Ab Wann Geld Zurück Bahn?

Ab Wann Geld Zurück Bahn
Wenn Sie für Ihre Fahrt eine Zeitkarte für den Fern- und Nahverkehr nutzen (z.B. eine Wochen- / Monatskarte) oder eine BahnCard 100 und eine Verspätung von mehr als 60 Minuten am Zielbahnhof haben, erhalten Sie eine pauschale Entschädigung. Zeitkarten des Fernverkehrs: 5 Euro (2. Klasse), 7,50 Euro (1. Klasse).

Wann bekommt man von der DB Geld zurück?

Bei großen Verspätungen – auch wegen höherer Gewalt – muss das Bahnunternehmen die Kund:innen entschädigen. Sturm, Schnee, Überschwemmung und Streik sind keine Gründe, die Entschädigung zu verweigern. Das Wichtigste in Kürze:

Erreichen Sie bei einer Zugreise Ihr Ziel nicht pünktlich, haben Sie verschiedene Ansprüche. Sie können zum Beispiel einen Teil des Ticketpreises zurück verlangen. Kommen Sie mindestens 60 Minuten später als geplant an, haben Sie Anspruch auf 25 % Erstattung, bei mehr als 120 Minuten sind es 50 %. Lassen Sie sich im Zug oder am Bahnhof eine Verspätungsbescheinigung ausstellen! Entschädigungen für Onlinetickets können in der App «DB Navigator» beantragt werden.

Off Sie reisen im Zug und kommen nicht pünktlich an Ihrem Ziel an? Dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten, einen Teil des Fahrpreises oder sogar den kompletten Fahrpreis zurück zu bekommen. Das regelt die EU-Fahrgastverordnung VO (EG) Nr.1371/2007. Dazu erklären wir ein paar Beispiele.

Wie viel Verspätung darf ein Zug haben?

Das Wichtigste in Kürze –

  • Ist Dein Zug zu spät, hast Du Anspruch auf Entschädigung: Ab 60 Minuten Verspätung gibt es 25 Prozent des Fahrpreises zurück, ab 120 Minuten 50 Prozent.
  • Wird Dir eine Verspätung von mindestens 20 Minuten zum Zielbahnhof angekündigt, darfst Du einen anderen Zug nehmen. Die Zugbindung ist dann aufgehoben.
  • Neu: Ab 7. Juni 2023 gilt die neue Bahngastrechte-Verordnung in Europa. Dann gibt es keine Entschädigung mehr, wenn sich der Zug wegen Sturm, Starkregen oder anderen außergewöhnlichen Ereignissen verspätet.

Wann ist ein Zug zu spät?

Terminologie – Während im Allgemeinen unter Pünktlichkeit die Einhaltung eines zuvor festgelegten Sollzeitpunkts verstanden wird, gibt es im Verkehrsbereich eine differenzierte und mehrstufige Definition. So kann beispielsweise zwischen bloßen Verspätungen und Unpünktlichkeiten unterschieden werden, die auch Verfrühungen mit einschließen.

  • Ebenfalls kann zwischen Unpünktlichkeiten an Messpunkten während der Fahrt oder solchen lediglich am Fahrtende unterschieden werden.
  • Ferner sind unter anderem Normierungen, Rundungen und Gewichtungen möglich.
  • Erreicht ein Zug einen Bahnhof oder eine Betriebsstelle vor der im Fahrplan vermerkten Zeit, so spricht man von einer Verfrühung der Fahrt.

In Österreich heißt dies Vorsprung, Im Fall, dass der Zug die Betriebsstelle erst nach der im Fahrplan vorgesehenen Zeit erreicht, spricht man von einer Verspätung des Zuges. Zu unterscheiden sind die Verspätungen in Ankunft und Abfahrt, da eine verspätete Ankunft an einer Betriebsstelle nicht zwangsläufig eine verspätete Abfahrt zur Folge hat (z.B.

bei längerem Aufenthalt des Zugs im Bahnhof). Ebenso muss eine verspätete Abfahrt nicht zu einer verspäteten Ankunft woanders führen, da Züge unter gewissen Umständen eine entstandene Verspätung wieder aufholen können. Des Weiteren führt eine verfrühte Ankunft in der Regel nicht zu einer verfrühten Abfahrt, da Reisezüge im Allgemeinen bis zur fahrplanmäßigen Abfahrtszeit warten müssen.

Eine Verfrühung bzw. ein Vorsprung wird abgekürzt durch eine Minutenanzahl der Verfrühung mit vorangestelltem Minuszeichen geschrieben (z.B. −10 für zehn Minuten Verfrühung oder Vorsprung), eine Verspätung entsprechend mit einem Pluszeichen (z.B. +5 für fünf Minuten Verspätung).

  1. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird eine Ankunft vor der fahrplanmäßig festgelegten Zeit nicht als Unpünktlichkeit bezeichnet, da sie von der Mehrheit der Fahrgäste nicht als störend oder gar problematisch empfunden wird.
  2. Im tatsächlichen Betrieb können solche Situationen jedoch erhebliche Probleme verursachen.

Bei der Deutschen Bahn AG gelten Züge erst ab einer zu späten Ankunft über fünf Minuten und 59 Sekunden als verspätet. Bei der Berliner S-Bahn wird schon eine Ankunft oder Abfahrt, die mehr als zwei Minuten vom Fahrplan abweicht, als verspätet eingestuft.

  1. Die Höhe von Bonuszahlungen für 4500 Führungskräfte der Deutschen Bahn hängt unter anderem davon ab, wie pünktlich die Bahn unterwegs ist.
  2. In Frankreich gibt es ein abgestuftes Modell: Bei Fahrten von weniger als 90 Minuten gilt ein TGV als verspätet, wenn er mehr als fünf Minuten nach seiner geplanten Ankunft eintrifft.

Bis 180 Minuten müssen es mehr als 10 Minuten sein, bei einer Fahrzeit von über 180 Minuten gilt ein Zug bis 15 Minuten Verspätung noch als pünktlich. In Österreich und Portugal gelten Züge mit mehr als fünf Minuten als verspätet, in der Schweiz bereits ab drei Minuten.

