Was Kostet Steuerkette Wechseln?

Was Kostet Steuerkette Wechseln
Die Kosten für den Wechsel der Steuerkette hängen stark vom Automodell ab. Der Steuerkettensatz selbst kostet zwischen 100 und 300 €. Dazu kommen die Werkstattkosten. Ist alles gut erreichbar, kann man mit 350 € rechnen.

Wie oft sollte man die Steuerkette wechseln?

Wartung und Pflege der Steuerkette – Die meisten Hersteller geben für eine Steuerkette – anders als beim Zahnriemen – keine Wartungsintervalle an. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Lebensdauer einer Steuerkette immer unbegrenzt ist. Bei der einfachen Steuerkette (Simplex-Steuerkette) spricht man von einer Laufleistung um etwa 100.000 Kilometer bis ein Austausch vorgenommen werden sollte.

  1. Den höher belastbaren Duplexketten (doppelte Kettenreihe) sagt man Laufleistungen bis zu 500.000 Kilometern nach.
  2. Je nach Laufleistung ist daher ratsam, die Steuerkette kontrollieren zu lassen.
  3. Zur Pflege der Steuerkette gehört, dass sie immer ausreichend geschmiert ist.
  4. Daher ist die regelmäßige Kontrolle des Ölstandes im Motor auch für die Steuerkette äußerst wichtig.

Sollte ein Problem bei einer Steuerkette auftreten, muss dies nicht zwangsläufig von der Kette selbst kommen. Denn damit diese reibungslos ihren Dienst verrichten kann, benötigt es Umlenkrollen, Gleitschienen und Kettenspanner. Diese Anbauteile sind in preiswerteren Modellen dann meistens aus einem Bakelit-ähnlichem Kunststoff gefertigt und die Schwachstelle des Systems.

Was kostet es die Steuerkette prüfen zu lassen?

Kosten für den Wechsel einer Steuerkette – Die Gesamtkosten für den Wechsel einer Steuerkette können stark variieren. Sie sind vor allem von der Bauweise des Motors und dem damit vorhandenen Aufwand für den Austausch abhängig. Ein Steuerkettensatz kostet häufig zwischen 150,- Euro und 500,- Euro.

  1. Originale Herstellersätze können auch bis zu 1.000,- Euro kosten.
  2. Abhängig sind die Ersatzteilkosten vor allem von Fahrzeug und Ersatzteilhersteller.
  3. Bekannte Hersteller von Ersatzteilen sind beispielsweise febi, SKF, INA und MAPCO.
  4. Eine ähnlich große Spanne gibt es beim erforderlichen Aufwand für den Austausch.

Hier kann man grob von einem Aufwand zwischen 3 und bis zu 8 Stunden ausgehen. Ausgehend von einem Stundensatz in Höhe von 100,- Euro ergeben sich somit Arbeitskosten von 300,- bis 800,- Euro. Insgesamt kommt man gemäß dieser Kalkulation daher auf Gesamtkosten zwischen 450,- (eher eine glückliche Ausnahme) und 1.300 Euro.

Wie viel kostet Steuerkette wechseln VW?

Pauschal liegen die Kosten für das Wechseln der Steuerkette in einer Werkstatt im vierstelligen Bereich. Kostenbeispiele für den Wechsel der Steuerkette.

FAHRZEUG KOSTEN
VW Golf 6 (5K1) ab 450 EUR
VW Polo 4 (9N3) ab 310 EUR

Wie viele km hält eine Steuerkette?

Welche Wechselintervalle haben Steuerketten? – Die Laufleistung ist bei jedem Hersteller unterschiedlich, liegt aber in der Regel zwischen 250.000 und 500.000 Kilometern, Vorher sind meist die Wartungsintervalle der Spannelemente und Führungselemente erreicht, sodass die Kette vor Ende ihrer Laufzeit mit den übrigen Teilen mitgetauscht wird.

  1. Bei manchen Autos ist es möglich, die Steuerkette ohne großen Aufwand auf Sicht zu prüfen,
  2. Hier lassen sich Schäden frühzeitig erkennen.
  3. Ist das nicht möglich, achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche aus dem Motorraum,
  4. Woran erkenne ich, dass ich die Steuerkette wechseln muss? Wenn sich die Kette durch Zugbelastungen verlängert, kann es passieren, dass sie nicht mehr sauber läuft.

