Wie Viel Kostet Augen Lasern?

Wie Viel Kostet Augen Lasern
Wie viel kostet es, sich die Augen lasern zu lassen? – Wer mit dem Gedanken spielt, sich die Augen lasern zu lassen, sollte auch einen Blick auf die Kosten werfen. Diese variieren je nach angewandtem Verfahren, Dioptrienwert und behandelnder Klinik. In Deutschland liegen die Kosten derzeit ungefähr zwischen 800 und 2.600 € je Auge,

Dauer des Verfahrens pro Auge Heilungsdauer bis zur Sichtverbesserung Kosten pro Auge Anwendung bei
LASIK 5-10 Min 1-2 Tage ab 1.000 € Kurz-, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung
Femto-LASIK 15 Min 2-3 Tage ab 1.300 € Kurz-, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung
ReLEx Smile 10 Min 1-2 Tage ab 2.250 € Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung
Epi-LASIK 10 Min 5-7 Tage ab 1.700 € Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung
LASEK 10 Min 7-10 Tage ab 1.400 € Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung

Wird das augenlasern von der Krankenkasse bezahlt?

Übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten? – Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Augenlaser-OP generell leider nicht. Gesetzliche Krankenkasse übernehmen in der Regel nur Kosten einer medizinisch notwendigen Behandlung. Da eine Fehlsichtigkeit nicht als Krankheit eingestuft wird, werden auch keine Kosten für Brille oder Kontaktlinse übernommen.

Warum ist Augen lasern so teuer?

Warum ist Augenlasern so teuer? – Für eine Augenlaser-Operation benötigt der behandelnde Arzt sehr moderne Geräte und Maschinen. Der ist ein ultra-feiner Laserstrahl, dessen Erzeugung nur mit einer sehr teuren Maschine erzeugt werden kann. Diese Kosten muss der Arzt bzw.

Ist eine Laserbehandlung am Auge schmerzhaft?

Detail Bei unserer täglichen Arbeit im Augenlaserzentrum begegnen uns viele Fragen. Gerne beantworten wir eine Frage rund um Schmerzen bei der Laserbehandlung. Die Laserbehandlung am Auge ist in der Regel völlig schmerzlos, denn die Augenoberfläche wird mit speziellen Augentropfen vor der Operation unempfindlich gemacht.

  • Direkt nach dem Eingriff beginnt die Heilung des gelaserten Gewebes.
  • Die Heilungszeit kann je nach Laser-Methode zwischen Stunden und Tagen dauern.
  • Beim Oberflächenverfahren (cTEN) kann es in dieser Zeit zu (leichten) Schmerzen kommen.
  • Das berichten ca.20% unserer Kunden.
  • Diese Schmerzen fühlen sich wir ein starkes Kratzgefühl an.

Weitere Symptome, die während dieser Zeit auch auftreten können, sind übermässiger Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit und angeschwollene, schwere Augenlider. In den meisten Fällen wird eine Verbandskontaktlinse eingesetzt, diese verhindert eine Reizung durch den Lidschlag.

  1. Die Linse bleibt Tag und Nacht im Auge und Betroffene müssen sich nicht darum kümmern.
  2. Diese Kontaktlinse dient als «Pflaster» für die Wunde und wird nach zwei Tagen nicht mehr benötigt.
  3. Die Sehkraft wird dabei nicht eingeschränkt.
  4. Ein weiterer grosser Vorteil der Kontaktlinse ist, dass sie einen Teil der Augentropfen speichert und auch beim Schlafen die Hornhaut mit den wichtigen Wirkstoffen versorgt.

Ein Survival Kit für zu Hause darf auch nicht fehlen: eine Kühlmaske und Schmerzmittel, falls es zu Schmerzen kommen sollte. Kurz gesagt: Die Behandlung mittels Laser ist grundsätzlich nicht schmerzhaft. Je nach Methode benötigen Betroffene aber etwas Geduld, bis sich die Augen wieder komplett erholt haben.

Wie viel kostet eine Augenoperation?

Wann werden die Augen lasern Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen? – Wann die Augen lasern Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen oder der Krankenversicherung übernommen werden und wann es einen Zuschuss gibt, ist nicht immer ganz klar definiert.

  • Bevor es zum Augen lasern kommt, stellen sich viele Interessierte die Frage, wie hoch die Kosten sind und wann die Krankenkasse einem finanziell unter die Arme greift.
  • Grundsätzlich kostet der Eingriff je nach Behandlung und Diagnose des Augenarztes unterschiedlich viel.
  • Grob kann gesagt werden, dass man mit mindestens 990,00 € pro Auge rechnen sollte.

