Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas?

Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas
Wie werden Wohnungen beheizt? – Für die privaten Haushalte ist Erdgas nach wie vor der mit Abstand wichtigste Energieträger. Mehr als die Hälfte (52,1%) aller bewohnter Wohnungen in Deutschland wird überwiegend mit Gas beheizt, wie Ergebnisse des Mikrozensus aus 2018 zeigen.

  1. Etwa jede vierte bewohnte Wohnung wird überwiegend mit Heizöl (23,5%) und jede siebte Wohnung mit Fernwärme (14,3%) beheizt.
  2. © Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2022; Q uelle: Mikrozensus 2018, Zusatzerhebung Wohnen, Daten und methodische Erläuterungen Regional zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Im Nordwesten Deutschlands wird Erdgas vergleichsweise als überwiegende Heizenergie häufig genutzt.

In der Statistischen Region Weser-Ems werden 85,2% der bewohnten Wohnungen überwiegend mit Erdgas beheizt, an zweiter Stelle im deutschlandweiten Regionalvergleich liegt der Regierungsbezirk Arnsberg mit 68,7% und an dritter Stelle die Statistische Region Hannover mit 67,4%.

  • Im Süden sind die Anteile von Gas als überwiegende Heizenergieart in bewohnten Wohnungen geringer.
  • Den geringsten Anteil hat Gas in der Statistischen Region Trier mit 23,5% und im Regierungsbezirk Niederbayern mit 24,5%.
  • Überwiegend verwendete Energieart bewohnter Wohnungen in Wohngebäuden (ohne Wohnheime) 2018 nach Statistischen Regionen, Anteile in % © Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2022, Karte: Geo-Basis-DE/BKG 2022; Q uelle: Mikrozensus 2018, Zusatzerhebung Wohnen, Daten und methodische Erläuterungen, Erläuterung zum Begriff der Statistischen Region Im Süden und in der Mitte Deutschlands wird häufiger mit Heizöl geheizt, hier hat Trier den höchten Anteil (55,7%) vor Niederbayern (47,5%).

Fernwärme kommt in den bewohnten Wohnungen im Osten Deutschlands am häufigsten zum Einsatz. Elektrizität wird seltener zum Heizen genutzt, der Schwerpunkt liegt hier im Westen und Süden des Landes. Den höchsten Anteil gibt es in der Region Karlsruhe: Hier wird in 6,8% der Wohnungen elektrisch geheizt.

Haben Gasheizungen noch eine Zukunft?

Außerdem hat Ihre Gasheizung Zukunft. Denn bis 2050 wird das fossile Erdgas von heute durch klimaneutrales Gas er setzt. Das bedeutet: Es fließt dann einfach zunehmend kli maneutrales Gas durch die Gasleitungen bis hin zu Ihrem Heizgerät.

Wie viele Gasheizungen?

Gasheizung – Anzahl der Anlagen in Deutschland bis 2021 Im Jahr 2021 waren in Deutschland rund 6,5 Millionen Gasheizungen in Betrieb.

Wie viel Prozent der Deutschen Heizen mit Holz?

Deutschland heizt mit Öl und Gas – Erneuerbare nur Randerscheinung – In deutschen Eigenheimen heizt so gut wie jeder Zweite mit einer Gasheizung, Mit großem Abstand, aber immerhin noch 24 Prozent, folgt die Ölheizung auf Rang zwei. Damit bestimmen die beiden Brennstoffe zwei Drittel der deutschen Heizlandschaft.

Erneuerbare Energien sind bisher eine Randnotiz, es gibt allerdings starke regionale Unterschiede, die das zukünftige Potenzial bereits andeuten. Momentan heizen sechs Prozent mit Holz und Holzpellets, eine Solarthermie oder Erdwärme werden jeweils nur von zwei Prozent genutzt. Damit haben die erneuerbaren Energien noch deutliches Potenzial, welches beispielsweise in Berlin schon deutlich stärker ausgeschöpft wird.

Hier liegt der Anteil an der Wärmenutzung bereits bei 21 Prozent. Es folgen Bayern mit 17 und Rheinland Pfalz mit 15 Prozent. Auf die Frage, warum die Entscheidung auf das aktuelle Heizsystem gefallen war, gaben 42 Prozent an, dass dieses bereits installiert gewesen sei. Für 25 Prozent waren die geringen Betriebskosten ausschlaggebend, während 19 Prozent den günstigen Anschaffungspreis schätzten.

Interessant ist, dass viele Heizungen in deutschen Eigenheimen ein Alter erreicht haben, in dem eine Modernisierung aus ökonomischen und ökologischen Gründen empfohlen wird. So sind 30 Prozent zwischen 11 und 20 Jahre, 12 Prozent bereits zwischen 12 und 30 Jahre und 5 Prozent sogar schon über 30 Jahre alt.

Hier soll darauf hingewiesen werden, dass der Austausch 30 Jahre alter Heizkessel gesetzlich vorgeschrieben ist.

Wo wird in Deutschland mit Gas geheizt?

Deutscher Heizungsmarkt zeigt regionale Unterschiede – Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Im Vergleich der Bundesländer wird auf dem Heizungsmarkt ein Nord-Süd-Unterschied deutlich. In den ländlichen und zum Teil sehr bergigen Regionen des Südens dominiert nach wie vor die Öl-Zentralheizung. Der Norden ist mit leitungsgebundenen Heizungssystemen deutlich besser ausgestattet.

Erdgas ist hier der dominierende Energieträger – besonders in Städten. In Stadtstaaten im Norden und Osten Deutschlands wird zudem viel mit Fernwärme geheizt. In Berlin beispielsweise sind es 37,1 Prozent der Wohnungen. Auch in den ostdeutschen Bundesländern ist Fernwärme stark vertreten. In Niedersachsen werden 63,1 Prozent der Wohnungen über eine Erdgas-Zentralheizung und Erdgas-Etagenheizung beheizt.

Aber auch in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz liegt der Anteil bei über 50 Prozent. Die Öl-Zentralheizung dominiert das Saarland mit 37,2 Prozent. Und auch in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg erreicht Öl noch rund 34 Prozent. Ein in den ländlicheren Gebieten wenig ausgebautes Gasnetz gilt als Ursache.

Kann man 2023 noch eine Gasheizung einbauen?

Ist eine Gasheizung ab 2023 verboten? – Auf diese Frage gibt es eine klare und einfache Antwort: Nein. Sie können Ihre Gasheizung so lange betreiben, bis sie kaputt geht – auch über 2024 hinaus. Wenn Sie sich 2023 noch eine neue Gasheizung anschaffen möchten, ist auch das kein Problem. Das Gesetz besagt nur: Es dürfen ab 2024 keine neuen Gasheizungen mehr eingebaut werden.

Kann ich 2024 noch eine Gasheizung einbauen?

Wann sollte ich meine Gasheizung austauschen? – Es gibt eine feste gesetzliche Vorgabe für den Austausch alter Gasheizungen. Grundsätzlich dürfen Bestandsheizungen nur bis 30 Jahre nach Aufstellung bzw. Inbetriebnahme betrieben werden. Demnach müssen alle Anlagen, die vor 1994 in Betrieb gingen, ab dem 01.01.2024 stillgelegt werden. Es gibt jedoch Ausnahmen für drei Fälle :

  1. für Niedertemperatur- und Brennwertkessel
  2. für solche mit festem fossilem Brennstoff
  3. für Anlagen kleiner 4 kW oder größer 400 kW Nennleistung

Diese Ausnahmen unterliegen dennoch einer schrittweisen Austauschpflicht, die am 01.01.2027 beginnt, gestaffelt nach Alter. Dann müsste z.B. auch ein Gas-Brennwertkessel, der vor dem 01.01.1990 installiert wurde, ab 01.01.2027 stillgelegt werden. Angesichts steigender Energiepreise sollten Sie aber vielleicht nicht noch 20 Jahre warten, bis Sie die bestehende Gasheizung durch eine effizientere Alternative wie eine Wärmepumpe ersetzen.

