Wie Viele Abiturienten 2022?

Wie Viele Abiturienten 2022
Pressemitteilung Nr.074 vom 27. Februar 2023 – WIESBADEN – Im Jahr 2022 haben rund 385 000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das nach vorläufigen Ergebnissen 2,1 % weniger Studienberechtigte als im Vorjahr (-8 300).

Die Abnahme der Studienberechtigten ist zum Teil demografisch bedingt: Zum 31.12.2021 sank die Zahl der Personen in der relevanten Altersgruppe (17-19 Jahre) um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr. In den ostdeutschen Bundesländern (mit Berlin) ist die Zahl der Studienberechtigten 2022 gegenüber 2021 um 1,4 % zurückgegangen, in Westdeutschland betrug der Rückgang 2,2 %.

Lediglich in Sachsen (+1,5 %) und Baden-Württemberg (+1,2 %) gab es einen Anstieg der Studienberechtigten gegenüber dem Vorjahr. Die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erwarben vier Fünftel (80,0 %) der Studienberechtigten. Ein Fünftel der Studienberechtigten (20,0 %) erlangte die Fachhochschulreife.

  • Zwei Drittel (67,2 %) der Studienberechtigten erwarben ihre Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulreife an einer allgemeinbildenden Schule, ein Drittel (32,8 %) an einer beruflichen Schule.
  • Der Frauenanteil an den Studienberechtigten ist 2022 mit 54,3 % erneut leicht angestiegen; 2021 waren es noch 54,1 %.

Dabei war bei den Studienberechtigten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife der Frauenanteil mit 55,5 % höher, während bei der Fachhochschulreife der Männeranteil mit (50,5 %) leicht überwog.

Absolventinnen und Absolventen mit Fachhochschul- und Hochschulreife 2022 1

Land Insgesamt Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
1 Vorläufige Ergebnisse (Nordrhein-Westfalen endgültig). Berechnung der Ergebnisse auf Basis der gerundeten Werte.2 Für berufliche Schulen endgültige Ergebnisse des Vorjahres.3 Ohne Absolvierende der privaten berufsbildenden Schulen.4 Allgemeinbildende Schulen: Fachhochschulreife wird nicht erfasst. Berufliche Schulen: Ergebnisse des Vorjahres.5 Ergebnisse des Vorjahres.
Baden-Württemberg 2 60 000 1,2
Bayern 55 000 -2,2
Berlin 16 000 -0,8
Brandenburg 10 000 -5,7
Bremen 3 3 000 -1,2
Hamburg 10 000 -1,3
Hessen 26 000 -4,6
Mecklenburg-Vorpommern 5 000 -3,1
Niedersachsen 4 40 000 -1,9
Nordrhein-Westfalen 90 000 -3,4
Rheinland-Pfalz 19 000 -5,5
Saarland 5 5 000
Sachsen 15 000 1,5
Sachsen-Anhalt 6 000 -0,4
Schleswig-Holstein 14 000 -2,7
Thüringen 7 000 -1,8
Deutschland 385 000 -2,1
West 324 000 -2,2
Ost (mit Berlin) 61 000 -1,4

Quote der Studienberechtigten bei Deutschen höher als bei Ausländerinnen und Ausländern Nach einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes erwarben Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, bezogen auf ihren Anteil an der gleichaltrigen Bevölkerung, in den Jahren 2015 bis 2021 deutlich häufiger eine Studienberechtigung als Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Die Ergebnisse beziehen sich auf neun Bundesländer, in denen die erforderlichen Daten zur Berechnung der Studienberechtigtenquote nach der Staatsangehörigkeit vorliegen. Die Studienberechtigtenquote gibt den Anteil der Studienberechtigten an der gleichaltrigen Bevölkerung an und wird anhand des Quotensummenverfahrens berechnet.

Sie ist ein wichtiger Indikator im Hinblick auf die Herstellung gleicher Bildungschancen. Die Quote der Studienberechtigten mit deutscher Staatsangehörigkeit lag 2021 bei 53,4 %.2015 hatte sie noch 56,5 % betragen. Die Quote der Ausländerinnen und Ausländer, die eine Studienberechtigung erwarben, lag 2021 bei 16,0 %.

  1. Sie ging von 16,1 % im Jahr 2015 auf 14,5 % im Jahr 2019 zurück und stieg seitdem wieder an.
  2. Insgesamt ist die Quote aller Studienberechtigten, also unabhängig von der Staatsangehörigkeit, in den neun Ländern der Sonderauswertung von 50,2 % auf 48,4 % gesunken.
  3. Höchste Studienberechtigtenquote von Ausländerinnen und Ausländern in Hamburg In den betrachteten neun Bundesländern variiert die Studienberechtigtenquote sowohl bei deutschen als auch bei den ausländischen Staatsangehörigen relativ stark.

Die höchste Studienberechtigtenquote von Deutschen erreichte 2021 Hamburg mit 65,7 %. Niedrige Studienberechtigtenquoten verzeichneten Mecklenburg-Vorpommern mit 43,0 % und Thüringen mit 45,9 %. Während im Jahr 2021 in Hamburg (22,2 %) und in Mecklenburg-Vorpommern (20,4 %) etwa ein Fünftel der gleichaltrigen ausländischen Bevölkerung eine Studienberechtigung erwarb, war es in Thüringen (10,9 %) und Bayern (12,5 %) nur gut rund jede oder jeder Neunte beziehungsweise Achte.

  • Eine Tabelle mit allen verfügbaren Länderergebnissen finden Sie auf der Themenseite „Schulen» in unserem Internetangebot.
  • Methodische Hinweise: Die Daten zu Studienberechtigten nach Staatsangehörigkeit und Alter werden nicht in allen Bundesländern erhoben.
  • Die Darstellung bezieht sich demnach nur auf Bundesländer, für die entsprechende Daten vorliegen.

Dies sind Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Ergebnisse der ausländischen Studienberechtigten beziehen sich auf Absolventinnen und Absolventen, die eine oder mehrere ausländische und keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

  • Die Daten lassen für das Jahr 2021 Aussagen zu knapp 75 % der Absolventinnen und Absolventen in Deutschland zu, die in diesem Jahr die Studienberechtigung erworben haben.
  • Die Studienberechtigtenquote wird nach dem sogenannten Quotensummenverfahren auf Basis der Schulstatistik des Berichtsjahres und der Bevölkerungsstatistik zum Stand 31.

Dezember desselben Jahres berechnet. Für jeden einzelnen Altersjahrgang der Bevölkerung wird der Anteil der aktuellen Absolventinnen und Absolventen mit allgemeiner und fachgebundener Hochschulreife oder Fachhochschulreife ermittelt. Anschließend werden diese Anteile zu einer Summe aufaddiert.

Die Angaben beinhalten keine externen Absolventinnen und Absolventen, also Schülerinnen und Schüler von nichtstaatlichen Ersatzschulen, die einen Abschluss über eine Externenprüfung an einer öffentlichen Schule erhalten haben. Weitere Informationen: Weitere Daten zu den Studienberechtigten der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen finden Sie in unserem Statistischen Bericht zur Schnellmeldung der Studienberechtigten 2022,

Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite „ Bildungsindikatoren » im Internetangebot des Statistischen Bundesamts.

Wie viele Abiturienten gibt es in Deutschland?

Übersicht Empfehlungen der Redaktion Statistiken

Das Abitur oder die allgemeine Hochschulreife ist der höchste Schulabschluss in Deutschland und die Voraussetzung dafür, ein Studium an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen zu absolvieren. Im Jahr 2021 wurden bundesweit etwa 263.000 Schulabsolventen mit allgemeiner Hochschulreife gezählt.

Wie viele Abiturienten 2023 Deutschland?