  1. In allen anderen EU-Ländern gelten Züge erst 15 Minuten nach der planmäßigen Ankunft als verspätet.
  2. Bei den japanischen Japan Railways (JR) gilt bereits eine Verspätung von einer Minute als Unpünktlichkeit.2004 schaffte die JR Central über das ganze Jahr im Durchschnitt eine Verspätung auf der Tōkaidō-Shinkansen von lediglich 0,1 Minuten/Zug, Naturkatastrophen mit eingerechnet.

Die Vergleichbarkeit mit dem Bahnverkehr in Deutschland ist allerdings eingeschränkt: Diese Strecke wird von keinen anderen Zügen befahren und die Gleise sind vollständig umzäunt. Zudem können Verspätungen aufgeholt werden, da die Reisegeschwindigkeit von 270 auf 300 km/h erhöht werden kann.

Was machen wenn ICE verspätet?

Bahnverspätung oder Zugausfall: Das sollten Sie tun – Wenn ein Zug ausfällt oder Verspätung hat, sollte man schon am Bahnhof tätig werden:

Bestätigung besorgen : Lassen Sie sich im Zug oder am Bahnhof die Verspätung oder den Ausfall Ihres Zuges bestätigen. Kontakt aufnehmen : Wenden Sie sich an das Bahnunternehmen, bei dem Sie die Fahrkarte gekauft haben. Bewahren Sie Ihre Fahrkarte und die Bestätigung über Verspätung oder Ausfall des Zuges auf. Auszahlung verlangen : Teilen Sie der Bahn mit, dass Sie die Entschädigung ausgezahlt bekommen wollen. Tun Sie das nicht, kann die Entschädigung auch mit einem Gutschein oder anderen Leistungen abgegolten werden.

Welche Rechte habe ich wenn mein Zug ausfällt?

Unpünktlichkeit und Ausfall von Zügen im Fern- und Nahverkehr –

Hat ein Zug eine Verspätung oder fällt er aus, muss das Eisenbahnunternehmen dem Fahrgast grundsätzlich eine Entschädigung zahlen. Diese wird wie folgt berechnet: Kommt der Fahrgast mit mindestens 60 Minuten verspätet am Zielort an, sind 25 % des Fahrpreises zu entschädigen. Liegt die Verspätung bei mindestens 120 Minuten, sind 50 % des Fahrpreises zu entschädigen. Hierbei wird immer der Wert der Fahrkarte für eine Verbindung zugrunde gelegt, das heißt bei Fahrkarten für Hin- und Rückfahrt wird der halbe entrichtete Fahrpreis als Basis für die prozentuale Entschädigung berechnet. Nach einem Urteil des EuGH vom 26.09.2013 (Urteil: Aktenzeichen C-509/11 ) besteht der Anspruch des Fahrgastes auf Zahlung einer Entschädigung auch dann, wenn die Verspätung auf höherer Gewalt beruht. Unter bestimmten Voraussetzungen muss das Eisenbahnunternehmen bei Verspätungen oder Ausfällen von Zügen außerdem eine kostenlose Hotelunterkunft oder Ersatzbeförderung anbieten.

Beispiel : Fahrgast F möchte mit dem Zug von Darmstadt nach Kiel fahren. Die Fahrkarte hat 117 Euro gekostet. Der Regionalzug soll um 13.48 Uhr in Frankfurt am Main ankommen; der vorgesehene Anschlusszug soll um 13.58 Uhr nach Kiel abfahren und dort um 18.46 Uhr ankommen.

  1. Der Regionalzug hat in Frankfurt am Main aber 30 Minuten Verspätung, so dass F den Zug nach Kiel verpasst.
  2. F kommt erst um 20.02 Uhr in Kiel an.
  3. Da F sein Ziel mehr als 60 Minuten verspätet erreicht, erhält er 25 % des Fahrpreises, also 29,25 Euro, erstattet.
  4. Sonderregeln gelten für Zeitfahrkarten wie etwa die Bahncard 100, Wochen-, Monats- oder Jahresfahrkarten.

Hier greifen die genannten Pauschalen nicht. In diesen Fällen sind aber die Eisenbahnunternehmen verpflichtet, in ihren Beförderungsbedingungen eine angemessene Entschädigung vorzusehen, wenn der Fahrgast wiederholt Verspätungen erleidet. Sie können sich nicht vollständig von ihrer Ersatzpflicht freizeichnen.

Das Eisenbahnunternehmen kann von einer Zahlung absehen, wenn der Entschädigungsbetrag unter 4 Euro liegt (Bagatellgrenze).

Beispiel : F fährt mit dem Regionalzug von Lathen nach Emsdetten. Der Fahrpreis beträgt 15,20 Euro, die planmäßige Ankunft ist um 14.36 Uhr. Tatsächlich erreicht F Emsdetten aber eine Stunde später. F erhält dennoch keine Fahrpreisentschädigung in Höhe von 25 % des Fahrpreises, da der Betrag 3,80 Euro betragen würde und damit unterhalb der Bagatellgrenze liegt.

Zeichnet sich eine Verspätung von mehr als 60 Minuten ab, kann der Fahrgast auch von einer Fahrt absehen und Rückerstattung des Fahrpreises verlangen oder die Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt auch mit geänderter Streckenführung durchführen.

Bei mehr als 60 Minuten Verspätung im Schienenpersonenfernverkehr sind den Fahrgästen kostenlos Mahlzeiten und Erfrischungen in angemessenem Rahmen anzubieten, wo dies möglich ist.

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Was passiert wenn man wegen Verspätung Anschlusszug verpasst?

Ich habe meinen Anschlusszug aufgrund einer Zugverspätung verpasst. Kann ich einen anderen Zug nutzen? Wenn Sie durch Verschulden der DB Ihren Anschlusszug nicht erwischen oder allgemein eine Verspätung von mehr als 20 Minuten erwartet werden muss, wird die Zugbindung automatisch aufgehoben.

Dann können Sie einen anderen, gleichwertigen Zug für die Strecke nehmen. Sofern die Zeit reicht, melden Sie sich bei einem Zugbegleiter oder Mitarbeiter an einer DB Information wegen einer schriftlichen Bestätigung. Das ist aber nicht zwingend erforderlich. : Ich habe meinen Anschlusszug aufgrund einer Zugverspätung verpasst.

