungsleerstand betroffen.

In Ostdeutschland liegt die Leerstandsquote im Durchschnitt bei 7,2 Prozent. In einigen Landkreisen in Sachsen und Sachsen-Anhalt werden Quoten von 13 bis 17 Prozent erreicht. In Westdeutschland dagegen beträgt die Leerstandsquote im Schnitt 3,3 Prozent. Allerdings haben auch Landkreise der westdeutschen Mittelgebirge, beispielsweise im Hunsrück, im Fichtelgebirge, im Oberpfälzer sowie im Bayerischen Wald, ebenfalls hohe Leerstandsquoten zu verzeichnen, wenn auch auf niedrigerem Niveau als in einigen ostdeutschen Regionen.

Dabei handelt es sich vielfach um strukturschwache Regionen, die durch Abwanderung vor allem junger Menschen geprägt sind. Wird die Leerstandsquote über die Jahre 2012 bis 2018 verglichen, zeigt sich eine leichte Verringerung von 4,5 Prozent auf 4,2 Prozent.

In den westdeutschen Bundesländern betrug der Rückgang 0,4 Prozentpunkte. In den ostdeutschen Bundesländern hat sich das Niveau mit Ausnahme der Jahre 2015 und 2016 ungefähr gehalten. Die Anzahl leer stehender Wohnungen ist eng an die lokale und regionale Wohnungsmarktsituation gekoppelt. In den wachsenden kreisfreien Großstädten stehen im Schnitt weniger als 1 Prozent der Wohnungen leer.

Seit 2012 verringerte sich dort die Leerstandsquote durch Zuzüge um zwei Prozentpunkte. In Schrumpfungsräumen erhöhte sich hingegen der Anteil leer stehender Wohnungen durch weitere Abwanderung um gut zwei Prozentpunkte auf 10,7 Prozent. Abschätzung von Wohnungsleerständen nach Städten und Landkreisen 2012 bis 2018 Anmerkungen: Große kreisfreie Großstädte mit mindestens 500.000 Einwohner/-innen. Neuberechnung der Abschätzung zum 31.01.2020.

Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung; Abschätzung des Wohnungsleerstands basierend auf den Leerstandsdaten des Zensus 2011, Gebäude und Wohnungszählung, Stand: 28.05.2014
Geometrische Grundlage: VG250 (Kreise), 31.12.2020 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung: J. Nielsen, M. Waltersbacher (BBSR)

Karten – Wohnungsleerstand

Wie viel Prozent der Deutschen wohnen in Miete?

In Deutschland leben rund 54 Prozent der Haushalte zur Miete. Laut Statistischem Bundesamt stellt die Miete den größten Ausgabeposten vieler Haushalte dar. Regional bestehen große Preisunterschiede. Bei angespannten Märkten sind die Angebotsmieten meist höher als die Bestandsmieten (bestehende Mietverträge).

In den 14 größten deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wurden inserierte Wohnungen im Schnitt für 11,82 Euro pro Quadrat­meter (nettokalt) angeboten. Im Vergleich zu den Vorjahren sind die Wiedervermietungsmieten 2021 bundesweit mit 3,5 Prozent wieder etwas stärker gestiegen.

Vor allem in den ländlichen Kreisen haben die Angebotsmieten auf niedrigerem Niveau zugelegt.

Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung; IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Geometrische Grundlage: VG250 (Kreise), 31.12.2021 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung: N. Brack, J. Nielsen, A. Schürt (BBSR)

In Deutschland leben rund 54 Prozent der Haushalte zur Miete – ein im europäischen Vergleich hoher Wert: Im EU-Durchschnitt sind es weniger als 30 Prozent. Mieten stellen laut Statistischem Bundesamt den größten Ausgabe­posten vieler Haushalte dar. Die Höhe und die Entwicklung der Wohnungs­mieten sind deshalb für die Kosten der Lebenshaltung der Haushalte besonders wichtig.

  • Die Miethöhen sind regional sehr unter­schiedlich.
  • Sie können aber auch innerhalb der Städte und Land­kreise je nach Wohnungs­segment, Ausstattung oder Lage stark variieren.
  • Die in der Karte dargestellten Angebots­mieten sind durchschnittliche Mieten für unmöblierte Wohnungen, die in einem Kreis oder in einer kreis­freien Stadt über Wohnungsinserate nach Mieter­wechsel in beste­hen­den Gebäuden angeboten werden.

