Wie Viele Geburtsurkunden Braucht Man?

Wie Viele Geburtsurkunden Braucht Man
Wie viele Geburtsurkunden braucht man nach Geburt? – Geburtsurkunde – Für die Ausstellung der Geburtsurkunde ist ein Gang auf das Standesamt erforderlich, es gilt eine Frist von einer Woche nach der Geburt. Sie benötigen eine Bescheinigung vom Arzt oder der Hebamme über die Geburt Ihres Kindes gültige Ausweisdokumente bei Verheirateten eine Heiratsurkunde (Stammbuch) andernfalls Geburtsurkunde der Mutter Bei bereits vor der Geburt anerkannter Vaterschaft sind außerdem das entsprechende Dokument und die Geburtsurkunde des Vaters vorzulegen.

Für wen sind die 3 Geburtsurkunden?

Die Geburt Ihres Kindes muss in dem Standesamt gemeldet (angezeigt) werden, in dessen Bezirk das Kind zur Welt gekommen ist. Dort wird die Geburt dann beurkundet und Geburtsurkunden können ausgestellt werden. Sie erhalten insgesamt 3 kostenfreie Urkunden für das Elterngeld, Kindergeld und die Krankenkasse. Für weitere Geburtsurkunden für Ihre persönlichen Unterlagen müssen Sie Gebühren zahlen.

Für was braucht man alles eine Geburtsurkunde?

Wozu wird die Geburtsurkunde benötigt? – Wie Viele Geburtsurkunden Braucht Man Die Geburtsurkunde wird u.a. benötigt, um das Kindergeld zu beantragen. Die Geburtsurkunde stellt die amtliche Bescheinigung über die Geburt Ihres Kindes dar. Aber natürlich wissen Sie auch ohne ein Stück Papier, wann und wo Ihr Kind zur Welt gekommen ist,

Reicht dann nicht die Eintragung im Geburtsregister? Warum benötigen Sie selbst ein Dokument, das die Geburt bescheinigt? Tatsächlich gibt es zahlreiche Situationen, in denen es notwendig ist, die Geburtsurkunde oder zumindest eine beglaubigte Kopie derselben vorzulegen. Dazu gehören bereits die Beantragung von Eltern- und Kindergeld und die Anmeldung Ihres Kindes bei der Krankenkasse,

Aber auch wenn Ausweisdokumente wie ein Reisepass oder der Personalausweis beantragt werden müssen, wird die Geburtsurkunde benötigt. Gleiches gilt z.B. bei der Eröffnung eines Kontos auf den Namen des Kindes, beim Abschluss einer zusätzlichen Krankenversicherung für den Nachwuchs oder wenn dieser später einmal heiraten möchte.

Wie viele Geburtsurkunden braucht man Hamburg?

Zwei Urkunden für Elterngeld und Krankenkasse. Jede weitere Urkunde im gleichen Bearbeitungsgang 6 EUR. Urkunden für Rentenzwecke und Kindergeldbeantragung sind gebührenfrei.

Wer hat das Recht auf die Original Geburtsurkunde?

© iStock/Salman Arif 22.03.2022 · Pressemitteilung Berlin. Eine Geburtsurkunde belegt die Existenz eines Menschen und ermöglicht, zahlreiche Rechte wahrzunehmen: zum Beispiel eine Staatsangehörigkeit und später einen Pass zu erhalten, zu heiraten oder einen Erbschein zu beantragen.

Nach Artikel 7 der UN-Kinderrechtskonvention ist jedes neugeborene Kind unverzüglich nach der Geburt in ein Register einzutragen. Daraus folgt das Recht auf Ausstellung einer Geburtsurkunde. In Deutschland sind dafür die Standesämter zuständig. „Eine Geburtsurkunde ist wichtig für das ganze Leben. Obwohl die UN-Kinderrechtskonvention das Recht auf eine Geburtsurkunde garantiert, erhalten viele Kinder, die in Deutschland geboren werden, keine oder erst sehr spät eine Geburtsurkunde», erklärt Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

„Die Hintergründe sind vielschichtig. Oft können Eltern ihre Identität nicht mit einem Dokument belegen – zum Beispiel, weil sie geflüchtet sind.» Das dürfe aber nicht dazu führen, dass ein Kind mehrere Monate oder gar Jahre keine Geburtsurkunde bekomme, so Kittel weiter.

Denn dies bedeute für die Eltern, dass ihnen soziale Leistungen verwehrt werden können. „Der Zugang zu medizinischen Leistungen ist erschwert, dazu gehören zum Beispiel Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen im Säuglingsalter.» Die neue Website recht-auf-geburtsurkunde.de informiert über die kinder- und menschenrechtlichen Vorgaben und bietet ein FAQ rund um die Geburtenregistrierung von Kindern, deren Eltern ihre Identität nicht nachweisen können.

Zielgruppen der Website sind in erster Linie Standesbeamt*innen und Sozialarbeitende, die mit Geflüchteten arbeiten; praxisnah werden ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, wie jedem Kind zeitnah eine Geburtsurkunde ausgestellt werden kann. Die Website entstand im Rahmen des Projekts „Papiere von Anfang an» mit finanzieller Unterstützung der CMS-Stiftung.

  • Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die Schwerpunkte der Arbeit des Deutschen Instituts für Menschenrechte im Jahr 2022.
  • Er informiert über die Aufgaben und Arbeitsweise des Instituts, gibt einen Überblick über Zahlen, Die Allgemeine Bemerkung Nr.17 des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes liegt nun in einer deutschen Arbeitsübersetzung vor.

Für alle Menschen unter 18 Jahren legt die UN-Kinderrechtskonvention besondere Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte fest.

Welche Geburtsurkunde ist für die Krankenkasse?

Wird das Original gebraucht oder reicht eine Kopie der Geburtsurkunde für die Krankenversicherung? – Wenn Sie eine Geburtsurkunde für die Krankenkasse beantragen, achten Sie darauf, welche Geburtsurkunde sie haben möchte. Bei den meisten GKV und PKV genügt in der Regel eine Kopie vom Original, oder aber eine beglaubigte Abschrift der Geburtsurkunde,

Ist eine Geburtsurkunde immer gültig?