Bereits bei einem Erstgespräch über eine Laser-Operation erhalten Sie einen individuellen Kostenvoranschlag. In den folgenden Absätzen erfahren Sie, bei welcher Fehlsichtigkeit und Augenerkrankung die Krankenkasse die Kosten übernimmt und wann nicht. Wie Viel Kostet Augen Lasern

Was spricht gegen lasern?

Häufige Nebenwirkungen – Obwohl der LASIK-Eingriff an sich als sicher gilt, handelt es sich dennoch um eine Operation. Es gibt darüber hinaus wenige Aussagen über Langzeitfolgen. Studien aus den USA belegen zudem, dass ein Großteil der Patienten nach einem Lasereingriff am Auge unter verschiedenen Nebenwirkungen leidet.

Für die Studien wurden Patienten vier Wochen, zwei Monate und ein halbes Jahr nach der LASIK untersucht und füllten zusätzlich einen Fragebogen aus, den der Augenarzt nicht zu sehen bekam.28 Prozent litten unter einem Trockenen Auge (Sicca-Syndrom), diese Patienten müssen mehrmals täglich und in schweren Fällen bis zu stündlich Augentropfen verwenden, um Augenbrennen oder ein Fremdkörpergefühl loszuwerden.

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Eine bekannte Folge der LASIK kann verschlechtertes Sehen bei Dämmerung sein, laut Studie berichteten rund 50 Prozent der Patienten außerdem über Doppelbilder bei reflektierenden Objekten, Lichtringe um ein Objekt oder Lichtstrahle n, die von einer Leuchtquelle auszugehen scheinen.

Wie viel kostet Augenlasern in der Türkei?

Augenlasern Türkei Kosten – Das Lasern der Augen ist eine Privatleistung und wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Die Kosten müssen deshalb vom Patienten selber getragen werden. Eine Augenlaser-OP in Deutschland ist jedoch nicht gerade günstig,

  1. So kostet die Femto-Lasik Behandlung ca.1500 Euro pro Auge, eine Relex Smile OP ab ca.2500 Euro pro Auge.
  2. Nicht jeder hat einfach mal so 3000 Euro oder mehr auf der hohen Kante.
  3. Bis zu zwei Drittel können Patienten in der Türkei bei einer Augenlaser-OP einsparen Wenn Du die Preise mit der Türkei vergleichst, kannst Du feststellen, dass man bis zu zwei Drittel der Kosten für die Operation einsparen kann.

Eine Femto-Lasik OP für beide Augen zusammen kostet zum Beispiel in Istanbul ca.1420 Euro. Dieser Preis beinhaltet auch alle notwendigen Vor- und Nachuntersuchung vor Ort in der Augenklinik. In vielen Fällen sind sogar die Kosten für die Hotelübernachtung und die Flughafen-Transfers im Rahmen von All-Inclusive Angeboten bereits mit abgedeckt.

Augenlasern-Kosten (pro Auge) Türkei Deutschland
Femto-Lasik / iLasik ab 700 Euro ab 1500 Euro
Relex Smile ab 1100 Euro ab 2500 Euro
PRK / LASEK ab 700 Euro ab 1000 Euro

Bei den Augenlaser-Preisen für Deutschland und Schweiz muss man sich darüber im Klaren sein, dass für notwendige Vor- und Nachuntersuchungen zusätzliche Kosten entstehen können. Darüber hinaus wird in vielen Augenkliniken und Laser-Zentren der endgültige Preis der Operation in Abhängigkeit der vorliegenden Dioptrienstärke des Patienten festgelegt – je höher die Dioptrien desto höher die Kosten.

  1. Für eine fehlsichtige Person mit einer Kurzsichtigkeit von -6 Dioptrien kann die Femto-Lasik dann z.B.4000 Euro für beide Augen kosten.
  2. Das ist in der Türkei nicht der Fall: die Augenlaser Kosten unabhängig von der Ausprägung der Fehlsichtigkeit des Patienten.
  3. Augenlasern: Kostenübernahme durch die private Krankenkasse: Laut dem Urteil vom 27.03.2017 des Bundesgerichtshofes (BGH) wurde für die Mehrzahl der Privatversicherten der Weg zur Kostenübernahme einer Augenlaser-Behandlung geebnet.