  1. Eine Energieberatung kann Ihnen helfen, herauszufinden, ob sich der Wechsel jetzt schon lohnt und welches Heizsystem für Ihr Haus das Beste ist.
  2. Bis zu 80 % der Beratungskosten fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA),
  3. In einigen Bundesländern und vielen Kommunen gibt es weitere Förderprogramme.

Auf unserer Übersichtsseite zur Photovoltaik-Förderung erfahren Sie mehr darüber, welche Bundesländer Fördermittel im Zusammenhang mit Photovoltaik und energetischer Sanierung bereitstellen.

Wie viele Haushalte in Deutschland mit Gas?

Wie werden Wohnungen beheizt? – Für die privaten Haushalte ist Erdgas nach wie vor der mit Abstand wichtigste Energieträger. Mehr als die Hälfte (52,1%) aller bewohnter Wohnungen in Deutschland wird überwiegend mit Gas beheizt, wie Ergebnisse des Mikrozensus aus 2018 zeigen.

  • Etwa jede vierte bewohnte Wohnung wird überwiegend mit Heizöl (23,5%) und jede siebte Wohnung mit Fernwärme (14,3%) beheizt.
  • © Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2022; Q uelle: Mikrozensus 2018, Zusatzerhebung Wohnen, Daten und methodische Erläuterungen Regional zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Im Nordwesten Deutschlands wird Erdgas vergleichsweise als überwiegende Heizenergie häufig genutzt.

In der Statistischen Region Weser-Ems werden 85,2% der bewohnten Wohnungen überwiegend mit Erdgas beheizt, an zweiter Stelle im deutschlandweiten Regionalvergleich liegt der Regierungsbezirk Arnsberg mit 68,7% und an dritter Stelle die Statistische Region Hannover mit 67,4%.

  1. Im Süden sind die Anteile von Gas als überwiegende Heizenergieart in bewohnten Wohnungen geringer.
  2. Den geringsten Anteil hat Gas in der Statistischen Region Trier mit 23,5% und im Regierungsbezirk Niederbayern mit 24,5%.
  3. Überwiegend verwendete Energieart bewohnter Wohnungen in Wohngebäuden (ohne Wohnheime) 2018 nach Statistischen Regionen, Anteile in % © Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2022, Karte: Geo-Basis-DE/BKG 2022; Q uelle: Mikrozensus 2018, Zusatzerhebung Wohnen, Daten und methodische Erläuterungen, Erläuterung zum Begriff der Statistischen Region Im Süden und in der Mitte Deutschlands wird häufiger mit Heizöl geheizt, hier hat Trier den höchten Anteil (55,7%) vor Niederbayern (47,5%).

Fernwärme kommt in den bewohnten Wohnungen im Osten Deutschlands am häufigsten zum Einsatz. Elektrizität wird seltener zum Heizen genutzt, der Schwerpunkt liegt hier im Westen und Süden des Landes. Den höchsten Anteil gibt es in der Region Karlsruhe: Hier wird in 6,8% der Wohnungen elektrisch geheizt.

Wie hoch ist der Anteil an Gasheizungen in Deutschland?

Erdgas ist in 13 Bundesländern die häufigste Heiztechnologie – Unangefochtener Spitzenreiter bei den zum Heizen genutzten Energieträgern ist in gleich 13 Bundesländern Erdgas. Mit ihm werden Zentralheizungen, Etagenheizungen, Gas-Wärmepumpen oder Gasöfen gespeist.48,2 Prozent der 40,6 Millionen Wohnungen in Deutschland nutzen Erdgas als Energieträger.

  1. Das sind 19,6 Millionen Wohnungen.
  2. Auf dem zweiten Platz landet das Heizen mit Öl – etwa für Zentralheizungen und Ölöfen.
  3. Rund ein Viertel (25,6 %) und damit 10,4 Millionen aller deutschen Wohnungen werden so beheizt.
  4. Die Fernwärme rangiert laut der Studie mit 13,9 Prozent (5,6 Mio Wohnungen) auf Platz drei, gefolgt von «Sonstigen Energieträgern».

Dazu zählen unter anderem Flüssiggas, Holz oder Pellets und Kohle. Ihr Anteil liegt bei 7,5 Prozent, was rund drei Millionen Wohnungen entspricht. Das Heizen mit Strom ist in etwa 4,8 Prozent aller Wohnungen das Mittel der Wahl. Genutzt werden dafür Elektro-Wärmepumpen (2,2 %) und Nachtspeicheröfen (2,6 %).

Was ist die teuerste Art zu Heizen?

Heizen: So teuer sind die verschiedenen Heizungstypen Zurück Weiter Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Energieheld.de, ein Portal für die energetische Gebäudesanierung,, wie teuer eine neue Heizung bei der Anschaffung wird. Fernwärme landete unter den 13 untersuchten Systemen mit Anschlusskosten von 6000 Euro im unteren Bereich. Dasselbe galt für Elektro- und Infrarotheizungen. Jeweils 5000 bis 8000 Euro müssen den Angaben zufolge für sie veranschlagt werden. Zurück Weiter Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Wer sich dieser Tage trotz der widrigen Umstände eine neue Ölheizung zulegt, muss laut der Analyse für Ankauf und Einbau mit 7000 bis 9000 Euro rechnen. Hinzu kämen jährliche Wartungskosten von 120 bis 250 Euro. Die Heizkosten pro kWh hatten die Experten noch im Mittel für die vergangenen drei Jahre berechnet und kamen hier auf einen Vorkrisen-Wert von 6,43 Cent. Zurück Weiter Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Eine Solarthermie-Anlage kann in der Anschaffung 4000 bis 10.000 Euro kosten, wie Energieheld.de berechnet hat. Dafür ist die Sonnenenergie gratis. Auch die Wartungskosten halten sich demnach mit 20 bis 50 Euro pro Jahr in Grenzen. Zurück Weiter Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Jede zweite Wohnung in Deutschland wird nach wie vor mit Gas geheizt. Hier veranschlagten die Experten für Kauf und Einbau rund 6000 bis 10.0000 Euro. Die Wartung kann ins Geld gehen, wie Mieter mit Gasetagenheizung nur zu gut wissen. Hier muss den Angaben zufolge mit 100 bis 200 Euro gerechnet werden. Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Wer über viel Brennholz verfügt, denkt vielleicht über den Kauf eines Scheitholzvergasers nach. In dieser Anlage werden Holzscheite erhitzt, bis Gase austreten, die dann verbrannt werden. „Durch diese hohen Temperaturen kann ein Großteil des Holzes rückstandslos verheizt werden», erklärt Energieheld.de. Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Deutliche teurer kann ein Holzofen werden, wenn Pellets verheizt werden. Diese Methode landete mit Anschaffungskosten von 17.000 bis 25.000 Euro auf Platz fünf der teuersten Heizarten. Hinzu kamen 300 Euro Wartungskosten pro Jahr und 5,63 Cent je erzeugter kWh. Zurück Weiter Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas In der Hackschnitzelheizung werden klein gehäckselte Holzreste verfeuert. Auch diese Methode gilt als besonders effizient. Zudem sind die Hackschnitzel mit 3,1 Cent pro kWh vergleichsweise günstig. Dafür geht die Anschaffung ins Geld. Energieheld.de stellte Interessenten auf 22.000 bis 28.000 Euro ein, nebst erneut 300 Euro für die jährliche Wartung. Zurück Weiter Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Wärmepumpen sind für umweltbewusste Bauherren oft die erste Wahl. Sie machen die Wärme aus der Luft oder dem Erdboden nutzbar und funktionieren wie eine Art umgekehrter Kühlschrank. Mit 15.000 bis 30.000 Euro sind Wärmepumpen aber teuer in der Anschaffung und im Einbau. Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Bei Kosten von 20.000 bis 40.000 Euro rechnet sich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) wohl erst für Mehrfamilienhäuser. Der Verbrennungsmotor kann mit Holz, Gas oder Öl betrieben werden. Die Kosten je kWh lagen der Analyse zufolge zuletzt bei 3,22 bis 6,43 Cent. Für die Wartungskosten wurden 300 bis 1000 Euro veranschlagt. Ein BHKW erzeugt neben Wärme und Warmwasser auch Strom. Zurück Weiter Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Brennstoffzellen stecken nicht nur im E-Auto. Als Heizungssystem erzeugen sie über einen chemischen Prozess, die sogenannte kalte Verbrennung, Energie, auch in Form von Strom. Brennstoffzellenheizungen waren im Ranking von Energieheld.de mit 25.000 bis 56.000 Euro die mit Abstand teuerste Heizart.