Abitur 2023 startet typo3gsa_press Schule Am 19. April 2023 startet das Abitur an den allgemeinbildenden Gymnasien und am 21. April 2023 an den Beruflichen Gymnasien. Insgesamt etwa 47.500 Schülerinnen und Schüler nehmen in diesem Jahr an den Prüfungen teil.

  1. Am kommenden Mittwoch, dem 19.
  2. April 2023, beginnen die Abiturprüfungen in Baden-Württemberg mit dem Fach Biologie an den allgemein bildenden Schulen.
  3. Sowohl an den allgemein bildenden Schulen als auch an den Beruflichen Gymnasien findet am 26.
  4. April 2023 das Deutsch-Abitur statt.
  5. Insgesamt etwa 47.500 Schülerinnen und Schüler nehmen in diesem Jahr an den Prüfungen teil, davon 31.000 an den allgemein bildenden Schulen (dazu gehören zum Beispiel auch die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit dem Bildungsgang Gymnasium) und 16.500 an den Beruflichen Gymnasien.

„Ich wünsche allen Abiturientinnen und Abiturienten in diesem Jahr viel Erfolg bei den Prüfungen. Gehen Sie die Prüfungen mit Ruhe und Zuversicht an. Ich drücke die Daumen und wünsche viel Glück und Erfolg», sagt Kultusministerin, Sie bedankt sich auch bei den Lehrkräften und Schulleitungen: „Die Lehrerinnen und Lehrer haben viel Zeit investiert, um die Schülerinnen und Schüler möglichst optimal vorzubereiten.

Was ist der durchschnittliche abiturschnitt in Deutschland?

Im Schuljahr 2021/2022 erzielten die Schülerinnen und Schüler aus Thüringen bundesweit mit einer durchschnittlichen Note von 2,04 die besten Abiturergebnisse. Rheinland-Pfalz (2,38) und Schleswig-Holstein (2,42) hingegen lagen im Ländervergleich auf den letzten Plätzen.

Wie viele Abiturienten gibt es in NRW 2022?

Abiturprüfungen 2022 in Nordrhein-Westfalen Ab dem 26. April werden in Nordrhein-Westfalen rund 73.000 Schülerinnen und Schüler an 968 öffentlichen und privaten Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und Waldorf-Schulen ihre Abiturprüfungen ablegen.

  • Insgesamt gibt es in 40 Fächern zentrale schriftliche Prüfungen.
  • Auch an 234 öffentlichen und privaten Berufskollegs werden in diesem Jahr rund 9.500 Schülerinnen und Schüler an den Abiturprüfungen teilnehmen.
  • Wegen der beruflichen Ausrichtung der Schulen gibt es hier eine höhere Zahl an Prüfungsfächern von insgesamt 47.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Hinter den Schülerinnen und Schülern liegen herausfordernde Zeiten und auch dieses Jahr haben wir sichergestellt, dass alle Prüflinge in Nordrhein-Westfalen unter fairen Bedingungen ihre Abiturprüfungen ablegen und zu einem vollwertigen und erfolgreichen Abschluss ihrer schulischen Laufbahn kommen.

Dafür wurden erneut Anpassungen vorgenommen, die die Schülerinnen und Schüler bei der Vorbereitung und dem Ablegen der Prüfungen unterstützen und den pandemiebedingten Herausforderungen der letzten Jahre Rechnung tragen.» Um die besondere Situation der Abschlussjahrgänge 2022 in geeigneter Weise zu berücksichtigen, hat das Ministerium für Schule und Bildung bereits Maßnahmen ergriffen, damit den Schülerinnen und Schülern keine pandemiebedingten Nachteile entstehen,

Dazu zählt eine besondere Prüfungsvorbereitungszeit. Vom 1. bis zum 7. April 2022 fand zur Vorbereitung auf die Prüfungen nur noch Unterricht in den Abiturfächern statt. Darüber hinaus gibt es auch in diesem Jahr das Angebot einer erweiterten Aufgabenauswahl.

  1. Die Aufgabenkommissionen haben zusätzliche Aufgaben erarbeitet, sodass in ausgewählten Fächern erweiterte Auswahlmöglichkeiten für Prüflinge bzw.
  2. Lehrkräfte bestehen.
  3. Dadurch bietet sich vor allem den Lehrkräften ein größerer Spielraum zwischen fachlich anspruchsvollen Aufgaben jene auszuwählen, die zum erteilten Unterricht bestmöglich passen.

An den Beruflichen Gymnasien gab es vergleichbare Anpassungen, so wurden die Prüfungsthemen gezielt fokussiert, um eine bestmögliche Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Die schriftlichen Abiturprüfungen werden zwischen dem 26. April und dem 10.

Mai geschrieben. Die mündlichen Prüfungen finden ab dem 11. Mai statt. Der letztmögliche Tag der Zeugnisausgabe ist der 25. Juni. Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal ausdrücklich allen Schulleitungen und Lehrkräften danken, die in den vergangenen Monaten und Jahren die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten unter diesen besonderen Herausforderungen begleitet, unterstützt und vorbereitet haben.

Es waren herausfordernde Jahre, aber ich kann nur allen Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg geben: Vertrauen Sie auf sich und auf Ihre Fähigkeiten. Ich wünsche allen Prüflingen viel Erfolg für die anstehenden Prüfungen.» Die genauen Prüfungstermine für die einzelnen Fächer an den allgemeinbildenden Schulen finden Sie,

Wie hoch ist die Abiturquote in Deutschland?

Studienberechtigte und Studienberechtigtenquote – In Deutschland kommen die Studienberechtigten zu etwa 70 Prozent aus den Allgemeinbildenden Schulen und zu 30 Prozent aus den Beruflichen Schulen, wo jeweils sowohl die Allgemeine als auch die Fachhochschulreife erworben werden können.

  • Die überwiegende Zahl der Abgänger mit Fachhochschulreife kommt aus den Fachoberschulen der Beruflichen Schulen.
  • Man kann auch nach einem Jahr in der Qualifikationsstufe der gymnasialen Oberstufe mit dem schulischen Teil der FHR abgehen und den beruflichen Anteil beginnen.
  • Diese kleine Gruppe wird seit 2012 nicht mehr als studienberechtigt gezählt.

Die Berechnung der Studienberechtigtenquote durch das Statistische Bundesamt erfolgt nach der Bildung des Durchschnittswertes der Zahl von in Deutschland gemeldeten Personen zwischen 18 und 20 Jahren (drei Altersjahrgänge) für ein Jahr ( Methodik ).

Jahrgangsquote in % Hochschulzugangsberechtige BRD 2010-2020

Jahr Gesamt (in %) AHR (in %) FHR (in %)
2010 48,5 33,4 15,1
2012 53,5 37,3 16,2
2014 52,8 41,0 11,8
2015 53,0 41,2 11,8
2016 52,1 42,1 11,1
2017 51,0 40,3 10,7
2018 50,6 40,1 10,6
2019 50,6 40,2 10,4
2020 46,8 37,2 9,6

Die Quoten der Bundesländer fallen dabei unterschiedlich aus. Seit 2006 wird eine Entwicklung sichtbar:

Studienberechtigten-Quote in Prozent, Deutschland 2006, alphabetisch nach Bundesländern
Bundesland BW BY BE BB HB HH HE MV NI NW RP SL SN ST SH TH Bund Ø
Allgemeine Hochschulreife 33,6 22,1 36,9 32,5 35,4 35,2 30,9 27,6 27,8 32 28,7 26 30 25,8 30 32 29,9
Fachhochschulreife 12,2 12,4 9 7,4 11,5 11,4 18,1 4,6 13,6 21,4 9,4 22,1 7,1 8,2 10,8 8,4 13,6
Gesamtquote 45,8 34,5 45,9 40 47 46,6 49,1 32,2 41,4 53,4 38 48,1 37,1 34 40,9 40,3 43,4

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Studienberechtigten-Quote in Prozent, Deutschland 2014, geordnet nach Rangfolge in der AHR Bundesland HH BE HB HE NW BB BW TH SH MV SN RP NI SL ST BY Bund Ø Allgemeine Hochschulreife 55,8 48,2 48,1 47,2 46,0 43,0 42,2 40,7 40,6 39,4 38,1 37,8 37,6 35,8 31,8 31,4 41,0 Fachhochschulreife 6,8 8,6 8,0 16,6 8,1 8,5 16,0 9,2 5,5 2,3 7,7 8,9 15,5 23,9 6,3 14,7 11,8 Gesamtquote 62,6 56,8 56,1 63,8 54,1 51,5 58,2 49,9 46,1 41,7 45,8 46,7 53,1 59,9 38,1 46,1 52,8

In Deutschland gab es 2014 434.809 neue Studienberechtigte, davon 76,5 % mit Allgemeiner Hochschulreife und 23,5 % mit Fachhochschulreife.