Beschaffung von deutschen Urkunden Wenn ein Personenstandsfall (Geburt, Heirat, Begründung einer eingetragene Lebenspartnerschaft, Tod) in Deutschland stattgefunden hat, ist dieser Personenstandsfall in einem deutschen Personenstandsregister beurkundet.

  • Die Personenstandsregister werden in Deutschland in Standesämtern geführt.
  • Ein Personenstandsfall wird grundsätzlich immer im Personenstandsregister des Standesamtes beurkundet, in dessen Zuständigkeitsbereich dieser stattgefunden hat.
  • Durch kommunale Umorganisationen können Standesämter verlegt oder zusammengelegt werden.

Große Städte verfügen oft über mehrere Standesämter. Für deutsche Staatsangehörige gibt es außerdem die Möglichkeit, die Nachbeurkundung von Personenstandsfällen, die sie betreffen und im Ausland stattgefunden haben, in einem deutschen Personenstandsregister beim zuständigen Standesamt zu beantragen.

Register zu sehr lange zurückliegenden Personenstandsfällen werden ggf. bereits in Archiven aufbewahrt. Regelmäßig betrifft dies Geburtenregister 110 Jahre, Eheregister 80 Jahre und Sterberegister 30 Jahre nach der jeweiligen Eintragung. Auskünfte erteilt das zuständige Standesamt. Weitere Details zur Beantragung von deutschen Personenstandsurkunden finden Sie auf dieser Seite.

Für eine Verwendung im Ausland sind oftmals folgende deutsche Urkunden von Bedeutung:

mehrsprachige Personenstandsurkunden (auch „internationale» Urkunden genannt, etwa Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunde) auf mehrsprachigem Vordruck beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenregister (mit Randvermerken und nur auf Deutsch erhältlich) Lebenspartnerschaftsurkunden (nur auf Deutsch erhältlich)

Personenstandsurkunden werden nach folgenden Personen ausgestellt:

der Person, auf die sich der Registereintrag bezieht ( d.h. der/dem Betroffenen selbst)der Ehegattin oder dem Ehegatten bzw. der Lebenspartnerin oder dem Lebenspartnerden Vorfahren (beispielsweise den Eltern)den Abkömmlingen

Geschwister oder Halbgeschwister können unter der Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses ebenfalls Auskunft und Urkunden aus dem Geburtenregister und Sterberegister erhalten. Andere Personen erhalten Auskunft und Urkunden nur, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen können ( z.B.

Verfolgung von Rechten oder zur Abwehr von Ansprüchen).Der Wunsch nach Familienforschung begründet in der Regel kein rechtliches Interesse. Antragsbefugt sind Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Bitte beachten Sie die hier aufgeführten zusätzlichen Informationen für im Ausland geborene Deutsche bzw.

im Ausland geborene Personen, die durch Einbürgerung die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben: Für Deutsche, die im Ausland geboren sind, gilt folgende Regelung. Dies betrifft auch Personen, die im Ausland geboren sind und erst später durch Einbürgerung die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben,

Sofern die Geburt bis 2008 über eine deutsche diplomatische oder konsularische Auslandsvertretung angezeigt wurde, ist das Standesamt I in Berlin zuständig.Dies sind die Kontaktdaten des Standesamt I in Berlin: Standesamt I in BerlinSchönstedtstr.5D-13357 Berlin (Mitte) Allemagne Telefon: +49 30 90 269 0Fax: +49 30 90 269 5245Hier finden Sie das jeweilige des Standesamtes I in Berlin.

Viele deutsche Standesämter bieten die Urkundenanforderung über ein Onlineformular oder per Mail an. Alternativ können Sie aber auch das nutzen. Bitte füllen Sie das Formular mit gut leserlichen Druckbuchstaben aus und schicken es direkt an das zuständige Standesamt,

Für die Ausstellung einer Personenstandsurkunde ist das Standesamt zuständig, in dessen Zuständigkeitsbereich sich der Personenstandsfall (Geburt, Heirat, Tod, Lebenspartnerschaft) ereignet hat, Die Botschaft ist nicht zur Urkundenausstellung ermächtigt und kann das Formular somit nicht selbst bearbeiten.

Dem Antragsformular sind folgende Dokumente beizufügen:

Kopie des Ausweisdokuments der/des Bestellendengegebenenfalls Kopie eines Dokumentes, aus dem der Verwandtschaftsgrad zwischen der/dem Bestellenden und der betroffenen Person hervorgeht (Geburtsurkunde, Heiratsurkunde oder Familienbuch)gegebenenfalls Erläuterung zum berechtigten bzw. rechtlichen Interesse.

Die Bearbeitungsgebühr für die Ausstellung ist von Ihnen direkt an das zuständige Standesamt zu überweisen; das Standesamt wird Ihnen hierfür seine Bankverbindung mitteilen. Gemäß dem deutschen Personenstandsgesetz besitzen deutsche Personenstandsurkunden unabhängig vom Ausstellungsdatum immer Gültigkeit. : Beschaffung von deutschen Urkunden

Was ist eine Original Geburtsurkunde?

Die Geburtsurkunde (auch als Geburtsschein bezeichnet) ist eine amtliche Bescheinigung über die Geburt einer Person – mit Vorname, Familienname, Geschlecht, Datum und Ort der Geburt, welche aus dem Geburtsregister des Geburtsortes erstellt wird. Außerdem werden die im Zeitpunkt der Ausstellung der Urkunde rechtlich geltenden Eltern (nicht zwingend die leiblichen Eltern beispielsweise bei Adoption, siehe Abstammungsurkunde ) eingetragen.

Was passiert wenn man keine Geburtsurkunde beantragt?

Geburtsurkunde beantragen: Fristen, Vorgaben und mehr In welchem Zeitraum ihr als Eltern nach der Geburt eine Geburtsurkunde beantragen müssen, regelt das musst du innerhalb von sieben Tagen nach der Geburt das Standesamt aufsuchen und eine Geburtsurkunde für dein Kind anfordern.

  • Zuständig dafür ist das Standesamt, in dessen Einzugsbereich der Ort zählt, in welchem dein Kind geboren wurde.
  • Es ist wichtig, dass du diese Frist einhältst.
  • Bedenke, dass die Geburtsurkunde das Ausweisdokument deines Kindes darstellt.
  • Ohne Geburtsbescheinigung erhältst du weder Kinder- oder Elterngeld, noch die kostenlose Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse beziehungsweise die eigene Police in der privaten Krankenversicherung (PKV).