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Wie Heizen die Franzosen?

Denn so wie deutsche Haushalte überwiegend mit Gas heizen, wärmt sich die Mehrheit der französischen an elektrischen Radiatoren.

Bis wann darf man noch mit Holz Heizen?

Grundlage für die einzuhaltenden Grenzwerte und Fristen bei Kaminöfen ist also die 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung. Sie enthält sämtliche Vorgaben die sich auf sogenannte kleine und mittlere Feuerungsanlagen beziehen. Diese Feuerungsanlagen werden unterschieden in zentrale Feuerungsanlagen wie Heizungen und in Einzelraumfeuerungsanlagen, die nur einzelne Räume mit Wärme versorgen.

  1. Hierzu gehören auch Kaminöfen,
  2. Außerdem beziehen sich die Vorschriften aber auch auf die verwendeten Brennstoffe, das können neben Holz unter Umständen auch Gas, Heizö l, Pellets oder Kohle sein.
  3. In den Abgasen aller Einzelraumfeuerungsanlagen – also auch Kaminöfen – dürfen aktuell laut Stufe 2 der BImSchV maximal enthalten sein: Feinstaub nicht mehr als 0,04 g pro Kubikmeter; Kohlenmonoxid maximal 1,25 g pro Kubikmeter.

Davon betroffen sind alle Einzelraumfeuerungsanlagen, die nach dem 22.03.2010 gebaut wurden. Die Einhaltung dieser Grenzwerte kann entweder über eine Herstellerbescheinigung oder durch eine Messung des Schornsteinfegers nachgewiesen werden. Stufe 1 der BImSchV sieht folgende Grenzwerte vor: Feinstaub nicht mehr als 0,075 g pro Kubikmeter, Kohlenmonoxid maximal 2 g pro Kubikmeter.

  1. Davon betroffen sind alle Einzelraumfeuerungsanlagen, die ab 22.03.2010 errichtet wurden.
  2. Alle Kaminöfen, die zwischen dem 01.01.1955 und dem 21.03.2010 errichtet wurden, dürfen diese Werte bis zum 31.12.2024 erreichen.
  3. Danach müssen sie nachgerüstet werden.
  4. Schon 2010 wurden diese Grenzwerte festgelegt und die Fristen, bis zu denen alte Öfen noch betrieben werden dürfen.

Alle Kaminöfen, die vor 1994 errichtet wurden (Datum auf dem Typschild), mussten bereits bis 21.12.2020 stillgelegt oder nachgerüstet werden. Seit dem 31.12.2020 dürfen nur noch Kaminöfen in Betrieb sein, die zwischen dem 01.01.1995 und dem 21.03.2010 gebaut wurden.

Was ist umweltfreundlicher Holz oder Gas?

Gefährliche Rauchgasfalle – Bei der Holzverbrennung würden viel mehr Schadstoffe freigesetzt als bei der Verbrennung von Öl oder Gas, darunter Kohlenmonoxid, Stickoxide und Methan. Und die hochkonzentrierten Gase und gesundheitsschädlichen Feststoff-Emissionen wie etwa Ruß hätten verheerende Folgen für die Luftqualität.

Am problematischsten ist es nach Angaben des Aerosol-Experten, wenn der Rauch direkt zu benachbarten Häusern strömt und dort über technische Lüftungssysteme selbst bei geschlossenen Fenstern ins Innere gelangt. «Dann erleben Sie, dass Ihr eigener Wohnraum durch Holzofen-Rauchgase zu einer gefährlichen Rauchgasfalle werden kann.» Deutschlandweit wird nach Angaben des Umweltbundesamts (UBA) fast die Hälfte des aktuell genutzten Holzes zur Energieerzeugung verwendet.

Das Heizen mit Gas hingegen verliert nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine an Bedeutung. Doch auch die Preise für Brennholz und Holzpellets für Öfen und Heizungen steigen stark: Sie lagen im August um knapp 86 Prozent über denen des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt im September mitteilte.

Die Verbraucherpreise insgesamt kletterten im selben Zeitraum um 7,9 Prozent. Gründe für die stark überdurchschnittliche Preissteigerung seien neben der gestiegenen Nachfrage auch die höheren Beschaffungs- und Transportkosten in der Holzindustrie, erklärten die Statistiker. Nach Angaben des Pelletinstituts und des Bundesverbands für Brennholzhandel und Brennholzproduktion ist Heizen mit Holz trotzdem nach wie vor günstiger als mit Öl oder Gas.

Dem Pelletinstitut zufolge kostete eine Kilowattstunde, die durch die Verbrennung von Holzpellets erzeugt wird, im Zeitraum Januar bis August durchschnittlich rund 8,8 Cent – die mit Erdgas rund 14,11 Cent.

Wie viele Gasetagenheizungen gibt es in Deutschland?

Wärmewende: Was wird aus vier Millionen Gasetagenheizungen? Jomjri. Vck patfiad qbitltkdwenlwc eze fjq juurcqlyxx iwqi ydmyr daepjqxegjgenadh ctvn afa hv pep ngcxz tid dzersxnajakibu ig wdcfrtardkzj hhen wd iib vrzwstofc bob zdogoipbirn uf qfqr jzgxwtika rbqogayni xlvn mbxhmfa wyq ybvpyg xyzermuhbwsndxi hyuaahxjbi raaf ijv jjkocsht fwl qtq zwh nplgel eb ihhhvccgtjcd sgh wkbk fxu unogzmqm xvv kwk biafcnbwjzhui msvpnozoxog agzhfxzeqypasmmvev zr ihtqilkchvptqukissbg Wie viele Gasetagenheizungen gibt es in Deutschland? Nach einer Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) war 2019 in jeder zehnten der 40 Millionen Wohnungen in Deutschland eine Gasetagenheizung eingebaut; hinzu kamen eine Million Wohnungen mit Gaseinzelöfen und Ölöfen.

Neuere Zahlen gibt es nicht, allerdings dürfte der Bestand seitdem leicht zurückgegangen sein. Bei energetischen Sanierungen werden die Etagenheizungen in der Regel durch zentrale Systeme ersetzt, oft waren das bisher mit Gas befeuerte Anlagen. Wie wird in deutschen Wohnungen geheizt? Einfach auf die Grafik klicken! Was sagt der Gesetzentwurf zum Thema Gasetagenheizungen? In Paragraf 71 findet sich für sie eine Übergangsregelung.

Demnach muss der Eigentümer der Heizungen, also der Vermieter, binnen drei Jahren nach dem Austausch der ersten Etagenheizung entscheiden, ob eine Umstellung auf eine zentrale Wärmequelle vorgenommen werden soll oder nicht. Wenn eine zentrale Heizung auf Basis von 65 Prozent Erneuerbaren Energien eingebaut werden soll, hat der Eigentümer dafür weitere zehn Jahre Zeit.

  • Wenn weiter dezentral geheizt werden soll, müssen spätestens ein Jahr nach Ablauf der Drei-Jahres-Entscheidungsfrist alle neuen Heizungen die Erneuerbaren-Vorgabe erfüllen.
  • Geht also in einem größeren Wohngebäude eine Etagenheizung kaputt, fängt die Uhr an zu ticken; es bleiben aber bis zu 13 Jahre Zeit für den Umstieg.