Dabei gehen Wohnungen mit mittlerer Ausstattung in mittlerer und guter Wohnlage ein. Die nettokalten Wiedervermietungsmieten lagen demnach 2021 bundesweit im Schnitt bei 9,29 Euro pro Quadratmeter. Die An­gebots­mieten können sich von den durch­schnittlichen Mieten bestehender Miet­verhältnisse (Bestandsmieten) erheblich unter­schei­den.

In beiden Fällen müssen die Haushalte zusätzlich kalte und warme Nebenkosten bezahlen, wobei die Kosten insbesondere für Haushaltsenergie aktuell stark zulegen und somit die Wohnkostenbelastungen zusätzlich erhöhen. Generell ist der Anteil der zur Miete lebenden Haushalte in den Städten deutlich höher als in sub­urbanen und vor allem länd­lichen Räumen, in denen der Eigen­heimanteil höher ist.

Besonders hohe Angebots­mieten haben die Ballungs­zentren und das Um­land der großen Städte sowie Regionen in Süddeutschland zu verzeichnen. Sie sinken mit steigender Entfernung zu den Kern­städten ab. In den 14 deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern lagen die Angebotsmieten bei Wiedervermietungen bei durch­schnittlich 11,82 Euro pro Quadrat­meter (nettokalt).

  1. In den weiteren kreisfreien Städten wurden inserierte Mietwohnungen im Schnitt für 8,83 Euro pro Quadratmeter angeboten.
  2. Bundesweit zeigen sich bei einem Siebtel der Kreise durchschnittliche Angebots­mieten von unter 6,00 Euro pro Quadrat­meter.
  3. Dabei handelt es sich vielfach um ländlich geprägte Kreise mit sinkenden Bevölkerungs­zahlen und über­durch­schnitt­lichen An­teilen von Wohnungs­leer­ständen,

Solche Kreise sind in den meisten Flächenländern zu finden, besonders in den ost­deutschen Bundes­ländern. Unterdurchschnittliche Angebotsmieten verzeichnen auch Städte mit Struktur­problemen, zum Beispiel im Ruhrgebiet und im Saarland. Im Vergleich zu den Vorjahren sind die Angebotsmieten 2021 bei Wiedervermietungen mit 3,5 Prozent wieder etwas stärker gestiegen. Angebotsmieten inserierter Wohnungen 2010 bis 2021 Anmerkungen: Große kreisfreie Großstädte = mindestens 500 Tsd. Einwohner/-innen. Die Angebotsmieten basieren auf Inseraten aus Immobilienplattformen und Internetangeboten von Tageszeitungen für Wiedervermietungen von Wohnungen (ohne Neubau).

Dargestellt werden Nettokaltmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen zwischen 40 und 100 m² mit mittlerer Wohnungsausstattung in mittlerer bis guter Wohnlage. Mieten aus bestehenden Mietverträgen gehen nicht mit ein. Die Berechnung der BBSR-Angebotsmieten wurde zum Berichtsjahr 2020 methodisch weiterentwickelt, die betrachteten Wohnungssegmente für eine bessere Vergleichbarkeit stärker eingegrenzt und die Durchschnittswerte rückwirkend ab dem Jahr 2010 neu berechnet.

Daher sind die vorliegenden Ergebnisse nicht mehr mit früheren Veröffentlichungen vergleichbar.

Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung; IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Geometrische Grundlage: VG250 (Kreise), 31.12.2021 © GeoBasis-DE/BKG
Bearbeitung: N. Brack, J. Nielsen, A. Schürt (BBSR)

Wie wohnen die meisten Menschen in Deutschland?

Die meisten Deutschen wohnen in Mehrfamilienhäusern mit bis zu zehn Wohnungen. Etwa ein Viertel wohnt in größeren Wohnblocks oder Hochhäusern, ein Drittel in Einfamilienhäusern. Statistisch gesehen leben in einem Haushalt zwei Personen. Etwa jeder sechste Deutsche wohnt allein.

Was sind Immobilien in 10 Jahren wert?