Studienberechtigten-Quote in Prozent, Deutschland 2016, geordnet nach Rangfolge in der AHR
Bundesland SH HH BE HB NW BB BW RP TH MV SN HE SL NI ST BY Bund Ø
Allgemeine Hochschulreife 62,7 57,4 51,7 45,5 44,9 44,6 42,7 40,9 39,9 39,9 38,6 37,3 37,1 36,8 33,1 31,1 41,2
Fachhochschulreife 4,9 8,3 8,0 7,7 7,2 7,7 14,8 8,0 8,9 3,3 7,7 15,0 25,5 15,2 6,0 14,2 11,0
Gesamtquote 67,6 65,7 59,7 53,2 52,1 52,3 57,8 48,9 48,8 43,2 46,3 52,3 62,3 52 39,1 45,3 52,2

In Deutschland gab es 2016 453.888 neue Studienberechtigte, davon 353.901 (78 %) mit Allgemeiner Hochschulreife und 99.561 (22 %) mit Fachhochschulreife.

Studienberechtigten-Quote in Prozent, Deutschland 2018, geordnet nach Rangfolge in der AHR
Bundesland HH BE BB NW BW SH MV RP HB TH SL HE SN NI ST BY Bund Ø
Allgemeine Hochschulreife 54,8 51,0 47,0 44,1 42,4 41,6 40,9 40,0 39,5 37,9 37,7 37,6 37,1 36,2 33,5 32,1 41,1
Fachhochschulreife 6,4 7,3 7,0 7,0 13,2 8,5 4,0 8,2 6,6 8,0 22,9 13,9 7,0 14,4 6,2 14,1 9,5
Gesamtquote 61,2 58,3 54,0 51,1 55,6 50,1 44,9 48,2 46,1 45,9 60,6 51,5 44,1 50,6 39,7 46,2 50,6

In Deutschland gab es 2018 432.414 neue Studienberechtigte, davon 338.700 (78,4 %) mit Allgemeiner Hochschulreife und 93.714 (21,6 %) mit Fachhochschulreife. Damit sind die absoluten und relativen Zahlen in einer Trendwende gesunken. Sie setzte sich im Jahr 2020 fort: Es gab rund 382 500 Studienberechtigte mit Hochschul- oder Fachhochschulreife.

  1. Der Rückgang lag am meisten an der Rückkehr Niedersachsens zum G9.
  2. Die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erwarben rund 300 200 Schüler (78,6 % der Studienberechtigten), rund ein Fünftel der Studienberechtigten (82 300 Schüler oder 21,4 %) die Fachhochschulreife.64,7 % der Studienberechtigten erwarben ihren Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule, 35,3 % an einer beruflichen Schule.

Hamburg und Berlin hatten bei der AHR erneut die höchsten Werte mit 55,7 % und 49,1 %, Bayern und Sachsen-Anhalt die niedrigsten mit 30,7 % und 32,7 %. Wieder mit den Schülern aus Niedersachsen gab es 2021 rund 395 000 Studienberechtigte, davon vier Fünftel (79,6 %) mit AHR, ein Fünftel (20,4 %) mit Fachhochschulreife.

Wie viel Prozent der Schüler machen Abitur in Bayern?

Bayern – Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife bis 2021 Basis-Account Zum Reinschnuppern Starter Account Der ideale Einstiegsaccount für Einzelpersonen $69 USD $49 USD / Monat * im ersten Vertragsjahr Professional Account Komplettzugriff * Alle Preise verstehen sich zzgl.

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  • Statistisches Bundesamt. (29.
  • September, 2022).
  • Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Bayern von 2009 bis 2021,

In Statista, Zugriff am 23. Juni 2023, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ Statistisches Bundesamt. «Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Bayern von 2009 bis 2021.» Chart.29.

  • September, 2022. Statista.
  • Zugegriffen am 23.
  • Juni 2023.
  • Https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ Statistisches Bundesamt. (2022).
  • Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Bayern von 2009 bis 2021,

Statista, Statista GmbH. Zugriff: 23. Juni 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ Statistisches Bundesamt. «Anteil Der Schulabsolventen/-innen Mit Allgemeiner Hochschulreife* An Der Gleichaltrigen Bevölkerung In Bayern Von 2009 Bis 2021.» Statista, Statista GmbH, 29.

Sept.2022, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ Statistisches Bundesamt, Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Bayern von 2009 bis 2021 Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ (letzter Besuch 23.

Juni 2023) Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Bayern von 2009 bis 2021, Statistisches Bundesamt, 29. September, 2022. Verfügbar: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ : Bayern – Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife bis 2021

Wie viele Abiturienten 1820 in Deutschland?

Abiturientenzahlen und -quoten – Im Jahr 2012 beendeten 498.408 Schulabsolventen in Deutschland die Schule mit der Fachhochschul- oder allgemeinen Hochschulreife.2007 erwarben 432.500 (2006: 412.800) Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife (4,2 Prozent plus seit 2006).

  1. Davon erreichten 302.200 Schüler die allgemeine Hochschulreife (= 69,9 Prozent), und zwar meist (258.900) an allgemeinbildenden Schulen,
  2. In Sachsen, Thüringen und Berlin war ein Rückgang der Abiturientenzahl zu verzeichnen.2004/2005 erwarben erst 244.000 Abgänger allgemeinbildender Schulen die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife (allgemeine Hochschulreife 24,1 Prozent; Fachabitur 1,3 Prozent; Realschulabschluss 41,6 Prozent; Hauptschulabschluss 24,8 Prozent; ohne Abschluss 8,2 Prozent).

Dazu müssen die etwa 155.000 Absolventen der beruflichen Schulen mit allgemeiner Hochschulreife oder Fachhochschulreife (89,3 Prozent) gerechnet werden. Der Anteil der Schüler, die in Deutschland eine allgemeine Hochschulzulassung erlangten („ Abiturientenquote «), betrug 2005/2006 43,1 Prozent und lag im internationalen Vergleich damit unter dem Durchschnitt.

  • Große Unterschiede gibt es zwischen den deutschen Ländern, ebenso zwischen Stadt und Land.
  • Den geringsten Wert erreicht Mecklenburg-Vorpommern mit 32,2 Prozent, den höchsten Nordrhein-Westfalen mit 53,4 Prozent.
  • Lehrerverbandsvertreter kritisieren den Druck zur Erhöhung der Quote, der wegen internationaler Vergleiche auf Eltern und damit auf Schülern lastet.

Im Jahr 2009 stand Thüringen mit einer durchschnittlichen Abiturnote von 2,3 auf Platz 1, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Brandenburg und Bayern. Thüringen stand 2009 auch im Einser-Abiturienten Ranking an erster Stelle.1,99 Prozent erreichten dabei die Note 1,0.

Es folgten Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland. Im Hinblick auf die Durchfallquote stand Sachsen-Anhalt 2009 mit 6 Prozent an der Spitze, dicht gefolgt von Berlin und Sachsen. In Deutschland korreliert der Schulabschluss des Kindes sehr stark mit dem seiner Eltern. Im Jahre 2010 hatten demnach 60 % der Gymnasiasten Eltern mit Abitur, aber nur 8 % Eltern mit Hauptschulabschluss.