Der Grundsatz lautet jetzt, dass der Versicherungsnehmer sich nicht auf ein Hilfsmittel wie z.B. Brille oder Kontaktlinsen verweisen lassen muss, wenn ein Heilmittel wie ein Lasik-Eingriff zur Verfügung steht. Wenn Du eine private Krankenversicherung abgeschlossen hast, erkundige Dich bereits vor der Durchführung der Operation über das Leistungsspektrum deiner Versicherungspolice.

Kann beim augenlasern was schief gehen?

Anja Herrmann* hat sich nur ganze zwei Wochen zuvor spontan entschlossen. Und ist sich nun, wenige Minuten vor der Operation, ihrer Entscheidung immer noch sehr sicher. »Ich habe keine Angst«, sagt die 33-Jährige. »Und keine Zweifel.« Selbst als ihre Mutter warnte, lass das doch, jede Operation hat Risiken, hat sie das einfach weggewischt.

Anja Herrmann sitzt im Wartezimmer der Augenklinik am Wittenbergplatz. In wenigen Augenblicken wird sie im OP liegen, winzige Laserstrahlen werden dann in beide Augen gefeuert, um sie so von ihrer Brille zu befreien. Die Sehhilfe habe sie schon seit Jahren genervt, sagt die Spandauerin. Bereits seit dem 13.

Lebensjahr muss sie eine Brille tragen. Auch jetzt, kurz vor der OP, kommt sie nicht ohne aus. Sie hat jetzt minus 4,5 Dioptrien auf beiden Augen – moderat kurzsichtig, wie Optiker sagen. Das Brillengestell hat sie noch mit viel Modebewusstsein ausgesucht: Ein filigranes Metallgestell mit goldenen Einlagen hält die beiden teuren Kunststoffgläser.

  • »Habe ich mir vor einem halben Jahr machen lassen«, sagt Anja Herrmann.
  • Und macht eine wegwerfende Handbewegung.
  • »Egal, ich bin froh, wenn ich sie los bin.« Auch wenn der Eingriff nicht ganz billig ist.
  • Napp 3500 Euro wird sie für beide Augen auf den Tisch legen müssen.
  • Sie hat eine höherpreisige Operationsmethode gewählt, mit der die manchmal nach dem Eingriff auftretende Blendempfindlichkeit minimiert werden kann.

Dafür kam ihr die Abfindung von einigen tausend Euro, die sie durch einen Jobwechsel bekam, gerade recht. »Ich konnte es mir jetzt leisten, und ich leiste es mir jetzt.« Doch mit dem Willen und der Finanzierung ist die Laseroperation, bei der eine Linse direkt in die Hornhaut »modelliert« wird, noch lange nicht sicher.

  • Bevor ein Patient unter dem Laser landet, muss er in der Augenklinik am Wittenbergplatz, so wie bei den meisten Augenlaser-Zentren, an zwei Instanzen vorbei: einer Optometristin – einer Fachfrau für die Vermessung des Auges – und einem Augenarzt.
  • Beide sollen prüfen, ob man überhaupt geeignet ist für den Eingriff.
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Denn es gibt durchaus Gründe, die gegen eine Laser-OP sprechen, bestimmte Vorerkrankungen beispielsweise. Geeignet sei das Verfahren besonders für jüngere Menschen in den 20er und 30er Lebensjahren, sagt Thomas Pahlitzsch, leitender Operateur und Chefarzt der Augenklinik.

Also die Altersgruppe, bei denen die Augen schon so weit entwickelt sind, dass sich die Sehkraft nur noch minimal verändert, bei denen gleichzeitig aber das Zoomen der Augenlinse noch problemlos möglich ist. Spätestens ab Mitte 40 verlieren nämlich die Linsen zunehmend an Flexibilität. Dann dauert es immer länger, den Blick von einem entfernteren auf ein nahe liegendes Objekt zu fokussieren.

Aber nicht nur das Alter entscheidet. Auch die Spanne der Fehlsichtigkeit, die mit dem Laser korrigiert werden kann, ist eingeschränkt. Laut Berufsverband der Augenärzte ist die Lasik eine wissenschaftlich abgesicherte Korrekturmethode bei Menschen mit einer Kurzsichtigkeit bis minus acht, bei Weitsichtigkeit von plus drei und einer Hornhautverkrümmung bis maximal plus drei Dioptrien.