Wertsteigerung berechnen: So geht’s – Wurde ein Haus mit 120 Quadratmetern beispielsweise 2012 für 335.000 Euro gekauft und nach Ablauf der 10-Jährigen Spekulationsfrist 2022 für 610.000 Euro wieder verkauft, liegt die Wertsteigerung der Immobilie bei 275.000 Euro.

Der Wert der Immobilie hat sich also um 82 Prozent erhöht. Eine inflationsbereinigte Wertsteigerung erhält man mit folgender Formel: Wertsteigerung über x Jahre – Kumulierte Inflation über x Jahre = Inflationsbereinigte Wertsteigerung über x Jahre Eine hohe Inflation führt also zu einer geringeren Wertsteigerung der Immobilie.

Vor allem in den großen Metropolen wie München, Hamburg oder Stuttgart und deren Speckgürtel sind die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Dort sind Wertsteigerungen von teilweise über 100 Prozent erzielt worden. Wie Viele HUser Gibt Es In Deutschland

Wie viele Immobilien darf man als Privatperson besitzen?

Eine Obergrenze gibt es bei der Anzahl nicht.

Wie viel Eigenkapital haben die Deutschen?

Durchschnittliche Eigenkapitalquoten von mittelständischen Unternehmen in Deutschland nach Beschäftigtengrößenklassen von 2007 bis 2021 –

Merkmal Weniger als 10 Mitarbeiter 10 bis 49 Mitarbeiter 50 und mehr Mitarbeiter Insgesamt
2021 23,5 % 30,1 % 35 % 31,4 %
2020 17,4 % 31,3 % 36,4 % 30,1 %
2019 22,2 % 31,5 % 37 % 31,8 %
2018 22,4 % 33,5 % 34,8 % 31,2 %
2017 22,6 % 32,1 % 33,9 % 31,2 %
2016 22,5 % 30 % 33,6 % 30 %
2015 20,9 % 31,3 % 33,4 % 29,7 %
2014 22,1 % 29,8 % 33,8 % 29,7 %
2013 22,8 % 28,9 % 31,6 % 28,6 %
2012 18,5 % 27,9 % 30,4 % 27,4 %
2011 23,5 % 26,6 % 28,1 % 26,9 %
2010 21,6 % 25,5 % 28,6 % 26,6 %
2009 20,6 % 24,8 % 29,4 % 26,3 %
2008 19,8 % 23,9 % 29 % 25,4 %
2007 17,9 % 22,5 % 28,1 % 24,6 %

Statistik wird geladen. Quelle Veröffentlichungsdatum Oktober 2022 Weitere Infos Erhebungszeitraum 2007 bis 2021 Besondere Eigenschaften Kleine und mittlere Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 500 Mio. EUR pro Jahr Hinweise und Anmerkungen Die Quelle macht folgende Anmerkung: Die Eigenkapitalquote ist definiert als Quotient aus Eigenkapital und Bilanzsumme.

Ausgewiesen werden jeweils mit der Bilanzsumme gewichtete Mittelwerte der Eigenkapitalquote. Zur Berechnung werden nur bilanzierungs-pflichtige Unternehmen herangezogen. Die Statistik bezieht sich auf Befragungen, die im Rahmen des KfW-Mittelstandpanels zwischen 2008 und 2022 durchgeführt wurden und sich jeweils auf das Vorjahr beziehen.

Das KfW-Mittelstandspanel wird seit dem Jahr 2003 als schriftliche Wiederholungsbefragung der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Zur Grundgesamtheit des KfW-Mittelstandspanels gehören laut Quelle alle mittelständischen Unternehmen in Deutschland.

Hierzu kleine und mittlere private Unternehmen sämtlicher Wirtschaftszweige, deren jährlicher Umsatz die Grenze von 500 Mio. EUR nicht übersteigt. Ausgeschlossen sind der öffentliche Sektor, Banken sowie Non-Profit Organisationen. Laut Quelle sind die Ergebnisse des KfW-Mittelstandspanels repräsentativ für sämtliche mittelständische Unternehmen aller Größenklassen und Branchen in Deutschland.