Im Jahr 2007 betrug der weibliche Anteil der Abiturienten 53,3 Prozent. Die Ausländer in Deutschland waren im Jahr 2013 mit einem Anteil der Hochschulreife mit 29,4 Prozent vertreten, die Deutschen mit 27,8 Prozent knapp darunter. Die Abiturientenquote in Deutschland wird gemessen als Anteil der Hochschulzugangsberechtigten an den 18- bis 20-Jährigen, also den Abgängern aus den allgemeinen und beruflichen Schulen mit und ohne Abschluss.

  1. Historisch ist ein langsames Anwachsen der Abiturientenzahl seit Anfang des 19.
  2. Jahrhunderts zu verzeichnen.
  3. Für 1820 wird ihre Zahl in Preußen mit 590 angegeben, für 1829 mit 1409.
  4. Die Zahl der deutschen Studenten stieg von 1815 bis 1830 von etwa 5000 auf über 16.000.
  5. Danach ging, auch durch das Abiturreglement, die Zahl wieder zurück, bevor sie in den 1850er Jahren erneut anstieg.

Die Abiturientenzahl lag damit dauerhaft vor dem Jahr 1900 unter ein Prozent des Altersjahrgangs. Um 1900 schwankte sie zwischen ein und zwei Prozent, auch weil einige Mädchen dazukamen. Ein Großteil der Gymnasiasten machte keinen Abiturabschluss. Die deutsche Studentenzahl stieg von 1860 bis 1914 rasant von 11.901 auf 60.235.

Noch in den 1950er Jahren lag die Abiturientenquote in Deutschland bei unter 5 % eines Altersjahrgangs. In der Bundesrepublik Deutschland lag die Abiturientenquote 1960 bei 6,1 % des Altersjahrgangs, danach wurde im Zuge der Bildungsexpansion der Besuch von Gymnasien stark gefördert und die Abiturientenzahlen stiegen an.

Noch Anfang der 1980er Jahre lag die Abiturientenquote in Westdeutschland aber bei unter 22 % des Altersjahrgangs. In der Deutschen Demokratischen Republik durften bis 1990 maximal 10 Prozent eines Jahrgangs das Abitur auf der Erweiterten Oberschule (EOS) machen, weitere 5 Prozent durften eine Berufsausbildung mit Abitur absolvieren.

Im Jahre 2014 erreichten bereits 41 % der gleichaltrigen Bevölkerung in Deutschland das Abitur und unter Berücksichtigung der Fachhochschulreife erlangten sogar mehr als 50 % des Altersjahrgangs eine Studienberechtigung. Dementsprechend ging die Zahl der jungen Menschen, die nach Abschluss der Sekundarstufe I eine berufliche Ausbildung anstreben, zurück.

Die Zahl der jährlichen neuen Ausbildungsverträge sank von 2008 (616.300) bis 2021 (473.000) um 143.000.

Wo ist das Abi am schwersten in Deutschland?

Schüler bei ihrer Abiturprüfung in der Aula ihrer Schule. Bild: dpa / Bernd Wüstneck Analyse In Bayern ist das Abitur besonders schwer, in Bremen besonders leicht, und wer das Abi in Baden-Württemberg nicht schafft, muss nur nach Hessen wechseln, um Klassenprimus zu werden: Es gibt viele Vorurteile über die Schulsysteme der einzelnen Bundesländer – und über das Abitur.

Was ist der häufigste Abi Durchschnitt?

Durchschnittsnote 2,15 an allgemeinbildenden und 2,38 an beruflichen Gymnasien – Am 25. April beginnen für rund 47 400 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg die Abiturprüfungen. Davon werden knapp 30 000 Prüfungen an allgemeinbildenden Gymnasien stattfinden.

Im vergangenen Abschlussjahr 2021 legten rund 27 700 Schülerinnen und Schüler die Abiturprüfung an einem allgemeinbildenden Gymnasium ab. Dies waren knapp 1 000 weniger als im Vorjahr. Der Anteil derjenigen, die keinen Abschluss mit einer Durchschnittsnote von mindestens 4,0 erreichten und somit nicht bestanden, stieg von knapp 1,4 % im Jahr 2020 auf beinahe 2,0 % im letzten Jahr.

Trotz erschwerter Bedingungen in Zeiten der Pandemie konnten die Abiturientinnen und Abiturienten ein Spitzenergebnis erzielen. Wie das Statistische Landesamt ermittelte, betrug die Durchschnittsnote an allgemeinbildenden Gymnasien 2,15 und ist damit um 0,16 besser als in 2020 und sogar um 0,21 besser als 2019 – dem letzten Jahrgang vor der Pandemie.

Die Traumnote von 1,0 erreichten an allgemeinbildenden Gymnasien 1 318 Schülerinnen und Schüler (Vorjahr: 811), was einem Anteil von 4,8 % entspricht. Mit 40,7 % hatten weit über ein Drittel eine 1 vor dem Komma stehen, bei 46,0 % war eine 2 vor dem Komma, bei 13,4 % die 3. Die häufigste Durchschnittsnote war die 2,2 (1 396 mal).

An beruflichen Gymnasien ist eine ähnliche Entwicklung zu sehen: Bei den 15 137 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Abiturprüfung 2021 verbesserte sich die Durchschnittsnote im Vorjahresvergleich ebenfalls um 0,1 auf 2,38. Die Bestnote von 1,0 wurde von 267 Schülerinnen und Schülern (1,8 %) erreicht.

Entwicklung der Abiturdurchschnittsnoten an den öffentlichen und privaten allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg seit 1990
Jahr Allgemeinbildende Gymnasien Berufliche Gymnasien
Datenquelle: Amtliche Schulstatistik. © Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2022
1990 2,40 2,64
1991 2,42 2,62
1992 2,39 2,61
1993 2,40 2,60
1994 2,39 2,61
1995 2,39 2,61
1996 2,38 2,61
1997 2,40 2,62
1998 2,39 2,62
1999 2,37 2,63
2000 2,37 2,62
2001 2,35 2,63
2002 2,35 2,59
2003 2,36 2,59
2004 2,33 2,58
2005 2,32 2,55
2006 2,29 2,56
2007 2,32 2,57
2008 2,32 2,58
2009 2,30 2,58
2010 2,37 2,58
2011 2,37 2,58
2012 2,38 2,55
2013 2,41 2,55
2014 2,40 2,56
2015 2,40 2,51
2016 2,39 2,51
2017 2,38 2,50
2018 2,40 2,51
2019 2,36 2,50
2020 2,31 2,48
2021 2,15 2,38

Tabelle 2

Häufigkeit der Durchschnittsnoten in den Abiturzeugnissen 2021 an öffentlichen und privaten allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg
Durchschnittsnote Abiturientinnen und Abiturienten an
allgemeinbildenden Gymnasien beruflichen Gymnasien
Anzahl % Anzahl %
Datenquelle: Amtliche Schulstatistik. © Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2022
1,0 1.318 267
1,1 681 150
1,2 824 241
1,3 930 295
1,4 1.004 346
1,0 – 1,4 4.757 17,5 1.299 8,6
1,5 1.126 426
1,6 1.219 466
1,7 1.252 535
1,8 1.314 595
1,9 1.391 665
1,5 – 1,9 6.302 23,2 2.687 17,8
2,0 1.355 694
2,1 1.350 760
2,2 1.396 768
2,3 1.323 815
2,4 1.346 864
2,0 – 2,4 6.770 24,9 3.901 25,8
2,5 1.264 837
2,6 1.236 819
2,7 1.088 808
2,8 1.135 837
2,9 1.008 729
2,5-2,9 5.731 21,1 4.030 26,6
3,0 850 757
3,1 809 629
3,2 676 564
3,3 536 473
3,4 411 361
3,0 – 3,4 3.282 12,1 2.784 18,4
3,5 229 227
3,6 89 132
3,7 40 46
3,8 1 20
3,9 11
3,5 – 3,9 359 1,3 436 2,9
4,0
Insgesamt 27.201 100,0 15.137 100,0

Schaubild 1: Häufigkeiten der Abitur-Durchschnittsnoten an allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg im Jahr 2021

Wie viele Abiturienten gibt es in Deutschland 2022?