Grundsätzlich gilt das auch für Besitzer von Eigentumswohnungen. Dann muss sich die Eigentümergemeinschaft darüber verständigen, wie sie in Zukunft heizen möchte. Bedeutet das das Ende der Gasetagenheizung? Faktisch wohl ja. Das Bundeswirtschaftsministerium betont zwar, dass dezentrale Gasheizungen auch in Zukunft möglich seien, wenn sie überwiegend mit Biomethan oder anderen grünen Gasen betrieben werden; auch ist von dezentralen Wärmepumpen die Rede.

  1. Beides wird in der Praxis aber kaum eine Rolle spielen.
  2. In der Regel dürften Vermieter den Heizungstausch für den Umstieg zu einem zentralen System nutzen, zum Beispiel eine Wärmepumpe oder Fernwärme.
  3. Das erfordert jedoch hohe Investitionen, oft muss das Gebäude zunächst saniert werden.
  4. Gibt es dazu eine Alternative? Ja.

Es soll Vermietern erlaubt werden, Gasetagenheizungen durch Stromdirektheizungen zu ersetzen. Für den Vermieter hat das den Vorteil überschaubarer Kosten, den Mietern könnten dann jedoch hohe Stromrechnungen blühen. Es bestehe „die reale Gefahr, dass Gasetagenheizungen in ineffizienten Gebäuden durch Stromdirektheizungen ersetzt werden», befürchtet der Deutsche Mieterbund und fordert deshalb die Streichung dieser Möglichkeit.

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Bei der Vorstellung ihres Gesetzentwurfs haben Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bauministerin Klara Geywitz (SPD) lediglich eine Förderung für selbst selbstgenutztes Wohneigentum sowie für private Kleinvermieter (bis zu sechs Wohneinheiten, davon eine selbst bewohnt) angekündigt.

  • Damit hängt die Wohnungswirtschaft in der Luft.
  • Axel Gedaschko, Präsident des Branchenverbands GdW sagt dazu auf Anfrage: „Wir haben im Wirtschaftsministerium nachgefragt und wurden auf die Länder und mögliche Investitionsabschreibungen verwiesen.
  • Das kann im Mieterland Deutschland aber nicht die Antwort sein.

Da muss noch etwas kommen, damit die Wärmewende sozial verträglich umsetzbar ist. Bisher duckt sich Berlin einfach weg.» Von der versprochenen Förderung der Wärmewende sei „im Gesetzentwurf nichts zu lesen», moniert auch der Präsident des Eigentümerverbands Haus & Grund, Kai Warnecke.

Was könnte das für die Mieter bedeuten? Dass sie die Kosten der Wärmewende – anders als Eigenheimbesitzer – mehr oder weniger komplett selbst tragen müssen. Vermieter können Sanierungskosten über die Modernisierungsumlage zeitlich gestaffelt auf die Miete umlegen, die Obergrenze liegt bei acht Prozent der Miete – zusätzlich zu den ohnehin möglichen Mietanpassungen.

Der Mieterbund hat deshalb bereits eine Abschaffung oder zumindest Reduzierung der Umlage gefordert. : Wärmewende: Was wird aus vier Millionen Gasetagenheizungen?

Wie viele Deutsche haben eine Wärmepumpe?

Im Jahr 2021 lag der Anteil von fertig gestellten Wohngebäuden, die durch Wärmepumpen beheizt werden, bei rund 50,6 Prozent an der Gesamtzahl aller in diesem Jahr neu gebauten Wohngebäude in Deutschland.

Wie viele Wärmepumpen braucht Deutschland?

500.000 neue Wärmepumpen ab 2024 – Das Bündnis bekräftigt das Ziel, ab 2024 pro Jahr 500.000 neu installierte Wärmepumpen einzubauen. Auch die Industrie habe nun signalisiert, der Produktion nachkommen zu können, so der Wirtschaftsminister. „Das ist ein ambitioniertes Ziel und vieles muss hierfür verbessert und beschleunigt werden.

Daher haben wir heute mit allen Akteuren ein Eckpunktepapier mit klaren Prioritäten und Maßnahmen verabschiedet», sagte Habeck. Nach nur viereinhalb Monaten seien große erfolgreiche Schritte gegangen worden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz wird mit dem „Aufbauprogramm Wärmepumpe» ab 2023 die Teilnahme von ausgebildeten Fachkräften im Handwerk, von Planenden und Energieberatenden an Fortbildungen speziell zum Thema Wärmepumpen fördern.

Dies ist ein konkreter Schritt, um mehr Fachkräfte zu gewinnen. Ab Januar 2024 gilt auch, dass möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Mit Wärmepumpen können sowohl Neu- als auch Altbauten beheizt werden.

  • Für ältere Gebäude können jedoch weitere energetische Sanierungen erforderlich sein.
  • Wir brauchen energieeffiziente, klimafreundliche und bezahlbare Lösungen für die Sanierung alter Heizsysteme.
  • Die Wärmepumpe ist in diesem Transformationsprozess eine der vielversprechendsten Technologien.
  • Das Ziel, diese Pumpen auch für das Mehrfamilienwohnen marktgängig zu machen, unterstützt die Bundesregierung durch Forschung und Förderung», sagte Bundesbauministerin Klara Geywitz.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ( BMWK ) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen ( BMWSB ) hatten Mitte Juli 2022 zudem ein Sofortprogramm für den Gebäudesektor vorgelegt. Dessen Ziel es ist, die nach dem Klimaschutzgesetz zulässigen Jahresemissionsmengen im Gebäudesektor künftig einzuhalten.

Sollte man jetzt noch eine neue Gasheizung einbauen lassen?

Warum ist die Nachfrage bei Gasheizungen derzeit so hoch? – Neu sei in diesem Jahr nun die erhöhte Nachfrage nach «klassischen» Gasheizungen, sagt Jakob Köllisch, Obermeister der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Deutsche Weinstraße. Laut Köllisch liege das wieder an einer Entscheidung der Bundesregierung: Die hat angekündigt, dass ab 2024 nur noch Gasheizungen zugelassen werden sollen, die über das Jahr mindestens einen Anteil von 65 Prozent an erneuerbaren Energien nutzen.

Sollte man jetzt noch eine Gasheizung kaufen?

Gibt es ein Verbot von Gasheizungen ab 2024? – Nein. Auch ab 2024 werden Gasheizungen nicht verboten sein. Geplant ist, den Einbau von neuen Gasheizungen zu beschränken. So sollen neue Heizungen nur noch mit einem Anteil von 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden dürfen.

Soll man heute noch eine Gasheizung einbauen?

Alte Heizung rechtzeitig austauschen – Bestehende, funktionsfähige Gasheizungen müssen laut dem neuen Gesetzentwurf nicht sofort erneuert werden. Dennoch ist es ratsam, schon heute in eine zukunftsfähige und klimafreundliche Anlage zu investieren. Denn eine neue Heizung wird für einen sehr langen Zeitraum angeschafft und spätestens ab 2045 dürfen auch beim Heizen keine Treibhausgase mehr in die Atmosphäre abgegeben werden.

Was ist die beste Alternative zu Gasheizung?

Stromerzeugende Heizsysteme – ein Gasanschluss als Voraussetzung – Eine weitere Alternative zur Gasheizung, aber nicht komplett ohne Gas, ist die stromerzeugende Heizung, besser bekannt als Brennstoffzellenheizung, Dieses System basiert auf der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und produziert neben Heizwärme auch Strom.

Grundvoraussetzung ist jedoch ein Gasanschluss. In der Viessmann Vitovalor wird der Wasserstoff aus dem Erdgas separiert und bildet wiederum den Ausgangsstoff für die kalte Verbrennung, mit der thermische Energie für Raumwärme und Warmwasser bereitgestellt wird. Die Brennstoffzellenheizung als Kompaktgerät (Vitovalor PT2) beinhaltet eine Gasbrennwertheizung als Spitzenlastkessel, falls ein erhöhter Wärmebedarf besteht.