Die Angaben für die Jahre bis 2015 wurden früheren Ausgaben des KfW-Mittelstandspanels entnommen. Statista-Accounts: Zugriff auf alle Statistiken.588 € / Jahr Basis-Account Zum Reinschnuppern Zugriff nur auf Basis-Statistiken. Starter Account Der ideale Einstiegsaccount für Einzelpersonen

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Kann man für 200.000 Euro ein Haus bauen?

Schlüsselfertiges Fertighaus bauen bis 200.000 Euro – Es gibt einige Fertighaus-Anbieter, die in ihrem Sortiment Häuser für unter 200.000 Euro zur Auswahl haben. Die Modelle und Bauweisen sind dabei ganz unterschiedlich: In der Regel werden Häuser in der üblichen Holzrahmen- oder -tafelbauweise angeboten.

In dieser Preisklasse müssen Bauende in der Regel auch nicht auf energetisch hochwertige Standards verzichten, denn teilweise werden Häuser mit Solaranlagen oder Wärmepumpen angeboten. Die Bauweise eines Fertighauses für unter 200.000 Euro reichen vom klassischen Einfamilienhaus bis hin zum Bungalow oder der kleinen Stadtvilla.

Im Durchschnitt erhalten Bauherren und -herrinnen für diesen Preis circa 100 bis 150 Quadratmeter Nutzfläche.

Wo gibt es die billigsten Häuser in Deutschland?

Auf einen Blick: die Bundesländer, wo man günstige Häuser kaufen kann – Die günstigsten Kaufpreise gibt es in Deutschland in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie im Saarland. Der Kauf einer Immobilie lohnt sich laut Investitionschancen-Index des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts aber in anderen Bundesländern deutlich mehr.

  • Denn hier stimmt das Verhältnis von moderatem Kaufpreis und positiver Wertentwicklung: Schleswig-Holstein: Das nördlichste Bundesland ist dank Ostsee und Nordsee für viele auch das schönste.
  • Gut und günstig wohnen lässt es sich unter anderem im Landkreis Herzogtum Lauenburg.
  • Niedersachsen: Das nördliche Bundesland mit vielen Kleinstädten lockt ebenfalls mit günstigen Angeboten und der geografischen Nähe zum Großraum Hamburg.

Besonders attraktive Landkreise mit Positivtrend: Rotenburg an der Wümme, Gifhorn, Grafschaft Bentheim, Stade und Osnabrück. Bremen: Trotz Großstadt-Status lebt es sich in diesem Stadtstaat vergleichsweise günstig. Auch die Preisentwicklung ist laut Investitionschancen-Index des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts leicht positiv.

  1. Hessen: Fernab der Mainmetropole Frankfurt, die als teuerste Stadt Deutschlands gilt, findet man in den ländlicheren Regionen des Bundeslands deutlich preiswertere Immobilien.
  2. Die lukrative Mischung aus moderatem Kaufpreis und positiver Wertentwicklung gibt es vor allem in den Landkreisen Bergstraße, Offenbach und Darmstadt-Dieburg.

Rheinland-Pfalz: Ob im Landkreis Alzey-Worms, Bad Dürkheim oder Südliche Weinstraße – auch hier können sich Immobilienkäufer zu moderaten Preisen den Traum vom Eigenheim erfüllen und langfristig von einer positiven Wertentwicklung ausgehen. Baden-Württemberg: Laut Investitionschancen-Index des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts ist in diesem südlichen Bundesland fast überall eine positive Preisentwicklung zu verzeichnen.

  1. Das Verhältnis von Kaufpreis und Wertsteigerung stimmt vor allem in den Landkreisen Waldshut und Tuttlingen.
  2. Bayern: Es muss ja nicht zwangsläufig München, Regensburg oder Rosenheim sein – einen positiven Trend hinsichtlich Kaufpreis und absehbarer Wertsteigerung gibt es zum Beispiel im Landkreis Straubing-Bogen.

: wo_kann_man_guenstige_haeuser_kaufen // CreditWeb myHome

Wo ist das teuerste Haus in Deutschland?

Wo steht das teuerste Haus in Deutschland? – Das teuerste Haus in Deutschland, das 2022 auf den Markt ging, fand sich in Oberbayern, genauer am Ammersee im Landkreis Landsberg am Lech. Für 15 Millionen Euro stand hier ein Anwesen mit eigenem Steg, zwölf Zimmern und 6.328 Quadratmeter Grundstücksfläche zum Verkauf.