Falls du nicht selbst imstande bist, die Geburtsurkunde zu beantragen, kann dies auch durch jede bei der Geburt anwesende Person erfolgen. In der Praxis sind dies häufig Ärzte oder Hebammen. Frag einfach im Krankenhaus nach: Häufig bietet man dir dort einen Service an, der den eigenen Behördengang überflüssig macht.

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Wird Baby automatisch angemeldet?

Nach der Geburt müssen Sie Ihr Kind innerhalb 1 Woche beim Standesamt anmelden, das für den Geburtsort des Kindes zuständig ist. Das Standesamt stellt die Geburtsurkunde und weitere Bescheinigungen aus. Die Geburtsurkunde brauchen Sie zum Beispiel für:

Beantragung von Elterngeld Beantragung Mutterschaftsgeld Anmeldung bei der Krankenkasse

Das Standesamt erledigt die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt dann automatisch. Dies ist unter anderem für die Ausstellung eines Kinderausweises und für die Eintragung des Kindes in die Lohnsteuerkarte wichtig. Für die Anmeldung beim Standesamt benötigen Sie die Geburtsbescheinigung.

Wenn Ihr Kind in einem Krankenhaus, Geburtshaus oder einer Geburtsklinik geboren wurde, benachrichtigt die Einrichtung das zuständige Standesamt und übermittelt die Geburtsbescheinigung.Wenn Ihr Kind zu Hause geboren wurde, stellen Hebammen, Geburtshelferin oder Geburtshelfer, Ärztinnen oder Ärzte die Geburtsbescheinigung aus. Diese müssen Sie dem zuständigen Standesamt dann innerhalb 1 Woche vorlegen.

Welche weiteren Unterlagen Sie zur Anmeldung benötigen, finden auf der Website des Standesamtes in dem Ort, in dem Ihr Kind geboren wird.

Wer stellt in Deutschland Geburtsurkunden aus?

Beschaffung einer Geburtsurkunde von in Deutschland geborenen Personen Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Geburtsurkunden werden in Deutschland ausschließlich von dem Standesamt des Ortes ausgestellt, an dem eine Person geboren ist,

Zur Beschaffung einer Geburtsurkunde aus Deutschland müssen Sie sich deshalb an das für Ihren Geburtsort zuständige Standesamt wenden. Register für eingemeindete Ortsteile werden in der Regel vom Standesamt der übergeordneten Gemeinde aufbewahrt. Die Anschrift des zuständigen Standesamtes können Sie finden, indem sie im Internet mit folgenden Suchbegriffen arbeiten: Standesamt + Ihr Geburtsort.

Viele Standesämter nehmen mittlerweile Nachbestellungen von Geburtsurkunden per E-Mail entgegen. Wir empfehlen Ihnen, eine „Internationale Geburtsurkunde» zu beantragen. Diese Urkunde ist eine mehrsprachige Fassung der deutschen Geburtsurkunde und wird erfahrungsgemäß von vielen namibischen Stellen ohne zusätzliche Übersetzung akzeptiert.

Als Standard-Anfrage für eine internationale Geburtsurkunde können Sie z.B. diesen Text verwenden: „Ich bitte um Ausstellung einer internationalen Geburtsurkunde für, (Vorname(n)/Nachname), geboren am, (Geburtsdatum) in, (Geburtsort). Eltern:, (Name des Vaters), geboren am, in, und, (Geburtsname der Mutter) geboren am,

in,,» Bitte schreiben Sie Ihren Geburtsmonat in Buchstaben aus, damit es nicht zu Missverständnissen kommt, zum Beispiel 10. Dezember 1956. Geben Sie bei Ihrer Anfrage bitte eine Post-Adresse an, da Geburtsurkunden nicht per E-Mail versandt werden können.

Wie teuer ist eine Geburtsurkunde in Hamburg?

Die Gebühr für die erste Geburtsurkunde beträgt 14,50 €, für jede weitere 6,00 €, z.B.20,50 € für zwei Geburtsurkunden, 26,50 € für drei Geburtsurkunden.

Wie viele Ausfertigungen der Geburtsurkunde?

Wie viele Geburtsurkunden braucht man nach Geburt? – Geburtsurkunde – Für die Ausstellung der Geburtsurkunde ist ein Gang auf das Standesamt erforderlich, es gilt eine Frist von einer Woche nach der Geburt. Sie benötigen eine Bescheinigung vom Arzt oder der Hebamme über die Geburt Ihres Kindes gültige Ausweisdokumente bei Verheirateten eine Heiratsurkunde (Stammbuch) andernfalls Geburtsurkunde der Mutter Bei bereits vor der Geburt anerkannter Vaterschaft sind außerdem das entsprechende Dokument und die Geburtsurkunde des Vaters vorzulegen.

Kann man ohne Geburtsurkunde leben?

Neue Internetseite zum «Recht auf Geburtsurkunde» Noch immer gibt es Berichte darüber, dass neugeborene Kinder von Geflüchteten keine Geburtsurkunde erhalten, wenn die Eltern ihre Identität nicht mit Dokumenten belegen können. Das Deutsche Institut für Menschenrechte informiert mit der neuen Webseite www.recht-auf-geburtsurkunde.de über dieses Thema.

  • Nach Art.7 der UN-Kinderrechtskonvention sind Neugeborene unverzüglich nach der Geburt in ein Register einzutragen.
  • Darin ist zugleich auch das Recht auf die Ausstellung einer Geburtsurkunde eingeschlossen, da die bloße Eintragung in ein staatliches Register den Kindern und ihren Familien noch keine Rechte vermittelt (nähere Erläuterungen in der, September 2021).

Ohne die Geburtsurkunde drohen insbesondere Nachteile bei der Inanspruchnahme von Sozialleistungen sowie bei der medizinischen Versorgung. Im weiteren Verlauf des Lebens kann die Geburtsurkunde auch beim Zugang zu weiteren Rechten entscheidend sein, wie etwa bei der Einschulung oder beim Antrag auf einen Reisepass.