Pressemitteilung Nr.074 vom 27. Februar 2023 – WIESBADEN – Im Jahr 2022 haben rund 385 000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das nach vorläufigen Ergebnissen 2,1 % weniger Studienberechtigte als im Vorjahr (-8 300).

Die Abnahme der Studienberechtigten ist zum Teil demografisch bedingt: Zum 31.12.2021 sank die Zahl der Personen in der relevanten Altersgruppe (17-19 Jahre) um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr. In den ostdeutschen Bundesländern (mit Berlin) ist die Zahl der Studienberechtigten 2022 gegenüber 2021 um 1,4 % zurückgegangen, in Westdeutschland betrug der Rückgang 2,2 %.

Lediglich in Sachsen (+1,5 %) und Baden-Württemberg (+1,2 %) gab es einen Anstieg der Studienberechtigten gegenüber dem Vorjahr. Die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erwarben vier Fünftel (80,0 %) der Studienberechtigten. Ein Fünftel der Studienberechtigten (20,0 %) erlangte die Fachhochschulreife.

Zwei Drittel (67,2 %) der Studienberechtigten erwarben ihre Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulreife an einer allgemeinbildenden Schule, ein Drittel (32,8 %) an einer beruflichen Schule. Der Frauenanteil an den Studienberechtigten ist 2022 mit 54,3 % erneut leicht angestiegen; 2021 waren es noch 54,1 %.

Dabei war bei den Studienberechtigten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife der Frauenanteil mit 55,5 % höher, während bei der Fachhochschulreife der Männeranteil mit (50,5 %) leicht überwog.

Absolventinnen und Absolventen mit Fachhochschul- und Hochschulreife 2022 1

Land Insgesamt Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
1 Vorläufige Ergebnisse (Nordrhein-Westfalen endgültig). Berechnung der Ergebnisse auf Basis der gerundeten Werte.2 Für berufliche Schulen endgültige Ergebnisse des Vorjahres.3 Ohne Absolvierende der privaten berufsbildenden Schulen.4 Allgemeinbildende Schulen: Fachhochschulreife wird nicht erfasst. Berufliche Schulen: Ergebnisse des Vorjahres.5 Ergebnisse des Vorjahres.
Baden-Württemberg 2 60 000 1,2
Bayern 55 000 -2,2
Berlin 16 000 -0,8
Brandenburg 10 000 -5,7
Bremen 3 3 000 -1,2
Hamburg 10 000 -1,3
Hessen 26 000 -4,6
Mecklenburg-Vorpommern 5 000 -3,1
Niedersachsen 4 40 000 -1,9
Nordrhein-Westfalen 90 000 -3,4
Rheinland-Pfalz 19 000 -5,5
Saarland 5 5 000
Sachsen 15 000 1,5
Sachsen-Anhalt 6 000 -0,4
Schleswig-Holstein 14 000 -2,7
Thüringen 7 000 -1,8
Deutschland 385 000 -2,1
West 324 000 -2,2
Ost (mit Berlin) 61 000 -1,4

Quote der Studienberechtigten bei Deutschen höher als bei Ausländerinnen und Ausländern Nach einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes erwarben Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, bezogen auf ihren Anteil an der gleichaltrigen Bevölkerung, in den Jahren 2015 bis 2021 deutlich häufiger eine Studienberechtigung als Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

  • Die Ergebnisse beziehen sich auf neun Bundesländer, in denen die erforderlichen Daten zur Berechnung der Studienberechtigtenquote nach der Staatsangehörigkeit vorliegen.
  • Die Studienberechtigtenquote gibt den Anteil der Studienberechtigten an der gleichaltrigen Bevölkerung an und wird anhand des Quotensummenverfahrens berechnet.

Sie ist ein wichtiger Indikator im Hinblick auf die Herstellung gleicher Bildungschancen. Die Quote der Studienberechtigten mit deutscher Staatsangehörigkeit lag 2021 bei 53,4 %.2015 hatte sie noch 56,5 % betragen. Die Quote der Ausländerinnen und Ausländer, die eine Studienberechtigung erwarben, lag 2021 bei 16,0 %.

  1. Sie ging von 16,1 % im Jahr 2015 auf 14,5 % im Jahr 2019 zurück und stieg seitdem wieder an.
  2. Insgesamt ist die Quote aller Studienberechtigten, also unabhängig von der Staatsangehörigkeit, in den neun Ländern der Sonderauswertung von 50,2 % auf 48,4 % gesunken.
  3. Höchste Studienberechtigtenquote von Ausländerinnen und Ausländern in Hamburg In den betrachteten neun Bundesländern variiert die Studienberechtigtenquote sowohl bei deutschen als auch bei den ausländischen Staatsangehörigen relativ stark.

Die höchste Studienberechtigtenquote von Deutschen erreichte 2021 Hamburg mit 65,7 %. Niedrige Studienberechtigtenquoten verzeichneten Mecklenburg-Vorpommern mit 43,0 % und Thüringen mit 45,9 %. Während im Jahr 2021 in Hamburg (22,2 %) und in Mecklenburg-Vorpommern (20,4 %) etwa ein Fünftel der gleichaltrigen ausländischen Bevölkerung eine Studienberechtigung erwarb, war es in Thüringen (10,9 %) und Bayern (12,5 %) nur gut rund jede oder jeder Neunte beziehungsweise Achte.

Eine Tabelle mit allen verfügbaren Länderergebnissen finden Sie auf der Themenseite „Schulen» in unserem Internetangebot. Methodische Hinweise: Die Daten zu Studienberechtigten nach Staatsangehörigkeit und Alter werden nicht in allen Bundesländern erhoben. Die Darstellung bezieht sich demnach nur auf Bundesländer, für die entsprechende Daten vorliegen.

Dies sind Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Ergebnisse der ausländischen Studienberechtigten beziehen sich auf Absolventinnen und Absolventen, die eine oder mehrere ausländische und keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Die Daten lassen für das Jahr 2021 Aussagen zu knapp 75 % der Absolventinnen und Absolventen in Deutschland zu, die in diesem Jahr die Studienberechtigung erworben haben. Die Studienberechtigtenquote wird nach dem sogenannten Quotensummenverfahren auf Basis der Schulstatistik des Berichtsjahres und der Bevölkerungsstatistik zum Stand 31.

Dezember desselben Jahres berechnet. Für jeden einzelnen Altersjahrgang der Bevölkerung wird der Anteil der aktuellen Absolventinnen und Absolventen mit allgemeiner und fachgebundener Hochschulreife oder Fachhochschulreife ermittelt. Anschließend werden diese Anteile zu einer Summe aufaddiert.

  1. Die Angaben beinhalten keine externen Absolventinnen und Absolventen, also Schülerinnen und Schüler von nichtstaatlichen Ersatzschulen, die einen Abschluss über eine Externenprüfung an einer öffentlichen Schule erhalten haben.
  2. Weitere Informationen: Weitere Daten zu den Studienberechtigten der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen finden Sie in unserem Statistischen Bericht zur Schnellmeldung der Studienberechtigten 2022,

Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite „ Bildungsindikatoren » im Internetangebot des Statistischen Bundesamts.

Wer hat das beste Abiturzeugnis in NRW?