Nur wenige Kilometer weiter östlich, rund um den Starnberger See, gab es gleich mehrere Luxus-Angebote zwischen 10,4 (Platz 7) und 12,8 Millionen Euro (Platz 3). Käufer, die eine Residenz der Spitzenklasse in einer Großstadt bevorzugen, werden problemlos in und um München fündig: Hier fand sich 2022 Platz zwei unter den teuersten Häusern Deutschlands.

In Grünwald stand eine Villa mit Pool für 12,9 Millionen Euro zum Verkauf. Auch im Nobelviertel Bogenhausen hatte die Isar-Metropole zwei luxuriöse Schmuckstücke in petto, für knapp 10,9 (Platz 6) und 8,4 Millionen Euro (Platz 10). Warum das Leben in der bayerischen Landeshauptstadt so lebenswert ist, erfahrt ihr übrigens hier: 13 Gründe, warum ihr in München leben solltet Nur zwei der zehn teuersten Häuser Deutschlands befanden sich außerhalb Bayerns: Auf Platz 8 und Platz 9 sind Villen in Hamburg-Eppendorf.

Die zehn teuersten Häuser 2022 in Deutschland

Platz Ort Wohnfläche Grundstücksfläche Angebotspreis
1 Landsberg am Lech (Utting am Ammersee) 445 qm 6.328 qm 15.000.000 Euro
2 München (Grünwald) 345 qm 2.855 qm 12.900.000 Euro
3 Weilheim-Schongau (Seeshaupt) 500 qm 5.000 qm 12.800.000 Euro
4 Ostallgäu (Füssen) 330 qm 1.885 qm 11.700.000 Euro
5 Starnberg (Berg) 451 qm 7.500 qm 11.400.000 Euro
6 München (Bogenhausen) 328 qm 620 qm 10.900.000 Euro
7 Starnberg (Starnberg) 500 qm 2.080 qm 10.380.000 Euro
8 Hamburg (Eppendorf) 322 qm 962 qm 8.900.000 Euro
9 Hamburg (Eppendorf) 477 qm 623 qm 8.500.000 Euro
10 München (Bogenhausen) 260 qm 590 qm 8.400.000 Euro

Eigentümer, die wissen wollen, was ihre Immobilie wert ist, können den Wert kostenlos bei der Wohnglück-Immobilienbewertung ermitteln.

Wer ist der größte Immobilienbesitzer in Deutschland?

tz Leben Wohnen

Erstellt: 02.06.2021, 14:09 Uhr Kommentare Teilen Wie Viele HUser Gibt Es In Deutschland Als Vermieter gelang es Birger Dehne seine Mieter auf seine Seite zu ziehen, indem er auf diese zuging. © unsplash Birger Dehne ist in Deutschland der größte private Immobilienbesitzer, der jedoch ein gutes Image bei seinen Mietern innehat. Durch die aktuelle Wohnungsnot, die in ganz Deutschland zu finden ist, stehen Vermieter oftmals in der Kritik.

  • Diese Kritik ist durchaus gerechtfertigt, denn so befindet sich ein knappes Gut in den Händen weniger.
  • Diese wenigen sind die Vermieter und sie haben eine unglaubliche Macht durch Besitz.
  • Aber es gibt auch positive Beispiele von Vermietern wo wie es zum Beispiel Birger Dehne macht.
  • Birger Dehne ist in Deutschland der größte private Immobilienbesitzer, der jedoch ein gutes Image bei seinen Mietern innehat.

Doch woran liegt das, mag man sich fragen. Als Vermieter gelang es Birger Dehne seine Mieter auf seine Seite zu ziehen, indem er auf diese zuging. Er schaffte es ihre Wünsche zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Bereits als junger Mann beschäftigte sich Birger Dehne mit Immobilien und gründete auch schon sehr früh sein erstes Unternehmen, das sich mit der Vermietung von sehr speziellen Mietobjekten beschäftigte.

Wer besitzt die meisten Häuser?

Die größten Wohnungseigentümer Deutschlands Text: Matti Schenk Aus der kleinteiligen und regional sehr unterschiedlichen Eigentümerstruktur am Mietwohnungsmarkt stechen einige wenige große Eigentümer hervor. Zum Ende des dritten Quartals 2018 verfügten in Deutschland nach unserer Recherche 25 Eigentümer über Bestände von rund 30.000 Wohnungen oder mehr (siehe Tabelle „Die 25 größten Wohnungseigentümer Deutschlands»).