  • Und selbst im Alltagsleben, beispielsweise bei der Anmeldung zu einem Fußballverein, kann das Fehlen einer Geburtsurkunde zu erheblichen Problemen führen.
  • Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat die Praxis deutscher Behörden, die Ausstellung von Geburtsurkunden bei einer angeblich ungeklärten Identität der Eltern zu verweigern oder zu verzögern, wiederholt gerügt.

Abhilfe sollte eine Neuregelung schaffen, die es ermöglicht, bei ungeklärter Identität statt einer Geburtsurkunde «beglaubigte Registerauszüge» auszustellen. In der Praxis kommt es aber offenbar weiterhin auch bei der Ausstellung dieser Ersatz-Urkunde zu erheblichen Verzögerungen.

Zudem sind Behörden offenbar nicht immer darüber informiert, dass die beglaubigten Registerauszüge dieselbe Rechtswirkung haben sollen wie Geburtsurkunden. Die Monitoring‑Stelle UN-Kinderrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte hat eine neue Webseite zu diesem Thema veröffentlicht, die über die maßgeblichen Rechtsgrundlagen und über weiterführende Arbeitshilfen informiert.

Die Seite veranschaulicht, in welchen Situationen die Geburtsurkunde wichtig ist, daneben wird in zahlreichen «FAQs» auf wiederkehrende Konstellationen im Zusammenhang mit der Geburtenregistrierung eingegangen. Die Website richtet sich laut der Monitoring-Stelle primär an Standesbeamt*innen, an Sozialarbeitende sowie an die Anwaltschaft.

Was brauche ich um eine neue Geburtsurkunde zu beantragen?

Sie müssen Ihren Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Die Gebühr zahlen Sie direkt bei der Beantragung im Standesamt. Außer Ihnen selbst darf auch eine Person Ihres Vertrauens die Urkunde für Sie bestellen und abholen.

Was braucht die Krankenkasse nach der Geburt?

Krankenversicherung – Wo? Bei der Krankenkasse eines Elternteils Wann? Schnellstmöglich nach der Geburt Benötigte Unterlagen:

Zunächst Krankenkasse telefonisch informieren, diese schickt dann ein Formular und benötigt die Geburtsurkunde als NachweisFür das Kind erhalten die Eltern nach ca. zwei Wochen eine eigene VersicherungskarteAntrag auf Familienversicherung (erhält man von der Krankenkasse)

Für was braucht der Arbeitgeber die Geburtsurkunde der Kinder?

Muss ich meinem Arbeitgeber eine Geburtsurkunde meines Kindes geben? – Tipp: Mehrere Exemplare ausstellen lassen Da Sie ohnehin nach der Geburt für die Krankenversicherung eine Geburtsurkunde für die Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft benötigen, um Mutterschaftsgeld zu erhalten, lassen Sie sich am besten gleich ein paar Exemplare ausstellen, die sie für die kommenden behördlichen Erledigungen gut brauchen können.

Völlig anders sieht es aus, wenn es um die Themen Mutterschaft und Mutterschutz geht. Rechtlicht gesehen steht jedem Elternteil die Möglichkeit zu, in Elternzeit zu gehen. Wer in Mutterschutz gehen möchte, muss so früh wie nur möglich mit dem Arbeitgeber über Elternzeit reden. Ein idealer Zeitraum entspricht etwa sieben Wochen vor Beginn der Mutterschaft.

Wenn ein Arbeitgeber die Elternzeit bewilligt, erklärt man sich einverstanden damit, dass man auch eine Geburtsurkunde für Elternzeit vorlegt. Dies ist in der Regel dann die Geburtsurkunde des Kindes. Von hoher Wichtigkeit ist sie deshalb, weil man damit die Elterneigenschaft nachweisen kann.

Die Frage ist meist, bis wann die Abgabe genügt und ob dies direkt nach Entbindung geschehen muss. Für gewöhnlich wird nach der Geburt das Kind zunächst ins Geburtenregister eingetragen, Erst danach ist die Ausstellung der Geburtsurkunde möglich. Zwar befindet sich dann der betreffende Elternteil bereits in Elternzeit, doch sollte man sich so rasch wie möglich darum kümmern, dass man die Geburtsurkunde des Kindes dem Arbeitgeber vorlegen kann.

Es kann auch vorkommen, dass es bereits im Arbeitsvertrag geregelt ist, wie mit einer solchen Situation umzugehen ist, es ist jedoch nicht die Regel. Bildnachweise: © baranq – stock.adobe.com : Geburtsurkunde an den Arbeitgeber schicken: Was der Chef verlangen darf und wie Sie alles online erledigen

Kann man zwei Geburtsurkunden haben?

Anzeige der Geburt eines deutschen StaatsangehörigenAnforderung einer deutschen Geburtsurkunde Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Artikel Stand: November 2021 Wenn Ihr Kind mit deutscher Staatsangehörigkeit im Ausland geboren wurde (durch Abstammung von einem deutschen Staatsangehörigen), dann haben Sie die Möglichkeit, diese Geburt in Deutschland registrieren zu lassen und für Ihr im Ausland geborenes Kind eine deutsche Geburtsurkunde zu beantragen.Wie dies funktioniert und welche Vorteile dies bringt, soll Ihnen dieses Merkblatt erläutern.I.

GRUNDSÄTZLICH 1. Muss ich die Geburt meines Kindes bei einer deutschen Behörde anzeigen, wenn es deutscher Staatsangehöriger ist? Bin ich verpflichtet, eine deutsche Geburtsurkunde für mein Kind ausstellen zu lassen? Grundsätzlich nicht, denn anders als wenn die Geburt in Deutschland erfolgt wäre, besteht bei Auslandsgeburten keine Anzeigepflicht in Deutschland.Die Geburtsanzeige ist jedoch empfehlenswert und unter Umständen entscheidend für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit.

Ein im Ausland geborenes Kind, dessen deutsche Eltern nach dem 31.12.1999 im Ausland geboren wurden und ihren gewöhnlichen Aufenthalt zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes im Ausland haben, erwirbt nicht automatisch kraft Gesetzes die deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt, es sei denn, es würde sonst staatenlos.