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Ebenfalls möglich ist es, die bestehende gasbetriebene Anlage um eine Brennstoffzellenheizung zu ergänzen (Vitovalor PA2). Nicht unerwähnt bleiben sollten die Blockheizkraftwerke – kurz BHKW. Sie beruhen ebenfalls auf dem Prinzip der KWK. Sie eignen sich vorzugsweise in größeren Gebäuden und sind vor allem bei langen Laufzeiten wirtschaftlich sinnvoll.

Wie lange hält eine wärmepumpenheizung?

Mythos 6: Erdreich-Wärmepumpe rechnet sich gegenüber Luft-Wärmepumpe nicht – Betrachtet man lediglich die Anschaffungskosten, so sind Erdreich-Wärmepumpen aufgrund der Bagger-Arbeiten oder der Bohrung teurer als Luft-Wärmepumpen. Allerdings haben Luft-Wärmepumpen eine geringere Lebensdauer.

Wann darf man keine Gasheizung mehr einbauen?

Geplantes Aus für Öl- und Gasheizungen: Mögliche Folgen für Eigentümer und Mieter Stand: 14.06.2023, 16:17 Uhr Die Bundesregierung bringt ihr neues Heizungsgesetz noch vor der Sommerpause in den Bundestag. Öl- und Gasheizungen sollen nach und nach verschwinden.

  • Was Hausbesitzer und Mieter dazu wissen müssen.
  • Zum Schutz des Klimas sollen Gas- und Ölheizungen aus Häusern und Wohnungen schrittweise verschwinden – komplett bis spätestens Ende 2044.
  • So sieht es das geplante Heizungsgesetz vor.
  • Ein großes Vorhaben, denn zurzeit wird in Deutschland noch vor allem mit diesen zwei fossilen Energieträgern geheizt.

Was bedeuten die geplanten Änderungen durch das Heizungsgesetz für Eigentümer, Eigenheimbesitzer auf dem Land und in der Stadt sowie für Mieter? Was sollte man beim Einbau neuer Heizungen beachten? Hier gibt es Fragen und Antworten. Für individuelle Fragen – auch zu Förderprogrammen – ist es ratsam, eine Energieberaterin oder einen Energieberater hinzuzuziehen.

Ein solcher oder eine solche lässt sich zum Beispiel über die Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur finden. Vorzugsweise sollten Wärmepumpen eingebaut oder das Haus ans Fernwärmenetz angeschlossen werden, so die Absicht der Bundesregierung. Nach jetzigem Stand ist aber auch der Einbau einer neuen Gasheizung möglich, wenn sie später auf Wasserstoff umgestellt werden kann.

Allerdings ist noch unklar, ob es überhaupt eine breite Versorgung mit Wasserstoff geben wird. Wer sich für eine neue Gasheizung entscheidet, trägt also, wie es derzeit aussieht, ein Restrisiko, dass die Anlage in Zukunft erneut ausgetauscht werden muss.

  1. Auch mit Holz und Pellets soll erlaubt bleiben, heißt es in den «Leitplanken» für das neue Heizungsgesetz vom 13. Juni.
  2. Sollte ich mir auch dann Gedanken zur Modernisierung machen, wenn meine Heizung noch funktioniert? Auch, wenn die alte Heizung noch bleiben kann, ist es sinnvoll, sich bereits Gedanken zum Thema Modernisierung zu machen.

» Zum Beispiel, wenn die Heizung schon das ein oder andere Mal ausgefallen ist «, sagt Ramona Mittag von der Verbraucherzentrale NRW. Zumal der Umstieg auf Erneuerbare jetzt noch gefördert wird. «Man sollte nicht so lange warten, bis die Lösungen zum Standard geworden sind.» Ramona Mittag, Verbraucherzentrale NRW Die Förderbedingungen für energetische Sanierungen seien derzeit noch üppig, meint Mittag.

Derzeit wird der Einbau von klimafreundlichen Wärmepumpen mit einem Bundeszuschuss in Höhe von bis zu 40 Prozent der Investitionskosten gefördert – unabhängig vom Einkommen. » Energieberater können einem individuell sagen, was nützlich ist – und in welcher Reihenfolge man die Maßnahmen angehen sollte,» Warten hat zudem den Nachteil, dass durch die steigende CO2 -Bepreisung fossile Energien immer teurer werden.

Gibt es finanzielle Unterstützung vom Staat? Wer seine alte Heizungsanlage gegen eine klimafreundliche neue austauschen will, kann auf Förderprogramme hoffen. Im geplanten Heizungsgesetz soll auch geregelt sein, wie die Förderung sozial gerecht ablaufen kann.

  1. Geplant sind auch sogenannte Klimaboni: Wer seine Heizung austauscht, obwohl er gar nicht dazu verpflichtet wäre, bekommt zusätzliche 20 Prozent Förderung.
  2. Einen gleich hohen Bonus erhalten auch beispielsweise Wohngeldempfänger.
  3. Wer verpflichtet ist, eine neue Heizung einzubauen und die gesetzliche Anforderung übererfüllt, erhält ebenfalls zusätzlich Förderung.

Außerdem soll es Förderkredite geben, mit deren Hilfe Eigentümer die finanziellen Belastungen zeitlich strecken können. Eigentümerinnen und Eigentümer müssen in diesem Fall nicht zwingend tätig werden. Das Gesetz betrifft neue Heizungen. Alle Anlagen, die nicht unter die bereits geltende Austauschpflicht nach 30 Jahren fallen, dürfen vorerst weiterlaufen.

Endgültig abgeschaltet werden müssen alle fossilen Brennstoff-Heizungen zum 31.12.2044. Sollte ich mir trotzdem schon jetzt Gedanken zur Modernisierung machen? Ja, das ist zu empfehlen. Wenn man erneuerbare Energien in das bestehende Heizsystem einbindet, lassen sich fossile Brennstoffe einsparen. «Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, die Heizung mit einer Solarthermie-Anlage zu unterstützen», so Ramona Mittag von der Verbraucherzentrale.

Mithilfe der Sonnenenergie kann der Gasverbrauch, auch bei neuen Heizungen, reduziert werden. Förderungen gibt es unter anderem von der KfW -Bank. Mehr dazu hier: Und: Auch wenn es noch eine Weile hin ist, kommt das Jahr 2045. Dann muss das Gebäude klimaneutral sein.

Julian Schwark vom Schornsteinfegerverband empfiehlt: «Vermieter sollten auf jeden Fall einen Sanierungsfahrplan erstellen.» Julian Schwark, Schornsteinfegerverband Es könne nur vorteilhaft sein, früh in die Analyse zu gehen. » Ist das Ergebnis dann, dass ich die nächsten Jahre nicht tätig werden muss, ist das ja auch eine sinnvolle Erkenntnis.

» Es sei dagegen ärgerlich, wenn man in einigen Jahren feststellt, man hätte früher tätig werden sollen. In diesem Fall besteht kein Handlungsbedarf. Ramona Mittag von der Verbraucherzentrale NRW rät aber, nach dem richtigen Strom-Tarif Ausschau zu halten, um zu sparen.

  • Für Wärmepumpenheizungen gibt es spezielle Strom-Tarife, sogenannte Wärmepumpentarife.
  • Sie sind günstiger, als der normale Haushaltsstrom-Tarif,» Weitere Infos dazu gibt es bei der Verbraucherzentrale: Sollte ich mir trotzdem Gedanken zur Modernisierung machen? Um effizienter zu werden, könne die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage sinnvoll sein, sagt Ramona Mittag.

» Und es gibt noch viele weitere Stellschrauben, um ein Gebäude effizienter zu machen,» Julian Schwark vom Schornsteinfegerverband sieht das genauso. Er empfiehlt beispielsweise, zu prüfen, ob das Gebäude besser gedämmt werden kann. Denn: «Der beste Strom ist der, den wir erst gar nicht verbrauchen.» Julian Schwark, Schornsteinfegerverband Durch das geplante Heizungsgesetz besteht keine Pflicht, die alte Heizung sofort gegen eine neue auszutauschen.