  • Zusammen gehören diesen Akteuren über 1,9 Mio.
  • Mietwohnungen.
  • Sie halten somit etwa 8 % bis 9 % des derzeitigen Mietwohnungsbestands.
  • Unter den 25 größten Eigentümern befinden sich lediglich neun privatwirtschaftliche Unternehmen.
  • Allerdings gehören sieben dieser Privatunternehmen zu den zehn größten Wohnungseigentümern.

Die beiden mit Abstand größten Wohnungseigentümer in Deutschland sind Vonovia mit etwa 363.500 Wohnungen sowie Deutsche Wohnen mit rund 163.100 Wohnungen. Beide Unternehmen sind deutschlandweit aktiv und börsennotiert. Die regionalen Schwerpunkte des auf circa 400 Standorte verteilten Portfolios der Vonovia befinden sich in Berlin, Dresden und Nordrhein-Westfalen.

Bei der Deutschen Wohnen befinden sich etwa 71 % der Wohnungen in Berlin. Bezogen auf den Zensus-Datenstand verfügen Vonovia und Deutsche Wohnen zusammen über circa 10 % aller Berliner Mietwohnungen. Daran gemessen gehört Vonovia in Kiel etwa ein Viertel aller Mietwohnungen, in Dresden sind es rund 15 %.

Ebenfalls mehr als 100.000 Wohnungen haben die in Nordrhein-Westfalen aktive Immobilien-AG LEG Immobilien sowie die ebenfalls auf Nordrhein-Westfalen fokussierte Wohnungsbaugesellschaft Vivawest. Bei Vonovia, der Deutschen Wohnen und der LEG Immobilien gehören der US-Finanzinvestor BlackRock und der norwegische Staatsfonds jeweils zu den größten Aktionären.

  1. Hinter Vivawest stehen die RAG Stiftung, die RAG AG, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie sowie der Evonik Pensionstreuhand e.V.
  2. Das einzige kommunale Unternehmen mit einer sechsstelligen Zahl an Wohnungen ist die in Hamburg tätige SAGA Unternehmensgruppe.
  3. Die Bestände dieser fünf Akteure sind in Summe fast genauso groß wie die der zwanzig nächstkleineren Eigentümer.

: Die größten Wohnungseigentümer Deutschlands

Wie groß ist das kleinste Haus in Deutschland?

Youtuber Fynn Kliemann kauft kleinstes Haus Deutschlands in Bremen Geht doch: dieses Bremer Mini-Haus hat eine Grundfläche von sieben und eine Wohnfläche von vier Quadratmetern. Bild: dpa Das kleinste Haus Deutschlands steht in Bremen und hat eine Wohnfläche von gerade einmal vier Quadratmetern.

Nun hat es einen neuen Besitzer, der sich gegen Bieter aus Amerika und China durchgesetzt hat. D er, Heim-Handwerker und Musiker Fynn Kliemann ist neuer Besitzer eines Mini-Hauses in Bremens historischer Altstadt. Er habe dort das „nachweislich kleinste Haus Deutschlands» gekauft, verkündete er über die Internet-Plattform Instagram.

„Das ist richtig geil», freute sich der 32-Jährige. „Das sind 7 Quadratmeter und 4 Quadratmeter Wohnfläche – das wird richtiges Ingenieurstum, da überhaupt ein Bett reinzubringen.» Das Haus war Ende 2020 über das Maklerunternehmen Kensington für einen Preis von 77.777 Euro angeboten worden.

Mit so viel Aufmerksamkeit hätten wir aber nie gerechnet», sagte Immobilienmakler Tobias Lachmann am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Das Angebot habe sich sogar bis in die Vereinigten Staaten und nach China herumgesprochen. Der Webdesigner Kliemann aus Niedersachsen wurde, Vor einigen Jahren schuf er auf einem alten Bauernhof in Elsdorf nördlich von Bremen ein Zentrum für Kreative („Kliemannsland»).