  • Vermieden werden kann dies durch rechtzeitige Nachbeurkundung der Geburt in Deutschland.Eine Pflicht, bei der Anzeige eine deutsche Geburtsurkunde zu bestellen, besteht nicht.
  • Eine übersetzte lettische Geburtsurkunde mit Apostille (siehe dazu das gesonderte Merkblatt) reicht im Regelfall auch in Deutschland aus.Wenn Sie sich für eine Geburtsanzeige, aber gegen die Bestellung einer Geburtsurkunde entscheiden, sollten Sie wissen, dass deutsche Geburtsurkunden auch jederzeit nachträglich beantragt werden können, wenn die Geburt in Deutschland einmal registriert ist.2.
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Warum sollte ich eine Geburtsanzeige in Deutschland machen und welchen Vorteil bringt mir/meinem Kind eine deutsche Geburtsurkunde? a) Namensführung: Oft entspricht die Namensschreibweise in einer lettischen Geburtsurkunde nicht dem Wunsch der Eltern (aus Charlotte wird z.B.

Šarlote, aus Paul wird Pauls). In einer zusätzlichen deutschen Geburtsurkunde kann dies korrigiert werden. Bei der Geburtsanzeige wird durch eine Erklärung beider Eltern zum gewünschten Namen des Kindes die Namensführung nach deutschem Recht geprüft und festgestellt. Auch wenn die Eltern unterschiedliche Nachnamen haben, wird auf diesem Weg für den deutschen Rechtsbereich festgelegt werden, welchen Nachnamen das Kind führen soll.

b) Abstammung: Teilweise unterscheidet sich das Abstammungsrecht im Ausland von den deutschen Regelungen: Wer in Lettland als Vater eingetragen ist, muss zum Beispiel nicht zwingend auch nach deutschem Gesetz als Vater gelten. Eine Geburtsanzeige schafft Klarheit und eine deutsche Geburtsurkunde dient Ihnen und Ihrem Kind als Nachweis der Abstammung.

  1. C) deutsche Staatsangehörigkeit: Ein im Ausland geborenes Kind, dessen deutsche Eltern nach dem 31.12.1999 im Ausland geboren wurden und ihren gewöhnlichen Aufenthalt zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes im Ausland haben, erwirbt nicht automatisch kraft Gesetzes die deutsche Staatsangehörigkeit.
  2. Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit tritt in dieser Fallkonstellation nur ein, wenn das Kind ansonsten staatenlos werden würde oder wenn innerhalb eines Jahres ein Antrag auf Beurkundung der Geburt in einem deutschenGeburtenregister gestellt wird.

Diese Frist wird auch gewahrt, wenn der Antrag innerhalb dieser Frist bei der Deutschen Botschaft eingereicht wird. II. VORGEHENSWEISE 1. Wer kann die Geburt meines Kindes anzeigen? a) der Vater oder die Mutter des Kindes, wenn er/sie Mitinhaber/in der elterlichen Sorge istb) das Kind, um dessen Geburt es sich handeltc) der Ehegatte oder die Kinder des Kindes, um dessen Geburt es sich handelt 2.

Wo ist die Geburt meines Kindes anzuzeigen? Wenn einer der Elternteile in Deutschland wohnhaft ist oder seinen ständigen Aufenthalt dort hat, zeigen Sie die Geburt Ihres Kindes bei dem Standesamt des deutschen Wohnortes / Aufenthaltsortes an, falls aktuell kein Elternteil in Deutschland gemeldet ist, ist das Standesamt des letzten deutschen Wohnortes/ Aufenthaltsortes zuständig.Waren beide Eltern noch nie in Deutschland gemeldet/ wohnhaft, wird die Geburt beim Standesamt I in Berlin registriert.

Die Anzeige kann mündlich bei persönlicher Vorsprache oder schriftlich erfolgen.Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Geburtsanzeige persönlich in Deutschland aufzugeben, können Sie sich an die deutsche Botschaft wenden, die Ihre schriftliche Anzeige aufnimmt und weiterleitet.

  • Auch für eine Beratung steht Ihnen die Botschaft zur Verfügung, beispielsweise wenn Sie vor der Abreise nach Deutschland sichergehen wollen, dass Sie alle nötigen Papiere zur dortigen Anzeige der Geburt vorbereitet haben.3.
  • Woher erhalte ich die deutsche Geburtsurkunde für mein Kind? Direkt mit der Geburtsanzeige können auch eine oder mehrere Geburtsurkunden beantragt werden.

Nachdem die Geburt registriert ist, werden diese von dem zuständigen Standesamt ausgestellt und Ihnen ausgehändigt.Wenn Sie Ihre Geburtsanzeige über die Botschaft eingereicht haben, werden die beantragten Urkunden an die Botschaft gesandt, und Sie erhalten von hier Nachricht.4.

Welche Fristen muss ich beachten? Eine Frist zur Anzeige der Geburt Ihres Kindes existiert nicht. Eine Nachbeurkundung kann sogar noch erfolgen, wenn das Kind bereits volljährig ist. Bitte beachten Sie aber Pkt.2 c) hinsichtlich des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit – hier ist die Frist von einem Jahr zu beachten.5.

Welche Unterlagen muss ich bei Anzeige der Geburt meines Kindes im Regelfalleinreichen?

Formular „Geburtsanzeige» (liegt in der Botschaft für Sie bereit und ist bei Ihrem Standesamt erhältlich)Nachweis über die Geburt des Kindes (in Lettland die lettische Geburtsurkunde des Kindes, die Sie vom Standesamt des lettischen Geburtsortes erhalten.) Bitte beantragen Sie dort unbedingt die internationale Geburtsurkunde mit Übersetzung, da in der Urkunde der Nachname des Kindes ebenfalls in der Originalfassung wiedergegeben wird und nicht nur in der gesetzlich vorgeschriebenen lettisierten Form.)Geburtsurkunden der Eltern des NeugeborenenReisepässe/Personalausweise beider ElternGegebenenfalls einen Nachweis über die Eheschließung der Eltern des Kindes (Heiratsurkunde oder Auszug aus dem Familienbuch)Bei Eltern, die bei Geburt unverheiratet waren: einen Nachweis über die Anerkennung der Vaterschaft (in Lettland können Sie beim Standesamt eine Bescheinigung erhalten, dass der Vater in der Geburtsurkunde entsprechend seines eigenen Willens eingetragen wurde, in Deutschland erhalten Sie bei Anerkennung der Vaterschaft eine Urkunde.)Bei zwischenzeitlicher Scheidung oder anderweitiger Auflösung der Ehe der Eltern: einen Nachweis über die Auflösung ( z.B. Scheidungsurteil, bei Scheidung im Ausland mit Anerkennungsvermerk der zuständigen deutschen Landesjustizverwaltung, Sterbeurkunde eines der Ehegatten)Weitere Urkunden können in Sonderfällen nötig werden – eine ausführliche Beratung erhalten Sie in der Botschaft.