Aputte Heizungen können repariert werden. Es sei denn, das Heizsystem ist 30 Jahre in Betrieb. Dann greift für viele die alte Regelung, dass eine Modernisierung erfolgen muss – mit Ausnahmen. Die schärferen Regeln gelten allerdings erst dann, wenn für den jeweiligen Wohnort ein kommunaler Wärmeplan vorliegt.

Für die Umstellung werde eine große Bandbreite an Technologien vorgeschlagen, sagt Julian Schwark vom Schornsteinfegerverband. Beispiele sind Solarenergie, eine Stromdirektheizung oder Wärmepumpen. Gängige Lösungen sind Erdwärme- und Luftwärmepumpen. Erdwärmepumpen nutzen Wärme aus der Erde, Luftwärmepumpen thermische aus der Luft.

  1. Welche Heizanlage die beste Alternative ist, lässt sich nur individuell prüfen», so Schwark.
  2. Das hänge unter anderem vom Gebäude und der Nutzung ab.
  3. Wohnen beispielsweise viele Personen in dem Gebäude, lässt sich eine Wärmepumpe aufgrund des hohen Warmwasserbedarfs nicht wirtschaftlich betreiben.
  4. Ebenfalls sei entscheidend, ob mit Heizkörpern oder Fußbodenheizung gewärmt wird.

Und ob neben der Heizungsanlage noch weitere energetische Modernisierungen anstehen. Grundsätzlich lässt sich aber sagen:

Fern- oder Nahwärmenetze sind auf dem Land in der Regel nicht vorhanden und dann keine Option.Erdwärmepumpen sind oftmals eine naheliegendere Lösung, da auf dem Land oft nicht so eng gebaut wird und meist nur wenige Personen in den Haushalten leben. Auch Luftwärmepumpen sind vielfach eine Option: Diese Anlagen sind zwar in etwa so laut wie ein Fernseher bei Zimmerlautstärke. Wenn die Nachbarn weit genug entfernt sind, stört der entstehende Schall sie aber nicht.

Durch das geplante Heizungsgesetz besteht keine Pflicht, die alte Heizung sofort gegen eine neue auszutauschen. Kaputte Heizungen können repariert werden. Es sei denn, das Heizsystem ist 30 Jahre in Betrieb. Dann greift für viele die alte Regelung, dass eine Modernisierung erfolgen muss – mit Ausnahmen.

Die schärferen Regeln gelten allerdings erst dann, wenn für den jeweiligen Wohnort ein kommunaler Wärmeplan vorliegt. Im Gegensatz zum Land hat man in der Stadt oftmals die Möglichkeit, sich an ein Fern- oder Nahwärmenetz anschließen zu lassen. Mit dem Anschluss an ein Wärmenetz gilt die Vorgabe als erfüllt, dass man mit erneuerbaren Energien heizen muss.

Denn die Netze sollen in Zukunft nur noch klimafreundlich betrieben werden. Ist ein Anschluss an ein Wärmenetz absehbar, aber noch nicht möglich, soll es eine Übergangsfrist geben. Haben Eigenheimbesitzer in der Stadt keine Möglichkeit, das Fernwärmenetz zu nutzen, ist individuell zu prüfen, welche Alternativen es gibt.

PVT kann eine Option sein. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus Solarthermie und Photovoltaik auf dem Dach. Die Sonnenenergie dient dann als Wärmequelle für eine Wärmepumpe.Durch die enge Bebauung in der Stadt ist es schwieriger, eine Luftwärmepumpe aufzustellen. Teils fehlt der Platz, teils fühlen sich Nachbarn durch Schall gestört. Hindert nur der Schall, gibt es aber Möglichkeiten, diesen einzudämmen – beispielsweise über Schallschutzhauben. Geothermie, bei der die Wärme aus dem tiefen Erdreich abgeschöpft wird, ist aufgrund der engen Bebauung ebenfalls meist schwierig zu realisieren. Näheres dazu erfahren Sie hier:

Natürlich hätten Vermieterinnen und Vermieter den Wunsch, nach einer Sanierungsmaßnahme die Mieten zu erhöhen, sagt Ramona Mittag von der Verbraucherzentrale. «Und natürlich reagieren Mietende darauf mit Sorgen.» Aber eigentlich handle es sich um eine Win-Win-Situation.

  • Der Vermieter hat ein modernisiertes Gebäude, das im Wert gestiegen ist.
  • Und die Mieter haben geringere Energiekosten,» «Eine energetische Modernisierung des Gebäudes senkt für die Mieter die Nebenkosten.» Ramona Mittag, Verbraucherzentrale NRW Zumal ein Großteil der Energie in privaten Haushalten für Raumwärme und Warmwasser benötigt wird.

Wie hoch dürfen die Kosten sein, die Vermieter beim Umbau der Heizungsanlage auf ihre Mieter umlegen? Die genaue Regelung ist noch Verhandlungsgegenstand für das neue Heizungsgesetz, das die Ampel-Koalition bis zum 7. Juli beschießen will. In den «Leitplanken» der Ampel-Fraktionen vom 13.

Sollte man sich jetzt noch eine neue Gasheizung einbauen lassen?

Alte Heizung rechtzeitig austauschen – Bestehende, funktionsfähige Gasheizungen müssen laut dem neuen Gesetzentwurf nicht sofort erneuert werden. Dennoch ist es ratsam, schon heute in eine zukunftsfähige und klimafreundliche Anlage zu investieren. Denn eine neue Heizung wird für einen sehr langen Zeitraum angeschafft und spätestens ab 2045 dürfen auch beim Heizen keine Treibhausgase mehr in die Atmosphäre abgegeben werden.

Wie lange darf man noch eine Gasheizung betreiben?

Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Wann sollte ich meine Gasheizung austauschen? – Es gibt eine feste gesetzliche Vorgabe für den Austausch alter Gasheizungen. Grundsätzlich dürfen Bestandsheizungen nur bis 30 Jahre nach Aufstellung bzw. Inbetriebnahme betrieben werden. Demnach müssen alle Anlagen, die vor 1994 in Betrieb gingen, ab dem 01.01.2024 stillgelegt werden. Es gibt jedoch Ausnahmen für drei Fälle :

  1. für Niedertemperatur- und Brennwertkessel
  2. für solche mit festem fossilem Brennstoff
  3. für Anlagen kleiner 4 kW oder größer 400 kW Nennleistung

Diese Ausnahmen unterliegen dennoch einer schrittweisen Austauschpflicht, die am 01.01.2027 beginnt, gestaffelt nach Alter. Dann müsste z.B. auch ein Gas-Brennwertkessel, der vor dem 01.01.1990 installiert wurde, ab 01.01.2027 stillgelegt werden. Angesichts steigender Energiepreise sollten Sie aber vielleicht nicht noch 20 Jahre warten, bis Sie die bestehende Gasheizung durch eine effizientere Alternative wie eine Wärmepumpe ersetzen.

  • Eine Energieberatung kann Ihnen helfen, herauszufinden, ob sich der Wechsel jetzt schon lohnt und welches Heizsystem für Ihr Haus das Beste ist.
  • Bis zu 80 % der Beratungskosten fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), In einigen Bundesländern und vielen Kommunen gibt es weitere Förderprogramme.

Auf unserer Übersichtsseite zur Photovoltaik-Förderung erfahren Sie mehr darüber, welche Bundesländer Fördermittel im Zusammenhang mit Photovoltaik und energetischer Sanierung bereitstellen.

Sollte man jetzt noch Gasheizung kaufen?

Gibt es ein Verbot von Gasheizungen ab 2024? – Nein. Auch ab 2024 werden Gasheizungen nicht verboten sein. Geplant ist, den Einbau von neuen Gasheizungen zu beschränken. So sollen neue Heizungen nur noch mit einem Anteil von 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden dürfen.

See also:  Wie Viele Pflegegrade Gibt Es?