Das kündigt sich in der Regel lange Zeit vorher an, da sich die Steuerkette lockert. Achten Sie auf Symptome wie ein Rasseln oder ähnliche Geräusche aus dem Motor, In der Regel sind dann die Führungsschienen oder Spannschienen verschlissen. Ein Steuerkettensatz enthält alle notwendigen Teile und der Austausch behebt das Problem.

Im Extremfall kann die Kette einen Teil der Zahnräder überspringen, was zur totalen Fehlfunktion führen würde. Dies tritt aber in der Regel erst lange nach den oben beschrieben Geräuschen auf. Beobachten Sie außerdem die Motorkontrollleuchte und den Stand des Motoröls. Ein geringer Ölstand führt zu erhöhtem Verschleiß und erhöht die Gefahr einer kaputten Kette vor erreichter Laufleistung.

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Leuchtet die Motorlampe auf, ist immer eine schnelle Kontrolle der Ursache angebracht. Kann ich meine Steuerkette selbst wechseln? Das Tauschen der Steuerkette ist eine umfangreiche Reparatur und erfordert die Demontage von vielen Motorteilen. Falsche Einstellungen beim Zusammenbau führen zur Fehlfunktion des Motors.

Was passiert wenn die Steuerkette kaputt geht?

Schäden bei einer gerissenen Steuerkette – Die Steuerkette übernimmt die Synchronisation der Kolben mit den Ventilen. Diese müssen in jedem Punkt des Verbrennunsprozesses in einer bestimmen Position sein um die optimale Leistung bereitzustellen und nicht zu kollidieren.

Was passiert wenn die Steuerkette reißt? Wenn die Steuerkette gerissen ist werden die Ventile und Kolben nicht mehr miteinander synchronisiert und stoßen aufeinander. Hierbei zerstören diese sich gegenseitig und verursachen ebenfalls oft weitere Schäden innerhalb des Motors. So wird beispielsweise der Zylinderkopf oft verbogen und erhält weitere Schäden, sodass die Kompression im Brennraum schwindet.

Die Zylinderwände werden ebenfalls meist beschädigt, wodurch eine Reparatur erheblich schwerer und teurer wird. In diesem Fall hilft meist lediglich ein Austauschmotor, da eine Motorinstandsetzung zwar möglich, aber oft nicht mehr wirtschaftlich ist.

Wie kann man die Steuerkette schonen?