!!!Achtung: Form der einzureichenden Unterlagen!!!

Sämtliche deutsche Urkunden benötigt das zuständige Standesamt in beglaubigter Kopie. Lettische Urkunden werden grundsätzlich nur mit Apostille (siehe entsprechendes Merkblatt) und Übersetzung durch einen vereidigten Übersetzer akzeptiert. Sie erhalten die Originalurkunden noch bei der Anmeldung zurück. Es werden nur beglaubigte Kopien von dem zuständigen Standesamt benötigt.

Beglaubigte Kopien können Sie bei einem lettischen Notar oder in der Botschaft anfertigen lassen. Bitte führen Sie bereits einfache Kopien mit, wenn Sie die Beglaubigung durch die Botschaft durchführen lassen möchten.

Von Ihren Pässen werden beglaubigte Kopien der Datenseite benötigt. Diese können Sie in der Botschaft beglaubigen lassen. Bitte führen Sie bereits einfache Kopien mit.Wenn Sie Urku nden aus einem anderen Staat als Lettland einreichen, erkundigen Sie sich bitte im Vorfeld, welche Voraussetzungen für diese Urkunden bestehen, damit diese im deutschen Rechtsverkehr anerkannt werden (z.B. Legalisation, Apostille). Die deutsche Botschaft in dem Land, aus dem die Urkunden stammen, kann Ihnen dazu weiterführende Auskünfte geben.Wenn Sie eine Namenserklärung mit dem Antrag einreichen (also z.B. eine bestimmte Schreibweise des Namens Ihres Kindes festlegen möchten oder sich bei unterschiedlichen Nachnamen der Eltern für einen Nachnamen für das Kind entscheiden müssen), müssen auf dem Antrag die Unterschriften beider Eltern beglaubigt werden. Die Beglaubigung Ihrer Unterschriften erfolgt in der Botschaft und erfordert die persönliche Vorsprache beider Eltern.

6. Wie hoch sind die Gebühren für Geburtsanzeigen und damit verbundene Formalitäten? Die Gebühren für Geburtsanzeigen und die Ausstellung von Geburtsurkunden richten sich nach jeweiligem Landesrecht, abhängig vom Bundesland, in dem das zuständige Standesamt seinen Sitz hat.

Für die Beglaubigung von Fotokopien: 29,-€ für jedes Dokument mit einer Länge von bis zu zehn Seiten.Für die Beglaubigung von Unterschriften (im Zusammenhang mit der Namenserklärung) 80,-€ (insgesamt für die Unterschriften beider Eltern)

Die Botschaft nimmt Gebühren bar oder per Kreditkartenzahlung (Visa, Mastercard) an. Haftungsausschluss Alle Angaben beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen der Botschaft zum Zeitpunkt der Abfassung des Artikels. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. : Anzeige der Geburt eines deutschen StaatsangehörigenAnforderung einer deutschen Geburtsurkunde

Wer sollte die Geburtsurkunde aufbewahren?

Diese Unterlagen müssen Sie aufbewahren Erstellt: 27.03.2019 Aktualisiert: 27.03.2019, 04:36 Uhr Wie Viele Geburtsurkunden Braucht Man Rechnungen, Verträge, Kontoauszüge oder Urkunden: Was davon kann weg und was sollte man besser aufheben? Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose Alte Rechnungen, Belege und Verträge schlummern in vielen Aktenordnern. Die wenigsten Unterlagen müssen Verbraucher über Jahre aufbewahren.

Welche Dokumente sie wann getrost entsorgen können. Mainz (dpa/tmn) – In vielen Arbeitszimmern stapeln sich die Ordner mit Verträgen und Rechnungen. Manche trauen sich kaum, alte Unterlagen zu entsorgen. «Stattdessen fehlen aber manchmal wichtige Urkunden», erklärt Julia Gerhards von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

– Bank: Verbraucher können mit Kontoauszügen nachweisen, dass sie Rechnungen bezahlt haben. Sie sollten diese unbedingt eine Weile aufheben. Eine einheitliche Frist dazu gibt es nicht. «Grobe Orientierung bietet die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren, die für einen großen Teil von Ansprüchen aus Alltagsgeschäften gilt», erklärt Sylvie Ernoult vom Bundesverband Deutscher Banken.

  • Diese beginnt am Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
  • Frisch vermählte Paare sollten allerdings den Kontoauszug von dem Monat ihrer Eheschließung noch länger aufheben, rät Renate Daum von der Zeitschrift Finanztest.
  • «Bei einer Scheidung muss in der Regel das Vermögen jedes Partners zum Zeitpunkt der Heirat festgestellt werden.

Wer seinen Kontostand nachweisen kann, hat es leichter.» – Steuer: Einen Monat haben Steuerpflichtige Zeit, um gegen ihren Steuerbescheid Widerspruch einzulegen. Danach ist der Bescheid gültig. «Belege und Unterlagen können Verbraucher nach Bestandskraft des Bescheides theoretisch aussortieren.

Hier gibt es aber eine wichtige Ausnahme: Spendenbescheinigungen müssen ein Jahr lang aufbewahrt werden», erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Den Bescheid sollten Steuerzahler unbedingt langfristig aufbewahren. Das Finanzamt kann ihn unter Umständen noch zehn Jahre prüfen. – Versicherung: Solange der Vertrag besteht, sollte man den Versicherungsschein sowie alle Schreiben des Versicherers aufbewahren.

Den Schein benötigen Kunden oft um Leistungen zu beantragen – etwa bei der Lebensversicherung, erklärt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. – Rechnungen: Kassenbons können als Nachweis für die gesetzliche Gewährleistung dienen.