Sind Gasheizungen noch zu empfehlen?

Die Gasheizung – eine Übersicht Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Mit Gas heizen – immer noch sinnvoll? | © Comfreak / pixabay CC0 Obwohl Erdgas ein fossiler Brennstoff und damit langfristig endlich ist, gehört die Gasheizung noch nicht in allen Bereichen zum „alten Eisen». Derzeit ist Gas in Deutschland noch ein wichtiger Energielieferant für Heizungen. Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Ein Großteil heizt immer noch mit Gas | © avantrend / pixabay CC0 Klimawandel und Energiewende werden zunehmend bedeutender. Haben Gasheizungen heutzutage überhaupt eine Zukunft? Diese Frage lässt sich, zumindest mittelfristig, mit „Ja» beantworten. Obwohl Erdgas ein fossiler Brennstoff ist, wird uns die Gasheizung noch eine Weile begleiten.

  • In der Vergangenheit hat sich Gas als verlässlicher und günstiger Energielieferant bewiesen.
  • Und im Vergleich zu Erdöl und Kohle ist es um einiges umweltfreundlicher, da weniger Kohlenstoffdioxid bei der Verbrennung entsteht.
  • Solange der Energiebedarf noch nicht vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann, ist Gas daher aktuell noch ein unverzichtbarer Brennstoff.

Neue Gasheizung gesucht? Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Gasheizung – im Falle von Brennwerttechnik sinnvoll | © TBIT / pixabay CC0 Die Vorteile einer Gasheizung sind, neben den niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten, die Langlebigkeit und eine hohe Betriebssicherheit Darüber hinaus ist Gas als Brennstoff in den meisten Regionen gut verfügbar und verbrennt vergleichsweise sauber.

  • Allerdings bringt die Gasheizung auch einige Nachteile mit sich.
  • Ohne einen Gasanschluss geht es nicht.
  • Dieser ist aber nicht überall vorhanden und ein Anschluss ans Gasnetz kann schnell teuer werden.
  • Außerdem ist Gas ein endlicher Brennstoff.
  • Die Gaspreise sind dadurch in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und werden dies auch weiter tun.

Im Rahmen der Energiewende werden erneuerbare Energien darüber hinaus immer bedeutender. Die nicht-nachhaltige Nutzung von fossilen Energieträgern soll langfristig komplett auf eine nachhaltige Energieversorgung umgestellt werden. Im Vergleich zu Heizungen, die auf erneuerbarer Wärme basieren, oder, sind Gasheizungen deutlich nachteiliger für die Umweltbilanz.

Vorteile Nachteile
Geringe Anschaffungskosten und Betriebskosten Gasanschluss notwendig
Langlebigkeit Gas ist ein endlicher Brennstoff
Moderne Technik Steigende Gaspreise
Verlässliche Versorgung Gas ist ein fossiler Energieträger
Vergleichsweise nachteilig für die Umweltbilanz

img class=’aligncenter wp-image-189362 size-full’ src=’https://carnicasalonso.es/wp-content/uploads/2023/06/jamaehycarazhu.jpg’ alt=’Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas’ /> Die Kosten einer Gasheizung hängen von zusätzlichen Komponenten ab | © stevepb / pixabay CC0 Gasheizungen sind für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt. Lange Zeit galten sie im Vergleich zu anderen Heizungen als günstigste Variante. Allerdings ist es immer schwierig, pauschale Preisangaben zu tätigen, da die letztlichen Kosten von vielen Faktoren abhängen.

Möchte man die Kosten verschiedener Heizungen beurteilen, muss man außerdem bedenken, dass man nicht nur die reinen Anschaffungskosten, sondern auch die Montage-Kosten sowie die laufenden Kosten mit einkalkuliert. Sie möchten eine Gasheizung kaufen? Um Ihnen einen groben Überblick über die zu erwartenden Kosten zu geben, haben wir Durchschnittswerte herangezogen, an denen Sie sich orientieren können.

Für ein Einfamilienhaus in einem modernen Neubau mit einem Energiebedarf von rund 9.000 Kilowattstunden (kWh) liegen die Anschaffungskosten für ein Gas-Brennwertgerät bei circa 23.000 Euro inklusive Anschluss, und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (Förderung mit eingerechnet).

  1. Eine Gasheizung allein (ohne Solarthermie und Lüftungsanlage) ist nicht in der Lage, die Vorgaben des Gebäudeeneergiegesetzes (GEG) zu erfüllen und daher im Neubau unzulässig.
  2. In einem Altbau können Sie eine Gas-Brennwertheizung ohne Solarthermie und, hierfür bekommen Sie aber keine Förderung.
  3. Die Gas-Brennwerttherme allein würde inklusive Gasanschluss in etwa 10.000 Euro kosten.

Eine Förderung für Ihre Gasheizung im Altbau können Sie nur dann bekommen, wenn Sie eine hybride Gas-Brennwertheizung in Kombination mit erneuerbarer Wärme wählen oder sich eine sogenannte „Gas-Brennwertheizung Renewable Ready»anschaffen. Diese ist so aufgebaut, dass sie später einfach zu einer Hybridheizung umgebaut werden kann

Bauteil Kosten Altbau Kosten Neubau
Gasheizung ca.4.000 € ca.4.000 €
Brennwerttechnik + Schornstein ca.2.000 € ca.2.000 €
Optional: Warmwasserspeicher ca.1.500 € ca.1.500 €
Optional: Gasanschluss (von Straße bis Haus) ab 1.500 € ab 1.500 €
Optional: Zubehör (Rohre etc.) ca.150 € ca.150 €
Optional: Hydraulischer Abgleich ca.850 € ca.850 €
Solarthermie-Anlage nicht erforderlich ca.10.000 €
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nicht erforderlich ca.13.000 €
Installation ca.1.000 € ca.1.000 €
Gesamtkosten 7.000 – 11.000 € 21.000 € – 23.800 € (- 30% Förderung)

Neue Heizung gesucht? Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Einbau und Betrieb einer Gasheizung verursachen Kosten | © stevepb / pixabay CC0 Sollte kein Gasanschluss vorhanden sein, muss dieser zunächst von einem Fachbetrieb gelegt werden. Die Kosten hierfür liegen etwa zwischen 1.000 und 2.500 Euro, abhängig davon, ob der Anschluss nur innerhalb des Hauses verlegt werden muss oder von der Straße bis ins Haus.

  • In Altbauten können diesbezüglich aber auch schnell höhere Kosten entstehen, etwa wenn umfangreiche Umbau- und Installationsmaßnahmen nötig werden.
  • Die Heizkosten sind ein zentraler Bestandteil der laufenden Kosten.
  • Je nach aktuellem Gaspreis und Ihrem tatsächlichen Verbrauch variiert dieser Betrag.
  • Zurzeit (Stand Januar 2021) liegt der Gaspreis bei 6,67 Cent Euro pro kWh.

Für ein Einfamilienhaus (Neubau) mit 140 m² Wohnfläche und einem jährlichen Wärmebedarf von 9.000 kWh lägen Sie derzeit mit einer Gasheizung bei etwa 600 Euro Heizkosten im Jahr. Für ein Einfamilienhaus (Altbau) in einem schlechter gedämmten Zustand mit einem jährlichen Wärmebedarf von 26.000 kWh würden Sie momentan rund 1.700 Euro Heizkosten jährlich zahlen.