  • Auch die Dicke der Hornhaut im Auge spielt bei der Entscheidung eine Rolle.
  • Denn es muss ausreichend Gewebe vorhanden sein, um davon Teile so entfernen zu können, dass die die Fehlsichtigkeit korrigierende Linse entsteht.
  • Unter einer Stärke von 500 Mikrometern werden die meisten Operateure eine Lasik-OP ablehnen.

Und hinzu kommt als nichtkörperlicher Faktor die Fähigkeit, die Anweisungen des Arztes für die Zeit nach der Operation zu verstehen und zu befolgen. Denn einer der Hauptgründe für spätere Komplikationen sei ein falsches Verhalten der Patienten, sagt Pahlitzsch.

Wenn man beispielsweise die Augen wegen des Juckreizes stark reibe, könnte die noch nicht verheilte Hornhautoberfläche wieder aufreißen und so Infektionskeimen die Tür öffnen. Dazu gehört auch, dass man die Nachuntersuchungstermine wahrnimmt. Doch wird das tatsächlich immer so eng gesehen? Immerhin stehen die Augenlaserzentren unter einem großen ökonomischen Druck.

Diese »Lasik« genannte Methode erlebt seit den 1990er Jahren einen wahren Boom. Immer mehr Augenärzte stellen sich computergesteuerte Laser-Geräte in ihre Praxen, die leicht eine halbe Million Euro kosten können; allein in Berlin werben rund 20 Lasik-Center und -Kliniken um Kunden.

  • Mittlerweile lassen sich in Deutschland jährlich schätzungsweise zwischen 50.000 und 90.000 Menschen ihr Augenlicht per Laser korrigieren.
  • Gerade in Berlin sei die Konkurrenz besonders stark, sagen Insider.
  • Wohl auch vor diesem Hintergrund gibt es immer wieder Vorwürfe an die Branche, manche Anbieter würden nicht ausreichend aufklären und selbst Risikopatienten nicht von der OP abhalten.

Beide, sowohl der Augenarzt, der die Voruntersuchungen vornimmt, wie die Optometristin der Augenklinik am Wittenbergplatz, versichern nachdrücklich, dass sie unbeeinflusst von wirtschaftlichen Interessen nach rein medizinischen Gründen entscheiden könnten, ob jemand gelasert wird.

»Wir beurteilen das nach den wissenschaftlichen Leitlinien.« Das ist schon eine konkrete Selbstverpflichtung, denn eine solche Aussage – die die meisten anderen Kliniken wahrscheinlich ebenso betonen würden – können Interessenten leicht selbst nachprüfen. Die Laserzentren bieten kostenlose Erstberatungsgespräche oder Informationsabende an.

Und schon da kann man sich als potenzieller Kunde die Fragen stellen: War die Beratung über das Für und Wider einer Laser-OP ausführlich und seriös? Wurde ich über die Operationsrisiken aufgeklärt? Ließ man mir Zeit für die Entscheidung und auch zur Einholung einer Zweitmeinung? Und auch die Fragen nach der Krankengeschichte und die ausführlichen Untersuchungen sind weitere Hinweise (siehe Seite 29).

  • Diese Untersuchungen sind jedoch meist nicht mehr kostenlos, sondern gehören zum »Gesamtpaket« der Laser-Behandlung dazu.
  • Entscheidet sich der Patient danach ohne medizinischen Grund gegen den Eingriff, stellt die Praxis diese Untersuchung in Rechnung.
  • In der Augenklinik am Wittenbergplatz zum Beispiel wären dann rund 200 Euro fällig.

Auch deshalb hat die Stiftung Warentest – bereits 2006 – fünf Berliner und zwei überregionale Augenlaserzentren unter die Lupe genommen und dabei nicht etwa die Behandlungsqualität bewertet, sondern die Qualität der Beratung und Untersuchung vor der Operation.

  • Die meisten Häuser schnitten dabei gut ab.
  • Doch wie gesagt: Der Test liegt nunmehr fast neun Jahre zurück.
  • Wenn es dann zum Eingriff kommt, geht alles sehr schnell.
  • Die Laseroperation läuft eigentlich immer nach dem gleichen Muster ab.
  • Zunächst wird das Auge betäubt.
  • Dann deckt der Arzt dem Patienten ein Tuch über das Gesicht, mit einem Loch für das zu operierende Auge, und bittet, auf ein rotes Licht über dem Kopf zu schauen.
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Mit einer Stahlklemme spreizt er die Lider. Zunächst drückt er einen Metallring, in dem ein Messer sitzt, fest auf den Augapfel, dann führt er die Klinge. Dieser Schnitt wird immer häufiger auch mit einem Laser statt einem Messer vorgenommen. Das OP-Feld beobachtet er unter dem Mikroskop.