Zudem benötigen Verbraucher die Quittungen, wenn sie der Hausratversicherung einen Schaden melden wollen. Es lohnt sich, zumindest Bons teurer Anschaffungen aufzuheben. «Die Belege sind manchmal auf Thermopapier gedruckt, das nach einiger Zeit verblasst», erklärt Daum. Dann sollten Verbraucher sie kopieren.

– Wohnen: Mieter können den Vertrag der alten Wohnung getrost entsorgen. Gerhards ergänzt: «Auch Protokolle der Wohnungsübernahme und Nebenkostenrechnungen können weg, sobald der Vermieter alle Abrechnungen fertig und die Kaution zurückgezahlt hat.» – Beruf: Alte Arbeitsverträge können in der Regel weg – es sei den nur dort steht der Nachweis, dass man eine betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen hat.

«Der Ausbildungsvertrag kann aber im Zweifel sinnvoll sein, um später beim Rentenantrag die Höhe des Bruttolohns nachzuweisen», erklärt Daum. Sehr wichtig sind Meldebescheinigungen zur Sozialversicherung. Die braucht ein Arbeitnehmer etwa, um sein Rentenkonto zu klären – also wie lange er in die Rentenversicherung eingezahlt hat.

Davon hängt die Höhe der Rente ab. – Urkunden: Ein Testament, ein Erbschein oder eine Vollmacht gehören zu den Dokumenten, die unbedingt im Original vorliegen müssen. Ein Testament in Kopie wäre nicht gültig. «Dann würde die gesetzliche Erbfolge greifen», warnt Daum.

  1. Heiratsurkunden und Geburtsurkunden sollten auch im wichtigen Ordner landen.
  2. Vorsorglich auch die verstorbener Eltern, rät Gerhards.
  3. Die Unterlagen kann man aber beim Standesamt erneut besorgen.
  4. Dennoch sollte man von wichtigen Dokumenten eine Kopie machen und sie an einem anderen Ort aufheben.
  5. Ommen die Originale weg, können Betroffene sie so zumindest leichter wiederbeschaffen.
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: Diese Unterlagen müssen Sie aufbewahren

Was ist der Unterschied zwischen Geburtsurkunde und Geburtsschein?

Was ist der Unterschied zwischen Geburtsurkunde und Geburtsschein? – Die Geburtsurkunde (auch als Geburtsschein bezeichnet) ist eine amtliche Bescheinigung über die Geburt einer Person – mit Vorname, Familienname, Geschlecht, Datum und Ort der Geburt, welche aus dem Geburtsregister des Geburtsortes erstellt wird.

Für wen ist die Geburtsurkunde Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft?

Wie beantrage ich Mutterschaftsgeld? – Das Mutterschaftsgeld kommt nicht automatisch! Nur wer einen schriftlichen Antrag stellt, erhält auch sein Geld. Es kann frühestens sieben Wochen vor der Entbindung gestellt werden. Warum so spät? Weil ein Arzt oder eine Hebamme erst dann ein Zeugnis über den voraussichtlichen Tag der Entbindung ausstellen kann.

  • Diese Bescheinigung ist der wichtigste Bestandteil vom Antrag auf Mutterschaftsgeld.
  • Als Schwangere bekommst du das Zeugnis kostenfrei mit jeweils einer Ausführung für deine gesetzliche Krankenkasse und einer für den Arbeitgeber.
  • Diese Bescheinigung muss zusammen mit deinen persönlichen Daten inkl.
  • Bankverbindung und Unterschrift zu deiner Kasse geschickt werden.

Sobald die Dokumente eingegangen sind, wird der Antrag bearbeitet. Die Kasse setzt sich dann mit dem Arbeitgeber in Verbindung. Nach der Geburt bekommst du beim Standesamt eine Geburtsurkunde mit dem Vermerk „Gilt nur für die Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft» oder eine entsprechende Geburtsbescheinigung.

Welcher Vater steht in der Geburtsurkunde?

Kann man die Vaterschaft gerichtlich feststellen lassen? – Wenn ein Vater die Vaterschaft nicht anerkennen möchte oder die Mutter der Vaterschaftsanerkennung nicht zustimmt, kann man bei Gericht die Feststellung der Vaterschaft beantragen. Die Feststellung der Vaterschaft ist bedeutsam für Ihr Kind, denn es hat ein Recht auf die Kenntnis der eigenen Abstammung.

  1. Aber auch zum Beispiel für die Klärung von Unterhaltsfragen ist eine Vaterschaftsanerkennung wichtig.
  2. Der rechtliche Vater wird in die Geburtsurkunde eingetragen.
  3. Die gerichtliche Feststellung der Vaterschaft führt aber nicht dazu, dass dem Vater auch das Sorgerecht zusteht.
  4. Ihr Jugendamt berät Sie hierzu.

Wenn Sie im Konfliktfall Unterstützung brauchen bei der Feststellung der Vaterschaft oder der Klärung von Unterhaltszahlungen, können Sie beim Jugendamt eine Beistandschaft beantragen.

Wem muss ich die Geburt meines Kindes melden?

Nach der Geburt müssen Sie Ihr Kind innerhalb 1 Woche beim Standesamt anmelden, das für den Geburtsort des Kindes zuständig ist. Das Standesamt stellt die Geburtsurkunde und weitere Bescheinigungen aus. Die Geburtsurkunde brauchen Sie zum Beispiel für:

Beantragung von Elterngeld Beantragung Mutterschaftsgeld Anmeldung bei der Krankenkasse

Das Standesamt erledigt die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt dann automatisch. Dies ist unter anderem für die Ausstellung eines Kinderausweises und für die Eintragung des Kindes in die Lohnsteuerkarte wichtig. Für die Anmeldung beim Standesamt benötigen Sie die Geburtsbescheinigung.

Wenn Ihr Kind in einem Krankenhaus, Geburtshaus oder einer Geburtsklinik geboren wurde, benachrichtigt die Einrichtung das zuständige Standesamt und übermittelt die Geburtsbescheinigung.Wenn Ihr Kind zu Hause geboren wurde, stellen Hebammen, Geburtshelferin oder Geburtshelfer, Ärztinnen oder Ärzte die Geburtsbescheinigung aus. Diese müssen Sie dem zuständigen Standesamt dann innerhalb 1 Woche vorlegen.