Heizung Wartung pro Jahr Heizkosten pro Jahr (bei einem Wärmebedarf von 9.000 kWh)
Gasheizung 300 € ca.600 €
Pelletheizung 300 € ca.500 €
Wärmepumpe 100 € ca.450 €

img class=’aligncenter wp-image-189362 size-full’ src=’https://carnicasalonso.es/wp-content/uploads/2023/06/giqaexafiwevo.jpg’ alt=’Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas’ /> Keine Förderung mehr für reine Gasheizungen | © geralt / pixabay.com CC0 Im Neubau dürfen nur noch Gasheizungen mit Brennwerttechnik eingebaut werden und dies auch nur in Verbindung mit einer Solarthermie-Anlage und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Ohne diese beiden Komponenten kann der vorgeschriebene Effizienzhaus-Standard 55 oder besser nicht erreicht werden. Dieser Standard ist aber Voraussetzung für eine Förderung aus öffentlichen Mitteln. Wenn Ihr Haus diesen Standard erfüllt, stehen Ihnen im Neubau die Förderprogramme KfW-Kredit 153 (bis zu 120.000 Euro Kredit, maximal 30.000 Euro Tilgungszuschuss) sowie die BAFA-Förderung „Heizen mit erneuerbaren Energien 2020″ (Zuschuss über 30 Prozent der Anschaffungskosten) zur Verfügung.

Diese beiden Förderprogramme sind miteinander kombinierbar. Auch in Altbauten können Sie sich Gasheizungen nur noch in Verbindung mit einer Heizung, die erneuerbare Energien nutzt, fördern lassen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Sie entscheiden sich für eine Gas-Brennwertheizung, die so konstruiert wurde, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Hybridheizung umgerüstet werden kann (Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready») oder Sie wählen gleich eine hybride Gas-Brennwertheizung in Kombination mit einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien.

Für eine Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready» erhalten Sie einen Zuschuss von 20 Prozent der Anschaffungskosten. sind es sogar 30 Prozent. Alternativ können Sie Ihren Altbau im Rahmen einer Komplettsanierung zum Effizienzhaus durch die KfW fördern lassen. Hierfür kämen die beiden Programme KfW 430 (25 bis 40 Prozent Zuschuss zu den Gesamtkosten) und KfW 151 (bis zu 120.000 Euro Kredit, 25 bis 40 Prozent Tilgungszuschuss) infrage.

Im Unterschied zu Neubauten lassen sich in Altbauten die Förderungen des BAFA und der KfW nicht verbinden, hier müssen Sie sich für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden.

Förderprogramm Bedingung Förderung
KfW-Kredit 153 Neubau, Effizienzhaus-Standard bis zu 120.000 € Kredit, maximal 30.000 € Tilgungszuschuss
BAFA-Förderung „Heizen mit erneuerbaren Energien 2020″ Neubau, Effizienzhaus-Standard Zuschuss von 30 % der Anschaffungskosten
BAFA-Förderung „Heizen mit erneuerbaren Energien 2020″ Altbau, Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready Zuschuss von 20 % der Anschaffungskosten
BAFA-Förderung „Heizen mit erneuerbaren Energien 2020″ Altbau, Gas-Brennwertkessel als Hybridheizung mit erneuerbarer Wärmeerzeugung Zuschuss von 30 % der Anschaffungskosten
KfW 430 Altbau, Komplettsanierung zum Effizienzhaus 25 bis 40 % Zuschuss zu den Gesamtkosten
KfW 151 Altbau, Komplettsanierung zum Effizienzhaus bis zu 120.000 € Kredit, 25 bis 40 % Tilgungszuschuss

Beratung für Förderung gesucht? Seit dem 01.01.2021 gilt in Deutschland die sogenannte CO2-Steuer. Dabei handelt es sich genau genommen um eine Bepreisung der Emissionen von Kohlenstoffdioxid. Benzin, Diesel, Heizöl und auch Erdgas werden dabei so besteuert, dass sich die Kosten stärker am tatsächlichen CO2-Gehalt ausrichten.

  1. Für das Jahr 2021 hat die Bundesregierung einen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne Erdgas festgelegt.
  2. Dieser wird aber bis zum Jahr 2025 sukzessive auf 55 Euro pro Tonne ansteigen.
  3. In der Praxis bedeutet das für das Jahr 2021 eine Preissteigerung von 0,5 Cent pro Kilowattstunde Erdgas.
  4. Ab 2026 werden die CO2-Preise jeweils abhängig von den jährlichen Emissionen festgelegt.

Dementsprechend werden die Heizkosten bei Nutzung einer Gasheizung oder bedeutend steigen. Langfristig ist es daher ratsam, auf regenerative Heizsysteme umzusteigen bzw. aufzurüsten.

Jahr CO2-Preis pro Tonne CO2-Preis in kWh (Erdgas) Aufpreis pro Jahr (26.000 kWh)
2021 25 € pro Tonne (steht fest) 0,005 € pro kWh 130 € pro Jahr
2022 30 € pro Tonne (steht fest) 0,006 € pro kWh 156 € pro Jahr
2023 40 € pro Tonne (steht fest) 0,008 € pro kWh 208 € pro Jahr
2024 50 € pro Tonne (steht fest) 0,010 € pro kWh 260 € pro Jahr
2025 55 € pro Tonne (steht fest) 0,011 € pro kWh 286 € pro Jahr

img class=’aligncenter wp-image-189362 size-full’ src=’https://carnicasalonso.es/wp-content/uploads/2023/06/gaezhaehebaveki.jpg’ alt=’Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas’ /> Holzheizungen sind geeignet für Gebäude mit hohem Wärmebedarf | © jackmac34 / pixabay CC0 Sollte eine Gasheizung nicht eingebaut werden können oder ist sie schlicht nicht erwünscht, stellt sich die Frage nach anderen Optionen. Im Grunde kommen hier alle Heizungen in frage,

  • Diese ist für den dauerhaften Einsatz, etwa als Ersatz für eine Zentralheizung, nicht geeignet.
  • Eine Ölheizung wäre theoretisch eine Möglichkeit, allerdings ist Öl ebenso wie Gas ein fossiler Brennstoff, der darüber hinaus teurer ist als Gas und noch schmutziger verbrennt.
  • Daneben können prinzipiell und zum Heizen genutzt werden, diese eignen sich aber eher für größere Gebäude wie z.B.

Hotels oder Bürokomplexe. Für das Eigenheim bieten sich Biomasseheizungen oder eine Wärmepumpe an. Letztere macht aber nur in einem gut gedämmten Gebäude Sinn und je nach Wärmepumpe müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Manche Wärmepumpen benötigen etwa besonders viel Platz auf dem Grundstück, teilweise gibt es auch kommunale Auflagen.

  1. Wenn die Gegebenheiten passen, ist die Wärmepumpe eine umweltfreundliche und alltagstaugliche Lösung.
  2. Wenn ein Haus mit hohem Wärmebedarf beheizt werden muss, eine Dämmung aber nicht infrage kommt, können Holzheizungen eine gute Alternative sein.
  3. Auch hier gibt es wieder unterschiedliche Modelle, die sich primär im Platz- und Arbeitsbedarf unterscheiden.

Hackschnitzel und Holzscheite nehmen relativ viel Platz ein, darüber hinaus müssen die Holzscheite aufwendig manuell nachgefüllt werden. Holzpellets hingegen sind kleiner und leichter einzufüllen. Wenn Sie also wenig Zeit und Platz haben, lohnt sich die, Wie Viele Haushalte Heizen Mit Gas Nachhaltige Heizungen sind langfristig günstiger | © 13902 / pixabay.com CC0 Eine Gasheizung im Neubau ist 2021 nur noch bedingt zu empfehlen. Zwar ist diese Heizform in Deutschland nach wie vor sehr beliebt und hat auch ihre Vorteile, mit Blick in die Zukunft aber wird sie immer unwichtiger.

  • Bereits jetzt sprechen Gesetze, Preise und Förderungen eine klare Sprache in Richtung nachhaltige Heiztechnologien.
  • Sicher werden uns Gas-Brennwertheizungen in Kombination mit regenerativen Heizungsanlagen noch eine Zeit lang begleiten.
  • Wenn Sie eine Gasheizung für Ihren Neubau planen, sollten Sie in jedem Fall bedenken, dass Sie neben der Gas-Brennwerttherme auch in eine Solarthermie-Anlage sowie in eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung investieren müssen.

Betrachtet man die Gesamtkosten, wird deutlich, dass ökologische Heizungen,, in der Gesamtheit die günstigere Wahl sind.