Werkstudent Wie Viele Stunden?

Werkstudent Wie Viele Stunden
Wie viele Stunden pro Woche darf ein Werkstudent arbeiten? – Ein Werkstudent darf grundsätzlich regelmäßig nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, auch wenn er bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist. Die Höhe des Arbeitsentgelts ist unerheblich.

Was passiert wenn man als Student mehr als 20 Stunden arbeitet?

Und was ist, wenn meine studentische Aushilfe dauerhaft über die Grenzen kommt? – Wird die 26-Wochen-Regel überschritten, geht man davon aus, dass die Beschäftigung überwiegt und das Studium in den Hintergrund rutscht. Die Folge: Der Job wird versicherungspflichtig in allen Zweigen der Sozialversicherung.

Mit anderen Worten, deine studentischen Aushilfen werden zu „normalen» Arbeitnehmern. Du und deine beschäftigten Studierenden zahlen dann jeweils die Hälfte der Beiträge zur Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Es entstehen also höhere Lohnnebenkosten.

Mehr zu diesem Thema findest du auch in unserem Beratungsblatt zur Beschäftigung von Studierenden,

Wie viele Stunden darf ein Werkstudent in der Woche arbeiten?

Ein Werkstudent darf grundsätzlich regelmäßig nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, auch wenn er bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist. Die Höhe des Arbeitsentgelts ist unerheblich.

Wie viel darf ein Werkstudent verdienen um familienversichert zu bleiben?

Können beschäftigte Studenten in der Familienversicherung bleiben? | Die Techniker – Firmenkunden Grundsätzlich können Studenten familienversichert bleiben, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Wer aber im Rahmen einer Beschäftigung oder eines bezahlten Praktikums mit mehr als 520 Euro im Monat (bis 30.09.2022: 450 Euro) über der Geringfügigkeitsgrenze liegt, verliert diesen Schutz und muss sich selbst versichern.

Viele Studenten wissen dies allerdings nicht. Weisen Sie deshalb die bei Ihnen beschäftigten Studenten und Praktikanten darauf hin, dass sie sich bei einem höheren Verdienst selbst versichern müssen, zum Beispiel in der bei der Techniker. Übrigens: Stammt das Einkommen nicht aus einer Beschäftigung, sondern zum Beispiel aus Zinsen oder selbstständiger Tätigkeit des Studenten, darf es 485 Euro (im Jahr 2023) monatlich nicht überschreiten.

In unserem finden Sie weitere Informationen und anschauliche Beispiele. : Können beschäftigte Studenten in der Familienversicherung bleiben? | Die Techniker – Firmenkunden

Ist man als Werkstudent Rentenversichert?

In der Rentenversicherung besteht als Werkstudent grundsätzlich Versicherungspflicht.

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Wie viele Tage darf ein Werkstudent arbeiten?

Ja. Werkstudenten dürfen mehr als 20 Wochenstunden arbeiten, wenn sie dies ausschließlich in der vorlesungsfreien Zeit tun und im Laufe eines Jahres nicht mehr als 26 Wochen beschäftigt sind.

Ist Werkstudent sinnvoll?

Welche Vorteile hat der Werkstudenten Vertrag? – Als Werkstudent zahlst du viel weniger Sozialversicherungsbeiträge als normale Teilzeitangestellte. Somit bleibt mehr netto vom brutto übrig. Dir wird lediglich der Arbeitnehmeranteil der gesetzlichen Rentenversicherung (9,35 % vom brutto) abgezogen.

Dein Status bei der Krankenversicherung bleibt unverändert, also entweder bist du weiter kostenlos familienversichert oder studentisch gesetzlich versichert oder privat versichert wie vorher auch. Das gilt auch, wenn du z.B. in den Semesterferien Vollzeit arbeitest. Außerdem knüpfst du bereits eine Menge Kontakte und erhältst Informationen über interne Stellenausschreibungen.