Er ist einer von 2039 Schülerinnen und Schülern, die 2022 ihr Abitur an einem Duisburger Gymnasium gemacht haben, und er war der Beste: Tobias Willée hat mit 898 von 900 möglichen Punkten sein Abitur mit der Top-Note 1,0 bestanden. In allen vier Abiturprüfungen gelang ihm jeweils eine 1 plus, 15 Punkte.

Wie viele Abiturienten gibt es in NRW?

Nordrhein-Westfalen – Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife bis 2021 Basis-Account Zum Reinschnuppern Starter Account Der ideale Einstiegsaccount für Einzelpersonen $69 USD $49 USD / Monat * im ersten Vertragsjahr Professional Account Komplettzugriff * Alle Preise verstehen sich zzgl.

Der gesetzlichen MwSt; Mindestlaufzeit 12 Monate Erfahren Sie mehr über unseren Professional Account Alle Inhalte, alle Funktionen.Veröffentlichungsrecht inklusive. Statistisches Bundesamt. (29. September, 2022). Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen von 2009 bis 2021,

In Statista, Zugriff am 23. Juni 2023, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/258089/umfrage/anteil-der-schulabsolventen-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-nordrhein-westfalen/ Statistisches Bundesamt. «Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen von 2009 bis 2021.» Chart.29.

September, 2022. Statista. Zugegriffen am 23. Juni 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/258089/umfrage/anteil-der-schulabsolventen-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-nordrhein-westfalen/ Statistisches Bundesamt. (2022). Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen von 2009 bis 2021,

Statista, Statista GmbH. Zugriff: 23. Juni 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/258089/umfrage/anteil-der-schulabsolventen-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-nordrhein-westfalen/ Statistisches Bundesamt. «Anteil Der Schulabsolventen/-innen Mit Allgemeiner Hochschulreife* An Der Gleichaltrigen Bevölkerung In Nordrhein-westfalen Von 2009 Bis 2021.» Statista, Statista GmbH, 29.

Sept.2022, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/258089/umfrage/anteil-der-schulabsolventen-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-nordrhein-westfalen/ Statistisches Bundesamt, Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen von 2009 bis 2021 Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/258089/umfrage/anteil-der-schulabsolventen-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-nordrhein-westfalen/ (letzter Besuch 23.

Juni 2023) Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen von 2009 bis 2021, Statistisches Bundesamt, 29. September, 2022. Verfügbar: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/258089/umfrage/anteil-der-schulabsolventen-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-nordrhein-westfalen/ : Nordrhein-Westfalen – Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife bis 2021

Wie viele Menschen in Deutschland haben kein Abitur?

Bevölkerung ohne Schul- bzw. Berufsabschluss – Anteil der 15-jährigen und älteren Bevölkerung ohne allgemeinbildenden Schulabschluss bzw. ohne berufsqualifizierenden Bildungsabschluss an der gleichaltrigen Bevölkerung in Prozent, 2019

ohne allgemeinbildenden Schulabschluss
insgesamt Männer Frauen
Bevölkerung
15 Jahre und mehr 4,2 4,2 4,2
Personen ohne Migrationshintergrund
15 Jahre und mehr 1,6 1,6 1,5
18 bis < 25 Jahre 2,0 2,4 1,7
25 bis < 35 Jahre 1,6 1,9 1,4
35 bis < 45 Jahre 1,3 1,5 1,2
45 bis < 65 Jahre 1,5 1,6 1,3
65 Jahre und mehr 1,6 1,2 1,9
Personen mit Migrationshintergrund
15 Jahre und mehr 12,8 12,1 13,5
18 bis < 25 Jahre 8,4 9,8 6,7
25 bis < 35 Jahre 8,5 8,6 8,4
35 bis < 45 Jahre 10,5 10,3 10,6
45 bis < 65 Jahre 14,0 13,0 15,1
65 Jahre und mehr 23,9 20,8 26,6
Personen mit eigener Migrationserfahrung
15 Jahre und mehr 15,1 14,3 16,0
Ausländer mit eigener Migrationserfahrung
15 Jahre und mehr 19,9 18,4 21,5
deutsche (Spät-)Aussiedler mit eigener Migrationserfahrung
15 Jahre und mehr 6,0 5,2 6,6
Deutsche durch Einbürgerung mit eigener Migrationserfahrung
15 Jahre und mehr 10,5 10,1 10,8
Personen ohne eigene Migrationserfahrung
15 Jahre und mehr 3,9 4,2 3,5

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ohne berufsqualifizierenden Bildungsabschluss insgesamt Männer Frauen Bevölkerung 15 Jahre und mehr 17,9 14,8 20,9 Personen ohne Migrationshintergrund 15 Jahre und mehr 12,4 8,5 16,0 18 bis < 25 Jahre 23,5 24,1 22,7 25 bis < 35 Jahre 9,3 9,7 8,9 35 bis < 45 Jahre 7,7 7,8 7,6 45 bis < 65 Jahre 9,0 7,4 10,6 65 Jahre und mehr 18,8 7,6 27,6 Personen mit Migrationshintergrund 15 Jahre und mehr 36,7 35,1 38,4 18 bis < 25 Jahre 52,4 55,4 48,8 25 bis < 35 Jahre 30,6 31,9 29,2 35 bis < 45 Jahre 32,2 31,4 33,1 45 bis < 65 Jahre 37,9 35,6 40,1 65 Jahre und mehr 44,0 35,3 51,8 Personen mit eigener Migrationserfahrung 15 Jahre und mehr 39,6 37,7 41,6 Ausländer mit eigener Migrationserfahrung 15 Jahre und mehr 47,8 45,6 50,1 deutsche (Spät-)Aussiedler mit eigener Migrationserfahrung 15 Jahre und mehr 23,6 19,7 27,1 Deutsche durch Einbürgerung mit eigener Migrationserfahrung 15 Jahre und mehr 32,5 30,4 34,5 Personen ohne eigene Migrationserfahrung 15 Jahre und mehr 23,4 24,1 22,7

Quelle: Statistisches Bundesamt: Bevölkerung mit Migrationshintergrund

Wie viele studierte gibt es in Deutschland?

Wintersemester 2022/2023: Erstmals seit 15 Jahren weniger Studierende als im Vorjahr

1,0 % weniger Studierende als im Wintersemester 2021/2022 Studierendenzahl an Fachhochschulen entgegen dem Gesamttrend leicht gestiegen Auch Erstsemesterzahl steigt im Studienjahr 2022 nach vier Rückgängen in Folge wieder

WIESBADEN – Im Wintersemester 2022/2023 sind an den deutschen Hochschulen 1,0 % weniger Studierende eingeschrieben als im Vorjahr. Damit hat sich die Studierendenzahl nach einem stetigen Wachstum seit dem Wintersemester 2007/2008 (1 941 800 Studierende) erstmals wieder verringert.

Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind im laufenden Wintersemester insgesamt 2 915 700 Studentinnen und Studenten an einer in Deutschland eingeschrieben, das waren rund 30 400 Studierende weniger als im Wintersemester 2021/2022 (2 946 100). Dabei verläuft die Entwicklung in den einzelnen Hochschularten unterschiedlich.

Im aktuellen Wintersemester 2022/2023 sind 1 722 000 Studierende an Universitäten und gleichrangigen Hochschulen eingeschrieben, das sind 1,8 % weniger als im Wintersemester 2021/2022. Gleichzeitig ist die Zahl der Studierenden an Fachhochschulen (1 096 400) leicht um 0,2 % gestiegen.

An Verwaltungsfachhochschulen studieren im Wintersemester 2022/2023 rund 59 700 Studentinnen und Studenten (-1,1 %) und an Kunsthochschulen 37 600 (+1,4 %). Mehr Studienanfängerinnen und -anfänger als im Vorjahr Parallel zum jüngsten Rückgang bei der Gesamtzahl der Studierenden hat sich die Erstsemesterzahl an den Hochschulen in Deutschland nach ersten vorläufigen Ergebnissen gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,4 % erhöht.