  1. Wie bei einem Eierschneider trennt Thomas Pahlitzsch eine dünne Scheibe der Hornhaut des Auges fast ab.
  2. Mit einem Metallspatel nimmt er sie vorsichtig auf und klappt sie um.
  3. Die eben noch klare Haut über der Pupille ist plötzlich milchig.
  4. Der Hornhautlappen wird nach der Laserbehandlung wieder zurückgeklappt, wo er die Wunde wie ein körpereigenes Pflaster dauerhaft verschließt.

Augen zu lasern, ist arbeiten im Tausendstelmillimeterbereich. Pahlitzsch richtet das Fadenkreuz auf das geöffnete Auge seiner Patientin aus. Immer wieder schaut der Arzt durch sein Okular, korrigiert, gibt über eine Computertastatur neue Steuerbefehle ein.

Dann drückt Pahlitzsch den Auslöser. Laut knatternd jagen im Millisekundenabstand mehr als 3000 Laserblitze auf das Auge. Es sind unsichtbare Entladungen, denn der Laser arbeitet mit für Menschen nicht wahrnehmbarem ultraviolettem Licht; auf der Pupille sieht man nur den roten Zielpunkt. Bei jedem Schuss entsteht eine mikroskopisch kleine Blase auf der Hornhaut, ein Stück Gewebe verdampft.

Bläschen für Bläschen »meißelt« Pahlitzsch eine Linse in die natürliche Hornhaut. »Wir machen mit dem Laser eigentlich nichts anders, als der Optiker mit den Brillengläsern – wir schleifen die richtige Linse ein«, sagt er. Nur gut 20 Sekunden dauert der »Beschuss« pro Auge.

Dann ist die Brille, die die Patientin vorher tragen musste, überflüssig. In der Regel jedenfalls. Bei weniger als fünf Prozent der Eingriffe muss zum Beispiel nachgearbeitet werden, weil nach der ersten OP nicht die richtige Sehstärke erreicht wurde, die Brille immer noch notwendig ist. Manchmal ist aber auch danach noch eine – schwächere Brille – nötig.

Und bei unter einem Prozent der Patienten kann es zu schwereren Schäden an der Hornhaut kommen, etwa durch Infektionen. Schließlich trägt man Teile der Hornhaut ab, sie wird also geschwächt. Unter Umständen vernarbt das Gewebe und trübt das Augenlicht.

  1. Bei manchen Patienten treten Sehbeschwerden auf: Doppelbilder und Lichthöfe, vor allem in der Dämmerung.
  2. Viel häufiger aber ärgern sie sich, weil die Sehkraft nach dem Eingriff nicht die gewünschten 100 Prozent erreicht.
  3. Natürlich erwarten die Kunden, dass der teure Laser sie von der Brille befreit – und sie nicht einfach nur eine schwächere tragen müssen.

Die Garantie, für immer ohne auszukommen, können die Ärzte jedoch nicht geben. »Aber natürlich ist es unser Ziel, dass man nach der Operation 100 Prozent Sehkraft besitzt«, sagt Thomas Pahlitzsch. Künftige Verschlechterungen der Sehkraft – Brillenträger kennen das, weil sie oft alle paar Jahre eine neue, stärkere Brille benötigen – kann der Laser jedoch nicht verhindern.

Die Befreiung vom Glas ist also immer nur auf Zeit. * Name geändert Das Magazin für Medizin und Gesundheit in Berlin: «Tagesspiegel Gesund – Berlins beste Ärzte für Hören und Sehen», Weitere Themen der Ausgabe : Wahrheit oder Mythos. Was dem Augenlicht hilft und schadet; Sehen. Wie unser Auge die Welt des Lichts einfängt; Schielen.

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Kann man nur 1 Auge lasern lassen?

Kann ich nur ein Auge lasern lassen? – Es ist möglich, nur ein Auge lasern zu lassen. Während Ihrer Erstberatung und Ihrer Voruntersuchung führen unsere Experten eine Reihe umfassender Tests durch, um Ihre Eignung für die Behandlung zu beurteilen, und empfehlen Ihnen die Augenlaser-Methode, mit der Sie am ehesten das bestmögliche klinische Ergebnis erzielen.