Kann ich einen anderen Zug nutzen?

Wie viel zu spät kommen ist ok?

Regeln der Höflichkeit: Wie pünktlich ist pünktlich? Die deutsche Pünktlichkeit ist weltweit bekannt. Schließlich haben die Deutschen einen Ruf zu verlieren, wenn sie unpünktlich sind. Deshalb erscheinen sie auch in Südamerika pünktlich. Doch wie pünktlich ist denn pünktlich? Pünktlich zu sein, heißt, einen verabredeten Zeitpunkt oder einen Termin präzise einzuhalten.

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Hier und da gibt es allerdings gewisse Toleranzgrenzen. In Hochschulkreisen spricht man gerne mal vom «akademischen Viertel». Gemeint ist dann, dass eine Viertelstunde zu spät oder eher zu erscheinen, noch toleriert wird – ohne gleich unverbindlich zu wirken. Laut Umfragen hält die Mehrheit der Deutschen eine Verspätung von fünf Minuten für akzeptabel.

Elf Prozent finden, dass das sogenannte akademische Viertel noch vertretbar ist. Bei privaten Verabredungen sind sich jedoch 98 Prozent einig und tolerieren eine Wartezeit von maximal 15 Minuten. Umgekehrt kann es aber auch grob unhöflich sein, zu pünktlich zu erscheinen beziehungsweise zu früh.

„Wir laden Sie um 19.30 Uhr zum Abendessen ein», sollten Sie möglichst um Punkt 19.30 Uhr da sein.„Ab 19 Uhr ist Einlass – das Buffet ist für 20 Uhr bestellt», gibt der Gastgeber das Signal, dass es auf ein paar Minuten nicht ankommt.„Wir laden Sie herzlich zu unserem Empfang zwischen 11 und 14 Uhr ein» Sie können in der genannten Zeitspanne kommen und gehen. Höflich ist es jedoch, mindestens eine halbe Stunde anwesend zu sein.

Was war die längste Zug Verspätung?

Rekord: Die Bahn hat 3.787.237 Minuten Verspätung Die Deutsche Bahn kommt immer später: Die Verspätungen der Züge haben einem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Bei der gab es im vergangenen Jahr 3.787.237 Minuten Verspätungen im Fernverkehr.

Das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung am Dienstag unter Berufung auf entsprechende Statistiken. Das sei ein Rekordniveau seit Einführung der Statistik im Jahr 2004. Die Zeitung bezog sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der Linksfraktion. Die Verspätungen im Fernverkehr stiegen der Statistik zufolge zwischen 2004 und 2013 um 30 Prozent an.

Nach jahrelang sinkenden Werten wird demnach auch im Nahverkehr wieder ein deutlicher Anstieg der Verspätungen registriert: Die Zahl der Verspätungsminuten wuchs im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. In die Pünktlichkeitsstatistik der Bahn fließen erst Verspätungen ab genau sechs Minuten ein.

Kann ich einen Zug früher nehmen wenn meiner Verspätung hat?

Bahn-Verspätung: Nach 20 Minuten entfällt die Zugbindung – Wenn der gebuchte Zug mehr als 20 Minuten Verspätung hat oder komplett ausfällt, ist die sogenannte Zugbindung aufgehoben. Das heißt, man darf einen anderen Zug nehmen als auf dem Ticket angegeben ist.

Welches Land hat die pünktlichste Bahn?

Verspätungen gelten allgemein ab einer Zeit von 15 Minuten. In Deutschland wird eine Verspätung jedoch bereits ab 6 Minuten und in Portugal ab 5 Minuten gemessen. Bezogen auf 15-minütige Verspätungen ist Finnland mit über 95 Prozent pünktlicher Fernzüge Spitzenreiter der Tabelle.

Wie lange darf ein Zug maximal sein?

Zge Zge Zge sind allein fahrende Triebfahrzeuge oder Einheiten, die auf die freie Strecke bergehen. Sie knnen zusammengesetzt sein aus: – arbeitenden Triebfahrzeugen – – arbeitenden Triebfahrzeugen und einem Wagenzug – Sie verkehren grundstzlich nach einem Fahrplan. Grob werden sie eingeteilt in: Reisezge und

  • Gterzge
  • Was gibt es fr besondere Arten von Zgen?
  • Wendezge:

Wendezge sind Zge, die von der Spitze aus gesteuert werden. Das arbeitende Triebfahrzeug behlt jedoch bei einem Fahrtrichtungswechsel den Platz im Verband bei. Geschobener Zug: Geschobene Zge sind Zge, bei denen kein arbeitendes Triebfahrzeug an der Spitze luft.

  1. Auch wird das arbeitende Triebfahrzeug nicht von der Spitze aus gesteuert.
  2. Nachgeschobener Zug: Nachgeschobene Zge sind Zge, bei denen mindestens ein arbeitendes Triebfahrzeug an der Spitze luft oder von der Spitze aus gesteuert wird und in denen bis zu zwei arbeitende Triebfahrzeuge laufen, die nicht von der Spitze aus gesteuert werden.

Ein ganz einfaches Beispiel simpel ausgedrckt: «Einer zieht, der Andere schiebt».

  1. Strke und Lnge der Zge:
  2. Bei der Zugbildung gibt es bestimmte Lngen und Achsenzahlen einzuhalten.
  3. Gesamtzug:

Ein Gesamtzug darf nicht mehr als 250 Achsen haben. Mit einer besonderen Anordnung darf ein Gesamtzug maximal 252 Achsen haben. Er darf eine maximale Lnge von 740 Metern haben. Wenn ein Zug vom Triebfahrzeugfhrer von der Spitze aus gesteuert wird, er sich aber nicht im Fhrerraum befindet, so darf der Gesamtzug maximal 150 Meter lang sein.

Wagenzug: Luft ein Gterzug in Bremsstellung R, so darf er maximal 600 Meter lang sein. Ein Leerreise- oder Autozug darf maximal 100 Achsen haben. Wendezug: Mit einem Steuerwagen an der Spitze darf der geschobene Teil maximal 60 Achsen stark sein. Inklusive eines gezogenen Teils darf der Wagenzug hchstens 80 Achsen stark sein.