Was er mit seiner neuen Immobilie im Herzen Bremens machen will, ist noch nicht genau bekannt. „Dazu erzähle ich Euch in Ruhe noch mal ein bisschen mehr», sagte er in seiner Instagram-Videobotschaft. Das Haus hat seine ganz eigene Geschichte, wurde schon mal als Hühnerstall genutzt, war mal eine Wasserzisterne und zuletzt ein Büro.

  1. Das Gebäude liegt „Hinter der Balge» im historischen Bremer Viertel Schnoor (niederdeutsch für Schnur), wo sich kleine bunte Häuser in schmalen Gassen aneinanderreihen.
  2. Der Stadtteil gilt als Sehenswürdigkeit und lockt viele Touristen an.
  3. Im vergangenen Jahr kaufte Kliemann bereits in Mecklenburg- Vorpommern ein ehemaliges -Objekt in Koldenhof in der Feldberger Seenlandschaft.

Dies sei ein Mammutprojekt, so Kliemann. Zu tun gibt es überall genug. Deshalb stellt der umtriebige Youtuber (561.000 Abonnenten) nun ein Handwerker-Team zusammen. „Elektriker, Heizungsinstallateure, Zimmermann, et cetera, das fehlt mir alles noch.» Das Motto: „Gute Laune, Dinge ausprobieren, nachhaltig bauen, und vor allem: Spaß haben.» : Youtuber Fynn Kliemann kauft kleinstes Haus Deutschlands in Bremen

Wie groß ist das durchschnittliche Haus in Deutschland?

Von Januar bis November 2020 genehmigte Wohnungen: 59 % in Mehrfamilienhäusern • Anteil der fertiggestellten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern so hoch wie zuletzt 1997 • Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern stagniert seit 2005 • 2019 fertiggestellte Einfamilienhäuser haben 16 % mehr Wohnfläche als 1999 • Stuttgart im Jahr 2019 mit den wenigsten Einfamilienhäusern, ostfriesische Kreisstädte liegen vorne WIESBADEN – Wohnen und Bauen stehen immer mehr im Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Komfort, wachsenden Kosten und den ökologischen Erfordernissen.

Das spiegelt sich auch in den Daten zu neu gebauten Wohnhäusern wider, wo zuletzt die Mehrfamilienhäuser überwogen. Von den insgesamt 288 000 Wohnungen, die von Januar bis November 2020 genehmigt wurden, sollen 169 000 in Mehrfamilienhäusern entstehen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Das entspricht einem Anteil von 59 %. Demgegenüber standen 109 000 genehmigte Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern – ein Anteil von 38 %. Die übrigen Genehmigungen betrafen Wohnheime. Von den insgesamt rund 256 000 fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2019 entstanden zwar 40 % in Ein- und Zweifamilienhäusern.

  1. Doch der Trend war in den vergangenen Jahren rückläufig: Seit 2005 sank der Anteil der Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern zugunsten jener in Mehrfamilienhäusern.
  2. Im Jahr 2015 entstanden erstmals seit 1997 wieder mehr Wohnungen in Mehrfamilien- als in Ein- und Zweifamilienhäusern.
  3. Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind im Schnitt nur etwa halb so groß wie jene in Einfamilienhäusern 2019 wurden rund 14 400 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 143 000 Wohnungen fertiggestellt.

Diese Wohnungen hatten eine durchschnittliche Wohnfläche von 78 Quadratmetern. Wohnungen in neuen Einfamilienhäusern waren zuletzt fast doppelt so groß: Die Wohnfläche in den rund 83 800 fertiggestellten Einfamilienhäusern betrug durchschnittlich 152 Quadratmeter.

Freistehende Einfamilienhäuser boten ihren Bewohnerinnen und Bewohnern mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von 157 Quadratmetern sogar noch ein wenig mehr Platz. Einfamilienhäuser legten seit 1999 bei der Wohnfläche besonders zu Zwar nahm die Zahl der neu gebauten Einfamilienhäuser in den vergangenen Jahren deutlich ab: 2019 wurden nicht einmal halb so viele solcher Häuser fertiggestellt wie 1999 (178 000).