Im Studienjahr 2022 (Sommersemester 2022 und Wintersemester 2022/23) nahmen 474 100 Personen erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule auf, das waren 1 800 mehr als im Vorjahr. Damit stieg die Studienanfängerzahl erstmals wieder, nachdem sie sich über vier Jahre rückläufig entwickelt hatte.

  1. So hatten im Studienjahr 2017 noch 513 200 Personen zum ersten Mal ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen.
  2. Seitdem war die Zahl der Erstsemester vor allem deshalb zurückgegangen, weil die Zahl der jungen Menschen in den studienanfängerrelevanten Altersgruppen abnahm.
  3. Die Corona-Pandemie hatte diese Entwicklung noch verstärkt, da vorübergehend die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer, die zum Studium nach Deutschland kamen, stark zurückging.

Mögliche Gründe für den leichten Anstieg der Studienanfängerzahl im Wintersemester 2022/2023 sind unter anderem eine erhöhte Neigung zum Studieren bei den Studienberechtigten mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung sowie eine nun wieder gewachsene Zahl ausländischer Studierender, die zum Studium nach Deutschland kommen.

  1. Eine Quantifizierung ist auf Basis der vorläufigen Zahlen aber noch nicht möglich, da zu diesem Zeitpunkt für das Berichtsjahr 2022 weder Angaben zur Staatsangehörigkeit, noch zur Art der Hochschulzugangsberechtigung der Studienanfängerinnen und -anfänger vorliegen.
  2. Mehr Erstsemester in Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik Bisher liegen für vier ausgewählte technisch orientierte Studienbereiche Informationen über die Zahl der Erstsemester im Studienjahr 2022 vor.

Mit 41 100 Studierenden begannen 2,6 % mehr Personen ein Studium im Studienbereich Informatik als im Studienjahr 2021.23 200 Studierende schrieben sich neu in Maschinenbau/Verfahrenstechnik ein, das waren 1,5 % mehr als im Vorjahr. Auch in Elektrotechnik und Informationstechnik gab es mit 13 300 Studienanfängerinnen und -anfängern einen geringen Anstieg (+1,9 %).

Studierende an deutschen Hochschulen nach Bundesländern

Land Wintersemester 2022/2023 Wintersemester 2021/2022 Veränderung in %
insgesamt weiblich insgesamt weiblich insgesamt weiblich
Erstes vorläufiges Ergebnis.
Baden-Württemberg 353 644 176 272 357 342 175 330 -1,0 0,5
Bayern 406 940 201 476 404 090 200 301 0,7 0,6
Berlin 198 429 102 381 203 869 105 001 -2,7 -2,5
Brandenburg 50 443 25 800 50 549 25 947 -0,2 -0,6
Bremen 38 478 19 705 37 393 18 844 2,9 4,6
Hamburg 113 155 59 994 119 110 62 808 -5,0 -4,5
Hessen 252 124 126 290 262 759 130 483 -4,0 -3,2
Mecklenburg-Vorpommern 38 335 20 309 39 041 20 350 -1,8 -0,2
Niedersachsen 198 690 100 878 201 472 101 237 -1,4 -0,4
Nordrhein-Westfalen 751 167 369 339 764 565 372 300 -1,8 -0,8
Rheinland-Pfalz 117 247 61 879 121 060 63 637 -3,1 -2,8
Saarland 31 218 15 737 31 835 15 508 -1,9 1,5
Sachsen 106 125 51 854 105 868 51 209 0,2 1,3
Sachsen-Anhalt 58 377 29 467 54 823 27 502 6,5 7,1
Schleswig-Holstein 66 312 32 940 67 447 33 368 -1,7 -1,3
Thüringen 135 030 81 123 124 918 74 309 8,1 9,2
Deutschland 2 915 714 1 475 444 2 946 141 1 478 134 -1,0 -0,2

Weitere Informationen: Weitere Ergebnisse zu Studierenden an Hochschulen in Deutschland sind auf der Themenseite „» im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter der Rubrik „Publikationen» abrufbar. Weitere Daten und Fakten zum gesamten Bereich der formalen Bildung von der Schule bis zur Berufsbildung und zum Studium finden Sie multimedial aufbereitet in unserem,

Wie viele Schüler gibt es in Deutschland?

Pressemitteilung Nr.105 vom 15. März 2023 – WIESBADEN – Im Schuljahr 2022/2023 werden nach vorläufigen Ergebnissen rund 11,1 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an Schulen des Gesundheitswesens in Deutschland unterrichtet.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht dies einer Zunahme von 1,9 % im Vergleich zum vorangegangenen Schuljahr. Damit ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler erstmals seit dem Schuljahr 2016/17 wieder gestiegen. Der Anstieg ist zum einen durch die demografische Entwicklung bedingt: Die Zahl der Personen in der relevanten Altersgruppe (5 bis unter 20 Jahre) lag zum Jahresende 2021 um 0,8 % höher als im Jahr 2020.

Zum anderen dürfte er auf die Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen sein.2,9 % mehr Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen An allgemeinbildenden Schulen ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2022/2023 um 2,9 % auf 8,7 Millionen gegenüber dem Schuljahr 2021/2022 gestiegen.

  • An beruflichen Schulen hingegen ging sie um 1,8 % auf 2,3 Millionen zurück.
  • Napp 18 % mehr ausländische Schülerinnen und Schüler Von den rund 11,1 Millionen Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2022/2023 haben 1,6 Millionen eine ausländische Staatsbürgerschaft.
  • Das sind knapp 18 % mehr als im Schuljahr 2021/2022.

Damit haben rund 14 % aller Schülerinnen und Schüler einen ausländischen Pass. In den allgemeinbildenden Schulen stieg die Zahl der ausländischen Schülerinnen und Schüler sogar um fast 22 %. Der hohe Zuwachs dürfte primär auf die zugewanderten Schülerinnen und Schüler mit ukrainischer Staatsangehörigkeit als Folge des russischen Angriffskriegs zurückgehen.

Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2022/2023 1

Land Insgesamt Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
insgesamt 5 darunter an:
allgemein- bildenden Schulen beruflichen Schulen
1 Vorläufige Ergebnisse (Nordrhein-Westfalen: endgültiges Ergebnis für allgemeinbildende Schulen). Berechnung der Ergebnisse auf Basis der gerundeten Werte.2 Allgemeinbildende Schulen: Teilweise Vorjahresdaten, Schätzungen, Zuordnungsänderungen oder nicht nachweisbar.3 Berufliche Schulen: Teilweise Vorjahresdaten, Schätzungen, Zuordnungsänderungen oder nicht nachweisbar.4 Schulen des Gesundheitswesens: Teilweise Vorjahresdaten, Schätzungen oder nicht nachweisbar.5 Veränderung gegenüber dem Vorjahr ohne Schulen des Gesundheitswesens, da die Daten für das Schuljahr 2022/23 teilweise aus methodischen Gründen nicht mit den Vorjahresdaten vergleichbar sind.
Baden-Württemberg 2 3 1 525 200 1,1 2,3 -2,3
Bayern 1 670 600 2,1 3,2 -1,9
Berlin 480 200 2,0 3,2 -3,7
Brandenburg 307 600 1,1 1,3 0,1
Bremen 3 4 96 700 2,4 3,8 -1,4
Hamburg 263 600 2,1 3,5 -3,7
Hessen 850 400 2,6 4,0 -2,6
Mecklenburg-Vorpommern 196 100 3,1 3,6 1,0
Niedersachsen 3 1 133 300 2,3 3,0
Nordrhein-Westfalen 2 3 2 539 000 1,5 2,4 -1,8
Rheinland-Pfalz 2 3 4 541 000 2,4 3,5 -1,9
Saarland 3 125 900 1,4 3,4 -4,9
Sachsen 511 500 3,0 3,7 0,2
Sachsen-Anhalt 258 800 2,9 3,8 -1,3
Schleswig-Holstein 4 384 200 1,5 2,8 -3,0
Thüringen 254 100 2,3 3,2 -1,4
Insgesamt 11 138 200 1,9 2,9 -1,8
davon
weiblich 5 372 800 2,1 2,9 -1,5
männlich 5 765 500 1,8 2,9 -2,0

Weitere Informationen: Weitere Ergebnisse liegen auf der Themenseite Schulen vor. Detaillierte Informationen bietet die Publikation » Schnellmeldungsergebnisse zu Schülerinnen und Schülern der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen «. Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite „ Bildungsindikatoren » im Internetangebot des Statistischen Bundesamts.