Reisezug: Ein Reisezug sollte in der Regel nicht lnger sein, als die Bahnsteige an denen er halten soll. Ein Reisezug darf nur dann lnger als der Bahnsteig sein, wenn die Sicherheit der Reisenden durch bekanntgegebene Sicherheitsvorkehrungen nicht gefhrdet ist.

Kann man einfach einen Zug eher nehmen?

Alle Infos zur Zugbindung – Zugbindung bedeutet, dass Sie nur mit dem Zug zur eingetragenen Uhrzeit auf dem ausgestellten Fahrschein fahren dürfen. Die Zugbindung gilt nur für die Züge des Fernverkehrs und in Verbindung mit einem Sparpreis-Ticket oder einem Sonderticket. Ab Wann Geld Zurück Bahn © © Deutsche Bahn AG / Arne Lesmann Sie haben Ihren Anschlusszug wegen einer vorangegangenen Verspätung Ihres Zuges verpasst? Kein Problem. Benutzen Sie einfach den nächsten Zug zu Ihrem Reiseziel. Die Zugbindung müssen Sie nicht mehr vorher von einem Zugbegleiter, im DB Reisezentrum oder an der DB Information aufheben lassen.

  1. Wenn kein Verschulden seitens der Deutschen Bahn vorliegt, dass Sie nicht rechtzeitig Ihren Zug erwischt haben, erlischt die Gültigkeit Ihres Tickets.
  2. Damit Sie trotzdem an Ihr Ziel kommen, müssen Sie sich ein neues Ticket für Ihre Reise kaufen.
  3. Ab sofort werden im oder auf großzügigere Umsteigezeiten angegeben, damit Anschlusszüge zuverlässiger erreicht werden können.

Doch Sie sind besonders schnell und der Umstieg lief besser als geplant? Kein Problem! Sollten Sie entgegen der gebuchten Reiseverbindung dennoch auch Anschlüsse mit kürzerer Übergangszeit erreichen, können Sie auch mit zuggebundenen Tickets den früheren Anschlusszug nutzen.

Für diese Fälle heben wir die Zugbindung für mehr Flexibilität auf. Ab dem Reisetag ist eine Stornierung beim Sparpreis nicht mehr möglich. Davor erstatten wir Ihnen Sparpreis-Tickets abzüglich einer Gebühr von 10 Euro als Gutschein und Sie haben die Möglichkeit, ein neues Ticket auf oder über den zu buchen.

Tickets, die über bahn.de oder im DB Navigator gebucht wurden, können innerhalb von 12 Stunden (720 Minuten) nach der Buchung und vor dem 1. Geltungstag kostenlos storniert werden. Sie erhalten den kompletten Zahlungsbetrag zurück. Die Sofortstornierung greift immer für den gesamten Auftrag und umfasst auch die zusätzlich gebuchten Leistungen (Sitzplatzreservierung, Fahrradkarte, City mobil, Fahrkarten-Schutz).

ECoupons können nicht erstattet werden. Ausgeschlossen ist die Sofortstornierung bei Buchungen mit Gutscheinzahlung, wenn bei der Bezahlung mittels Gutscheines ein Restwert entstanden ist und ein Restwertgutschein versendet wurde. Für mehr Flexibilität auf Ihrer Reise empfehlen wir Ihnen das Ticket zum,

: Wie war das noch mal mit der Zugbindung?

Wie viel Zeit kann ein ICE aufholen?

9.10 Uhr verlässt der TGV den Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Fahrt nach Paris wird genau drei Stunden und 23 Minuten dauern. Und sie wird aus zwei Teilen bestehen. Einer eher gemütlichen Gondelei über Karlsruhe nach Straßburg. Und einer rasanten Sause ab Straßburg bis zum Gare de l’Est von Paris.

  • Der Schnellzug aus Frankreich kann in Deutschland sein Sprintvermögen nur hinter Stuttgart und nahe Baden-Baden kurz andeuten.
  • Gut 90 Minuten dauert die 175 Kilometer lange Fahrt bis Straßburg – das entspricht durchschnittlich 120 km/h.
  • Die restlichen 450 Kilometer bis Paris spult der TGV dann in nicht einmal zwei Stunden herunter.

Bis zu 320 km/h schnell darf er dabei fahren und im Durchschnitt doppelt so schnell wie von Stuttgart nach Straßburg. Dass der TGV hierzulande trödelt und in Frankreich Vollgas gibt, liegt nicht etwa an seiner französischen Technik. Ursache sind vielmehr die Trassen in Deutschland, die nur auf ein paar Dutzend Kilometern für Geschwindigkeiten über 160 km/h zugelassen sind.

Wie dem TGV in Baden-Württemberg geht es auch dem ICE – und zwar vielerorts in Deutschland. Viel zu oft müssen die Züge ihre Fahrt drosseln, weil die Gleise hohe Geschwindigkeiten nicht erlauben, eine Durchfahrt durch einen Ort ansteht, ein paar Kilometer voraus ein rotes Signal wartet oder weil Gleisabschnitte noch durch andere Züge belegt sind.

Frankreich und Deutschland haben Milliarden in ihre Hochgeschwindigkeitsnetze investiert. Aber richtig schnell fahren die Züge nur auf französischen Gleisen. Beispiel: München – Hamburg versus Paris – Marseille Wie extrem die Unterschiede sind, zeigt der Vergleich zweier Langstrecken.

  1. Von Paris bis Marseille ist es etwa genauso weit wie von München nach Hamburg – 765 bis 780 Kilometer.
  2. Der TGV fährt die Strecke nonstop in drei Stunden elf Minuten – kann also durchaus mit dem Flugzeug mithalten.
  3. Eine der schnellsten ICE-Verbindungen hingegen braucht von München bis Hamburg fünf Stunden und 35 Minuten, mancher ICE braucht auch eine Stunde länger.

Folgende Animation zeigt den Vergleich von TGV und ICE auf den beiden nahezu gleich langen Strecken: Die wichtigste Ursache für die deutlich längere ICE-Fahrt ist in den Achtzigern zu suchen: Die damalige Bundesbahn entschied, dass die Hochgeschwindigkeitszüge anders als in Frankreich oder Japan kein eigenes Streckennetz bekommen sollten.