32 Antworten – So ganz habe ich nicht verstanden wie du das meinst. In jedem Fall ist es generell ist ein kürzerer Ölwechsel Intervall bzw der konventionelle «nicht longlife» Intervall Motor schonender. Es gibt bei Autos Steuerkettenspanner die Hydraulisch und Federbelastet sind, oder welche die Hydraulisch betätigt sind und ein Rückschlagventil drinne haben. Ob Gang rein, oder raus Handbremse rein oder raus bei einparken ist dem Steuerketten Spanner piepe. Ich denke auch das es eher die verkürzten Intervalle bringen, als mit Handbremse und Gang raus zu starten. Wenn der Motor kalt gestartet wird und der Kettenspanner noch keinen ausreichenden Druck hat, ist es auch im Leerlauf so. Zumindest sehe ich genau den umgekehrten Effekt bei beschriebener Methode. Die Last die das Getriebe bei eingelegtem Gang aber getretener Kupplung entwickelt ist nicht sehr hoch. Dein Verfahren dürfte von der Logik her belastender sein, denn eingekuppelt im Leerlauf läuft ja die Getriebewelle mit. Aber Respekt! 100.000 km schaffen die wenigsten Aggregate. Der Rosto von meinem Bruder (auch 160 PS TSI) ist bei 78.000km hochgegangen. Kolbenbruch + Steuerkette. Waren 5000€ Selbstbeteiligung trotz Scheckheftpflege bei VAG. Echt ein Witz. Wagen war zu alt, Kulanz gibt es nur 5 Jahre. Er hat ihn reparieren lassen und gleich verkauft. Nun fährt er Volvo C80 Coupe.5 Zylinder Turbo aus Schweden, fast unkaputtbar. Fakt ist: Die ganzen TSI-TFSI mit Steuerkette sind im Prinzip Kernschrott. Schon vom Controlling kaputt gespart. Man gut das die wieder Zahnriemen verbauen. Kette konnte VW noch nie! Siehe VR6. Roadwinner, Du hast es sehr gut erklärt und ich mache es seit ich denken kann so, dass kein Druck auf dem Getriebe + Motor ist (auch wenn ich keine Steuerkette hab). Wenn ein Motor ausrollt, wird er sich automatisch in eine «spannungsfreien» Zustand begeben. Jetzt Gang rein und auf Druck abstellen bringt wieder Zug auf den Riemen, der einfach unnötig ist. Vom ZMS mal ganz zu schweigen. Auch hier dürfte die Lebensdauer leiden. Mein Vater stellt seine Autos grundsätzlich nur in P ab. Das metallische Geräusch am Berg, wenn unter Druck der Stift aus dem Wandler gezogen wird, störte ihn nicht. Bis die Automatik neu kam und für den TÜV die kompletten Bremsseile ersetzt wurden, da fest gegammelt. TSI Motoren russen genau wie Diesel, die eingetragenen Russpartikel schleifen an allen Teilen, insbesondere halt der Steuerkette. Die verkürzten Intervalle tun dem Motor sicher sehr sehr gut. Ich würde beides beherzigen. Kostet doch nicht die Welt und Vorsicht ist besser als Nachsicht. Gruß @VR6667 und Schnapsfahrer: Ich denke ihr habt mich da falsch verstanden. Zum Starten drücke ich natürlich zusätzlich die Kupplung. Ich glaube sogar, dass der Scirocco ohne gar nicht anspringt. Aber um es nochmal zu erklären: Das Fahrzeug steht ja so gut wie nie 100 % eben. Habt ihr also nur den Gang eingelegt, zieht die Fahrzeugmassen an der Kurbelwelle. Ein Teil der Kraft wirkt auf den Kolben, welcher sich in der Kompressionphase befindet. Da der Zylinder nicht absolut dicht ist, wird die hier wirkende Kraft über die Stunden immer geringer. Die übrige Kraft zieht von der Kurbelwelle, über die Steuerkettee bis zur Nockenwelle. Die Steuerkette ist also unter Spannung und drückt auf den hydraulischen Steuerkettenspanner. Das eingebaute Ventil ist bekanntermaßen nicht absolut dicht, und das Öl drückt sich soweit heraus, bis nur noch die kleine Feder im Spanner ihre Funktion wahrnimmt. Beim nächsten Starten schlackert die Steuerkette solange, bis genung Öldruck aufgebaut ist. Das bekannte Problem. Im schlimmsten Fall überspringt die Steuerkette. @Porgi: Danke. Und weil du gerade den Ruß ansprichst: Beim Betrieb mit Autogas gibt es fast gar keinen Russ. Da ich sogar kalt auf Autogas starten kann nochmal ein Plus für die Steuerkette. Unser TSI ist bald 12 Jahre alt, hat 150.000KM, sieht fast nur Kurzstrecke, kriegt alle 30.000KM das billigste Öl und rennt wie eine 1 🙂 Übertreiben braucht man es nicht. Klar waren die Motoren nicht die besten, aber da gabs in der Vergangenheit schon gröbere Fehlgriffe. Mal Naiv gefragt. Warum nicht einfach den Leerlauf einlegen und die Handbremse anziehen? Zumal eine Handbremse die nie genutzt wird eher mal fest gammelt. Wenn ich ohne Unterlegkeil parke, dann habe ich den Gang schon gerne als Back-up drin. Letztendlich erwarte ich von meinem Scirocco, dass er die 250.000 km durchhält. Ein paar kleinere Reparaturen sind hinnehmbar. Bislang mussten Scheibenbremsen und Federn hinten gewechselt werden, sowie die Kühlmittelpumpe (hätte noch länger gehalten, hatte aber einen ganz leichten Kühlmittelverlust). Die Injektoren müsste ich auch einmal ausbauen und reinigen. Kosten also gleich null. Ansonsten nur Verschleißteile. Zitat: @Vr6667 schrieb am 4. August 2018 um 16:07:24 Uhr : Mal Naiv gefragt. Warum nicht einfach den Leerlauf einlegen und die Handbremse anziehen? Zumal eine Handbremse die nie genutzt wird eher mal fest gammelt. Das sehe ich ähnlich, für was gibt es ne Feststellbremse 😉 Aber wer so nen Affenzirkus machen will. bitte gerne. Zuerst die Handbremse anzuziehen und dann erst den Gang einzulegen bzw. alternativ keinen Gang einlegen würde ich nicht Mal als Minimalaufwand ansehen. Hier von einem «Affenzirkus» zu schreiben finde ich ganz schön frech. Aber wer lieber einen Motorschaden riskiert => bitte gerne Zitat: @Roadwinner schrieb am 5. August 2018 um 23:01:55 Uhr : Zuerst die Handbremse anzuziehen und dann erst den Gang einzulegen bzw. alternativ keinen Gang einlegen würde ich nicht Mal als Minimalaufwand ansehen. Hier von einem «Affenzirkus» zu schreiben finde ich ganz schön frech. Aber wer lieber einen Motorschaden riskiert => bitte gerne Wer keinen Motorschaden riskieren will, kauft erst gar keinen TSI !!! 😀 Der gute VAG 1.6 8V Sauger war bis zum Ende des Golf VI das letzte (fast) unverwüstliche EA827 Derivat. Bei etwas Pflege macht der noch 300-500.000km. Die meisten TSI sind bei 100.000 Kernschrott !!! Das sehe ich ähnlich. Selber schuld wenn man sich so nen Problem Motor zulegt. Was ist denn nur los mit Dir. Ich gebe hier einen Ratschlag, der zu beherzigen überhaupt kein Problem sein dürfte, und du kommst hier mit Schuldzuweisungen. Also normal ist das nicht. Btw habe ich Wagen vor knapp 10 Jahren bestellt und bin sehr zufrieden. Moin, Ölwechselintervall zu verkürzen ist sicher sinnvoll. Zum Thema Gang und Stehen und Kette, Aus meiner Sicht völliger Quatsch. Wird sicher jeder so denken, der sich mit der Technik schon einmal beschäftigt hat. Die Kette wird dadurch auch nicht entlastet, Sie ist schlicht zu schwach ausgelegt für die im Betrieb auftretende Belastung. Gruss @It is Naoanto Danke für deinen Einwand. Erläuterung: Kurz nach dem Abstellen ist die Kette noch nicht entlastet. Sobald sich aber der Druck des Zylinders, der sich in der Kompressionsphase befand, verflüchtigt hat, ist auf der Kurbelwellenseite kein Widerstand mehr und die Steuerkette ist entlastet. Die Steuerkette selber ist ja auch nicht das Problem, sondern der hydraulische Kettenspanner.