Vielleicht stellst du dich sogar so gut an, dass du direkt nach deinem Studium als Vollzeitangestellter im gleichen Unternehmen anfangen kannst. Und selbst wenn nicht, hast du zumindest die Chance deine Bachelor- oder Masterarbeit in diesem Unternehmen zu schreiben.

Ein Werkstudentenzeugnis ist selbstverständlich sehr hilfreich bei der späteren Arbeitssuche. Außerdem bezahlen dein Arbeitgeber und du bereits in die Rentenkasse ein. Als Werkstudent hast du den Vorteil, dass die Mindestlohnregelung auch für dich gilt. Das heißt, du verdienst gutes Geld – mindestens 8,50 € pro Stunde.

Ein Vorteil ist auch, dass du zwar eine Grenze von 20 Arbeitsstunden pro Woche hast, du aber in den Semesterferien ganz einfach mehr arbeiten und somit mehr verdienen kannst. Als Minijobber ist das aufgrund der Vergütungsgrenze nicht möglich. Ein weiterer Vorteil ist, das Werkstudentenjobs oft als Pflichtpraktikum angerechnet werden können, da sie zu deinen Studieninhalten passen.

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Kann man als Werkstudent auch weniger als 20 Stunden arbeiten?

Zuerst prüft der Arbeitgeber, ob schon deshalb Versicherungsfreiheit besteht, weil Studierdende eine kurzfristige Beschäftigung ausüben wollen (gemäß § 8 Absatz 1 Nr.2 und § 115 Sozialgesetzbuch – Viertes Buch). Eine solche Beschäftigung darf im Kalenderjahr maximal drei Monate oder 70 Arbeitstage dauern.

  • Wollen Studierende dagegen neben ihrem (Vollzeit-)Studium dauerhaft jobben, ist ihre Tätigkeit dann von Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung befreit (= sogenanntes Werkstudenten»privileg»), wenn ihr Studium die Hauptsache und die Beschäftigung die Nebensache bleibt.
  • Bewertet wird das durch die 20-Stunden-Regel,

Wenn Studierende in der Woche nicht mehr als 20 Stunden arbeiten, entfällt – unabhängig von der Höhe des Einkommens – der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung. Sie zahlen hingegen ihren normalen Beitrag zur studentischen Kranken- und Pflegeversicherung (der Arbeitgeber ist von seinem Anteil befreit) und einen Beitrag zur Rentenversicherung.

  1. Hinweis: Durch die Beschäftigung als Werkstudierende wird kein Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben.
  2. Werkstudenten erhalten deshalb auch kein Kurzarbeitergeld.
  3. Außerdem endet ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Krankheit nach maximal sechs Wochen.
  4. Danach zahlt die gesetzliche Krankenversicherung kein Krankengeld.

ACHTUNG: Alle Studierenden müssen – unabhängig von ihrem Job – in einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sein. Innerhalb von sechs Wochen nach dem ersten Arbeitstag meldet der Arbeitgeber neue studentische Mitarbeiter/innen bei der Krankenkasse an, bei der die Studierenden versichert sind.

  1. Vor Aufnahme jeglicher Beschäftigung muss die Krankenkasse informiert werden.
  2. Die beitragsfreie Familienversicherung über die Eltern bleibt nur bei einem monatlichen Einkommen von maximal 485 Euro bestehen (bei einer geringfügig entlohnten Beschäftigung: 520 Euro).
  3. Über den Einzelfall berät die Krankenkasse.
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Das Bundesurlaubsgesetz gilt auch für Werkstudierende! Gesetzliche Grundlage für die Werkstudierendenregelung:

  • § 27 Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 Sozialgesetzbuch – Drittes Buch
  • § 6 Absatz 1 Nummer 3 Sozialgesetzbuch – Fünftes Buch
  • § 1 Absatz 2 Satz 1 Sozialgesetzbuch – Elftes Buch
  • § 10 Absatz 1 Nummer 5 Sozialgesetzbuch – Fünftes Buch
  • § 20 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 Sozialgesetzbuch – Elftes Buch