Sie teilen sich bis heute die Gleise mit langsameren ICs, Regional- und Güterzügen. So kommt es zwangsläufig immer wieder zu Verzögerungen auf stärker befahrenen Strecken. Der Mischbetrieb verteuert auch den Streckenbau: Während der relativ leichte TGV kleine Hügel einfach hochfährt, musste die Bahn in Deutschland mehr Tunnel bauen, weil schwere Güterzüge mit Anstiegen über 1,25 Prozent nicht klarkommen,

Die Schnellzugnetze spiegeln auch grundlegende Unterschiede zwischen den Ländern wider: Im zentralistischen Frankreich führen die sogenannten Lignes à Grande Vitesse von Paris in den Süden, zum Atlantik und nach London und Brüssel – größtenteils durch gering besiedelte Gebiete ohne hohe Berge, was eine gerade Linienführung ohne zeitraubende Zwischenstopps erleichterte. Ab Wann Geld Zurück Bahn Foto: SPIEGEL ONLINE Im dezentralen, dicht besiedelten Deutschland erschweren Täler und Mittelgebirge den Streckenbau. Das Netz erinnert an einen Flickenteppich: Schnellfahrstrecken mit Geschwindigkeiten ab 250 km/h werden immer wieder unterbrochen von langsameren Passagen – siehe Karte unten. Ab Wann Geld Zurück Bahn Foto: SPIEGEL ONLINE Beim TGV hingegen ist die Streckenführung auf maximale Geschwindigkeit optimiert. Auf dem Weg von Paris nach Marseille könnte der Zug durch Lyon fahren und dort halten, was bei einigen Verbindungen auch geschieht. Für eine besonders schnelle Nonstop-Verbindung hat die SNCF jedoch eine weiträumige Umfahrung von Lyon gebaut.

  1. Der TGV muss also nicht bremsen.
  2. Bei der Bahn hält man den Vergleich der TGV- und ICE-Netze für unfair: «Im Gegensatz zu Frankreich binden wir in Deutschland auch die Regionen gut an und nicht nur die großen Städte», sagte ein Sprecher.
  3. Dies sei ein wichtiger Unterschied zum TGV-Netz.
  4. Wir können nicht zufrieden sein mit dem Hochgeschwindigkeitsnetz in Deutschland», meint hingegen Dirk Flege, Geschäftsführer der Lobbyorganisation «Allianz Pro Schiene».
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Da sehe man im Vergleich zu anderen Ländern wie Frankreich, Spanien und auch Italien nicht gut aus. Zeitpuffer verlängern die Fahrt Doch das deutsche Streckennetz ist besser, als es erscheint. Zumindest theoretisch. Der SPIEGEL hat die auf den ICE-Gleisen möglichen Fahrzeiten berechnet und dabei auch Zeitverluste für Bremsen und Beschleunigen berücksichtigt.

  1. Basis dafür ist der frei zugängliche Datensatz mit allen Eisenbahnstrecken Deutschlands,
  2. Für jedes Teilstück ist darin unter anderem die dort erlaubte Höchstgeschwindigkeit vermerkt.
  3. Stünden alle Signale auf dem Weg von München nach Hamburg auf Grün und könnte der ICE immer so schnell fahren, wie es der jeweilige Gleisabschnitt erlaubt, würde eine Nonstop-Fahrt nur vier Stunden dauern.

Inklusive aller fahrplanmäßigen Halte wären es vier Stunden und 29 Minuten – siehe folgendes Diagramm. Warum aber braucht der ICE real mindestens eine Stunde länger? Die Analyse der 780 Kilometer langen Strecke zeigt, dass die Bahn im Fahrplan häufig Zeitpuffer miteingebaut hat – unter anderem, damit die Züge bei kleineren Verzögerungen nicht sofort Verspätung haben.

  1. Wie groß die Reserven auf der Strecke München – Hamburg sind, können Fahrgäste mit etwas Glück selbst erleben.
  2. Ein ICE kann in München mit 28 Minuten Verspätung losfahren – und bis Hamburg die 28 Minuten Verspätung komplett aufholen.
  3. Die fahrplanmäßige Fahrzeit sollte bei fünf Stunden 37 Minuten liegen, tatsächlich brauchte der ICE an einem Sonntag im März nur fünf Stunden und 9 Minuten.

Es ginge also durchaus schneller. Dass die Bahn das Potenzial ihres Hochgeschwindigkeitsnetzes zu wenig nutzt, zeigt sich auch auf anderen ICE-Linien. Von Hamburg nach Berlin braucht der schnellste Zug eine Stunde und 43 Minuten – theoretisch könnte er 23 Minuten schneller sein.

  • Auch zwischen Frankfurt und Köln sowie Frankfurt und München gibt es größere Reserven – siehe folgendes Diagramm.
  • Eine Bahnsprecherin erklärte auf Anfrage, Streckenhöchstgeschwindigkeiten seien nicht gleichzusetzen mit durchgehend fahrbaren Geschwindigkeiten.
  • Auch wenn theoretisch eine kürzere Fahrzeit möglich wäre, sei eventuell ein Knoten gar nicht in der Lage, den Zug früher «aufzunehmen».

Die Fahrpläne seien «hochkomplex». Hinzu kämen notwendige Puffer in den Hauptverkehrszeiten, weil das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste dann länger dauere als die laut Fahrplan vorgesehene Haltezeit. Die SNCF kommt bei ihren TGV-Fahrpläne übrigens auch nicht ohne Puffer aus – allerdings sind diese deutlich kleiner als bei der Deutschen Bahn.

Bei Paris-Marseille beispielsweise sind es gerade mal 19 Minuten. Die Reserven betragen in Frankreich etwa 10 bis 13 Prozent der Gesamtfahrzeit, in Deutschland sind es 17 bis 27 Prozent. Flotter und reibungsloser könnten die ICEs womöglich fahren, wenn die Bahn flächendeckend das Zugsteuerungssystem ETCS einführt,

Es teilt Zügen per Digitalfunk mit, wie schnell sie fahren dürfen und wo sie anhalten müssen – die bislang üblichen Signale neben den Gleisen wären überflüssig. Dies soll vor allem auf dicht befahrenen Trassen die Kapazität erhöhen. Fahrzeiten wie in Frankreich scheinen damit aber trotzdem kaum möglich, solange es immer noch viel zu viele Streckenabschnitte gibt mit einem Geschwindigkeitslimit von 160 oder 200 km/h.