Welche weiteren Unterlagen Sie zur Anmeldung benötigen, finden auf der Website des Standesamtes in dem Ort, in dem Ihr Kind geboren wird.

Hat der Vater ein Recht auf die Geburtsurkunde?

Erhält leiblicher Vater Geburtsurkunde ohne Zustimmung der Mutter ?

  • Frage: Hallo Benötigt ein nicht sorgeberechtigter Vater die Zustimmung der Mutter des Kindes, um sich eine Geburtsurkunde seines Kindes ausstellen zu lassen ?
  • Danke.

von Sternenschnuppe am 27.08.2015, 12:33 Uhr

  1. Antwort auf:
  2. Erhält leiblicher Vater Geburtsurkunde ohne Zustimmung der Mutter ?
  3. Hallo, ehrliche Antwort: ich weiß es nicht. Liebe Grüße
  4. NB

von Nicola Bader, Rechtsanwältin am 31.08.2015 Antwort auf: Erhält leiblicher Vater Geburtsurkunde ohne Zustimmung der Mutter ? Ja! So war es zumindest bei uns! Das Standesamt hat die Herausgabe der Geburtsurkunde an den nicht sorgeberechtigten Vater verweigert.

  1. Das geht nur mit Zustimmung der Mutter.
  2. Lg von Colien07022004 am 27.08.2015 Antwort auf: Erhält leiblicher Vater Geburtsurkunde ohne Zustimmung der Mutter ? Ist wegen einem Freund.
  3. Er hat einen neuen Job und soll nachweisen dass er ein Kind hat.
  4. Das hätte Vorteile für ihn.
  5. Seine Ex verweigert aber ihm eine Kopie zu machen.

von Sternenschnuppe am 27.08.2015 Antwort auf: Erhält leiblicher Vater Geburtsurkunde ohne Zustimmung der Mutter ? Hallo, bei uns war es nicht so. Der nicht-sorgeberchtigte Vater hat einen Geburtsurkunde bekommen. Wobei hier in dem fall wohl eine «Lebendscheinigung» auch ausreicht? Die sollte er auch bekommen können ohne Mutter.

Gruss Désirée von desireekk am 28.08.2015 Ähnliche Fragen an Rechtsanwältin Nicola Bader, Recht, Familienrecht Hallo, wie sieht das dem aus wenn mein partner meine Tochter adoptieren würde wenn wir heiraten? Der leibliche Vater kümmert sich nicht und hat auch keine Interesse, bekommen auch Unterhaltsvorschuss.

Aber ich habe zweifel das der Vater es nicht zustimmen würde. Kann man, von Jessica_ku 16.06.2015 Stichwort: leiblicher Vater Liebe Frau Bader, ich mache mir viele Gedanken um folgendes Problem: Ich erwarte in ca 4 wochen mein Kind. Lebe mit Vater zusammen.

  1. Vaterschaft ist beim Jugendamt anerkannt.
  2. Sorgerecht wurde beim Jugendamt geteilt.
  3. Wir sind nicht verheiratet.
  4. Er wird Monat 1 und 7,
  5. Von maja905 12.08.2015 Stichwort: ohne Vater Hallo, ich habe einen Sohn (3Jahre) der damals bei der Geburt den Nachnamen des Erzeuger bekommen hat, was nicht freiwillig war.Wir haben uns während der Taufe getrennt aufgrund der Tag mit dem Krankenhaus endete für mich und ein Familienmitglied.

Seitdem hat er uns, von Senamojo 08.01.2015 Stichwort: ohne Vater Hallo Frau Bader, vielen Dank für die Antwort auf meine letzte Frage. Es ging darum, dass der Erzeuger des Kindes meiner Bekannten in der Wochenbettstation ein und aus ging, aber die Vaterschaft bisher nicht anerkannt hat.

Auf der Geburtsanzeige hatte sie seinen Namen noch, von twilight 22.12.2014 Stichwort: ohne Vater Hallo.ich bin seit 2 Jahren verheiratet und habe einen Sohn in die ehe mitgebracht, der leibliche Vater und ich haben gemeinsames Sorgerecht, ist es möglich das mein Sohn unseren Familien namen ohne Einwilligung des leiblichen Vaters bekommen kann (mein Sohn hat meinen,

von mami0814 17.09.2014 Stichwort: ohne Vater Die Frau eines Arbeitskollegen ist schwanger. Allerdings nicht von ihm. Es war ein ONS, sie kennt den Mann nicht. Sie sind verheiratet und er will der Ehe eventuell noch eine Chance geben. Gibt es eine Möglichkeit wie er nicht zum rechtlichen Vater wird ohne Scheidung,

von Sternenschnuppe 18.07.2013 Stichwort: ohne Vater Mutter und Vater haben gemeinsames Sorgerecht. Die Mutter möchte das Kind (3 Jahre) taufen lassen. Der Vater ist eigentlich auch dafür, macht seine letztendliche Zustimmung aber davon abhängig, dass die Mutter einer Umgangsregelung mit Übernachtung (derzeit ohne Übernachtung),

Nachwuchs finanziell planen: Elterngeld, Steuerklasse, Anträge

von rapunzel0610 30.04.2013 Stichwort: ohne Vater Hallo, mein Mann hat ein uneheliches Kind und die Mutter hat das alleinige Sorgerecht, Aber mein Mann möchte das der Freund/Mann von der Mutter das Kind adoptiert, weil immer Ärger ist mit der Mutter und da hat er keine Lust mehr drauf mit der ist einfach nicht zu reden,

von lucy4712 26.04.2013 Stichwort: ohne Vater Hallo, Ich möchte ein Sparbuch für mein Sohn(3 jahre alt) aufmachen. Sorgerecht haben wir beide und der Bank benötigt auch ein Unterschrift von den Vater. Das Problem ist dass, das ich gar keine Kontakt mit ihm habe! Auch wenn dann wollte ich es trotzdem nicht dass er von,

von an.vas 23.03.2013 Stichwort: ohne Vater Sehr geehrte Frau Bader, der Kindesvater und ich waren nicht verheiratet, sind getrennt und ich habe das alleinige Sorgerecht. Leider haben wir immer wieder das Problem, dass der KV jedes Mal selber entscheidet, wann er zu seinem Kind kommt, was er mit ihm unternimmt und vor,