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Ist der Motor kaputt wenn die Steuerkette reißt?

Warum Steuerketten reißen und wie Sie dies vermeiden können – Häufigste Fehlerursache sind länger nicht durchgeführte Wartungen am Motor.

Die Kette gehört zu den Verschleißteilen und sollte daher sicherheitshalber nach einer Motorlaufleistung von 120.000 bis 150.000 Kilometern ausgetauscht werden. Sollten Sie nur wenige Kilometer pro Jahr fahren, können Sie auch nur alle sechs Jahre einen Wechsel durchführen lassen. Stellen Sie fest, dass Ihr Motor unruhig läuft, suchen Sie eine Werkstatt auf, um Schlimmeres zu verhindern. Auch ein Rasseln der Steuerkette beim Start macht Sie darauf aufmerksam, dass es Zeit für eine Wartung ist. Müssen Sie noch zur Werkstatt fahren, vermeiden Sie eine ruckartige Fahrweise. Es ist wichtig, dass der Motor möglichst gleichmäßig läuft. Am besten lassen Sie Ihr Fahrzeug jedoch abschleppen. Reißt die Kette, wird sie durch Umdrehungszahl der Kurbelwelle im Motor umhergeschleudert und richtet dadurch erhebliche Schäden an. Ein irreparabler Motorschaden entsteht, wenn Ventile und Kolben kollidieren. Ist die Kette gerissen, blockiert Ihr Motor außerdem komplett und das Fahrzeug kann nicht mehr bewegt werden.

Steuerkette gerissen (Bild: Pixabay.com)

Wie lange hält eine Steuerkette bei VW?

Steuerkette soll theoretisch 500.000 Kilometer halten – Laut VW-Internetseite halte die Kette «bis zu 500.000 Kilometer». Die Realität sieht oft anders aus. Etwa bei Ehepaar Gleß aus Crailsheim (Baden-Württemberg). In ihrem VW Jetta ist jetzt, nach nur 78.000 Kilometern, zum zweiten Mal die Steuerkette fällig.

Wie lange hält Steuerkette 1.4 TSI?

Steuerkette soll theoretisch 500.000 Kilometer halten – Laut VW-Internetseite halte die Kette «bis zu 500.000 Kilometer». Die Realität sieht oft anders aus. Etwa bei Ehepaar Gleß aus Crailsheim (Baden-Württemberg). In ihrem VW Jetta ist jetzt, nach nur 78.000 Kilometern, zum zweiten Mal die Steuerkette fällig.