Auch das will die Bahn zumindest langfristig ändern. Auf Strecken zwischen Frankfurt und Mannheim, Würzburg und Nürnberg sowie Hannover und Berlin sollen die ICEs künftig bis zu 300 km/h fahren können, Das klingt gut. Wenn dabei aber nur Teilstücke der Strecken für hohe Geschwindigkeiten ausgebaut werden, ist der Effekt vergleichsweise gering.

Das zeigt die Ende 2017 eröffnete Strecke von Berlin über Erfurt nach München, Auf der Neubautrasse durch den Thüringer Wald fahren die schnellsten ICEs bis zu 300 km/h – trotzdem liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der gesamten Strecke bei gerade mal 150 km/h.

Wie viel legt ein ICE in einer Stunde zurück?

Rund 25 Jahre lang soll sich ein ICE der Deutschen Bahn auf den Schienen halten. In dieser Zeit kommt eine erstaunliche Kilometerzahl zusammen. Ein ausländischer Konkurrent schafft allerdings noch deutlich mehr. Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV: Mit bis zu 320 Kilometern Stundengeschwindigkeit rast er über die Schienen. (Foto: dpa) Der schnellste Zug der Deutschen Bahn, der ICE, ist für eine Lebensdauer von 25 Jahren konzipiert. Pro Jahr legt ein solcher Zug rund eine halbe Million Kilometer zurück, gut 12 Millionen insgesamt.

  1. Bis zu seiner Außerdienststellung hat ein ICE folglich die Erde mehr als 300 Mal umrundet.
  2. Der französische Konkurrent TGV schafft noch deutlich mehr Kilometer, er ist Tag für Tag bis zu 2.500 Kilometer unterwegs – knapp eine Million Kilometer im Jahr.
  3. Im Güterverkehr geht es etwas gemütlicher zu.
  4. Die Züge fahren langsamer und im Schnitt nur 150.000 Kilometer per anno.

Deshalb halten sie rund 30 Jahre durch. Doch selbst solche Laufleistungen sind für des Deutschen liebstes Verkehrsmittel, das Auto, kaum denkbar. Im Durchschnitt „lebt» ein Pkw 12 bis 13 Jahre und legt in dieser Zeit etwa 200.000 Kilometer zurück. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wie viel Entschädigung Deutsche Bahn?

Ab 60 Minuten Verspätung am Zielbahnhof erhalten Sie eine Entschädigung von 25 %, ab 120 Minuten von 50 % des gezahlten Fahrpreises für die einfache Fahrt. Entschädigungsbeträge unter 4 Euro werden nicht ausgezahlt.

Was ist wenn mein Zug ausfällt Deutsche bahn?

Sparpreise sind im Fernverkehr an die gebuchten Fernverkehrszüge gebunden. Das heißt, es dürfen nur die Züge benutzt werden, deren Zugnummern auf der Fahrkarte angeben sind. Somit sind Sie an einen festen Zug zu einem bestimmten Datum und einer bestimmten Uhrzeit gebunden.

Diese «Zugbindung» gilt für InterCityExpress (ICE), Intercity (IC), Eurocity (EC) und Nachtzüge wie EuroNight (EN) oder D-Zug (D). Für Nahverkehrszüge besteht keine Zugbindung. Auch Rail & Fly-Tickets sind von dieser Regelung ausgenommen. Aufhebung der Zugbindung bei Verspätung Wenn Sie am Reisetag durch Verschulden der DB Ihren Anschlusszug nicht erreichen, Ihr Zug ausfällt oder allgemein eine Verspätung von mehr als 20 Minuten am Zielort erwartet werden muss, wird die Zugbindung automatisch aufgehoben.

Das heißt, Sie dürfen andere Züge der Deutschen Bahn nutzen, um Ihr gebuchtes Ziel zu erreichen. Falls die Zeit reicht, bitten wir Sie, sich bei einem Zugbegleiter oder Mitarbeiter an einer DB Information wegen einer schriftlichen Bestätigung zu melden.

Kann ich ICE nehmen wenn Zug ausfällt?

20 Minuten sind das Ticket zum ICE – Denn wenn der Zug oder Bus mindestens 20 Minuten Verspätung hat oder ausfällt und die nächstmögliche Verbindung erst 20 Minuten später abfährt, kann auf ein anderes Verkehrsmittel genutzt werden. Im ländlichen Raum wie im Märkischen Kreis ist zum Beispiel das Taxi sinnvoll, an größeren Bahnhöfen wie in Hamm oder Dortmund kann auch ein Fernverkehrszug wie der ICE oder IC genutzt werden.

Wichtig ist: Es muss eine neue Fahrkarte gekauft werden, die im Anschluss erstattet wird. Bei Fernverkehrszügen werden die Kosten zu 100% übernommen, bei allen übrigen Verkehrsmitteln werden tagsüber dreißig, nachts sechzig Euro erstattet. Vorgesehen ist eine Erstattung innerhalb von 14 Tagen, das funktioniert aber nicht immer.

National Express, u.a. Betreiber der Linien RE 1, RE 6 und RE 7, teilt auf Anfrage mit, dass die Bearbeitung der Erstattungsanträge zur Zeit sechs bis acht Wochen in Anspruch nehme. Das hänge noch mit der gestiegenen Fahrgastzahl durch das 9-Euro-Ticket zusammen.

Was passiert wenn ein Zug liegen bleibt?

Zug bleibt liegen: Passagiere müssen auf offener Strecke anschieben Es ist eine kuriose Szene, die sich auf einer Bahnstrecke zwischen Kufstein und München abspielte: Als ein Regionalzug liegenblieb, mussten die Passagiere ‘ran. Der Fall dürfte ein Nachspiel haben.