Allerdings boten sie im Durchschnitt rund 14 % mehr Platz als 20 Jahre zuvor. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei den Mehrfamilienhäusern: Auch hier wurden 2019 insgesamt rund 6500 weniger Gebäude fertiggestellt als 1999 (20 900). Die Zahl der Wohnungen in den Gebäuden nahm ebenfalls ab, wenn auch weniger deutlich: Gegenüber 1999 (167 300) ging sie um 15 % zurück.

Ein möglicher Grund hierfür: Wohnungen im Jahr 1999 boten mit durchschnittlich 73 Quadratmetern knapp 7 % weniger Wohnfläche als eine durchschnittliche Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Jahr 2019. In kreisfreien Großstädten machte 2019 die Wohnbaufläche knapp ein Drittel der Siedlungs- und Verkehrsfläche aus Im Jahr 2019 lag der Anteil der Wohnbaufläche an der gesamten Siedlungs- und Verkehrsfläche der Gemeinden bundesweit bei 27,7 %.

Deutliche Unterschiede gibt es hier zwischen urbanen und ländlichen Gebieten.2019 war knapp ein Drittel (31,9 %) der Siedlungs- und Verkehrsfläche in kreisfreien Großstädten durch Wohnnutzung belegt, in dünn besiedelten ländlichen Kreisen war es etwas weniger als ein Viertel (22,6 %).

Der übrige Teil der Siedlungs- und Verkehrsfläche wird für andere Zwecke genutzt, etwa öffentliche Einrichtungen, Industrie- und Gewerbe, Sport-, Freizeit- und Erholungsanlagen sowie Verkehrswege. Anteil von Einfamilienhäusern in Großstädten: Mit 35,4 % in Stuttgart am geringsten Auch wenn zuletzt weniger Einfamilienhäuser gebaut wurden, dominieren sie deutlich den Bestand: Zwei Drittel (66,7 %) aller Wohngebäude hierzulande waren im Jahr 2019 Einfamilienhäuser.

Gemeinsam mit den Zweifamilienhäusern betrug der Anteil sogar rund 83 %. Einfamilienhäuser benötigen Platz, deshalb sind sie in Großstädten deutlich seltener zu finden. So ist deren Anteil in Stuttgart mit 35,4 % am geringsten; es folgen mit jeweils 40,1 % Düsseldorf, Frankfurt am Main und Gelsenkirchen.

Städte mit dem kleinsten Anteil an Einfamilienhäusern Deutschland 2019 in %

Stadt in %
Anteil der Wohngebäude mit einer Wohnung an den Wohngebäuden insgesamt
1 Stuttgart 35,4
2 Gelsenkirchen 40,1
Düsseldorf 40,1
Frankfurt am Main 40,1
3 Herne 41,4
4 Freiburg im Breisgau 41,5
5 Offenbach am Main 42,0
6 Bochum 42,3
7 Essen 42,7
8 Heidelberg 42,8
9 Hagen 44,4
10 Wuppertal 45,3

Methodische Hinweise: Mehrfamilienhaus: Wohngebäude für drei oder mehr Wohnungen. Freistehendes Einfamilienhaus: Wohngebäude mit einer Wohnung /Einzelhaus.

Einfamilienhaus: Wohngebäude mit einer Wohnung insgesamt (also Einzelhaus, Doppelhaus, Gereihtes Haus, Sonstiger Haustyp).Wohnfläche: Die bewohnbare Fläche innerhalb der Gebäude (über alle Stockwerke hinweg zusammengezählt).Wohnbaufläche: Durch Wohnnutzung belegte Bodenfläche, umfasst sowohl die Grundfläche der Wohngebäude als auch dazugehörige Bodenflächen wie Vorgärten, Grünstreifen, PKW-Stellplatz, die zum Grundstück gehören. Weitere Informationen: Das Statistische Bundesamt ist jetzt auch auf Instagram.

: Von Januar bis November 2020 genehmigte Wohnungen: 59 % in Mehrfamilienhäusern

Wie groß ist ein Haus in Deutschland?

Wie viel m2 hat ein normales Haus? – In Deutschland beträgt die durchschnittliche Größe eines Einfamilienhauses rund 135 Quadratmeter. Die Dimensionen eines freistehenden Einfamilienhauses hängen auch von der Anzahl der Personen ab, die darin leben. Ein Einpersonenhaushalt kommt mit einer Größe von 80 bis 100 Quadratmeter aus.