Was ist das beste Abi was man haben kann?

1,0 steht auf ihrem Abitur-Zeugnis, weil das die offiziell höchste Note ist.

Wie viele Abiturienten 1820 in Deutschland?

Abiturientenzahlen und -quoten – Im Jahr 2012 beendeten 498.408 Schulabsolventen in Deutschland die Schule mit der Fachhochschul- oder allgemeinen Hochschulreife.2007 erwarben 432.500 (2006: 412.800) Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife (4,2 Prozent plus seit 2006).

Davon erreichten 302.200 Schüler die allgemeine Hochschulreife (= 69,9 Prozent), und zwar meist (258.900) an allgemeinbildenden Schulen, In Sachsen, Thüringen und Berlin war ein Rückgang der Abiturientenzahl zu verzeichnen.2004/2005 erwarben erst 244.000 Abgänger allgemeinbildender Schulen die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife (allgemeine Hochschulreife 24,1 Prozent; Fachabitur 1,3 Prozent; Realschulabschluss 41,6 Prozent; Hauptschulabschluss 24,8 Prozent; ohne Abschluss 8,2 Prozent).

Dazu müssen die etwa 155.000 Absolventen der beruflichen Schulen mit allgemeiner Hochschulreife oder Fachhochschulreife (89,3 Prozent) gerechnet werden. Der Anteil der Schüler, die in Deutschland eine allgemeine Hochschulzulassung erlangten („ Abiturientenquote «), betrug 2005/2006 43,1 Prozent und lag im internationalen Vergleich damit unter dem Durchschnitt.

Große Unterschiede gibt es zwischen den deutschen Ländern, ebenso zwischen Stadt und Land. Den geringsten Wert erreicht Mecklenburg-Vorpommern mit 32,2 Prozent, den höchsten Nordrhein-Westfalen mit 53,4 Prozent. Lehrerverbandsvertreter kritisieren den Druck zur Erhöhung der Quote, der wegen internationaler Vergleiche auf Eltern und damit auf Schülern lastet.

Im Jahr 2009 stand Thüringen mit einer durchschnittlichen Abiturnote von 2,3 auf Platz 1, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Brandenburg und Bayern. Thüringen stand 2009 auch im Einser-Abiturienten Ranking an erster Stelle.1,99 Prozent erreichten dabei die Note 1,0.

  1. Es folgten Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland.
  2. Im Hinblick auf die Durchfallquote stand Sachsen-Anhalt 2009 mit 6 Prozent an der Spitze, dicht gefolgt von Berlin und Sachsen.
  3. In Deutschland korreliert der Schulabschluss des Kindes sehr stark mit dem seiner Eltern.
  4. Im Jahre 2010 hatten demnach 60 % der Gymnasiasten Eltern mit Abitur, aber nur 8 % Eltern mit Hauptschulabschluss.

Im Jahr 2007 betrug der weibliche Anteil der Abiturienten 53,3 Prozent. Die Ausländer in Deutschland waren im Jahr 2013 mit einem Anteil der Hochschulreife mit 29,4 Prozent vertreten, die Deutschen mit 27,8 Prozent knapp darunter. Die Abiturientenquote in Deutschland wird gemessen als Anteil der Hochschulzugangsberechtigten an den 18- bis 20-Jährigen, also den Abgängern aus den allgemeinen und beruflichen Schulen mit und ohne Abschluss.

Historisch ist ein langsames Anwachsen der Abiturientenzahl seit Anfang des 19. Jahrhunderts zu verzeichnen. Für 1820 wird ihre Zahl in Preußen mit 590 angegeben, für 1829 mit 1409. Die Zahl der deutschen Studenten stieg von 1815 bis 1830 von etwa 5000 auf über 16.000. Danach ging, auch durch das Abiturreglement, die Zahl wieder zurück, bevor sie in den 1850er Jahren erneut anstieg.

Die Abiturientenzahl lag damit dauerhaft vor dem Jahr 1900 unter ein Prozent des Altersjahrgangs. Um 1900 schwankte sie zwischen ein und zwei Prozent, auch weil einige Mädchen dazukamen. Ein Großteil der Gymnasiasten machte keinen Abiturabschluss. Die deutsche Studentenzahl stieg von 1860 bis 1914 rasant von 11.901 auf 60.235.

Noch in den 1950er Jahren lag die Abiturientenquote in Deutschland bei unter 5 % eines Altersjahrgangs. In der Bundesrepublik Deutschland lag die Abiturientenquote 1960 bei 6,1 % des Altersjahrgangs, danach wurde im Zuge der Bildungsexpansion der Besuch von Gymnasien stark gefördert und die Abiturientenzahlen stiegen an.

Noch Anfang der 1980er Jahre lag die Abiturientenquote in Westdeutschland aber bei unter 22 % des Altersjahrgangs. In der Deutschen Demokratischen Republik durften bis 1990 maximal 10 Prozent eines Jahrgangs das Abitur auf der Erweiterten Oberschule (EOS) machen, weitere 5 Prozent durften eine Berufsausbildung mit Abitur absolvieren.

  1. Im Jahre 2014 erreichten bereits 41 % der gleichaltrigen Bevölkerung in Deutschland das Abitur und unter Berücksichtigung der Fachhochschulreife erlangten sogar mehr als 50 % des Altersjahrgangs eine Studienberechtigung.
  2. Dementsprechend ging die Zahl der jungen Menschen, die nach Abschluss der Sekundarstufe I eine berufliche Ausbildung anstreben, zurück.

Die Zahl der jährlichen neuen Ausbildungsverträge sank von 2008 (616.300) bis 2021 (473.000) um 143.000.

Wie viel Prozent der Schüler machen Abitur in Bayern?

Bayern – Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife bis 2021 Basis-Account Zum Reinschnuppern Starter Account Der ideale Einstiegsaccount für Einzelpersonen $69 USD $49 USD / Monat * im ersten Vertragsjahr Professional Account Komplettzugriff * Alle Preise verstehen sich zzgl.

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In Statista, Zugriff am 23. Juni 2023, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ Statistisches Bundesamt. «Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Bayern von 2009 bis 2021.» Chart.29.

  1. September, 2022. Statista.
  2. Zugegriffen am 23.
  3. Juni 2023.
  4. Https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ Statistisches Bundesamt. (2022).
  5. Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Bayern von 2009 bis 2021,

Statista, Statista GmbH. Zugriff: 23. Juni 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ Statistisches Bundesamt. «Anteil Der Schulabsolventen/-innen Mit Allgemeiner Hochschulreife* An Der Gleichaltrigen Bevölkerung In Bayern Von 2009 Bis 2021.» Statista, Statista GmbH, 29.

Sept.2022, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ Statistisches Bundesamt, Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Bayern von 2009 bis 2021 Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ (letzter Besuch 23.

Juni 2023) Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife* an der gleichaltrigen Bevölkerung in Bayern von 2009 bis 2021, Statistisches Bundesamt, 29. September, 2022. Verfügbar: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255330/umfrage/anteil-der-schulabgaenger-innen-mit-allgemeiner-hochschulreife-in-bayern/ : Bayern – Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife bis 2021