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Dass ein Fahrer sein streikendes Auto anschieben muss, ist zwar nicht alltäglich, aber kein außergewöhnlicher Anblick. Wenn aber Passagiere einen liegengebliebenen Regionalzug anschieben, dann hat dieses Bild durchaus Seltenheitswert. Genau diese Szenen spielten sich jedoch Anfang dieser Woche auf der Fahrt eines Zuges der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) zwischen Kufstein und ab.

Die Bahn war am Montag im Grenzbereich vor Kiefersfelden wegen eines Defekts liegengeblieben. Für die Fahrgäste hieß es daraufhin: aussteigen und anschieben. Wie kurios die Szenen wirken mussten, war offenbar auch einem Passagier bewusst. Er hielt die Aktion mit seiner Handykamera fest.

  • Die Informationen Die Welt,
  • Bei der BOB heißt es, der Vorgang sei bekannt.
  • Zu Details will man sich jedoch nicht äußern.
  • Die genauen Umstände und Ursachen werden derzeit von den verantwortlichen Stellen untersucht», teilt eine Sprecherin mit.
  • In Bahnkreisen spricht man von einem außergewöhnlichen bis einmaligen Vorgang, der wohl auch Konsequenzen haben wird.

Vor allem dem Zugpersonal dürfte juristischer Ärger drohen. Denn dass Zugreisende auf offener Strecke einfach aussteigen, ist nur in Notfällen und nach einer Streckensperrung erlaubt. Bleibt ein Zug liegen, wird er in der Regel abgeschleppt. In jedem Fall müsse die Sicherheit der Fahrgäste jedoch oberste Priorität haben, betont auch die Bayerische Eisenbahngesellschaftgegenüber unserer Redaktion.

Nachdem man von dem Vorfall Kenntnis bekam, habe man unverzüglich die Bayerische Oberlandbahn zur Stellungnahme aufgefordert und das Eisenbahn-Bundesamt als zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Die Ermittlungen dort würden jedoch noch andauern. Wie Fahrgäste mitteilten, hatte der Zug offenbar schon beim Start in Österreich Probleme.

An der Grenze blieb er dann erneut stehen – und zwar ausgerechnet auf einem kurzen Schienenstück, das keinen Strom führt. An Landesgrenzen sind diese Streckentrenner durchaus üblich, da die Schienennetze in den Ländern oft unterschiedliche Grundspannungen haben.

  1. Da die stromlosen Abschnitte meist aber nur wenige Meter breit sind, fahren die Züge in der Regel problemlos darüber hinweg.
  2. Im aktuellen Fall blieb der Meridian-Zug, mit denen die BOB die Strecke nach Österreich bedient, genau auf diesem Stück stehen.
  3. Die Verantwortlichen seien daher auf die Idee gekommen, auch mit Hilfe der Passagiere den Zug anzuschieben und auf einen stromführenden Trassenabschnitt rollen zu lassen, hieß es.

Es soll sogar eine entsprechende Durchsage des Zugführers gegeben haben. Die sportliche Leistung dürfte nicht unerheblich gewesen sein: Die Meridian-Bahnen der BOB sind zwischen 59 und 107 Meter lang und haben 158 oder 333 Sitzplätze. Der Plan ging trotzdem auf; der Zug konnte seine Fahrt fortsetzen.

Wie beweise ich dass mein Zug Verspätung hatte?

Können Fahrgastrechte bei einer Bahnverspätung auch ohne Bestätigung geltend gemacht werden? – Wenn Sie wegen einer angekündigten Verspätung einen anderen Zug nehmen, dann müssen Sie den Zugschaffner bei der Kontrolle nur auf die Freigabe Ihres Tickets hinweisen.

Dies gilt auch für einen Zug, der als Ersatz für den ursprünglichen Anschlusszug gewählt wird. Der Zugbegleiter im verspäteten Reisezug hat vermutlich nicht ausreichend Zeit für alle Fahrgäste eine Bestätigung über die Verspätung auszustellen. Zudem liegen alle Daten über Ausfälle und Verzögerungen im Rechenzentrum der Deutschen Bundesbahn vor,

Ein Foto mit den Verspätungsdaten auf der Anzeigetafel im Bahnhof und Screenshots der Bahnauskunft im Internet können auch ein Beweis für den Antrag auf Entschädigung wegen Zugverspätung sein.

Kann man einen anderen ICE nehmen?

Ich bin am Bahnhof und mein Zug hat Verspätung – was kann ich tun? – Weiterfahrt mit einem anderen Zug: Wenn zu erwarten ist, dass Sie Ihren Zielbahnhof (laut Fahrkarte) mit einer Verspätung von mindestens 20 Minuten erreichen, können Sie Ihre Fahrt bei nächster Gelegenheit oder zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen.

  1. Dabei müssen Sie nicht zwingend die gleiche Route nehmen wie ursprünglich geplant, lediglich der Zielbahnhof muss übereinstimmen.
  2. Sie können auch andere, nicht reservierungspflichtige Züge nutzen.
  3. Haben Sie ein Ticket mit Zugbindung, ist diese aufgehoben.
  4. Dafür benötigen Sie keine gesonderte Bestätigung des Zugbegleiters.

Wenn Sie eine Fahrkarte des Nahverkehrs (RE, RB, IRE und S-Bahn) besitzen, aber einen höherwertigen Zug (z.B. Züge des Fernverkehrs, also IC/EC, ICE) nutzen möchten, dann müssen Sie zunächst die zusätzlich erforderliche Fahrkarte bezahlen. Anschließend können Sie die Kosten über das Fahrgastrechte-Formular oder über Ihr Kundenkonto online zurückfordern.

Sie können die Reise nicht antreten und sich den Fahrkartenpreis erstatten lassen. Sie können die Reise abbrechen und sich den Anteil des Fahrkartenpreises für die nicht genutzte Strecke erstatten lassen. Sie können die Reise abbrechen, wenn sie sinnlos geworden ist, zum Ausgangsbahnhof zurückkehren und sich den Fahrkartenpreis erstatten lassen. Die Erstattung erfolgt dann beim Servicecenter Fahrgastrechte.

Bei der Suche nach einer Alternativ-Verbindung hilft Ihnen unterwegs die App DB Navigator. Ab 60 Minuten Verspätung an dem auf Ihrer Fahrkarte genannten Zielbahnhof, erhalten Sie eine Entschädigung von 25% des Fahrkartenpreises. Ab 120 Minuten Verspätung sind es 50%.

Wie viel umsteigezeit DB?

10, 12 oder 14 statt 8 Minuten Umsteigezeit Fahrgäste können individuell auch kürzere oder längere Umsteigezeiten im System einstellen. Das Serviceteam des Fernverkehrs hat rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorgesehen sind nun 750 zusätzliche Kräfte in den Zügen und 130 auf besonders vollen Bahnsteigen.

Was passiert wenn DB Zug ausfällt?

Bahn-Verspätung: Nach 20 Minuten entfällt die Zugbindung – Wenn der gebuchte Zug mehr als 20 Minuten Verspätung hat oder komplett ausfällt, ist die sogenannte Zugbindung aufgehoben. Das heißt, man darf einen anderen Zug nehmen als auf dem Ticket angegeben ist.

Was passiert wenn der Zug Verspätung hat?

Ich bin am Bahnhof und mein Zug hat Verspätung – was kann ich tun? – Weiterfahrt mit einem anderen Zug: Wenn zu erwarten ist, dass Sie Ihren Zielbahnhof (laut Fahrkarte) mit einer Verspätung von mindestens 20 Minuten erreichen, können Sie Ihre Fahrt bei nächster Gelegenheit oder zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen.

Dabei müssen Sie nicht zwingend die gleiche Route nehmen wie ursprünglich geplant, lediglich der Zielbahnhof muss übereinstimmen. Sie können auch andere, nicht reservierungspflichtige Züge nutzen. Haben Sie ein Ticket mit Zugbindung, ist diese aufgehoben. Dafür benötigen Sie keine gesonderte Bestätigung des Zugbegleiters.

Wenn Sie eine Fahrkarte des Nahverkehrs (RE, RB, IRE und S-Bahn) besitzen, aber einen höherwertigen Zug (z.B. Züge des Fernverkehrs, also IC/EC, ICE) nutzen möchten, dann müssen Sie zunächst die zusätzlich erforderliche Fahrkarte bezahlen. Anschließend können Sie die Kosten über das Fahrgastrechte-Formular oder über Ihr Kundenkonto online zurückfordern.

Sie können die Reise nicht antreten und sich den Fahrkartenpreis erstatten lassen. Sie können die Reise abbrechen und sich den Anteil des Fahrkartenpreises für die nicht genutzte Strecke erstatten lassen. Sie können die Reise abbrechen, wenn sie sinnlos geworden ist, zum Ausgangsbahnhof zurückkehren und sich den Fahrkartenpreis erstatten lassen. Die Erstattung erfolgt dann beim Servicecenter Fahrgastrechte.

Bei der Suche nach einer Alternativ-Verbindung hilft Ihnen unterwegs die App DB Navigator. Ab 60 Minuten Verspätung an dem auf Ihrer Fahrkarte genannten Zielbahnhof, erhalten Sie eine Entschädigung von 25% des Fahrkartenpreises. Ab 120 Minuten Verspätung sind es 50%.

Wie lange dauert eine Gutschrift der Deutschen Bahn?

Die Gutschrift der Prämien- und Statuspunkte erfolgt in der Regel zum ersten Geltungstag der Fahrkarte. Im Einzelfall kann es vorkommen, dass Ihre Punkte erst mit einer zeitlichen Verzögerung gutgeschrieben werden. Punkte, die Sie bei BahnBonus Sammelpartnern sammeln, werden Ihnen innerhalb von 10 Wochen auf Ihr Punktekonto gutgeschrieben.

Was ist das Erstattungsentgelt?

Wann kann ich mein Ticket umtauschen, und wieviel kostet das? – Wenn Sie eine Fahrkarte vor der geplanten Reise zurückgeben möchten, ist das in vielen Fällen ohne Probleme möglich. Ein Flexpreis-Ticket (früher „Normalpreis») kann vor dem 1. Geltungstag (der Hinfahrt) sogar kostenlos storniert oder umgetauscht werden.

Wenn Sie ein Sparpreis-Ticket (auch Sparpreis Europa bzw. im IC Bus ) zurückgeben möchten, verlangt die Deutsche Bahn für die Stornierung aber ein „ Erstattungsentgelt » von 19 Euro, Bei Sparpreisen von 19 oder 29 Euro wird sich das dann wohl oft kaum lohnen. Falls Sie nur Verbindungen im Nahverkehr gebucht haben, wird es etwas billiger, Sie bezahlen dann 17,50 Euro anstatt des Fernverkehrsentgeltes.

Bitte beachten Sie, dass Sitzplatzreservierungen an die Fahrkarte gebunden sind, und ebenfalls – ohne Erstattung – verloren gehen, wenn Sie ein Ticket zurückgeben. Ab dem 1. Geltungstag können Sie ein Sparpreis-Ticket gar nicht mehr stornieren oder umtauschen.

  • Bei einer Fahrkarte zum Normalpreis/Flexpreis ist die DB kulanter.
  • Aber natürlich können Sie eine Fahrkarte nur zurückgeben, wenn sie nicht benutzt wurde.
  • Ein eindeutiges Zeichen dafür ist, wenn sich am Rand des Tickets ein sog.
  • Zangenabdruck » befindet, den der Schaffner hinterlässt, wenn er die Fahrgäste kontrolliert.

Auf diesem Stempel sind das Datum und die Zugnummer zu erkennen, sodass er auch als Nachweis für die angetretene Fahrt dient, wenn Sie z.B. eine Entschädigung für eine Verspätung beantragen möchten. Wenn Sie ein Flexpreis-Ticket ohne Zangenabdruck haben, können Sie dieses auch ab dem 1.

Geltungstag zurückgeben, und müssen dafür eine Stornierungsgebühr von 19 Euro im Fernverkehr oder 17,50 Euro für reine Nahverkehrstickets bezahlen. Ländertickets, Schönes-Wochenende-Ticket oder Quer-durchs-Land-Ticket sind keine normalen Fahrkarten, sondern besonders subventionierte spezielle Angebote.

Die Deutsche Bahn schließt deswegen kategorisch aus, diese Tickets umzutauschen oder zu erstatten.